Oliver, Jamie – Cook Clever mit Jamie

Nach langer Zeit habe ich mir ein weiteres Kochbuch gekauft. Und das erste von Jamie Oliver.
In Cook Clever mit Jamie gibt es nicht nur eine obligatorische Rezeptesammlung, und ich freue mich schon, die alle auszuprobieren, aber auch großartige Tipps, wie man Geld spart und Abfall vermeidet.
Zunächst war ich aber etwas enttäuscht, da ich mir mehr thematisches erwartet habe. Damit meine ich, dass die Rezepte einfach Rezepte sind und nicht Hinweise enthalten, was man mit Resten und überschüssigen Dingen machen könnte. Diese Tipps sind alle extra gesammelt und sehr allgemein formuliert. Das schmälert für mich zwar die Freude über dieses Buch ein wenig, aber dennoch habe ich hier nun 120 neue Gerichte und das ist das wichtigste.
Lobend anzumerken ist auch die gleichmäßige Aufteilung der Rezepte für vegetarisch, Fisch und der verschiedenen Fleischarten. Es ist also von allem etwas dabei.
Fazit: Ein Kochbuch ist primär für Rezepte gedacht und somit ist dieses Buch super. Wer es aber rein wegen dem Thema kauft, wird enttäuscht sein.

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Cameron, Julia – Der Weg des Künstlers

Ein Ratgeber zur Aktivierung unserer Kreativität.
Ich habe einige Künstler-Freunde und die haben mir allesamt dieses Buch empfohlen. Wie toll es ist und wie es ihnen geholfen hat. Also habe ich es mir auch vorgenommen.
Das Buch ist eigentlich die Verschriftlichung eines Workshops mit der Idee, diesen alleine zuhause durchzuführen. Das Buch ist in zwölf Wochen eingeteilt und man sollte jede Woche ein Kapitel lesen und dann die nächsten sieben Tage die Aufgaben aus jenem Kapitel erledigen. Wenn wir das geflissentlich machen, aktivieren wir unsere Kreativität.
Die zwölf Wochen sind für mich um und ich muss gestehen, ich habe nicht alle Aufgaben erledigt, denn ich habe mich mit dem Buch nicht sehr wohlgefühlt. Cameron legt für meinen Geschmack zu viel Wert auf Spiritualität und Gott. Es gibt sicher genug Menschen, die damit zurecht kommen, aber nicht ich.
Für mich war das ein typischer Ratgeber, wie man sie zuhauf findet. Und wie bei jedem Ratgeber gibt es drei, vier Punkte, die für einen neu sind, die einem helfen, aber der Rest ist sinnlos. Das tolle an Ratgebern ist aber, dass diese drei, vier Punkte für jeden etwas anderes sind.
Fazit: Ich bin mir sicher, dass dieses Buch vielen Menschen, die im Konflikt mit ihrer Kreativität sind, helfen kann, wenn diese offen für Spiritualität und Gott sind.

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Warehouse 13 – Komplette Serie (Staffel 1-5, fertig)

Eine Mischung aus Akte X und Eureka für „Historiker“. Ein MUSS für alle Sci-Fi-Fantasy-Fans. Nicht zuletzt, weil sich Stars aus dem Stargate-, Star Trek-, Eureka-Universum etc. die Klinke in die Hand gedrückt haben.
In der Serie geht es darum, dass Objekte, die an emotional wichtigen Momenten anwesend waren, mit jenen Emotionen aufgeladen werden und dann als „Artefakte“ Chaos verursachen können. Was am Anfang seltsam klingt, entpuppt sich aber als sehr spannend. Denn jede Folge ist ein Krimi, nur wird neben dem Täter auch das Artefakt gesucht, das ihn beeinflusst.
Neben den tollen, oft auch witzigen Einzelfolgen, die vor allem auch von der Chemie der Schauspieler leben, hat jede Staffel einen pro forma folgenübergreifenden Plot, bei dem entweder die Welt oder das Warehouse 13 oder beides in Gefahr sind.
Aber als ob die Serie alleine nicht schon gut genug wäre. Es ist einfach toll Data und Captain Janeway gemeinsam vor der Kamera zu sehen oder H.G. Wells kennenzulernen. Viele Bonbons für Fans von Sci-Fi und Fantasy versüßen den Genuss dieser Serie.
Alle fünf Staffeln haben dasselbe hohe Niveau, was sehr selten ist und die letzte Folge ist eines der besten Serienenden, das ich je gesehen habe.
Fazit: Das Genre ist klar definiert. Entweder es gefällt einem, oder nicht. Aber wer in dem Genre zuhause ist, wird mit Warehouse 13 seine helle Freude haben.

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Antboy (2014)

Wunderbarer dänischer Superhelden-Kinderfilm. Besser als Spiderman?
Ein Kinderfilm mit Oscar Dietz von Ask Hasselbalch.
Inhalt: Ein kleiner Junge wird von einer radioaktiven Ameise gestochen. Zunächst muss er lernen, mit seinen Kräften umzugehen und dann muss er gegen den bösen „Floh“ kämpfen.
Der Film wirkt von der Produktionsqualität wie ein Hollywood-Bolckbuster, da man auf gewisse Szenen einfach verzichtet hat, anstatt sie billig und daher dämlich wirken zu lassen. Davon könnte sich so manch ein Filmmacher etwas abgucken.
Die Parallelen zu Spiderman und Batman sind offensichtlich und werden auch nicht verborgen. Doch während Spiderman einfach blind ausprobiert, welche Kräfte er hat, schaut Antboy eine Ameisen-Dokumentation und versucht dann, ob er das auch alles kann. Und wie wahre Ameisen braucht er ständig Zucker, weshalb er einen Gürtel wie Batman bekommt, doch statt Waffen ist Schokolade drinnen.
Der Film ist intelligent, witzig und erzählt davon, wie man wahre Freunde findet.
Fazit: Es ist einfach ein toller Kinderfilm. Ein MUSS in jeder DVD-Sammlung eines Kindes, aber auch eine tolle Unterhaltung für die erwachsene Begleitung.

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Transcendence (2014)

Ein großartiger Film über die Gefahren und Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz.
Science-Fiction-Thriller mit Johnny Depp von Wally Pfister. 119 Min.
Inhalt: Ein Computergenie wird von Radikalen ermordet, woraufhin seine Frau beschließt, sein Gehirn als Software zu speichern. Ab da lebt er im Internet, in allen Computern dieser Welt.
Der Film spielt wunderbar mit verschiedenen Fragen, die das Thema „Künstliche Intelligenz“ betreffen. Wie weit kann Liebe gehen? Wie stark ist sie? Welche unglaublichen Fortschritte kann uns eine KI bescheren? Welche psychologischen und realen Gefahren gehen von einer KI aus? Wie kann eine globale KI theoretisch gestoppt werden? Hat eine KI Selbstbewusstsein?
Dieser Film ist in meinen Augen ein Meisterwerk und vor allem beängstigend realistisch.
Fazit: Absolut sehenswert!

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Tammy (2014)

Dieser Film verdient seinen Platz in der Liste „Schlechteste Filme mit guten Schauspielerinnen.“
Komödie mit Melissa McCarthy, Susan Sarandon, Kathy Bates und Allison Janney von Ben Falcone. 96 Min.
Inhalt: Enkelin (McCarthy) und Großmutter (Sarandon) gehen gemeinsam auf Roadtrip. Dessen Ziel und die Moral des Ganzen verbergen sich mir jedoch.
Als hätten die Hollywood-Größen beschlossen Melissa McCarthy zu adeln. Wie sonst ist dieser seltsame Auftritt von Dan Aykroyd zu verstehen? Alle sind da, um sie in ihrer ersten tragenden Rolle zu unterstützen. Und trotz dieser geballten schauspielerischen Macht kommt nur so ein Blödsinn raus. Wer ist daran Schuld? Das Drehbuch? Oder hat der Regisseur das Drehbuch ruiniert? Oder gar das Studio? Das ist auch egal. Der Film ergibt keinen Sinn und ist nicht witzig.
Was zu Beginn wie ein Roadtrip anfängt, in welchem die Großmutter der Enkelin die Schönheit der Natur und die wahren Werte des Lebens beibringt, endet in… ja was eigentlich? Alkoholkonsum, One-Night-Stands und Lesbenparty.
Fazit: Zeitverschwendung!!

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Veronica Mars (2014)

Als Fan der Serie hat mir dieses Nostalgiefest gefallen, als Filmfan war ich aber sehr enttäuscht.
Krimi mit Kristen Bell von Rob Thomas. 110 Min.
Inhalt: Veronica Mars kehrt für ein Klassentreffen aus New York nach Neptune in Kalifornien zurück, wo sie in guter alter Tradition in einen Mordfall verwickelt wird. Um den Ruf eines Freundes zu schützen, muss sie diesen nun lösen.
Die Serie von 2004 bis 2007 hat sehr gut Klassenkampf, Intrigen und Kriminalfälle miteinander verbunden. Es war toll Veronica zuzuschauen, wie sie sich aus einem Schlamassel nach dem anderen zog, dabei ihren Freunden half und Fälle löste.
Der Film nun wirkt wie ein Nostalgiegeschenk an all die Fans. Die alten Schauspieler sind da, ein Mordfall wird nebenbei gelöst und Korruption und Klassenkampf offenbaren sich im Hintergrund. Für Leute, die die Serie nicht kennen, hat der Film keinen Reiz. Aber das Ende verspricht eine Fortsetzung. Wenn sie da den Nostalgiefaktor weglassen und sich voll auf einen Kriminalfall und die sozialen Probleme in Neptune konzentrieren, kann da etwas wirklich gutes daraus werden.
Fazit: Selbst der Kurzauftritt von James Franco konnte den Film nicht retten. Fans der Serie werden wie ich ihre Freude haben, aber alle anderen sollten einen Bogen darum herum machen.

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Schwartz, Richard – Die Feuerinseln. Das Geheimnis von Askir 5

Selten habe ich ein Buch gelesen, wo der Autor so offensichtlich Platz geschunden hat.
Inhalt: Havald und seine Gefährten können endlich weiterreisen, erleben aber auf den Feuerinseln einige Probleme, ehe sie Askir erreichen können.
Schwartz schafft es immer noch, mit seinem Stil den Leser zu fesseln. Dennoch wäre hier weniger besser gewesen. Der fünfte Band ist der dickste der Reihe und das umsonst. 100-150 Seiten weniger hätten uns einige Szenen erspart, die weder der Atmosphäre noch dem Plot helfen. Außerdem geht so viel Platz drauf, indem Havald über sein ach so schlimmes Schicksal sinniert. Dass er das macht ist gut und wichtig, doch nicht ständig und immer das gleiche.
Nun denn, der kluge Leser überspringt hier einige Absätze ohne sich zu ärgern und genießt die spannenden Abenteuer auf hoher See und auf den Feuerinseln.

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Arcana (Pegasus Spiele)

Von Damien Desnous (ca. 60 Min.; 2-4 Spieler).
Spannendes Kartenspiel, das jedoch erst im Fortgeschrittenen-Modus richtig gut wird.
Arcana ist eine Mischung aus Deck-Builder und Stichspiel. Reihum legt jeder eine Handkarte zu jener Karte auf dem Tisch, die er gerne hätte. Wenn jeder jede Karte gespielt hat, wird geschaut, wer wen bei welcher Karte ausgestochen hat. Der Sieger erhält die Karte und kann diese in sein Deck geben, was ihm natürlich später Vorteile bringen oder die Hand verstopfen wird.
Das Spiel ist zu Beginn verwirrend und das Basisspiel entwickelt auch keinen richtigen Reiz. Aber nimmt man die Karten für die Fortgeschrittenen-Variante dazu, wird es wirklich spannend und weckt Lust zum Wiederspielen.
Bei dem Spiel muss aber auch dazu erwähnt werden, dass Pegasus es immer noch im Vertrieb hat. Dieser Verlag hat sich zu einem echten Fließband entwickelt, das nur noch ein Spiel nach dem anderen auf den Markt wirft und nur selten eine zweite Lieferung produziert. Daher gibt es dort bei den Spielen gewaltige qualitative Unterschiede. Wenn Arkana es also geschafft hat, bereits über mehrere Jahre im Vertrieb zu bleiben, kann das nur ein positives Zeichen sein.
Fazit: Ein Muss für Fans von Deck-Buildern oder allgemein Kartenspielen.

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Godzilla (2014)

Cool, cool, cool.
Monster-Actionfilm mit Ken Watanabe, Aaron Taylor-Johnson und Bryan Cranston von Gareth Edwards. 123 Min.
Inhalt: Zwei versteinerte MUTOs – Riesenmonster – erwachen zum Leben und locken dadurch Godzilla aus den Tiefen des Ozeans an, der nun auf diese Jagd macht.
Der Film wird aus der Sicht des Soldaten Ford Brody gezeigt, was dadurch immense Spannung aufbaut und eine düstere Atmospähre entstehen lässt. Kämpfe der Monster, Zerstörungen und andere spannende Momente werden immer so gezeigt, wie auch Ford es sieht. Für mich persönlich eine gute Entscheidung des Regisseurs.
Ich verstehe aber durchaus einige Kritiken an diesem Film. Zu wenig Godzilla für einen Godzilla-Film? Dafür gibt es genug Filme. Hier wurde etwas neues probiert und das ist gelungen. / Godzilla zu dick? Nie und nimmer. / Zu wenig Bryan Cranston? Der Trailer hat hier tatsächlich in die Irre geführt, finde ich aber nicht weiter schlimm. / Schlechter Watanabe? Ja, so mies habe ich den Mann (fast) noch nie erlebt.
Fazit: Ich finde den Film spannend und sehr atmosphärisch. Sehenswert!!

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