Film: Die Schöne und das Biest (2014)

Wunderbare Märchen-Verfilmung aus Frankreich.
Fantasy mit Léa Seydoux von Christophe Gans. 113 Min.
Inhalt: Ein verarmter Kaufmann schließt einen Pakt mit dem mysteriösen Biest, weshalb seine Tochter in das magische Schloss ziehen muss und dessen Geheimnis lüftet.
Dieser Film zählt für mich zu den Top-Fimen 2014. Die schauspielerische Leistung ist super, der Plot hält sich sehr genau ans Original und die Computereffekte sind ein Traum. Damit ist nun endgültig der Beweis erbracht, dass Hollywood nicht das Monopol auf computeranimierte Blockbuster hat.
Einzig die Liebesgeschichte wirkt ein bisschen unnatürlich, distanziert. Aber bei so einem bildgewaltigen Film ist das eh beinahe nur noch Nebensache.
Fazit: Absolut sehenswert!! Und ich hoffe, noch weitere Märchen derart verfilmt zu sehen.

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Serie: Defiance – Staffel 1 & 2

Diese Serie fühlt sich an, wie eine klassische Raumstation-Serie a la Babylon 5 oder Deep Space Nine, nur auf der Erde. Sie ist nun in den Kreis meiner aktuellen Lieblingsserien gestoßen und ich kann die dritte Staffel kaum erwarten.
In naher Zukunft wird die Erde von einem Kollektiv von sieben Alien-Rassen, gemeinsam die Votan genannt, angegriffen. Dieser Angriff basiert aber auf einem Missverständnis. Die Galaxie der Votan ist von einem natürlichen Desaster zerstört worden und vor 5.000 Jahren haben sie die Erde entdeckt und gedacht, die wäre unbewohnt. Deshalb haben sie sich eingefroren und sind hier her geflogen. Ihre Überraschung war groß, als sie aufwachten und sofort von den Menschen angegriffen wurden. In dem darauf folgenden Krieg wurde eine Votan-Terraforming-Maschine eingesetzt und die Oberfläche der Erde wurde komplett verändert, Pflanzen und Tiere mutierten, Küstenlinien bewegten sich. Doch als ob das nicht genug wäre, wurde die Atmosphäre der Erde derart verseucht, dass es unmöglich geworden ist, dort hindurch zu fliegen. Menschen und Votan müssen sich nun zusammenraufen, um auf diesem neuen Planeten gemeinsam zu überleben.
Die Serie spielt ca. 20 Jahre nach diesen Ereignissen und behandelt die unabhängige Stadt Defiance im Niemandsland zwischen Earth Republic (Menschen) und Votan Collectiv.
Was macht den Flair dieser Serie aus? Zunächst einmal haben wir die klassischen Rollenverteilungen mit Bürgermeister (Captain), Gesetzeshüter (Sicherheitschef) und Arzt / Wissenschaftler. Dadurch fühlt man sich als Sci-Fi-Fan schon einmal geborgen.
Die Pilotfolge hat mich eigentlich skeptisch gestimmt („Nicht schon wieder eine postapokalyptische Serie, wer braucht denn sowas?“), aber die weiteren Folgen haben dann einen guten Rhythmus gefunden, die Story wurde spannend, die Schauspieler lassen die Charaktere richtig aufleben. Dazu kommt noch die hohe Produktionsqualität, die das ganze Paket abrundet.
Das Ende der ersten Staffel brachte einige Umwälzungen und an diese musste man sich in der zweiten Staffel erst einmal gewöhnen. Das dauert einige Folgen, doch dann ist man wieder voll gefangen. Auch das Ende der zweiten Saffel ist so geschustert und jetzt bin ich sehr auf die dritte Staffel gespannt.
Defiance schwankt in seiner Atmosphäre zwischen dem düsteren Battlestar Galactica und dem hellen Star Trek. Und das ist gut, dadurch gewinnt sie einen eigenen Flair. Einzig die Tatsache, dass heute anscheinend keine Serie mehr ohne ständigen Sex-Szenen auskommt, stört mich schon ein bisschen, auch wenn dies in Defiance durch das Naturell einer bestimmten Alien-Rasse gut erklärt wird.
Der spannendste Punkt dieser Serie ist aber, dass es dazu ein gleichnamiges MMORPG gibt und die Serie die Handlung nachzeichnet, die im Spiel vorgegeben wird, bzw. was die Spieler im Spiel machen. Ich weiß nicht, wie das genau funktionieren soll, aber da ich keine Lust habe, ein MMORPG anzufangen, lasse ich mich einfach von der dritten Staffel überraschen.
Fazit: Eine super Sci-Fi-Serie, dennoch ist es mein Traum, bald mal wieder eine Raumschiff-Serie zu erhalten.

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Buch: Modignani, Sveva Casati – Sehnsucht nach Meran

Dies ist das erste italienische Buch seit Jahren, das ich nicht im Original gelesen habe, sondern als Übersetzung und sogleich habe ich es bereut. Noch nie habe ich eine schlechtere Übersetzung gesehen. Außerdem hält das Buch auch gar nicht, was der Klappentext verspricht.
Inhalt: Eine Gräfin aus Meran und eine Bettlerin aus Neapel bewegen sich in sehr unterschiedlichen Kreisen, dennoch kreuzen sich ihre Wege ständig und ihre Schicksale verbinden sich. Es ist ein Frauenroman und behandelt die Suche nach Liebe und die Sehnsucht nach Familie dieser beiden Frauen während der beiden Weltkriege.
Das Buch hat mich sehr enttäuscht, aber nicht, weil es ein Frauenroman ist.
Beginnen wir mit der Übersetzung: Wenn ich schon Ortsnamen übersetze, dann muss ich auch konsequent bleiben. Ich kann nicht einmal den deutschen Namen verwenden (z.B. Meran), dann die italienische Variante (z.B. Scena oder Naturno) oder gar Namen ganz neu erfinden (z.B. Venostatal). Außerdem merkt man an einigen Stellen auch genau, wie die Autorin etwas aus dem Deutschen übersetzt hat und die Übersetzerin es dann zurückübersetzt hat, ohne das Konzept wirklich zu verstehen (z.B. das Konzept der Südtiroler, nach „drinnen“ zu gehen).
Aber na gut, das ist die Übersetzerin. Kommen wir aber zum eigentlichen Buch.
Zunächst ist es interessant, die italienische Sicht auf Südtirol kennenzulernen, auch wenn die Autorin sicht mit dem Satz „die Südtiroler haben Italien noch nicht als Heimat akzeptiert“ keine Freunde gemacht hat. Andererseits kritisiert sie durchaus den Faschismus und die Besetzung Südtirols, wenn auch mehr die Art, wie es geschehen ist, als die Tatsache, dass es passiert ist.
Was aber ist das nicht eingelöste Versprechen? Ich habe das Buch aus zwei Gründen in die Hand genommen. Ersten hieß es, der Roman würde anhand der beiden Frauen die Geschichte Italiens im 20. Jahrhundert aufarbeiten. Das klang interessant, doch war leider nicht so. Zwei Frauen suchen die Liebe und wollen Kinder. Das ist alles. Historische Ereignisse werden nur sehr rar in einem Satz am Ende der Kapitel erwähnt und das auch nur bis 1947.
Zweitens hieß es, dass die Geschichte Merans beleuchtet würde. Aber wenn die Gräfin mal in Meran ist, was sehr selten geschieht, dann sitzt sie nur im Schloss und man erfährt gar nichts von der Stadt.
Zugegeben, ich war selbst Schuld, dass ich einen Frauenroman wegen seines historischen Themas in die Hand genommen habe. Es wird mir eine Lehre sein.
Fazit: Wer Frauenromane gerne liest und sich vor allem für deren Probleme interessiert, ist hier sehr gut aufgehoben. Ansonsten sollte man die Finger davon lassen.

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Film: Earth to Echo (2014)

Die Goonies treffen E.T. im Zeitalter der Handys.
Jugend-Abenteuerfilm von David Green. 100 Min.
Inhalt: Drei Freunde entdecken, dass die Störung auf ihrem Handy eigentlich eine Landkarte ist und sie zu einem kleinen Außerirdischen führt. Dieser benützt nun die Handys, um zu kommunizieren. Gemeinsam wollen sie die Teile seines Raumschiffs suchen und ihm helfen.
Endlich! Auf so einen Film habe ich schon so lange gewartet. Ich bin überzeugt, dass Kinder und Jugendliche diesen Film super finden werden, wenn sie ihn im richtigen Alter im richtigen Gemütszustand anschauen. Der Film behandelt intensiv das Thema Freundschaft und erklärt, dass man, wenn man umzieht, auch auf Distanz Freunde bleiben kann. Dazu kommt noch das tolle Abenteuer mit der Technologie, die für Jugendliche heute so normal ist.
Einziges Manko ist die Entscheidung des Regisseurs, den Film als Found Footage zu präsentieren. Mir gefällt das nicht, meiner Meinung nach hat es außer in Blair Witch Project nirgends funktioniert und ich fürchte, das wird Jugendliche abschrecken.
Fazit: Toller Film, den ich jedem ans Herz lege.

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Film: Teenage Mutant Ninja Turtles (2014)

Und schon wieder ein Franchise ruiniert, auch wenn der Film nicht so schlecht war, wie ich erwartet hatte.
Science-Fiction-Actionfilm mit Megan Fox von Jonathan Liebesman. 101 Min.
Inhalt: Shredder will New York vergiften und die Turtles müssen ihn aufhalten.
Die Turtles in diesem Film sind hässlich, aber na gut, ist Geschmackssache, auch wenn ich noch niemanden getroffen habe, der sie gut findet. Sie sollten aber Teenage Hyperactive Turtles genannt werden, denn was die da abliefern grenzt schon schwer an einer psychologischen Störung. Hyperaktivität ist gut und recht, doch hier geht es eindeutig zu weit und ist nicht mehr witzig, sondern einfach nervig. Die ganze japanische Hintergrundgeschichte ist absurd und die meisten Kampfszenen lächerlich. Drei Autos fahren einen steilen, bewaldeten, mit Felsen übersäten Berghang hinunter und verlieren dabei nicht die Kontrolle?! Oder: „Mein Panzer ist gespalten, gib mir Klebestreifen.“?!
Ach, ich könnte so lange darüber schreiben, aber was bringt es? Wenn sie im zweiten Teil die Turtles etwas zurückschrauben, andere Mutanten bringen und die Kampfszenen einem Logik-Check unterwerfen, dann könnte sogar etwas gutes daraus werden.
Fazit: Ein weiterer Pflaster im schlechtesten Filmsommer seit ewigen Zeiten.

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Film: Hercules (2014)

Wie so oft verpufft eine tolle Idee im Nirgendwo.
Historischer Abenteuerfilm mit Dwayne Johnson von Brett Ratner. 98 Min.
Inhalt: Hercules muss dem thrakischen König helfen, eine Invasion abzuwenden.
Auch hier ist die Idee super. Ratner versucht nämlich den historischen Hercules darzustellen und seine Taten realistisch zu erklären. Hercules war ein einfacher Mann, der es aber geschafft hat, einen Mythos um sich aufzubauen, so die Prämisse des Films. Und das wäre auch echt cool, wenn der Film auch nur ansatzweise eine Handlung hätte. Es verwundert nicht, dass der Trailer so gelobt worden ist, man aber vom Film nach dessen Erscheinen nichts mehr gehört hat. Denn der Film ist einfach nur schlecht. Sogar Dwayne Johnson, der mir an sich als Schauspieler sehr gut gefällt, enttäuscht hier erbärmlich.
Sehen wir von den historischen Ungereimtheiten einmal ab, ist der Film dennoch einfach katastrophal. Die Witze funktionieren nicht, der dünne Plot ist absurd und am Ende wird die eigentliche Idee des Films über den Haufen geworfen.
Fazit: Finger weg und hoffen, dass Hercules noch einmal und besser verfilmt wird. Da fällt mir ein, dieses Jahr ist ja ein zweiter Hercules-Film erschienen. Vielleicht sollte ich den mal probieren.

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Film: Maleficent (2014)

Wenn Angelina Jolie nicht so mies wäre, könnte der Film sogar gut sein.
Fantasy / Märchen mit Angelina Jolie von Robert Stromberg. 97 Min.
Inhalt: Eine Fee wird von ihrem Geliebten, einem Menschen, verraten, weshalb sie böse wird und die neugeborene Prinzessin verflucht. Aber eigentlich ist sie nicht böse, sondern nur wütend und einsam.
Ich finde die Idee super, zu zeigen, warum die böse Fee aus Dornröschen böse ist. Aber leider ist Jolie wie so oft eine absolute Fehlbesetzung und ruiniert den ganzen Film. Dass sie dann auch noch meint, dies wäre ihr schwierigster Film gewesen, mag nicht verwundern, da sie endlich gezwungen war, zu schauspielern und sie das einfach nicht kann. Dazu kommen noch die grässlichen Rüstungen, die die Ritter tragen. Bereits bei Jack and the Giants habe ich mich gefragt, welcher Requisiteur nur diese absurde Idee hatte.
Fazit: Einfach nur hässlich anzuschauen, trotz toller Spezialeffekte.

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Film: Ninja Apocalypse (2014)

Ein coole Idee, aber obwohl ich nichts gegen Low Budget Filme habe, ist mir der doch zu „Low.“
Martial-Arts-Fantasy von Lloyd Lee Barnett. 84 Min.
Inhalt: In einer postapokalyptischen Zukunft herrscht das Recht des Stärkeren. Und die stärksten sind nun mal die Ninjas. Die verschiedenen Clans treffen sich zu Friedensgesprächen, als der Obermeister ermordet wird. Sofort bricht die Hölle los und der sog. „Lost Clan“ muss sich gegen rivalisierende Feinde, Zombies und andere Monstrositäten wehren.
Ich bin ein Fan von Kampfsportfilmen und mir gefallen sogar solche, wo nur gekämpft wird und es keinen Plot gibt, also etwa die traditionellen Kampfsport-Turniere. Auch kann ich Low Dudget Filmen durchaus etwas abgewinnen, wie etwa dem tollen The Anomaly. Aber wenn die Schauspieler so mies sind, die Kämpfe so schlecht choreographiert und die Spezialeffekte so abstrus, dann muss auch ich den Kopf schütteln.
Fazit: NEIN!!!

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Gedankensprung: Meine Top-Filme 2010-2013

Nachdem ich letztens mit einem Freund über die, aus unserer Sicht, besten neuen Filme gesprochen habe und zu meinem Entsetzen erkennen musste, dass er weder Looper noch End of Watch kennt, habe ich beschlossen, diese kleine Liste zu erstellen.

2010
Drachenzähmen leicht gemacht – Ein toller und witziger Animationsfilm, dessen Fortsetzung nicht mithalten kann.
Kampf der Titanen – Episch, Gigantisch, Monumental.
Kick-Ass – Wahre Superhelden. Einfach sehenswert!
Prince of Persia – Der Sand der Zeit – Laufen. Kämpfen. Prinzessin retten. Einfach super.
Inception – Ein Meisterwerk.
Kindsköpfe – Nostalgiefaktor und Familienwerte. Dazu noch sehr witzig.
Die etwas anderen Cops – Seltsame, aber überraschend witzige Komödie.
Machete – Einfach nur Bad-Ass-Geil.
Monsters – Ein verstecktes Sci-Fi-Juwel.

2011
The King’s Speech – Die Rede des Königs – Großartiges Kino.
Planet der Affen – Prevolution – Gelungene Wiederaufnahme einer klassischen Saga.
World Invasion – Battle Los Angeles – Unterbewerteter Sci-Fi-Kracher.
The Raid – Geniale, blutrünstige Artial-Marts-Action.
Brautalarm – Tolle Komödie mit irreführendem Trailer.
Sucker Punch – Episch, Gigantisch, Monumental. Aber für viele ist die Story zu kompliziert…
The Help – Großartiges Kino.
Johnny English – Jetzt erst Recht – Selten war eine Fortsetzung so viel besser als das Original.
Wir kaufen einen Zoo – Romantische Familienkomödie.
In Time – Deine Zeit läuft ab – Ein weiteres, verborgenes Sci-Fi-Juwel.
Meine erfundene Frau – Sehr witzige Komödie.

2012
Marvels The Avengers – Die ersten Marvel-Filme haben mich nicht umgehauen, aber die Avengers waren einfach super.
The Dark Knight Rises – Nicht so gut, wie der zweite Teil, aber immer noch sehr imposant.
The Expendables 2 – Ein Action-Meisterwerk, obwohl erster und dritter Teil extrem mies sind.
Looper – Eines der besten verborgenen Sci-Fi-Juwele.
The Amazing Spiderman – Ein ordentlich gemachtes Remake.
Cloud Atlas – Ja, der Film gefällt mir sehr gut. Denn er ist einfach nur toll.
Ziemlich beste Freunde – Wunderbare Komödie.
End of Watch – Genialer, jedoch zu Beginn gewöhnungsbedürftiger Polizeifilm.
Hugo Cabret – Wunderbarer Kinderfilm.
Argo – Großartiges Kino.
Ralph reichts – Wunderbarer Animationsfilm.
Safe House – Niemand ist sicher – Ein verborgenes Actionthriller-Juwel.
Hotel Transsilvanien – Mein Lieblingsanimationsfilm.
Pitch Perfect – Die Bühne gehört uns – Endlich ein ansehbarer Gesangsfilm.
Moonrise Kingdom – Genial!!!!
Premium Rush – Super Fahrrad-Action.

2013
Silver Linings – Warum gefällt der Film allen Männern und keinen Frauen?
Star Trek Into Darkness – Fantastisch!
Pacific Rim – Episch, Gigantisch, Monumental.
Oblivion – Ein weiteres, verborgenes Sci-Fi-Juwel.
Gravity – Großartiges Kino.
Taffe Mädels – Wunderbar witzig.
Alles eine Frage der Zeit – Wunderbare Liebeskomödie mit genialem Sci-Fi-Twist.
Epic – Verborgenes Königreich – Toller Animationsfilm.

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Die Burgen von Burgund (Alea)

Von Stefan Feld (ca. 30-90 Min.; 2-4 Spieler).
Ein weiteres tolles Würfelspiel von Alea.
Jeder Spieler hat eine Gebietsfläche vor sich und sollte diese mit Gebäuden füllen. Gebäude bringen Sonderfunktionen und nur eine geschickte Kombination dieser bringt Siegpunkte.
Der Spielmechanismus ist an sich extrem simpel. Ich werfe zwei Würfel und habe dann zwei Aktionen entsprechend der beiden Resultate. Doch jetzt kommt das knifflige. Mir stehen vier Aktionen zur Auswahl. Ich sollte Gebäude kaufen, um mein Gebiet zu füllen. Aber die Wissensplättchen darf ich nicht ignorieren, da die Gebäude sonst viel zu wenig wert sind. Doch ohne Arbeiter kann ich nichts bauen und ohne Silberlinge nichts kaufen.
Das Spiel ist sehr knifflig und es gibt zu viele Sonderfunktionen. Die ersten Spiele sind also mehr ein Blättern, um zu sehen, was was kann. Doch ist das einmal gelernt, macht das Spiel großen Spaß und verursacht rauchende Köpfe.
Fazit: Eindeutig für Vielspieler. Vor allem die ersten Partien können wegen des ewigen Blätterns erschöpfend sein und Gelegenheitsspieler überfordern.

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