Film: Trainwreck (2015)

Großartige Liebeskomödie; ganz anders, als erwartet.
Liebeskomödie mit Amy Schumer von Judd Apatow. 125 Min.
Inhalt: Eine junge Frau, die ihr Single-Leben genießt und von einem One-Night-Stand zum nächsten springt, erkennt irgendwann, dass sie vielleicht doch nicht so glücklich ist.
Dieser Film ist ein weiteres Beispiel dafür, wie ein horrender Trailer und eine vergeigte Werbekampagne ein kleines Meisterwerk ruinieren können. Von der Story und dem Niveau der Witze habe ich mir nämlich etwas ganz anderes, schmutziges, lächerliches erwartet. Aber siehe da, toller Humor und eine tiefsinnige Story. Vor allem LeBron James brilliert.
Fazit: Absolut empfehlenswert, auch für einen Pärchen-Abend in trauter Zweisamkeit.

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Mein Liebster Blog

Das freut mich aber, eine “Liebster Award” Nominierung von wattndas! Und so werde ich gerne die Fragen beantworten:

Bist du eher ein Kaffee- oder Teemensch?
Tee!

Welche Rolle spielen Bücher in deinem Leben – welches ist dein Herzbuch?
Ein Leben ohne Bücher kann ich mir nicht vorstellen. „Harry Potter“ nimmt einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen ein, aber mein Lieblingsbuch ist sicher „Der Medicus“ von Noah Gordon.

Was musstest du im Laufe deiner Bloggerzeit lernen?
Von Nichts kommt Nichts.

Wie sieht für dich der perfekte Tag aus?
Am frühen Morgen aufstehen, den ganzen Tag schreiben, dazwischen 1-2 Stunden im Park spazieren, am späten Nachmittag ein Brettspiel und anschließend ins Kino.

Welchen Film kannst du immer und immer und immer wieder schauen?
Star Trek!

Wie würdest du dich in drei Worten beschreiben?
kreativ, motiviert, verspielt

Aus dem Bauch heraus: Langschläfer oder Frühaufsteher?
Frühaufsteher! Nur Morgenstund hat Gold im Mund.

Was ist für dich das schwierigste am Bloggen?
Zu wissen, was Leute lesen wollen.

Wofür lässt du alles stehen und liegen?
Meine Familie.

Wohin möchtest du in deinem Leben noch reisen?
Neuseeland.

Wenn deine Laune am Boden ist, was machst du, um dich wieder aufzuheitern?
Hirnlose Actionfilme.

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Buch: Anderson, Kevin J. – Die Asche der Welten (Saga der Sieben Sonnen 7)

Es ist kein gutes Zeichen, wenn man nur darauf wartet, dass etwas zu Ende geht.
Inhalt: Die Menschen-Allianz muss gleich gegen drei Gegner bestehen, die sich zum Glück auch untereinander bekriegen. Die Ildirianer sind keine Hilfe, dass die selbst in einem hoffnungslosen Abwehrkampf verwickelt sind. Bis sich die letzten Intrigen auflösen und eine fulminante Endschlacht herbeigeführt wird.
Ich habe bereits bei Band 6 gesagt, dass diese letzten beiden Bücher unnötig sind. Und ich bleibe bei meiner Meinung, dass Band 5 ein toller Abschluss wäre. Vor allem dieser letzte Band zieht sich unnötig dahin, ist beinahe eine Kopie der ersten fünf Bände und birgt kaum Spannung. Das Ende wird ständig herbeigesehnt, das dann aber voll entschädigt. Das ist der würdige Abschluss, den man sich von einem Epos erwartet.
Fazit: Wer die Saga so weit gelesen hat, sollte sich auch hier noch durchkämpfen, um ein zufriedenstellendes Ende zu erhalten.

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Serie: Dark Matter – Staffel 1

Raumschiffe? Da muss ich nicht zweimal gebeten werden.
Die Produzenten, Schreiber und Regisseure des Stargate-Franchises haben sich zusammengetan und eine neue, tolle Serie erschaffen. Sogar einige SG-Schauspieler haben Gastauftritte, sowie auch Wil Wheaton. Aber das reicht natürlich nicht, damit eine Serie gut ist.
6 Personen wachen auf einem Raumschiff auf und wissen nicht, wer sie sind und was sie hier machen. Es ist sehr spannend und interessant herauszufinden, wer welche Vergangenheit hat, die ihn auf dieses Raumschiff geführt hat. Und die philosophische Frage, die sich durch sämtliche Folgen zieht, ist: „Sollen wir uns von Taten bestimmen lassen, an die wir uns nicht mehr erinnern oder von Null anfangen?“
Dazu kommt noch ein Android, der so gut dargestellt wird, wie ich es selten gesehen habe, und ein fantastischer Cliffhanger am Staffelfinale.
Als Negativ-Punkt sei angemerkt, dass man Raumschiffe kaum sieht. Vermutlich gab es nicht genug Budget für ausgefeilte Weltall-Szenen. Aber das stört nicht sehr, da es ja um die 6 Personen im Raumschiff geht und ihr Verhältnis zueinander.
Fazit: Eine tolle Sci-Fi-Serie, die ich jedem Fan des Genres herzlich empfehle.

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Film: A Brilliant Young Mind (2015)

Ein kleines Juwel.
Drama mit Asa Butterfield von Morgan Matthews. 111 Min.
Inhalt: Nathan hat Probleme soziale Kontakte aufzubauen, Gefühle zu verstehen, auf Emotionen anderer zu reagieren. Er flüchtet sich in die wunderbare Welt der Zahlen und nur sein Mathematik-Lehrer schafft es, eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Dadurch gewinnt er einen Platz im englischen Mathematik-Olympia-Team und geht für ein Trainingscamp nach Taipeh, wo er mit der unlogischen Formel für Liebe konfrontiert wird.
Ein wunderbarer Film über Liebe, mit tollen Schauspielern und schönen Bildern. Vor allem die Erkundung Taipehs ist wie eine Traumreise.
Fazit: Absolut empfehlenswert!

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Film: The Man from U.N.C.L.E. (2015)

Großartiger Spionagefilm in den 60ern in bester Bond-Manier.
Agenten-, Actionfilm mit Henry Cavill von Guy Ritchie. 116 Min.
Inhalt: Ein CIA- und ein KGB-Agent müssen zusammenarbeiten, um Neofaschisten in Italien aufzuhalten.
Wenn Guy Ritchie involviert ist, weiß man, dass einen großartiger Humor, eine packende Story und tolle Action erwartet. Dies wird mit diesem Film voll erfüllt. Dazu kommt noch eine der tollsten Autoverfolgungsjagden, die ich je gesehen habe, sowie tolle Drehorte und super Musik.
Fazit: Absolut empfehlenswert!

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Film: The Intern (2015)

Überraschend gut! Für alle Frauen des 21. Jahrhunderts (und die Männer natürlich auch).
Spielfilm mit Anne Hathaway und Robert De Niro von Nancy Meyers. 121 Min.
Inhalt: Ein Pensionist langweilt sich und beschließt ein Senioren-Praktikum in einer großen Internet-Firma zu machen. Er wird der Chefin zugeteilt und hilft ihr bei ihren beruflichen und persönlichen Problemen.
Der Film ist nicht in die Richtung gegangen, die ich mir erwartet habe, also nicht Praktikant wird zu Mentor, sondern eher Praktikant wird zu Seelsorger. Aber das macht nichts. Angenehmer Humor, eine zeitgerechte, tiefgründige Story, tolle Schauspieler. Das komplette Paket für eine angenehme Abendunterhaltung.
Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass sich der Film intensiv mit der Rolle der Frau und des Mannes in unserer heutigen Zeit beschäftigt. Es ist dann interessant zu sehen, dass gerade der Pensionist der „Feminist“ ist.
Fazit: Sehr schön.

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Film: Southpaw (2015)

An sich bin ich ja kein Fan von Sportfilmen, schon gar nicht von Boxfilmen, aber hier habe ich (leider) eine Ausnahme gemacht.
Box-Drama mit Jake Gyllenhaal und Forest Whitaker von Antoine Fuqua. 124 Min.
Die 0-8-15-Story eines erfolgreichen Boxers, der alles verliert, einen alten Trainer findet, die Chance auf einen letzten Kampf erhält und es allen zeigt. Wenn da nicht der großartige Jake Gyllenhaal wäre, wegen dem ich den Film überhaupt geschaut habe, könnte man den Film gleich wieder vergessen.
Fazit: Jeder hat diesen Film schon 100 Mal gesehen. Nur was für Gyllenhaal-Fans (wie mich).

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Buch: Anderson, Kevin J. – Der Metallschwarm (Saga der Sieben Sonnen 6)

Keine schlechte Fortsetzung.
Inhalt: Verbündete wechseln die Seite, alte Gegner kehren zurück, Rebellen erheben sich.
Dieser Band – und konsequenterweise auch der abschließende siebte Band – ist eine typische Fortsetzung, die nur um des Existierens Willen existiert. Für Fans der Serie ist es sehr toll, da man sieht, wie es mit den bekannten Charakteren weitergeht. Aber als Geschichte an sich ist es nichts Besonderes. Ich habe bereits bei Band 5 geschrieben, dass dies ein toller Abschluss der Saga wäre und die letzten offenen Handlungen dort hätten eingebaut werden können. Ich bleibe bei dieser Meinung.
Hier nun gibt es drei Handlungsstränge, die parallel verfolgt werden. Einer greift auf jenen Plot in den Bänden 3 und 4 zurück und ich finde dies immer noch unnötig und uninteressant. Dem zweiten stand ich zunächst sehr skeptisch gegenüber, doch er hat sich als äußerst interessant erwiesen. Der letzte erzählt die logischen Folgen innerhalb der Menschen-Allianz und ist mehr nur ein obligatorischer, aber dennoch interessanter Handlungsstrang.
Wer die Saga bis zum fünften Band gelesen hat und unbedingt wissen möchte, wie es mit den Charakteren weitergeht, der wird nicht enttäuscht. Wer sich aber einen genauso spannenden Plot erwartet, wird wohl eher enttäuscht werden.
Fazit: Wer mit dem Abschluss in Band 5 zufrieden ist, kann dieses Buch getrost ignorieren. Allen anderen sei er durchaus empfohlen.

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Spiel: Der Eiserne Thron: Das Kartenspiel (Zweite Edition) – (Heidelberger Spieleverlag)

Von Nate French und Eric M. Lang (ca. 60-120 Min.; 2-4 Spieler).
Ich bin wohl alt geworden, denn ich habe keine Geduld mehr für solche Spiele.
Die einzelnen Spieler übernehmen eine der acht Fraktionen und erhalten automatisch ein zweite, damit verbündete noch dazu. Wer jedoch glaubt, dass damit eine Balance entsteht, der liegt falsch. Aber egal, die Spieler jedenfalls versuchen sich gegenseitig zu bekämpfen, entweder in Stärke, Intrige oder Macht. Aber man sollte gut überlegen, wieviel man bei welchem Kampf ausgibt, da man am Ende noch um die Herrschaft kämpft. Was recht simpel klingt, ist ein typisches amerikanisches Spiel: Viele Karten, die vor dir auf dem Tisch liegen und die man immer neu und anders zusammenrechnen muss. Ein typisches Spiel, bei dem es ständig heißt „Moment, das habe ich noch vergessen!“ oder „Ach, das gilt in dieser Situation ja gar nicht.“
Versteht mich nicht falsch. Es gibt sicher genug Leute, die gerne in dieses Universum eintauchen und auch kein Problem damit haben, unzählige Karten zu studieren und bei jedem Zug eine neue Kalkulation zu starten, aber das ist einfach nicht mehr mein Ding. Keine Ahnung warum. Viele Jahre habe ich ohne Probleme solche Spiele genossen, doch jetzt will ich mich einfach hinsetzen, ein Spiel erklärt bekommen und nicht jeden Zug alles neu lernen müssen.
Fazit: Nicht für mich.

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