Serie: Banshee – Staffel 1-3

Wenn mir jemand eine Serie wegen „viel nackter Haut“ empfiehlt, schaue ich mir die erste Folge sicher an. Damit ich aber hängen bleibe, muss schon mehr geboten werden, was hier der Fall ist.
Ein ehemaliger Häftling sieht, wie der neue Sheriff der Ortschaft Banshee getötet wird, noch eher er dort ankommen und sich vorstellen konnte. Also übernimmt er kurzerhand dessen Identität und spielt Sheriff. Doch leider ist er in einer Stadt gelandet, in der es alles gibt, was es nur irgendwie geben kann: Ein Gangsterboss, ein Indianer-Reservat, eine Amish-Gemeinde, eine Nazi-Gang, ein Militärcamp etc. … Und die Dynamik zwischen all diesen sorgt nicht gerade für eine gute Atmosphäre.
Staffel 1: Die ersten paar Folgen sind von viel nackter Haut und Humor (Ein Krimineller muss von einem Tag auf den anderen einen Sheriff spielen) geprägt, doch verschwindet beides bald. Dafür stehen ab da top-choreografierte Kämpfe und spannende Intrigen im Mittelpunkt, der Ton wird ernst und düster. Manchmal scheint es fast, als möchte diese Serie unter allen Umständen mehr Tote als Game of Thrones aufweisen.
Ein interessanter Aspekt ist der „Sheriff“, der eigentlich ständig ein Krimineller bleibt, was man als Zuschauer leicht vergisst und dann wird man von bestimmten Aktionen doppelt überrascht.
Ebenso interessant ist die Darstellung der Amish und die Versuche Einzelner, in die moderne Welt zu fliehen.
Staffel 1 beschäftigt sich hauptsächlich mit der Vergangenheit des „Sheriffs“ und seiner Geister, was dann in der letzten Folge explosiv kulminiert.
Staffel 2: Zu Beginn scheint der Konflikt zwischen Gangsterboss und Indianer zu eskalieren, doch flammt das bald wieder ab. Diese Staffel tröpfelt dann eher langweilig dahin und es passiert nicht wirklich etwas. Die letzte Folge ist sogar eine Kopie der Endfolge der ersten Staffel.
Staffel 3: Jetzt geht es endlich zur Sache zwischen Gangsterboss und Indianer. Nun nimmt sich die Serie auch Zeit, das Indianerreservat besser zu beleuchten. Außerdem rückt die kriminelle Natur des Militärcamps in den Mittelpunkt. Eine tolle und spannende Staffel, die Vorfreude auf die nächste weckt.
Fazit: Wer Intrigen und tolle Kämpfe mag, kommt hier voll auf seine Kosten. Wer nur wegen der nackten Haut angefangen hat, wird bald enttäuscht werden.

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Film: Snowpiercer (2013)

Phänomenal genial!
Sci-Fi-Actionfilm mit Chris Evans von Bong Joon-ho. 126 Min.
Inhalt: In einer postapokalyptischen Welt, die komplett eingefroren ist, dreht ein Zug einsam seine Runden. Vor dem „Eiszwischenfall“ hat der Billionär Wilford eine Eisenbahstrecke gebaut, die sämtliche Länder der Erde verbindet und darauf einen überlangen Luxuszug hingestellt. Dieser ist nun zur rettenden Arche geworden und friert aufgrund seiner ständigen Bewegung nicht ein. Das Problem ist nun, dass sich innerhalb dieses Zuges eine extrem hierarchische Struktur entwickelt hat und es daher natürlich zu einem Aufstand kommen muss.
Bong Joon-ho vereint in diesem Film westliche und asiatische Kinotraditionen, was vor allem in den Kampfszenen sehr schön zu erkennen ist. Aber auch ohne der tollen Optik und der coolen Kämpfe ist der Film großartig. Ein minimalistischer Plot dient hauptsächlich dazu, als Gesellschaftsparabel und Sozialkritik zu dienen. Dies geschieht dann, als die Rebellen vom Ende des Zuges sich zur Spitze vorkämpfen und dabei eine abstruse Entdeckung nach der anderen machen (Top: Die Szene in der Schule, als die Kinder indoktriniert werden).
Ein interessanter Hinweis am Rande: In den USA hätte dieser Film 20 Minuten gekürzt werden sollen, da der dortige Vertreiber ihn für „zu intelligent“ fürs amerikanische Publikum hielt. Als der Regissuer sich geweigert hat, wurde der Film einem anderen Vertreiber übergeben, was dazu führt, dass er nur in sehr wenigen Kinos anlief.
Fazit: Ein großertiger Sci-Fi-Kracher, der sicher in die Annalen dieses Genres eingehen wird.

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Film: Need for Speed (2014)

Coole Autorennen, mehr nicht.
Actionfilm mit Aaron Paul von Scott Waugh. 132 Min.
Inhalt: Ein junger Mann ist gleichzeitig der beste Mechaniker und der beste Rennfahrer und hat natürlich jede Menge Schulden. – Autorennen – Er baut ein Auto für den „Feind“. – Autorennen – Jemand stirbt beim Unfall, er kommt ins Gefängnis, kommt wieder raus, will Rache. – Autorennen + Autorennen.
Zunächst einmal irritieren die Schauspieler, die alle so aussehen, als hätte man die größten Fanboys der gleichnamigen Computerspielserie gecastet, die weder zu hässlich noch zu unfähig sind. Aber die Schauspieler interessieren in dem Film auch gar nicht, da der vorhersehbare und langweilige Plot eh keine schauspielerischen Fertigkeiten verlangt. Nein, der Film lebt von den Autorennen und diese bieten eine wirklich gute Unterhaltung.
Fazit: Fans von Autorennen sind hier bedient.

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Film: Two-Bit Waltz (2014)

Erfrischend anders – das ist auch mal nötig.
Drama / Komödie mit und von Clara Mamet.
Inhalt: Maude lebt in einer Welt, in der irgendwie nichts klappt. Suspendierung von der Schule, irritierender Pschotherapeut und eine verrückte Familie. Sie versucht rauszufinden wer sie ist und was sie will, doch das ist nicht so einfach, vor allem als Teenager mit Liebeskummer.
Kreatives Filmschaffen wurde hier betrieben, was die meisten Pop-Corn-Kinogänger sicher irritieren wird. Jede Situation im Film ist gleichzeitig dramatisch und witzig, die Ausflüge auf ihre „Gedankenwiese“ einfach nur seltsam, ein Plot kaum vorhanden. Aber wozu braucht es einen Plot? Hat das richtige Leben einen Plot? Nein! Man lebt vor sich hin und versucht einen Sinn darin zu erkennen.
Fazit: Ideal für all jene, die gerne lustige, seltsame und kreative Filme mögen.

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Gedankensprung: Mein Herz für koreanische Dramaserien

Bei meiner cineastischen Weltreise machen wir diesmal in Südkorea halt. Viele werden mit diesem Land außer „Samsung“ und „Nordkorea“ nichts assoziieren, was sehr schade ist. Dieses kleine Land hat nämlich sehr viel zu bieten, nicht zuletzt eine Unmenge an Dramaserien. Wie am Fließband werden diese dort produziert, haben eine hohe Qualität und sind in ganz Asien – von Kasachstan bis Japan, von der Mongolei bis Indonesien – sehr beliebt. Im Gegensatz zu den ewig langen westlichen Seifenopern, die teilweise zehn, zwanzig Jahre lang laufen oder zu den amerikanischen Serien, die jedes Jahr eine neue Staffel spendiert bekommen, sind die Dramaserien aus Korea kurz. Eine Serie hat zehn bis zwanzig Folgen zu je einer Stunde und wenn sie fertig ist, ist sie fertig. Keine neue Staffel, kein ewig langes Hinausgeschiebe, nein, fast schon im Monatstakt kommen neue Serien.
Hier nun möchte ich drei Serien präsentieren, die ich gesehen habe und durchaus empfehlen kann:

My Girlfriend is a Gumiho – Nae Yeojachinguneun Gumiho – Meine Freundin ist ein Gumiho (ein neunschwänziger Fuchs):
Ich liebe diese Serie einfach. Sie ist sehr witzig und voller Emotionen, die perfekte Mischung. Dazu kommen noch die guten Schauspieler und ein großartiger Soundtrack.
Ein junger Student verletzt sich im Wald tödlich und wird von einem Gumiho (ein Fuchs mit neun Schwänzen) in Gestalt einer jungen Frau gerettet. Sie gibt etwas ihrer Energie in seinen Körper, damit er heilt. Doch solange diese Energie in ihm ist, muss sie in seiner Nähe bleiben. Wird die Distanz zu groß, verliert er die Energie und stirbt. Dies führt natürlich zu allerlei Komplikationen, nicht zuletzt bei der Frage des Wohnens und in Bezug auf seine Möchtegern-Freundin. Erschwert wird die Sache noch dadurch, dass der Gumiho seit 600 Jahren nicht mehr unter Menschen war und deshalb keine Ahnung hat, wie irgendwelche modernen Dinge funktionieren. (Er: „Oh, ich hätte die so gerne“ und zeigt dabei auf eine Kamera auf einem Plakat. / Am nächsten Tag besorgt sie ihm das Plakat als Geschenk. – Großartig!)
Der Plot mag zwar seltsam klingen, aber die Serie ist wirklich spannend und interessant anzuschauen.

The Woman Who Still Wants to Marry – Ajikdo Gyeolhonhago Shipeun Yeoja – Die Frau, die immer noch heiraten möchte:
Diese Serie ist nur zu Beginn witzig und wird dann ziemlich seriös. Dennoch finde ich sie gut und vor allem wichtig. Südkorea ist nun mal ein sehr konservatives Land, vor allem was die Rolle der Frau betrifft, mehr noch jene der Schwiegertochter, und voreheliche Beziehungen ebenso. Da ist so eine Serie absolut nötig.
Erzählt wird die Geschichte von drei Frauen, die erfolgreich in ihrer Arbeit sind aber, oder gerade deswegen keinen Mann finden. Sie wollen durchaus heiraten und Kinder kriegen, aber keinesfalls ihre Arbeit aufgeben, wie es in Südkorea nach der Heirat erwartet wird. Die Aufgabe besteht also darin, einen Mann zu finden, der eine arbeitende Frau akzeptiert und gleichzeitig keine zu großen Makel hat, was nicht so einfach ist.
Wie bereits gesagt ist die Serie nur zu Beginn witzig, lässt dann bald nach. Auch der Plot selbst ist recht dünn und eher uninteressant, aber einfach wegen der Botschaft finde ich diese Serie einfach gut.

Secret Garden – Sikeurit Gadeun:
Eine weitere Serie, die ein Fantasy-Detail aufgreift und damit eine witzige Liebesgeschichte erzählt. Nicht so gut wie Gumiho, aber dennoch sehenswert.
Ein eingebildeter, verwöhnter Millionärssohn verliebt sich in eine Stuntwoman und setzt alles daran ihr Herz zu erobern, was aber nicht so einfach ist, wenn eine Frau mehr will als „nur“ Geld. Das allein führt ja schon zu zahlreichen witzigen Momenten, dann kommt aber noch der Zaubtertrank dazu, den die beiden aus Versehen trinken und der dazu führt, dass die beiden regelmäßig den Körper tauschen.
Auch hier haben wir viel Witz und Emotionen, anscheinend das generelle Rezept für solche Serien.

Neben diesen drei Serien gibt es noch unzählige weitere in Südkorea, tlw. historisch, tlw. sehr actionlastig oder tlw. pure Tränendrüse. Wer ein Serienfan ist und kein Problem damit hat, über den Tellerrand zu gucken, der sollte sich unbedingt mit Südkorea beschäftigen.

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Spiel: Sylla (Ystari)

Von Dominique Ehrhard (ca. 90 Min.; 2-4 Spieler).
Wer wird nach Sylla der neue Diktator Roms? Der mit den meisten Punkten natürlich.
In dem Spiel geht es darum, dass wir den Senat und das Volk Roms durch verschiedene Aktivitäten auf unsere Seite ziehen, wir dort also Einfluss (Punkte) gewinnen. Nur wer den meisten Einfluss hat, kann der neue Diktator – ich meine natürlich Herrscher – werden.
Das Spiel besteht aus 6 Runden zu je sieben Phasen. Zu beachten ist, dass sämtliche Phasen nach verschiedenen Bietmechanismen abgehandelt werden, tlw. offen, tlw. geheim. Zunächst wird geboten, wer Startspieler ist und in der aktuellen Runde immer als erster, bzw. letzter bieten darf. (Achtung! Der Startspieler sollte nicht vergessen, dass er sofort Einfluss erhält.) Danach geht es darum, Personen zu holen, die dir Aktionen geben, dann werden Bauwerke gekauft, anschließend kommt das Einkommen, daraufhin die Ereignisse, danach das gemeinsame Errichten von Monumenten und am Ende die Krisen. Das ist eine Runde. Und in jeder Phase wird immer (jedesmal etwas anders) geboten, wer was bekommt.
Ich finde das Spiel sehr interessant und die verschiedenen Variationen des Bietens verleihen ihm einen bestimmten Flair. Was man auf keinen Fall unterschätzen darf, ist die „Res Publica“ – Leiter. Wenn man das Spiel das erste Mal kennenlernt, scheint sie für die Punkte nicht sehr interessant zu sein und daher ist man auch verleitet die Ereignisse zu ignorieren. Aber bei der Punktewertung kommt dann das böse Erwachen, wenn man merkt, wie viele Punkte die einem eigentlich bringt. Daher sollte man die Erignisse, wo man ja die Marker für die Leiter erhält, nicht außen vor lassen.
Fazit: Ein nettes und interessantes Spiel, das vom Mechanismus lebt und dessen Thema eigentlich alles sein könnte.

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Show: The Nightly Show with Larry Wilmore (abgesetzt)

Ich habe zu viel erwartet und desto tiefer sitzt die Enttäuschung.
Nachdem Stephen Colbert seinen Colbert Report beendet hat, um größeren Aufgaben nachzugehen, musste der Zeitslot gefüllt werden. Die Idee, eine Show für Minoritäten zu kreieren, finde ich grundsätzlich super und auch den Moderator Larry Wilmore habe ich eigentlich immer witzig gefunden. Daher habe ich seit dem Beginn der Show im Jänner 2015 jede Folge gesehen.
Aber leider funktioniert die Show nicht.
Wichtige Themen werden banal diskutiert. Irgendwelche Comedians, Schauspieler und Musiker werden eingeladen um etwa über den Klimawandel auf demselben Niveau zu diskutieren, wie ich es mit meinen Freunden in einer Bar über einem Bier mache. – Nein, das ist gelogen. Meine Freunde haben ein viel höheres Niveau. – Manchmal sind dann auch Experten dabei, doch die gehen in der Diskussionsrunde unter, da lieber dumme Witze gerissen werden, bzw. Larry ein sehr schlechter Moderator ist. Er schafft es nicht, die Gäste zu gleichen Teilen reden zu lassen und manchmal brüllt er alle nieder, vor allem, wenn sie eine andere Einstellung als er selber haben.
Dazu kommen noch die absolut bescheuerten Frage-Spiele am Ende der Show.
Den Tiefpunkt hat die Show am Dienstag 14.05.2015 erreicht, als Larry stolz verkündete, dass er für die Todesstrafe sei (na gut), aber den einzigen Gast in der Runde, der gegen die Todesstrafe ist und dies auch begründen wollte, nicht zu Wort hat kommen lassen. Dieser Gast ist mitten in der Show dann auch einfach gegangen. Und beim Spiel am Ende haben sie sich „Todesstrafen“ ausgedacht.
Ich habe der Show mehrere Monate Zeit gegeben, besser zu werden, doch leider war dem nicht der Fall. Ab jetzt werde ich sie nicht weiter schauen. In einem Jahr werde ich sie vielleicht wieder probieren, aber jetzt brauche ich eine Pause davon.
Fazit: Nicht alles, was Jon Stewart angreift, wird zu Gold.

Update: Zum Glück inzwischen abgesetzt. Nachdem er einige Wissenschaftler beleidigt hatte, ist die Kritik einfach zu groß geworden.

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Buch: Steele, Allen – Coyote 03 (Coyote Frontier)

Was kommt nach der Revolution? Natürlich der Aufbau einer Regierung.
Der letzte Band der Trilogie ist nicht der letzte Band der Coyote-Serie, ist aber auch nicht wirklich ein Abschluss der Trilogie. Während Band 1&2 zusammen gelesen werden müssen, ist Band 3 eigentlich nur eine Zugabe, die jedoch ohne die beiden ersten Bände nicht verstanden werden kann. Im Gegensatz dazu können andere Bücher der Coyote-Serie, wie etwa Hex, unabghängig gelesen werden.
Der frisch gewählte und erste Präsident der Coyote-Föderation versucht eine Balance zwischen diplomatischen Beziehungen zur Erde, wirtschaftlichen Aufschwung und Schutz der indigenen Flora und Fauna zu finden. Immer wieder erinnert er sich daran, dass sie auf Coyote nicht die gleichen Fehler wie auf der Erde machen dürfen.
Ich habe dieses Buch über lange Strecken als sehr langweilig empfunden und die eigentliche Frage bzgl. des Schutzes der indigenen Flora und Fauna ist bis zum Ende nicht geklärt worden. Andererseits aber ist es sehr schön, das weitere Leben von Carlos Montero zu verfolgen und in diesem Sinne bildet das letzte Kapitel des Buches einen wunderbaren Abschluss der Trilogie. Carlos, Sohn eines Dissidenten auf der Erde, kommt mit 10 Jahren nach Coyote, wird dort zum Waisen, zum Rebellen (Band 1), zum Helden der Revolution (Band 2), zum ersten Präsidenten (Band 3) und am Ende sitzt er als glücklicher alter Mann im Schauckelstuhl.
Coyote Frontier führt am Ende ein neues Stroy-Element ein, das hier nicht mehr wirklich ausgeführt wird, nur angeschnitten und das den Ausgangspunkt für Spindrift bildet, das nächste Buch der Coyote-Serie, das aber ebenfalls ohne der Trilogie gelesen werden kann.
Fazit: Nicht so gut und spannend wie die ersten beiden Bände, aber dennoch angenehm zu lesen.

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Film: Blackhat (2015)

Anscheinend hat Karl May den Hauptcharakter geschrieben.
Action-Thriller mit Chris Hemsworth von Michael Mann. 135 Min.
Inhalt: Ein Hacker, der verdammt gut aussieht, der ein großartiger Kämpfer ist, der alles, aber wirklich alles mit einem Computer machen kann, der sich überall auf der Welt auskennt und wohl MacGyver als Lehrmeister hatte, wird aus dem Gefängnis entlassen, um einen Hacker-Terroristen zu fangen.
Trotz der Tatsache, dass der Hauptcharakter ein absolut unrealistischer Superheld ist, bietet der Film eine angenehme Abendunterhaltung. Das Hacken wird für Laien spannend dargestellt (ob realistisch, weiß ich nicht und interessiert mich nicht) und die Spurensuche ist überaus interessant. Bei sämtlichen Actionszenen wurde eine andere Kameraführung verwendet, was mir persönlich nicht zusagt, aber ist halt Geschmackssache.
Fazit: Wer sich einfach nur berauschen lassen möchte, von einem Film, der im Grunde gar nicht so dumm ist, ist hier gut aufgehoben.

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Film: Black Sea (2014)

In einem U-Boot sollte man nicht an Klaustrophobie leiden.
Abenteuer-Thriller mit Jude Law von Kevin Macdonald. 115 Min.
Inhalt: In der heutigen Zeit ist es nicht einfach einen Job zu finden. Da kommt es gerade recht, dass ein paar Seeleuten angeboten wird, mit einem U-Boot einen Nazischatz im Schwarzen Meer zu bergen. Dass das U-Boot russisch ist und die Hälfte der Crew aus Russen besteht, gefällt den englischen Seeleuten gar nicht. Aber wenn alle wissen, dass der geborgene Schatz gleichmäßig verteilt wird, kommt sicher niemand auf dumme Ideen.
Ein sehr spannender und atmosphärischer U-Boot-Thriller, mit einem genialen Jude Law. Wenn man nicht weiß, dass er die Hauptrolle im Film hat, wird man ihn kaum erkennen, so großartig schlüpft er in die Rolle des Captains. Auch die Darstellung der Russen finde ich sehr positiv, denn sie sind nicht die stereotypischen Bösen. Und tatsächlich sind sogar zwei namhafte russische Schauspieler im Cast.
Fazit: Sehr spannend, aber nichts für schwache Nerven.

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