Serie: Jurassic World. Camp Cretaceous – Staffel 5 (abgeschlossen)

Guter Abschluss.
Wer bereits die vierte Staffel geschaut hat, der muss auch hier jetzt diese Staffel schauen, zumal die Serie damit ja auch abgeschlossen ist. Ich bin zwar weiterhin der Meinung, dass man mit der dritten Staffel hätte aufhören können, aber die fünfte Staffel ist durchaus sehenswert und auch zufriedenstellend abgeschlossen.
Die Serie endet eigentlich parallel zu den Geschehnissen des zweiten Films, obwohl sie gleichzeitig mit dem dritten Film veröffentlicht wurde. Inwiefern die Serie Anspielungen auf den dritten Film enthält, kann ich leider nicht sagen, denn den habe ich noch nicht gesehen.
Fazit: Wer nach der dritten Staffel nicht Schluss machen möchte, kann getrost zu Ende schauen.

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Film: The Gray Man (2022)

Cool.
Action/Thriller mit Ryan Gosling von Joe Russo und Anthony Russo. 122 Min.
Inhalt: Als ein CIA-Agent belastende Geheimnisse der Agentur entdeckt, wird er von einem einstigen Kollegen, der sogar ein Kopfgeld auf ihn aussetzt, rund um die Welt gejagt.
Dieser Film ist die derzeit teuerste Netflix-Filmproduktion und das ist durchaus okay, denn der Film ist echt toll. Der Preis ist einerseits auf die Starbesetzung (Ryan Gosling und Chris Evans) sowie auf die Drehorte (Innenstadt von Prag, Schloss Chantilly in Frankreich, Hundertwasserhaus in Wien und Bangkok) zurückzuführen. Ob es wirklich wert war, so viel Geld zu investieren, muss Netflix selbst entscheiden. Ich habe es toll gefunden, diese Drehorte im Film zu sehen, ich denke aber, dass er mir ohne diese genauso gut gefallen hätte.
Der Film ist jedenfalls bis zum Ende spannend, auch wenn der Plot derselbe ist, wie in gefühlt hunder anderen Filmen. Was diesen von den anderen abhebt sind die coole Action und die tollen Schauspieler. In diesem Sinne ist er also durchaus sehenswert. Die Drehorte selbst sind ein cooler Bonus für ein bewandertes Publikum, wie viele aber konkret das zu schätzen wissen, sei dahin gestellt.
Fazit: Empfehlenswert.

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Urlaub

Heute gibt es keine neuen Beiträge, weil ich meinen Urlaub genieße. Bis nächste Woche!

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Spiel: Riftforce (1 More Time Games)

Schon lange nicht mehr hat mir ein Spiel so gar nicht gefallen.
Von Carlo Bortolini (ca. 20-30 Min.; 2 Spieler)
In diesem Spiel erhält jeder Spieler einen Mix aus zufälligen oder selbst gewählten Völkern, die er dann zu einem Deck zusammenmischt. Damit kämpft man dann gegeneinander auf verschiedenen Feldern und versucht dabei Punkte zu sammeln. Der Schlüssel zum Spiel sind die Sonderfähigkeiten der einzelnen Völker, die die Taktik vorgeben.
Diese Sonderfähigkeiten sind auch der Grund dafür, warum mir das Spiel überhaupt nicht gefallen hat. Es funktioniert mechanisch sehr wohl und es gibt auch viele Spieler, die positiv darüber sprechen, aber mir persönlich gefällt es einfach nicht. Ich finde die Sonderfähigkeiten zu lästig und mühsam. Außerdem gibt mir das Spiel für den Aufwand, den ich hier in taktische Überlegungen investiere, zu wenig. Es macht mir einfach keinen Spaß.
Fazit: Kann probiert werden.

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Serie: James May – Our Man in Italy (Doku-Reihe; abgeschlossen)

Interessante, lustige, untypische Reisedokumentation.
Mir hat ja schon die erste Staffel, nämlich James May – Our Man in Japan sehr gut gefallen und entsprechend habe ich hier sofort eingeschaltet. Zum Glück, denn ich wurde nicht enttäuscht, bin im Gegenteil vollauf begeistert. All die Elemente, die mir dort so gut gefallen haben, sind auch hier wieder vorhanden. Ich finde sogar, dass die Dokumentation über Italien noch viel mehr auf „unbekannte“ Aspekte eingeht, als es in Japan der Fall war.
Diese Serie ist informativ und unterhaltsam, nicht nur für Italien-Fans.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Rot (2022)

Netter Film über die unterdrückte, innere Wut.
Animation / Komödie mit Rosalie Chiang von Domee Shi. 100 Min.
Inhalt: Die chinesisch-kanadische Schülerin Mei Lee ist hin- und hergerissen zwischen den Ansprüchen ihrer strengen, überfürsorglichen Mutter Ming und ihren persönlichen Interessen. Als wenn das nicht schon genug ist, verwandelt sich die 13-Jährige jedes Mal in einen roten Panda, wenn ihre Emotionen hochkochen. Dabei handelt es sich um einen Fluch, der sich zwar bannen lässt, was aber ausgerechnet am Abend des Konzerts ihrer Lieblingsband „4*Town“ geschehen soll.
Dieser Film ist lustig, süß, durchaus emotional und toll animiert. Der rote Panda ist im Grunde eine Metapher für die innere Wut, die sich in einem anstaut, die man aber nie raus lässt, weil man Schule, Eltern, Freunde und die Gesellschaft allgemein einfach zufriedenstellen möchte, seine eigenen Wünsche aber immer ignoriert. In diesem Sinne vermittelt der Film auch eine schöne Botschaft.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Savannah Park (Pegasus Spiele)

Nettes Tier-Puzzle.
Von Michael Kiesling und Wolfgang Kramer (ca. 20-40 Min.; 1-4 Spieler)
Jeder Spieler hat in diesem Spiel ein Tableau vor sich. Auf fast allen der darauf abgebildeten Felder liegt ein Plättchen. Auf diesen Plättchen sind unterschiedliche Tiere abgebildet, wobei jeder Spieler die identischen Plättchen hat. Der Spieler am Zug entscheidet sich nun für eins seiner Plättchen und bewegt dieses auf eins seiner freien Felder. Nun muss jeder Mitspieler dasselbe Plättchen ebenfalls bewegen. Da aber bei jedem Spieler die Plättchen zu Beginn anders liegen, findet das alles asymmetrisch statt. Wenn dann jedes Plättchen einmal bewegt worden ist, ist das Spiel zu Ende und es gibt Punkte dafür, wie viele gleichartige Tiere direkt benachbart zueinander stehen. Aber die Wasserstellen nicht vergessen, denn die multiplizieren das Ganze.
Das Spiel ist leicht zugänglich, bietet ein spannendes Puzzle und interessante Dilemmata, mit einigen Frustmomenten. Insgesamt ein kurzweiliges Spiel, das Spaß macht.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: Star Trek Prodigy – Staffel 1

Tolles Addendum zum Star Trek Franchise für Kinder und Erwachsene ebenso.
Hierbei handelt es sich um eine Computeranimationsserie, die für Kinder konzipiert worden ist. Konkret geht es darum, dass sechs Kinder im Jahre 2383 im Delta-Quadranten die U.S.S. Protostar finden, ein verlassenes Raumschiff der Sternenflotte. Auf diesem entdecken sie ein Hologramm von Captain Janeway, das ihnen das Schiff und die Sternenflotte erklären kann.
Als ich die ersten Trailer sah und den Inhalt las, kam es mir so vor, als hätte einfach jemand eine Sci-Fi-Serie für Kinder konzipiert, auf die Paramount dann einfach Star Trek draufgeschrieben hat. Ich habe es dann aber mit meiner Tochter geschaut und muss sagen, ich bin äußerst positiv überrascht. Als erwachsener Star Trek Fan kann man die durchaus auch schauen. Denn aufgrund der Kinder im Delta Quadranten startet die Serie ohne jeglichen Franchise-Ballast und ist absolut geeignet für Personen, die in Star Trek nicht zuhause sind. Das Hologramm von Captain Janeway erklärt dann wunderbar, was die Föderation und die Sternenflotte ist. Also eine richtig gelungene Einführung in das Franchise. Aber damit nicht genug. Voyager-Fans werden immer mit wieder mit Nostalgiemomenten bedient und in einer Episode entdeckt ein Kind das Holodeck, wo es dann auf die Hologramme jener Star Trek Charaktere trifft, deren Schauspieler schon verstorben sind.
Während die Serie ihre eigene Geschichte erzählt, wird aber auch die Geschichte der Sternenflotte allgemein vorangetrieben. Star Trek Fans, die ein komplettes Bild des Franchises haben wollen, sollten also hier durchaus einschalten. Dabei hilft, dass der Plot spannend und die Charaktere interessant sind, man also schon gut unterhalten wird.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Das Seeungeheuer (2022)

Netter Familienfilm.
Animation / Abenteuer mit Karl Urban von Chris Williams. 119 Min.
Inhalt: Das Leben des Seemonsterjägers Jacob Holland wird auf den Kopf gestellt, als das Mädchen Maisie Brumble ihn heimlich als blinder Passagier begleitet. Als er davon erfährt, möchte er Maisie zurückschicken, doch dafür ist es bereits zu spät.
Der Film ist sehr gut animiert, gewohnte Netflix-Qualität, mit einigen lustigen Szenen und ein paar nachdenklichen Momenten. Der Plot ist durchaus spannend und man bleibt gern bis zum Ende sitzen.
Das ältere Publikum wird sicher viele Parallelen zu anderen Animationsfilmen erkennen, aber das finde ich nicht weiter schlimm. Einige dieser Vorbilder sind definitv sehenswerter als dieser Film hier, das bedeutet aber nicht, dass Das Seeungeheuer schlecht ist, ganz im Gegenteil. Er ist kurzweilig, unterhält auf einem guten Niveau und ist absolut für einen Filmabend mit den Kindern geeignet.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Living Forest (Pegasus Spiele)

Zu viele Schwachpunkte.
Von Aske Christiansen (ca. 40 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem Spiel versuchen wir als Waldgeister den Waldgeisterkönig vor dem bösen Feuerwaldgeist zu beschützen. Unter diesem vagen und draufgeklatschten Thema befindet sich ein unbalanciertes Sammelsurium aus Mechanismen: Deckbuilding, Push-your-Luck und Set Collection. Im Prinzip funktioniert das alles ja auch wunderbar. Wir decken Karten von unserem Stapel auf, können jederzeit damit aufhören oder riskieren einen dritten Bösewicht, der uns zum Aufhören zwingt und negative Auswirkungen hat. Mit diesen offenen Karten kaufen wir dann neue Karten für unser Deck oder Bäume für unseren kleinen Wald oder wir löschen Feuer.
Das größte Problem am Spiel ist nun, dass es zwar drei Siegmöglichkeiten gibt (Punkte, Bäume, Feuer), aber zwei davon (Punkte, Bäume) eindeutig schwerer sind und deshalb fast immer die gleiche Strategie (Feuer) gewinnt. Wenn also ein Spieler von Anfang an voll auf die Feuerstragie geht, haben die anderen keine Chance, außer sie machen es ihm gleich. Aber da kommt schon das nächste Problem: Glück. Oft passiert es, dass bei einem Spieler zufällig eine super Situation ist, die er natürlich nutzt und die anderen dann halt durch die Finger schauen. Es kann also sein, dass alle Spieler auf die Feuertstrategie gehen, aber der Gewinner dann der ist, der einfach ein- zweimal richtig Glück hatte.
Über Glück und unbalancierte Strategien könnte man ja noch hinwegblicken, wenn das Thema einen fangen würde, aber das ist hier leider nur eine dünne Schicht über dem Spiel ohne Masse. Außerdem ist das Spiel auch zu lang, für das, was es einem bietet.
Insgesamt hat mich das Spiel eher enttäuscht.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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