Black Sails – Staffel 1

Game of Thrones in der Karibik.
Die Serie erzählt die Vorgeschichte zu Robert Louis Stevensons Die Schatzinsel. Also was 20 Jahre vorher passiert ist. New Providence Island ist die Insel, auf der Gesetzlose, Prostituierte und Sklaven frei leben. Hierher kommen Piraten, um ihre Beute zu verkaufen und sich für weitere Touren vorzubereiten. Und eben solch eine Vorbereitungsphase verfolgt die erste Staffel der Serie in 10 Folgen.
Doch auf der Insel wird nur intrigiert und hintergangen, gekämpft und gelogen. Captain Flint muss sich hindurchmanövrieren, um am Ende mit seinem Schiff auslaufen zu können und die Beute seines Lebens zu machen.
Die Serie ist sehr spannend und von hoher Qualität, Game of Thrones in der Karibik eben.
Obwohl es eine Starz-Produktion ist und sich ganz eindeutig an GoT orientiert, gibt es fast kaum nackte Haut. Das muss erwähnt werden, da es bei dieser Kombination eigentlich nicht logisch wäre. Naja, mehr nackte Haut als bei anderen Sendern gibt es dennoch.
Eine zweite Staffel wird bereits gedreht und die Produzenten meinten, sie würden gerne am Ende direkt an Die Schatzinsel anschließen, diese eventuell dann auch noch verfilmen.

Unerwähnt darf aber auch des geniale Intro nicht bleiben:

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The Expendables 3 (2014)

Vorweg: Ich habe den Film nicht runtergeladen und werde daher auch keinen Brief aus Hollywood erhalten (>>hier<<).
Der visuell schlechteste 0-8-15 Actionfilm, den ich je gesehen habe, mit der miesesten Eingangsszene der Filmgeschichte.
Actionfilm von Patrick Hughes mit Sylvester Stallone & Co. 127 Min.
Inhalt: Ein Mission geht schief, die jungen Söldner werden gefangen genommen und der Chief holt sein altes Team. Dann folgt Pang-Bumm-Punch.
Spezialeffekte: Es gibt auf youtube genug Leute, die das besser können. Ich begreife einfach nicht, wie man im Jahre 2014 noch so mies arbeiten kann und sich dann wundert, wenn niemand ins Kino kommt.
Wesley Snipes hat in der Eingangsszene seinen großen Auftritt und verschwindet dann in der Unauffälligkeit, gemeinsam mit dem originalen Team. Antonio Banderas ist das beste, was dem Film passieren konnte. Mel Gibson stiehlt als Bösewicht allen die Show, was aber wirklich nicht schwierig ist. Arnold Schwarzenegger und Jet Li sind halt mal da. Harrison Ford wurde als „verrückter Pilot“ angekündigt, enttäuscht als solcher jedoch.
Wenn man die ganze Rekrutierung des jungen Teams nicht gezeigt hätte, hätte man genug Zeit gehabt, die alten Stars, wegen derer man den Film ja schaut, ordentlich zu präsentieren. So aber wirkt alles wie ein Fließband: Der nächste Star bitte. Deine fünf Minuten sind vorbei. Der nächste!
Bei so einem Actionfilm brauchen wir keine gute Story, sondern einfach geile Effekte und harte Sprüche, was jedoch beides nicht gegeben ist.
Fazit: Genießt The Expendables 2, überspringt diesen Teil und hofft auf einen guten vierten.

Ausblick für den vierten Teil: Holt jemand, der ordentliche Effekte produzieren kann; werft alle unbekannten Leute raus; Nicolas Cage als Bösewicht; Alle jetzigen Altstars; Jet Li soll wenigstens eine ordentliche Kampfszene erhalten [wäre hier schon toll gewesen, wenn er Mel Gibson nach Lethal Weapon 4 nochmal verprügelt hätte; diesmal aber ohne langsamer zu kämpfen, damit Mel gewinnt]; Bruce Willis und Chuck Norris zurück; Steven Segal und Jackie Chan dazu.

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Mielke, Thomas R.P. – Das Sakriversum

Dieses Buch ist, mit einem Wort, seltsam.
Inhalt: Im Mittelalter wurden von einem Kathedralenbauer seine unehelichen Kinder, ein Zwillingspaar, im Süddach der Kathedrale ausgesetzt. Daraus entwickelte sich das Volk der Schander, das auf 20 cm geschrumpft ist. Im Norddach wurden auch einige Waisenkinder ausgesetzt, die sich in ähnlicher Weise zum Volk der Bankerts entwickelt haben. Samt Tieren übrigens. Während die Schander eine mittelalterliche geschlossene Gesellschaft durch Inzest aufrecht erhalten haben, sind die Bankerts der Anarchie verfallen. Sprung nach 2018, einer hochmodernen, futuristischen Gesellschaft. Doch die Neutronenbomben löschen alles Leben auf der Erde aus und nur die beiden Völker in der Kathedrale sind noch übrig. Da kommt es zum Kampf ums Sakriversum, dem heiligen Ort im Zentrum der Kathedrale, dem Paradies für diese Minimenschen.
Was an sich recht nett und spannend wirkt, hat sich für mich leider als seltsamer Genremix entpuppt. In den Rückblenden wirkt es wie ein historischer Roman, doch dann haben wir mit der modernen Technologie einen Science-Fiction-Roman und die Schander haben auch noch übernatürlich Fähigkeiten, was ihn zu einem Fantasy-Roman macht. Als Mielke dann auch noch die Templer, ein Geheimnis aus der arabischen Welt und Nostradamus eingebaut hat, war das Buch für mich nicht mehr lesbar.
Dazu kommen die eindimensionalen, seltsam agierenden Charaktere, mit denen ich einfach nicht mitfiebern konnte.
Dennoch ist nicht alles schlecht. Er beschreibt die Welt sehr gut und es ist sehr spannend zu lesen, wie diese 20 cm großen Menschen in der Kathedrale leben. Ich werde wohl keine Kirche mehr betreten, ohne mir vorzustellen, wie dort unter dem Dach kleine Wesen hausen.
Ein wichtiges Thema aber sind die zahlreichen offenen Fragen am Schluss. Das ist dann reine Geschmacksache. Der Verlag wollte unbedingt eine Fortsetzung, weshalb Mielke genialerweise solche Fragen offen ließ, bei denen der Leser problemlos weiterfantasieren könnte, die aber auch einen zweiten Teil erlauben. Wer aber unbedingt eine perfekt abgerundete Geschichte möchte, der ist hier fehl am Platz.
Fazit: Ich persönlich finde den Schreibstil zu zäh und die Geschichte zu wirr, weiß aber von genug Leuten, die das Buch super finden.

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Russian Railroads (Hans im Glück)

Deutscher Spielepreis 2014 (Deutschland).
Spielehit für Experten 2014 (Österreich).
Von Helmut Ohley und Leonhard Orgler (ca. 120 Min.; 2-4 Spieler).
Nachdem nun schon so lange alle von diesem Spiel schwärmen und es auch zwei sehr bekannte Spielepreise erhalten hat, war es an der Zeit, dass ich mich auch Mal hinsetze und es ausprobiere.
Im Spiel geht es darum, das Eisenbahnnetz Russlands auszubauen und dabei effizienter zu sein, als seine Konkurrenten.
Zunächst wurde ich einmal vom Regelkompendium und dem Material erschlagen. Als Anfänger sich da zurechtzufinden, ist nicht ganz einfach. Aber ich habe mich wacker durchgekämpft, musste aber sofort feststellen, das ist nur was für Vielspieler mit hohen Ansprüchen. Aber da ich ja so einer bin, konnte es direkt losgehen.
Das Spiel schafft auf Anhieb einen durch die zahlreichen Optionen, Varianten und Einflüsse zu fesseln. Es ist sehr spannend, taktisch anspruchsvoll und vor allem sollte man die Tableaus der Gegner nie aus dem Auge verlieren und eventuell mal eine Aktion nur deshalb ausführen, dass ein anderer es nicht kann.
Dennoch habe ich das Gefühl, dass die Aktionen in den ersten Runden bereits entscheiden, in welche Richtung du dich in den nächsten zwei Stunden entwickeln wirst. Falls du irgendwann merkst, dass deine Strategie nicht aufgeht, kannst du nicht mehr umdisponieren.
Fazit: Ein tolles Spiel, das Köpfe ordentlich zum Rauchen bringen wird und überraschenderweise nur zu zwei oder viert gut ist, zu dritt spielt man nämlich auf dem Viererbrett und hat zu viel Platz. Andererseits ist ein Spiel zu dritt ideal für Anfänger.

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Gedankensprung: Die Krux mit den Kinderbüchern oder Warum Ghostwritern die Zukunft gehört

Nachdem ich diese Woche gelesen habe, dass Keith Richards ein Kinderbuch veröffentlicht, konnte ich nicht anders, als den Kopf zu schütteln. Desweiteren trägt es den Namen „Gus & ich“ und ist seinem Großvater Gus gewidmet.
In letzter Zeit ist es leider Mode geworden, dass Stars, Sternchen und in Amerika sogar Politiker, Kinderbücher schreiben. Und ich frage mich da jedes Mal: wer, außer eingefleischten Fans, kauft so etwas seinen Kindern?
Während ich über diese Frage nachdachte, fiel mir eine Geschichte ein. Vor einigen Jahren zu Weihnachten klopfte es an meiner Tür. Meine Tante stand davor und erzählte mir aufgebracht, dass ihre kleine Tochter, meine kleine Cousine, zuhause sitze und nicht mehr aufhöre zu weinen. Als ich fragte, warum denn, erzählte mir meine Tante, dass sie ihrer Tochter, auf deren Wunsch, ein Brettspiel gekauft habe. Dies ist aber anscheinend nicht gut angekommen. Als ich weiter fragte, was das für ein Spiel sei, wurde ich geschockt. Es war ein Spiel, ein sehr schlechtes noch dazu, das von einer regionalen Partei herausgegeben worde war, um die Geschichte und Kultur der Region zu präsentieren. Wie kann nur jemand auf die Idee kommen, so etwas einem Kind zu schenken? Nach einer Ermahnung, sie hätte mich vorher fragen sollen, gab ich ihr ein Spiel aus meiner umfangreichen Sammlung und Weihnachten war gerettet.
Natürlich können Eltern nicht immer up-to-date sein und sich in allen Bereichen auskennen. Aber bevor man etwas blind kauft, wird man wohl irgendjemand fragen können.
Und genauso werden sich diese Kinderbücher verkaufen. Eltern kennen sich nicht aus, haben weder Zeit noch Lust, sich zu informieren, sehen Heidi Klum auf dem Rücken und kaufen es.
Es endet aber nicht nur bei den Kinderbüchern. Jeder halbwegs bekannte Mensch muss neuerdings eine Autobiografie veröffentlichen. Zlatan Ibrahimovic sogar zwei… Und ich bezweifle sehr stark, dass auch nur einer von diesen etwas selber schreibt. Es herrscht also Hochkonjunktur bei den Ghostwritern.
Aber dann, inmitten all dieser pseudo-literarischen Anflüge, bemühen sich Nobodys, ein Buch zu veröffentlichen. Ein Freund von mir schreibt wunderbare Kindergeschichten und malt dazu auch noch fantastische Bilder. Doch jedesmal, wenn er damit vor einen Verlag oder eine Agentur tritt, bekommt er dieselbe Antwort: Der Markt ist übersättigt, wir brauchen keine neuen Bücher. Was sie aber nicht laut dazusagen: Außer ein bekannter Name steht größer als der eigentliche Titel auf dem Umschlag.

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Gemmell, David – Der Weg der Helden

David Gemmell, der abgedankte und leider bereits verstorbene König der Fantasy-Literatur, hat mit diesem Werk nicht an seine glohrreiche Zeit anschließen können.
Inhalt: Die mächtigen Avatar haben ihre Energiequelle verloren und kämpfen jetzt gegen ihren Untergang. Ihre Untertanen werden ausgenützt, bis ein furchtbarer Feind auftaucht und sie zu einem verhassten Bündnis zwingt.
Ich war immer ein großer Fan von Gemmell, besonders seine Parmenion-Saga um Alexander dem Großen habe ich geliebt, aber auch die Drenai-Saga hat mir sehr gut gefallen. Doch nicht alles, was er geschrieben hat, war auch Gold. So habe ich mich mit seinen Troya-Romanen einfach nur veräppelt gefühlt und auch jetzt Der Weg der Helden ist einfach nur schwach. Schade, denn ich hatte mich wirklich darauf gefreut.
Es gibt viel, was man kritisieren könnte, nicht zuletzt die unglückliche Namensgebung. Der Hauptcharakter heißt Talaban und ich habe die ganze Zeit Taliban gelesen, was sehr nervig war. Außerdem haben die Charaktere der Vagaren fast alle die gleichen Namen, was sehr verwirrend ist.
Das erschaffene Universum und die erzählte Geschichte selbst sollen unsere Vergangenheit darstellen: Die Avatar waren die Bewohner von Atlantis, die durch die Eiszeit vernichtet wurden und die Vagaren die jungsteinzeitlichen Menschen, die gerade sesshaft geworden sind, sowie die Anajo die Indianer Nordamerikas sein sollen. Der große Feind sind die Maya, die aus einer anderen Dimension auf die Erde gekommen sind.
Puh, was soll man dazu noch sagen? Gemmell ist ein guter Schreiber und hat die Fähigkeit, wie auch Stephen King, aus jedem Blödsinn eine packende Geschichte zu machen. Doch ich bin niemand, der sich mit Blödsinn genügt, sei er auch noch so gut geschrieben.

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Shogun (Queen Games)

Hierbei handelt es sich um eines meiner absoluten Lieblingsspiele. Ein grandioses Strategiespiel mit dem berühmt-berüchtigten Würfelturm.
Von Dirk Henn (ca. 120 Min.; 3-5 Spieler).
Drei bis Fünf Feldherren wollen im mittelalterlichen Japan die absolute Herrschaft erringen und zum einzigen wahren Shogun werden. Viel Strategie ist jede Runde gefragt, denn jede Runde kommen die Aktionen in einer anderen Reihenfolge, was das Spielgeschehen sehr stark beeinflusst. Und einen Tick Spannung / Zufall bringt der Turm, in welchen die kämpfenden Parteien ihre Truppen werfen. Von wem mehr unten wieder rauskommen, der hat gewonnen.
Aber man erobert nicht nur Gebiete, sondern sollte in diesen auch Gebäude bauen, um Punkte zu erhalten und die Bevölkerung ruhig halten, um nicht durch einen Aufstand eine Provinz zu verlieren. Aber ohne Ausbeutung der Bevölkerung bekommt man keine Ressourcen, um irgendetwas zu machen.
Viel Planung ist nötig, aber nicht zu viel.
Ein Vergleich mit dem identischen Wallenstein (zweite Edition, denn die erste ist anders, schlechter) ist hier aber kurz nötig: Die beiden Spiele sind identisch, aber mir gefällt vom Thema her Japan besser als der 30jährige Krieg und vor allem ist die Karte bei Shogun länglich und nicht kompakt-quadratisch, wie bei Wallenstein. Ich persönlich finde die Provinzverteilung auf der Japan-Karte besser, da spielflussfördernder, als die Deutschland-Karte.
Fazit: Shogun und Wallenstein sind beides grandiose Spiele und es kommt auf jeden persönlich an, welches Thema er lieber hat.

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Verne, Jules – Die Stadt unter der Erde

Eine kurze Geschichte, die auf einfachste Weise extrem spannend ist.
Inhalt: James Richard Starr, Ingenieur und Mineraloge, erhält eine seltsame Einladung und fährt daher zu einer verlassenen Mine, wo er die Familie Ford trifft, die sich in einem Stollen niedergelassen hat. Sie haben Kohle gefunden und wünschen diese abzubauen und damit reich zu werden. Doch noch etwas haust in den Stollen und unsere Helden müssen um ihr Leben bangen.
Diese Geschichte wirkt beinahe so, als hätte Jules Verne eine Abhandlung über Kohlegruben in Schottland erhalten und daraufhin beschlossen, daraus ein Abenteuer zu machen. Es ist streckenweise sehr wissenschaftlich und techniklastig, was tlw. den Flair Vernes ausmacht, tlw. einfach langweilig ist. Und dennoch ist die eher simpel gestrickte Geschichte sehr spannend.
Fazit: Eine kurze Geschichte für alle, die Jule Verne noch nicht gelesen haben und seinen Stil kennenlernen wollen.

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Unser Kosmos: Die Reise geht weiter – Staffel 1

Die etwas andere Doku-Serie. Neil deGrasse Tyson fliegt mit seinem Gedankenraumschiff durch Zeit und Raum, um uns ALLES zu erklären, was den Kosmos, die Erde und den Menschen ausmacht.
Die Serie ist eine Neuauflage der von Carl Sagan moderierten Serie Unser Kosmos (1980) und präsentiert sich mit fantastischen Bildern und einfachen, präzisen Erklärungen. Ein besonderes Detail ist das Augenmerk, das auf der Forschungsgeschichte liegt und diese im Zeichentrickstil vorstellt. Denn vieles ist einfacher zu erklären, wenn man zeigt, wie es entdeckt wurde, als wenn man einfach Tatsachen vorlegt.
Eine tolle Serie für alle, die den Kosmos verstehen wollen oder einfach ihr Allgemeinwissen erweitern wollen. Aber auch als angenehme Unterhaltung fürs Gehirn zwischendurch.
Fazit: Jeder sollte Mal eine Pause machen von seinen Serien, Filmen und Spielen und die 13 Folgen der ersten Staffel genießen.

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A Million Ways to Die in the West (2014)

Ein unglaublich lustiger Film, der all deine romantischen Wild-West-Fantasien knallhart zerstört.
Komödie von Seth MacFarlane mit Seth MacFarlane und Charlize Theron. 116 Min.
Inhalt: Der Schafzüchter Albert wohnt in der Wild-West Stadt Old Stump und sinniert ständig darüber nach, wie schlecht denn das Leben im Wilden Westen sei. Denn tatsächlich, es gibt hier eine Million Dinge, die dich töten können und es auch tun, wenn du nicht dauernd auf der Hut bist. Erst die Ankunft einer bildhübschen Frau bringt ihn auf andere Gedanken.
Über den Humor von Seth MacFarlane kann man viel diskutieren und ich finde auch nicht alles witzig, was er so abgeliefert hat (American Dad, Ted). Aber dieser Film ist ein Meisterstück. Denn er ist auf eine absurde Weise extrem realistisch und diesen Realismus verwendet MacFarlane für seine Witze.
Fazit: Für alle, die nicht davon träumen, im Wilden Westen zu leben und mal ordentlich lachen wollen.

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