Serie: Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D. – Staffel 2

Ich habe die erste Staffel zwar noch gelobt, aber in der zweiten ist mir das nicht mehr möglich.
Neben den schwachen Schauspielern und dem dünnen, langweiligen Plot sind es vor allem zwei Dinge, die mir zu Beginn der Staffel sauer aufgestoßen sind. Erstens wären da die falschen Flashbacks. Mittlerweile hat es sich eingebürgert, zu Beginn einer Folge einen kleinen Flashback zu geben, damit der Zuschauer weiß, was bisher geschehen ist. Doch hier gelingt es ihnen, in den Flashbacks für die folgende Episode irrelevante Informationen zu geben. Zu oft bin ich da gesesssen und hatte diesen Gedankengang: „Wie jetzt? Was ist da los? Ach ja, in der ersten Staffel haben die das gemacht.“ Und zweitens wäre da das schwarzer Mann / weißer Mann Spiel. Am Ende der ersten Staffel haben sie den Kämpfer des Teams – ein weißer Mann – mit einem neuen Kämpfer ersetzt – ein schwarzer Mann. Also bin ich davon ausgegangen, dass dieser die gesamte zweite Staffel diese Rolle haben wird. Doch was passiert? Es kommt einfach ein neuer Kämpfer dazu – ein weißer Mann – und der eigentliche Kämpfer – der schwarze Mann – wird zum Chauffeur degradiert.
Auch sonst hat sich die Serie nicht verbessert, sie bleibt optisch immer noch eher auf der miesen Seite. Der Plot ist langweilig, die Geheimnisse nicht interessant genug, um deren Auflösung unbedingt erfahren zu wollen.
Fazit: Marvel Fanboys werden vielleicht bei der Serie hängen bleiben, doch meine Wenigkeit investiert seine Zeit und Energie lieber in anderen Dingen und verabschiedet sich von den S.H.I.E.L.D.-Agenten.

Veröffentlicht unter Serien | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Film: St. Vincent (2014)

Bill Murray war, ist und bleibt der Größte!
Drama-Komödie mit Bill Murray und Melissa McCarthy von Theodore Melfi. 102 Min.
Inhalt: Ein alter Vietnam-Veteran versucht irgendwie mit seinem desolaten Leben klarzukommen, als er unfreiwillig zum Babysitter des Nachbarjungen wird. Eine Erfahrung, die beide verändern wird.
Über Bill Murray muss man keine Worte verlieren, er ist einfach ein großartiger Schauspieler. Melissa McCarthy hingegen sollte man durchaus erwähnen, denn hier beweist sie, dass ihr Typecasting für die beleibte Blödel-Tante ihr überhaupt nicht gerecht wird. Sie kann mehr und ich hoffe, dass sie dies auch öfters zeigen kann.
Der Film ist zwar nicht so herzzerreißend, wie manch anderer Film dieses Genres und einige Szenen sind auch eher unnötig, aber dennoch ist er ein schöner Film mit witzigen, aber auch nachdenklichen Momenten.
Fazit: Sehr empfehlenswert.

Veröffentlicht unter Filme | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spiel: Golem Arcana (Pegasus)

Von Seth Johnson, Michael Mulvihill, Brian Poel und Jordan Weisman (ca. 45 Min.; 2 Spieler).
Die neue Generation des Table-Top hat mich gefangen.
Bisher war ich weder ein Freund von Table-Top-Miniatur-Spielen, noch vom Einsatz des Smartphones bei Brettspielen. Doch Golem Arcana hat beides für mich verändert.
Jeder Spieler hat eine bestimmte Anzahl an Truppen und dann kämpfen die beiden gegeneinander. Mit einem Stift, der mit dem Smartphone verbunden ist, kann schnell nachgesehen werden, welche Einheit was kann. Das ganze Blättern und auswendig Lernen fällt weg. Das Smartphone zeigt dir, welche Optionen du hast und du entscheidest dich, so einfach geht das.
Ich finde, dass es sehr schwierig ist, den Flair dieses Spiels in Worte zu fassen. Das Smartphone vereinfacht und beschleunigt ein ansonsten sehr komplexes und langatmiges Spiel extrem. Der rasche Schlagabtausch der Kontrahenten ist toll und interessant.
Fazit: Auf jeden Fall ausprobieren!

Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiele | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spiel: Hyperborea (Asmodee)

Von Andrea Chiarvesio und Pierluca Zizzi (ca. 90 Min.; 2-6 Spieler).
Ein anti-intuitives strategisches Eroberungsspiel mit Punktesalat.
Wer dieses Spiel das erste Mal sieht, mit den Ländern und den Figuren und hört, dass man kämpfen und erobern kann, hat sofort ein bestimmtes Bild und eine bestimmte Strategie vor sich. Aber Achtung! Das ist nur eine Ablenkung von den richtigen Punkten.
Jeder Spieler hat einen Beutel vor sich mit Würfelchen, die im Laufe des Spiels immer mehr werden – Bag-Building / Beutel-Bauen. Zusätzlich hat noch jeder Spieler eine Aktionstafel vor sich, auf der er die Würfel einsetzt um eben bestimmte Aktionen zu aktivieren. Dass nur sehr wenige Aktionen davon Truppen, Erobern und Kämpfen betreffen, sollte der erste Warnhinweis sein, wohin der Hase läuft. Tatsächlich aber versucht man sich auf diese wenigen Aktionen zu konzentrieren und merkt erst bei Spielende, dass die Spielfläche in der Mitte im Verhältnis weniger Punkte bringt, als die Karten und Würfel und andere Dinge, die um seine Spieltafel herumliegen.
Versteht mich nicht falsch, ich finde das Spiel toll, den Mechanismus interessant und die Grafik schön. Ich finde aber auch, dass es zu wenig Interkation auf dem Spielbrett in der Mitte gibt, was sehr schade ist. Im Grunde spielt jeder für sich auf seiner Aktionstafel und irgendwann mal, wenn er die richtige Würfelkombination hat, passiert vielleicht etwas in der Mitte.
Fazit: Ein nettes Spiel, das ich jedem empfehle auszuprobieren.

Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiele | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Buch: Castle, Richard – Heat Wave

Die Autoren der TV-Erfolgsserie Castle haben sich in den Büchermarkt begeben und einen New York Times – Bestseller geschrieben.
Inhalt: Nikki Heat ist eine großartige Polizistin, die jedoch mit dem Starjournalisten Jameson Rook gefangen ist, der einen Artikel über die New Yorker Polizei schreiben möchte. Als sie dann den Mord eines Immobilienmagnaten aufklären muss, entpuppt sich Rook sowohl als größere Nervenäge als gedacht, als auch als große Hilfe.
Als Fan der Serie Castle musste ich mir dieses Buch, das übrigens der erste Band einer ganzen Reihe von Nikkie Heat – Romanen ist, besorgen. Ich muss aber auch sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Die Charaktere sind sehr stark an jene der TV-Serie angelehnt, haben teilweise nur andere Namen. Nur die beiden Hauptcharaktere sind etwas anders. Vor allem Jameson Rook enspricht überhaupt nicht Richard Castle. Tatsächlich muss ich sagen, dass wenn der Charakter aus dem Buch jener der Serie wäre, hätte ich wohl nicht viele Folgen ertragen.
Allgemein finde ich aber auch den Plot des Romanes etwas dünn, die Schreibqualität lässt auch zu wünschen übrig. Letzterer Punkt liegt vielleicht aber auch an der deutschen Übersetzung.
Und dann ist da noch Nikki Heat. In der TV-Serie werden immer wieder Anspielungen gemacht, dass sie mehr auf dem Rücken liege als Polizeiarbeit leiste. Und weil dem so ist, darf das im Buch dann natürlich nicht fehlen.
Fazit: Bleibt bei der TV-Serie.

Veröffentlicht unter Bücher | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Serie: Castle – Staffel 7

Meine Lieblingskrimiserie ist zurück – und eigentlich die einzige Krimiserie die ich schaue. Sogar mit einer Premiere: Die letzte Folge ist kein Cliffhanger. Als ich dies sah, war ich im ersten Moment geschockt, da ich dachte, dies wäre nun das endgültige Ende der Serie. Doch zum Glück gibt es das Internet und so weiß ich nun, dass noch eine achte Staffel folgen wird.
Die neuste Staffel von Castle ist eine konsequente Fortsetzung der letzten Jahre. Die Einzelfolgen sind super, teilweise brilliant, manchmal mit großartigen Hinweisen auf die Popkultur (der unsichtbare Mann, Mars One…), während die plotübergreifenden Folgen einfach nur Müll sind. Tatsächlich wurde der Cliffhanger aus Staffel 6 sehr enttäuschend gelöst. Zum Glück für uns Fans besteht die Serie zu 80% aus Einzelfolgen, weshalb diese miesen Folgen nicht weiter ins Gewicht fallen.
Die Charaktere besitzen immer noch ihren Charme und die Witze sind immer noch frisch. Alles in allem eine tolle Serie, die es hoffentlich noch eine Weile gibt.
Fazit: Absolut zu empfehlen.

Veröffentlicht unter Serien | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Update

Aus technischen Gründen – momentan kein Internet – kann ich dieses Wochenende leider keine Kritiken online stellen. Aber dafür gibt es nächstes WE die geballte Ladung: die beiden Brettspiele Hyperborea und Golem Arcana, die neueste Staffel Castle, den ersten Nikki Heat – Roman u.v.m.! Ihr dürft euch freuen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Buch: Schwartz, Richard – Die Eule von Askir

Ein großartiges, unabhängiges Buch im Askir-Universum.
Inhalt: In der Hauptstadt Askir kommt es zu einem grauenhaften Mord. Nun liegt es an der jungen Magierin Desina, der letzten Eule, den Mörder zu finden, die Hintergründe aufzudecken und Askir zu retten.
Dieses Buch bietet eine Parallelgeschichte zu den restlichen Büchern der Askir-Saga und kann unabhängig davon gelesen werden. Dies sollte aber idealerweise vor dem sechsten Teil der Saga geschehen.
Während die Askir-Saga um den Krieger Havald in den letzten Bänden ziemlich langweilig geworden ist, ist dieses Buch erfrischend anders. Andere Charaktere, eine andere Perspektive, ein anderes Genre (mehr Krimi als Abenteuer). Alles in Allem ein tolles, spannendes Buch, flott geschrieben und schnell gelesen.
Fazit: Jedem Fantasy-Fan sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht unter Bücher | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gedankensprung: RPC (Role Playing Convention) 2015

Dieses Jahr habe ich es geschafft, in Köln bei der weltgrößten Messe für Rollenspiele teilzunehmen und leider muss ich sagen, dass ich enttäuscht war. Aber das liegt eher an mir und meinem Interessensfokus als an der Messe selbst. Was also meine ich, wenn ich sage, ich wäre enttäuscht, oder was meine ich nicht? Nun, die Kostüme waren großartig, wirklich fantastisch zu sehen, was da möglich ist. Außerdem gab es viele Bereiche zu den Themen LARP (Live Action Role Playing), Computerspiele, Table Top und Sammelkartenspiele, was aber alles Dinge sind, die mich nicht interessieren. Ich habe diese Orte gesehen, habe mich aber nicht weiter damit beschäftigt und kann dazu also auch nicht mehr sagen. Nein, mein Fokus lag auf Gesellschaftsspielen und Pen&Paper-Rollenspielen.
Zwei Workshops hatte ich mir vorgemerkt, die ich besuchen wollte: „Science-Fiction“ und „Splittermond“. Doch ersteres war so unglaublich langweilig, dass ich bald wieder geflohen bin, während zweiteres gar sieben Stunden vorverlegt worden ist. Was also macht jemand, der um 17h einen Workshop besuchen möchte und einen Zettel vorfindet, auf welchem steht, dass dieser bereits um 10h stattgefunden hat? Sich unglaublich ärgern! Einfach nur eine Frechheit, so etwas. Aber gut, kann man nichts machen.
Was hat mich noch enttäuscht? Wenn die RPC schon als weltgrößte Messe zu diesem Thema gepriesen wird, würde ich mir schon irgendwelche Internationalität erwarten, doch es war alls nur aus den deutschsprachigen Landen. Okay, damit kann ich mich zufrieden geben. Also habe ich diese Stände abgeklappert, doch außer bei den tollen Jungs von Finsterland (sehr zu empfehlen! http://www.finsterland.net/) gab es nirgends irgendwelches Demo- oder Probematerial mitzunehmen. Nicht einmal bei den großen Verlagen. Aber gut, diesen Trend habe ich in den letzten Jahren in allen Bereichen gesehen.
Während ich also diese Stände abgeklappert haben, ist mir aufgefallen, dass zwei Verlage, die mich interessiert hätten – 13 Mann und Prometheus – nicht anwesend waren. Das hat mich dann doch gewundert. Eine riesige Rollenspielmesse im Herzen Deutschlands und zwei Rollenspielverlage sind nicht anwesend? Programmheft studiert und nichts gefunden. Internet gegoogelt und gesehen, dass Prometheus am Stand eines Händlers präsent ist und zwar unter dessen Namen. 13 Mann war glaub ich gar nicht dort. Okay, ein Verlag ist nicht anwesend, wird schon seine Gründe haben. Aber Prometheus?! Anwesend, aber nirgends angeben, dass ihr hier seid und wo man euch findet?!
Es sind also einige Dinge zusammen gekommen, die mich derart geärgert haben, dass die RPC nur ein enttäuschendes Gefühl hinterlassen konnte. Was man aber noch sagen muss, ist, dass der Samstag komplett überfüllt war. Da war es beinahe unmöglich, einen Verlag oder irgendwelche Spiele kennenzulernen. Dafür aber war es am Sonntag viel entspannter. Da gab es auch noch viele Gäste, weshalb eine lebhafte Atmosphäre herrschte, aber es waren wenig genug, damit man sich mit Allem intensiv auseinandersetzen konnte, was einen interessiert. Und eben diese Atmosphäre am Sonntag hat die RPC für mich gerettet, weshalb ich mir durchaus überlege, ob ich in Zukunft nicht doch wieder dort vorbeischaue.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Serie: The Simpsons – Staffel 26

Und ein weiteres Jahr mit den Simpsons ist zu Ende.
Ich war schon immer ein Fan von den Simpsons und werde es wohl immer bleiben. Als Kind habe ich Bart geliebt, als Jugendlicher Lisa und seit ich ein Student war genieße ich die kritische Herangehensweise an aktuelle Themen. Und eben dieser Aspekt wird auch in der 26ten Staffel großartig weitergeführt. Seien es Raubkopien im Internet oder immer größer werdende Geburtstagsfeiern für Kinder, sei es Elon Musk oder Uber, alles wird themtisiert und auf witzige Weise kritisiert.
Fazit: Dieser Serie werde ich wohl noch lange treu bleiben, selbst wenn sie noch einen Film produzieren oder weitere Crossovers organisieren sollten.

Veröffentlicht unter Serien | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar