Dallas Buyers Club (2013)

Warum nur habe ich solange gezögert, diesen genialen Film anzuschauen? Daher mein Appell an alle: Wartet nicht länger!
Drama von Jean-Marc Vallée mit Matthew McConaughey, Jared Leto und Jennifer Garner. 120 Min.
Inhalt: Der Cowboy Ron Woodroof führt ein exzessives Leben, bis er eines Tages mit der Hiobsbotschaft konfrontiert wird, dass er AIDS habe. Als er daraufhin nicht einsehen will, warum er nur für den amerikanischen Markt freigegebene Medikamente (überteuert und giftig) nehmen darf und nicht bessere aus dem Ausland, nimmt er die Sache selbst in die Hand und gründet den Dallas Buyers Club.
Der Film beruht leider auf einer wahren Geschichte und zeigt die Absurdität des amerikanischen Gesundheitssystems, unter dem Patienten, die sich nicht wehren können und es auch nicht besser wissen, leiden.
Matthew McConaughey brilliert in der Rolle des unsympathischen und daher so menschlichen, so identifizierbaren Ron Woodroof. Und ja, jetzt akzeptiere ich, dass er Leonardo DiCaprio den Oscar weggeschnappt hat. Nächstes Jahr, Leo, nächstes Jahr…
Fazit: Absolut sehenswert!

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Guardians of the Galaxy (2014)

Endlich mal wieder ein ordentlicher Science-Fiction-Film, mit Raumschiffen und Außerirdischen. Auch wenn er als Superhelden-Film beworben wurde und jede Menge Witze eingebaut worden sind, um genug Leute ins Kino zu locken, bleibt es dennoch ein purer und toller Science-Fiction-Film.
Science-Fiction von James Gunn mit Chris Pratt und Zoe Saldana. 122 Min.
Inhalt: Der Weltraumpirat Peter Quill findet auf einem abgelegenen Planeten ein mysteriöses Objekt und wird plötzlich Zielscheibe aller möglichen Personen. Nicht zuletzt von Ronan dem Ankläger, der alles zerstören will.
Ja, Guardians of the Galaxy gehört zum Marvel-Universum, ist aber keine Superhelden-Story. Dass sie aber derart präsentiert wird und dass der Film beinahe schon als Komödie durchgehen könnte, zeigt, dass Hollywood glaubt, purer Science-Fiction wird ein Minusgeschäft. Nein, wenn der Film gut gemacht ist und eine tolle Geschichte erzählt, was meistens bei dem Genre leider nicht der Fall ist und es sich somit sein eigenes Grab geschaufelt hat (After Earth, Star Wars Episode I-III). Andererseits hätten die beiden neuen Star Trek – Filme durchaus bewiesen, dass SF nicht tot ist.
Wie dem auch sei, GotG ist ein toller SF-Film, der meiner Meinung nach ohne dem Humor genauso funktioniert hätte. Versteht mich nicht falsch, die Witze waren super und ich habe den ganzen Film über gelacht. Aber wären sie nicht gewesen, hätte eine düstere Atmosphäre geherrscht und die Geschichte hätte genauso gut funktioniert.
Fazit: Ein super Film und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, bzw. darauf, ihn bald ein zweites Mal zu sehen.

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Gedankensprung: 2014, der schlechteste Kinosommer seit 1997

Aus Hollywood ertönte letzte Woche die furchtbare Erkenntnis, dass im Sommer 2014 so wenig Leute im Kino waren, wie zuletzt 1997. Und da stellt sich mir die Frage: Warum ist das so?
Hollywood funktioniert seit einigen Jahren leider nur noch nach dem Prinzip der „Big Names“, der großen Namen. Daher werden wir mit Sequels, Prequels, Reboots und Spin Offs überhäuft. Und anscheinend hat das bisher auch durchaus funktioniert, wie die Zahlen bestätigen. Denn wie heißt das Sprichwort: „Der Bauer isst nicht, was er nicht kennt.“ Und so ist es wohl auch mit den Kinobesuchern. Aber dennoch: Die beiden erfolgreichsten Filme des Jahres sind bis jetzt Guardians of the Galaxy und The Lego Movie. Beweist das nicht, dass das Publikum offen ist für neues und man damit auch ordentlich Geld machen kann?
Aber GotG kann alleine halt doch keinen ganzen Sommer retten.

Was ist passiert? Was ist schief gegangen?
Nehmen wir etwa die Teenage Mutant Ninja Turltes, die ein viel erfolgreicheres Startwochenende hatten als GotG. Aber während bei TMNT die Fans gleich am Anfang reingestürmt sind, war nachher Flaute. Anscheinend war der Film nicht gut, denn rumgsprochen hat er sich nicht. Genau gleich ist es Transformers 4 ergangen. Im Gegensatz zu GotG. Da waren am Anfang nicht so viele Besucher, doch aufgrund der super Kritiken hat er immer mehr ins Kino gelockt.

Sind die Filme also einfach schlecht? Geht deshalb niemand ins Kino? Naja, meiner Meinung nach eigentlich nicht. Dawn Of The Planet Of The Apes, Boyhood und Drachenzähmen leicht gemacht 2 haben mir alle sehr gut gefallen, einzig Hectors Suche nach dem Glück hat mich enttäuscht. Ich glaube also nicht, dass es an der Qualität liegt.

Waren vielleicht nicht genug Genres vertreten? Auf dem ersten Blick müsste man das bejahen, denn wohin das Auge reicht, prangert das Poster eines Actionfilmes nach dem anderen an den Wänden. Aber wer genau aufpasst, sieht auch noch einige andere, wenn sie auch sehr gut versteckt sind. Komödien gab es zwei: Jump Street 22 und Sex Tape. Mit Drachenzähmen leicht gemacht 2 hatten wir einen Animationsfilm. Sie sind da, aber im Vergleich zu den Filmen derselben Genres aus dem letzten Jahr haben die jetzigen ja überhaupt keine Besucher angelockt. Ist es also doch die Qualität? Oder ist die Werbung für sie einfach untergegangen?
Der direkte Vergleich zeigt: Bei den Animationsfilmen waren letzten Sommer Epic und Ich einfach unverbesserlich 2 extrem erfolgreich, bei den Komödien waren es Hangover 3 und Taffe Mädels. Doch heuer haben diese beiden Genres überhaupt nichts geboten.

Es gibt aber noch einen anderen und viel wichtigeren Grund, warum der Kinosommer 2014 so schlecht war: Mädchen und Frauen. Denn ich hatte schon den Eindruck, dass die letzten Monate ziemlich auf Männer zugeschnitten waren. Aber wo waren die Filme für die andere Hälfte der Menschheit? Warum ist Frozen so viel erfolgreicher als die anderen Animationsfilme? Warum ist Tribute von Panem so erfolgreich?
Also, liebes Hollywood, nicht wundern, wenn keine Besucher kommen, wenn ihr der Hälfte nichts bietet. Natürlich können auch Frauen GotG genießen, das sage ich ja nicht, genauso wie ich als Mann sehr gerne Frozen geschaut habe, aber die Zahlen sprechen nun Mal für sich.
Das ist genauso wie in der Spielewelt. Vor ein paar Jahren habe ich einen sehr interessanten Vortrag gehört. Nämlich war die Spieleindustrie total überrascht, dass so viel mehr Menschen Farmville spielen, als etwas anderes. Bis sie entdeckt haben, welche Überraschung, dass auch Frauen spielen wollen. Und zwei Drittel der Farmville-Spieler waren Frauen. Was sagt uns das? Die Spieleindustrie produziert die falschen Spiele, wie auch Hollywood die falschen Filme produziert.

Ich als Mann bin natürlich glücklich mit dem status quo und habe auch den Eindruck, dass Filme, vor allem Dank Marvel, in den letzten Jahren ordentlich an Qualität gewonnen haben. Aber dennoch schaue ich auch gerne Animationsfilme und Komödien, wo ich leider eher einen Trend in die andere Richtung beobachte.

Fazit: Nur mit Actionfilmen kann man keinen erfolgreichen Kinosommer haben.

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Die Paläste von Carrara (Hans im Glück)

Ein nettes, aber ein bisschen zu langwieriges Strategiespiel mit zu vielen Punkten.
Von Michael Kiesling und Wolfgang Kramer (ca. 60 Min; 2-4 Spieler).
Im Spiel geht es darum, Baumaterial zu kaufen, Gebäude zu errichten und Punkte zu sammeln. Klingt einfach und ist es auch. Nur mit dem Geld muss man haushalten, was aber auch nicht allzu schwierig ist. Das einzige Kopfzerbrechen bereitet die Frage: „Was soll ich bauen?“ Denn Punkte gibt es zuhauf und auf viele verschiedene Arten, außerdem will man den anderen Gebäude ja auch wegschnappen. Wer also nicht halbwegs mathematisch verlanlagt ist, wird hier schon ordentlich strampeln müssen, um nicht unterzugehen. Desweiteren beschränkt sich die Interaktion der Spieler auf „Warum hast du das gekauft? Das wollte ich.“
Fazit: Es ist ein nettes, kurzweiliges Spiel, das leider nicht so ganz zu begeistern weiß. Was vor allem daran liegt, dass man ständig dasselbe macht: Baumaterial kaufen, Gebäude errichten, Punkte sammeln.

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Sternenkrieger – Survivor (2014)

Eine Low-Budget Version von After Earth und besser als dieser, was ja nun auch nicht sehr schwer ist. Mit einem Touch Die Zeitmaschine.
Science-Fiction von John Lyde mit Kevin Sorbo und Danielle Chuchran. 93 Min.
Inhalt: Nachdem die Erde ihr Ende erreicht, werden ein paar Raumschiffe ins All geschickt, um einen neuen Heimatplaneten zu finden. Diese Raumschiffe gehen getrennte Wege und hoffen aufs Beste. Dann, einige Generationen später, entdeckt ein Raumschiff einen Planeten und eine Erkundungsmission geht ziemlich daneben. Kate muss in einer rauhen Umgebung überleben und folgt dabei per Funkgerät den Anweisungen ihres Verletzten Commanders.
Was soll man zu so einem Film sagen? Ein hochglanzpolierter B-Movie. Das sichtlich minimale Budget wurde effizient eingesetzt und einige Kameraeinstellungen im Freien offenbaren, dass man nicht die Möglichkeit hatte, Elemente im Hintergrund zu entfernen. Meistens sieht man die recht ansehnliche Hauptdarstellerin durch die Landschaft laufen. Irgendwann trifft sie sogar ein Pferd, was der Schauspielerin wohl selbst gehört und sie zur Verfügung gestellt hat, da sonst eine bestimmte Szene derart nicht zustande gekommen wäre.
Nette Unterhaltung für Zwischendurch, wenn man sonst schon alles kennt.

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Hectors Reise oder Die Suche nach dem Glück (2014)

Ein enttäuschender Film, gefüllt mit Stereotypen und pseudophilosophischen Floskeln, der die wahre Essenz der Romanvorlage nicht vermittelt und sogar einige Kernszenen auslässt.
Drama / Komödie von Peter Chelsom mit Simon Pegg und Rosamund Pike. 119 Min.
Inhalt: Hector ist ein Psychiater und beschließt eines Tages, um seine Patienten glücklicher zu machen, die Welt zu bereisen und das Geheimnis des Glücks zu suchen.
Diesen Film jetzt ewig lang mit dem Buch zu vergleichen wäre müßig und würde jede Menge Spoiler mit sich bringen. Nur so viel: Die letzte und wohl wichtigste Erkenntnis Hectors wird im Film nicht erwähnt. Auch wird sein Einfluss auf die Menschen, denen er begegnet ist, nicht gezeigt.
Naja, was soll ich sagen. Es war einer der Filme, auf denen ich mich am meisten gefreut habe (neben Guardians of the Galaxy, den ich nächste Woche schauen werde) und der, der mich heuer am meisten enttäuscht hat.
Warum nur verfilme ich ein Buch, wenn ich die Geschichte doch nicht zeige?
Ja, ich bin ein großer Verfechter der Interpretationsfreiheit und des Rechts der Regisseure, eine Geschichte nach ihren Ideen zu präsentieren, wie etwa der vieldiskutierte Film Troja von Wolfgang Petersen. Daher hatte ich auch hier kein Problem damit, dass Hector im Film zu einem Mönch nach Tibet gereist ist und nicht nach Hong Kong Island.
Was ich aber nicht akzeptieren kann, ist, dass die Kernaussage, das zentrale Thema fehlt. Warum ist das Buch so beliebt? Wegen der Suche nach dem Gluck und dem, was Hector findet, was er bewirkt. Aber wenn der Film am Ende nicht zeigt, was er gefunden und bewirkt hat, dann ist das alles sinnlos. Im Gegenteil wird ein recht unverständliches Ende gezeigt.
Kommen wir aber noch zu den oben erwähnten Stereotypen: Da ist das Buch schuld. Denn wie jeder weiß, wenn ich nach China reise, passiert das und wenn ich nach Afrika reise, passiert jenes. Die Darstellung dieser Stereotype, die im Buch ja eine Funktion haben, ist im Film jedoch nur blamabel.
Fazit: Geld- und Zeitverschwendung. Einzig Veronica Ferres als verrückte Esoterikerin mit überraschend gutem Englisch war ein netter Gag.

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Verne, Jules – Der Kurier des Zaren

Ein Juwel von Jules Verne, obwohl oder gerade weil es nicht seinem typischen Stil entspricht.
Inhalt: Michael Strogoff, Kurier des Zaren, wird ausgesandt, den Großfürsten von Irkutsk, tief in Sibirien, vor einer Täuschung zu warnen. Strogoff ist selbst Sibirier und da er sich in der Gegend bestens auskennt, besonders für diesen Auftrag geeignet. Unzählige Widrigkeiten und Schicksalsschläge widerfahren ihm auf dem Weg.
Für die meisten gilt Jules Verne als Mitbegründer der Science-Fiction-Literatur, doch war er auch, was weniger viele wissen, Verfasser von zahlreichen Reise-Abenteuer-Romanen, wie etwa Reise um die Erde in 80 Tagen. Doch sind auch diese noch, wie die Science-Fiction-Romane, ziemlich techniklastig. Nicht so Der Kurier des Zaren.
Durch intensive, aber nicht übertriebene Landschaftsdarstellungen erhält der Leser ein wunderbares Bild von Sibirien. Und Dank der tiefen Charakterpräsentation werden die Protagonisten lebendig.
Man merkt schon sehr stark, dass es Jules Verne hier nur darum ging, Sibirien zu beschreiben und von einer abenteuerlichen Reise zu berichten. Und das macht er hervorragend. Dass Michael Strogoff ein Kurier ist, vergisst der Leser über lange Strecken und die Botschaft selbst ist an sich recht unlogisch. Aber das dient ja nur als Aufhänger, um von einem Abenteuer in Sibirien zu berichten.
An einigen seltenen Stellen kommt dann aber doch sein Faible für Technik und Wissenschaft zum Vorschein, wie etwa bei diesem netten Zitat: „Sie schien ganz im Bann der rasenden Geschwindigkeit zu stehen, mit der sie sich von dannen geführt sah. Man bedenke: 10-12 km/h!“

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I, Frankenstein (2014)

„Mal was anderes“ ist immer gut, vor allem wenn ordentlich Geld in den Film gesteckt wird, um tolle Spezialeffekte und gute Kämpfe zu präsentieren. Und außerdem: Wann hat man schon mal Frankenstein zusammen mit Gargoyles gegen Dämonen kämpfen sehen?
Inhalt: Der Dämonenprinz möchte Adam Frankenstein, der seit 200 Jahren versteckt lebt, fangen und studieren, um eine Armee zu erschaffen und damit erst die Gargoyles, die Beschützer der Menschheit, vernichten und letztere daraufhin versklaven.
Man merkt von Anfang an, dass sich die Macher des Films an die Comic-Vorlage gehalten haben und nicht eigenen Fantasien nachgegangen sind. Vor allem in den Formulierungen der Dialoge und der durchdachten Hintergrundgeschichte. Mary Shelleys Werk wurde ordentlich eingebaut und dieser Comic / Film versteht sich als Fortsetzung des Klassikers.
Allein schon die Tatsache, dass hier Gargoyles kämpfen und nicht die klassischen Vampire / Werwölfe, gefällt mir besonders. Und Frankenstein selbst ist von seinem Charakter und seinen Wünschen her immer noch so, wie ihn Mary Shelley beschrieben hat. Er ist nicht plötzlich lieb und gut geworden, sondern macht eine glaubhafte Charakterentwicklung durch.

Note: 2,5

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Die Bestimmung – Divergent (2014)

Ein nettes Filmchen über eine strikte Gesellschaft in einer postapokalyptischen, dystopischen Zukunft. Basierend auf einem Roman, der dem Bestseller Die Tribute von Panem sehr ähnlich ist und daher vielleicht auch etwas Geld bringen wird.
Inhalt: Um weitere Konflikte zu vermeiden, wurde die Gesellschaft in fünf Fraktionen unterteilt und die Menschen leben nach dem Motto „Fraktion vor Blut“. Als dann aber dennoch eine Fraktion eine andere elimieren will, muss unsere Heldin einschreiten.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das Buch recht nett zu lesen ist und auch einige Fans gewinnen kann, wenn dort das ganze Fraktionssystem, die Bestimmungsprüfung, die Aufnahmerituale etc. ausführlich beschrieben werden. Der Film selbst ist nicht schlecht, aber trotz der beinahe schon quälenden Länge kann er keine Tiefe aufbauen. Es ist mehr die Nacherzählung des Buches, als die Verfilmung der Story.
Vor allem die Verschwörung selbst ist derart kurz und schnell präsentiert, dass der Zuschauer diese beinahe gar nicht mitbekommt. Außerdem ist sie aufgrund der nicht gegebenen Informationen der inneren Logik dieses Universums folgend eigentlich unlogisch, unglaubwürdig.
Fazit: Wem Die Tribute von Panem gefallen, wird auch hier seine Freude haben.

Note: 3

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Pain & Gain (2013)

Dwayne The Rock Johnson ist genial, der Rest ist Mäh. Und der Film selbst? Puh, wenn der nicht auf wahren Begebenheiten beruhen würde, hätte sich wohl niemand so etwas abstruses einfallen lassen können.
Inhalt: Drei Bodybuilder wollen reich werden und beschließen daher, einen vermögenden Kriminellen zu kidnappen und zu bestehlen. Darauf folgt Folterung, Mord und Betrug.
Der Film ist auf seine eigene Art genial. Er hat einen ganz speziellen Stil, einen eigensinnigen Rhythmus. Aber würde The Rock nicht so eine brilliante Performance abliefern, könnte man den Film in den Müll werfen.
Aber wie immer ist es schwer, einen Film zu kritisieren, der auf wahren Begebenheiten ruht. Da man ja nicht sagen kann: „Was hat der sich für einen Blödsinn einfallen lassen?“ – Andererseits muss man als Produzent auch mal in sich gehen und sich fragen: „Muss ich wirklich jeden Blödsinn verfilmen?“

Note: 3,5

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