Buch: Parker, Matt – Damit hatte keiner gerechnet! Die größten Mathe-Irrtümer der Menschheit

Hätte nicht gedacht, dass Mathe so spannend sein kann.
In diesem Buch erzählt der Autor von Ereignissen, die geschehen sind, weil es irgendeinen mathematischen Fehler gegeben hat, machmal regelrechte Katastrophen, manchmal einfach interessante Anekdoten. Dabei verwendet der Autor aber eine sehr angenehme Sprache und erklärt die dahinterstehende Mathematik leicht verständlich. Ich hätte nie gedacht, dass ich je ein Buch über Mathematik so spannend finden würde und es dann auch noch regelrecht verschlinge.
Man hört ja immer wieder mal, dass etwas wegen einem Mathefehler passiert ist, aber wenn man sich dann die Erklärung durchliest, hält man nur selten bis zum Ende durch. Hier aber ist das Kunststück geglückt, einen bis zum Ende gebannt zu halten. Nicht zuletzt auch wegen der eigentlichen Dinge die passiert sind. Weil es eben Ereignisse sind, die auf Mathefehlern basieren, sind sie teilweise so absurd und irgendwie auch unvorstellbar.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: The Terminal List – Staffel 1

Nette Actionserie für Nebenher.
Die Serie folgt Lieutenant Commander James Reece (Chris Pratt), nachdem sein Zug von Navy SEALs während einer verdeckten Mission überfallen wurde. Reece kehrt mit widersprüchlichen Erinnerungen an das Ereignis und Fragen zu seiner Schuld zu seiner Familie zurück. Als neue Beweise ans Licht kommen, entdeckt Reece dunkle Mächte, die gegen ihn arbeiten und nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben seiner Lieben gefährden.
Die Serie lebt mit Chris Pratt. Würde er hier nicht so großartig spielen, wäre die Serie nur halb so sehenswert. Der Plot selbst ist durchaus spannend, aber teilweise etwas langatmig; die Actionszenen sind gut gemacht. Diese Show strebt keine Emmys an, sie will lediglich mit einer Handlung voller Wendungen, einigen spannenden Action-Momenten und einer leicht komplexen Hauptfigur unterhalten. Das gelingt.
Die Geschichte ist abgeschlossen, es gibt überhaupt keinen Grund eine zweite Staffel zu drehen und dennoch wird bereits darüber diskutiert. Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, was in einer zweiten Staffel noch erzählt werden könnte. Die Serie ist hiermit wunderbar abgeschlossen, alles ist aufgelöst und erledigt.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Film: Der Spinnenkopf (2022)

Okay, das ist also auch ein Film.
Sci-Fi/Thriller mit Chris Hemsworth von Joseph Kosinski. 107 Min.
Inhalt: Der Visionär Steve leitet ein modernes Gefängnis, in dem er an den Insassen Experimente mit Drogen durchführt. Die Wirkungen reichen von der Steigerung der geistigen Fähigkeiten oder des sexuellen Empfindens bis hin zur Erzeugung von Depressionen.
Ist es wirklich immer nötig, zu erklären, warum ein Film schlecht ist? Kann ich nicht einfach nur sagen: „Er ist schlecht, schaut ihn euch nicht an.“ Egal, wie hochkarätig der Cast ist oder wie viel Geld Netflix in die Produktion steckt, wenn man das nicht gut verwendet, kommt eben so ein Blödsinn dabei raus. Ich bin nach dem Film dagesessen und hatte das Gefühl, einen direct-to-VHS B-movie aus den 90ern gesehen zu haben. Uninteressante Charaktere solpern durch einen langweiligen Plot.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Gedankensprung: Spiel des Jahres 2022

Da habe ich in den letzten Jahren Frieden mit dieser Preisverleihung geschlossen und dann machen die so etwas.
„Spiel des Jahres“: Wie bereits in den letzten Jahren habe ich weder den Gewinner, noch einen der Nominierten und auch keinen der Empfohlenen gespielt. Außer dem Gewinner selbst befindet sich auch keiner davon auf meiner Wunschliste.
Wer sich in den letzten Monaten mit dem Hobby beschäftigt hat, sollte eigentlich nicht überrascht worden sein, dass Cascadia gewonnen hat. Ein schönes Spiel, das ich unbedingt ausprobieren möchte.
„Kennerspiel des Jahres“: Hier hat es mir nun die Sprache verschlagen. Ich habe nämlich sowohl den Gewinner Living Forest als auch den Nominierten Dune: Imperium gespielt, während ich den anderen Nominierten Cryptid leider noch nicht gespielt habe. Jedenfalls ist Dune: Imperium mittlerweile eines meiner liebsten Spiele aller Zeiten geworden, während ich Living Forest einfach nur schlecht finde (die entsprechende Rezension erscheint hoffentlich am Samstag). Es ist nämlich wirklich nicht so, dass mir Living Forest einfach nicht gefällt, sondern es gibt genug Details, weshalb ich das Spiel konkret als schlecht empfinde. Von mir gibt es dafür jedenfalls keine Empfehlung.
„Kinderspiel des Jahres“: Gewonnen hat hier Zauberberg, das jetzt auch direkt auf die Wunschliste meiner Kinder geklettert ist.
Wie bereits öfters erwähnt treffen Film-, Buch- und Spielepreise meistens nicht meinen Geschmack, aber es interessiert mich doch immer wieder die Listen anzuschauen und vielleicht doch eine Perle zu entdecken oder mich eben voll Elan darüber zu ärgern.

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Spiel: Jurassic World – Rückkehr zur Isla Nublar (Schmidt Spiele)

Nettes Familienspiel für Dinofans.
Von Marco Teubner (ca. 60 Min.; 2-4 Spieler)
In diesem Spiel schlüpfen wir in die Rollen von Agenten, die aus den Ruinen auf der Isla Nublar Forschungserbegnisse besorgen wollen, ohne dabei von Dinosauriern getötet zu werden. Vom Mechanismus her ist das Spiel dabei ein klassischer Deckbuilder mit Figureninteraktion auf dem Spielbrett. Wir spielen in jedem Zug unsere Handkarten aus, kaufen neue Karten für das Deck und platzieren Dinge auf dem Spielfeld. Aber wenn ein Dinosaurier des Weges kommt, verlieren wir manche Dinge auf dem Spielfeld. Es gilt also gut zu überlegen, wo ich etwas platziere. Eher an einem sicheren Ort, aber dafür bekomme ich keine Punkte, oder an einem gefährlichen Ort, aber dafür mit vielen Punkten?
Das Spiel ist nicht komplex, aber dank vieler Optionen durchaus spannend. Wenn jemand ein größeres Kind hat, dem Jurassic World gefällt oder einfach Dinosaurier allgemein, dem sei das hier als Familienspiel absolut empfohlen. Aber für Vielspieler ist es definitiv nicht anspruchsvoll genug. Das Spiel bietet zwar eine Expertenvariante, aber die ist eher unnötig. Denn sie verkompliziert das Spiel zu sehr, um es dann noch als Familienspiel zu bezeichnen, macht es jedoch nicht komplex genug, um für Vielspieler reizvoller zu werden.
Fazit: Als Familienspiel sehr zu empfehlen.

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Serie: Star Trek Strange New Worlds – Staffel 1

Wer jetzt noch sagt, das ist nicht Star Trek, der soll endlich aufhören, diese Serien zu schauen.
Ich bin begeistert!
Strange New Worlds erzählt die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise unter Captain Pike. Es spielt also chronologisch direkt vor der Originalserie mit Captain Kirk und nach der zweiten Staffel von Discovery. Aber eigentlich muss man das alles nicht kennen, denn Strange New Worlds funktioniert auch sehr gut als Einstieg für ein neues Publikum. Dabei hilft auch, dass die Serie wirklich sehr gut ist. Während Picard ja gar nicht geeignet für Einsteiger ist und Discovery aufgrund der schlechten Qualität keinen neuen Zuschauer halten konnte, macht Strange New Worlds alles richtig. Perfekt für langjährige Fans und solche, die es werden wollen.
Die Serie hier zeigt in klassischer Star Trek Manier jede Episode ein neues, in sich geschlossenes Abenteuer. Das führt auch dazu, dass man sich Zeit nehmen kann, um jeden Charakter besser kennenzulernen, da eben jeder einmal im Zentrum steht. Die zehn Episoden dieser ersten Staffel haben mir allesamt sehr gut gefallen, immer wieder spannend, durchaus humorvoll und optisch ganz toll gemacht.
Strange New Worlds hat Star Trek für mich gerettet und mich darin bekräftigt, weiter ein Fan von diesem Franchise zu bleiben.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Thor 4 – Love and Thunder (2022)

Mit der richtigen Erwartungshaltung ein toller Film.
Superhelden-Action mit Chris Hemsworth von Taika Waititi. 119 Min.
Inhalt: Thor stellt sich auf der Suche nach Frieden einem galaktischen Killer, dem Götterschlächter Gorr. Er will wortwörtlich alle Götter abschlachten und hat somit auch Thor als Ziel, der Unterstützung von Königin Valkyrie, Jane Foster und Korg bekommt.
Nach dem fantastischen Thor 3 – Tag der Entscheidung war die Erwartungshaltung natürlich groß. Auch wurde immer wieder angedeutet, dass mit diesem Film die nächste Saga des MCU startet, man also den neuen Feind kennelernt. Doch bereits die ersten Kritiken haben beide Punkte relativiert: Nicht so gut wie Thor 3 und für sich alleine stehend, also kein neuer Bösewicht für das MCU. Mit dieser Erwartunghaltung bin ich dann ins Kino gegangen und wurde großartig unterhalten. Keine Konzentration wegen irgendwelcher Informationen zum großen MCU-Plot ist nötig, denn die gibt es nicht, einfach sitzen und sich berieseln lassen.
Gelungener Humor und coole Actionszenen sorgen für tolles Popcorn-Kino. Dazu haben wir noch Christian Bale, der hier als Bösewicht brilliert und damit im Gegensatz zu Doctor Strange in the Multiverse of Madness großartig zeigt, wie wichtig für einen Film ein guter Antagonist ist.
Natürlich gibt es einige Dinge, die man an diesem Film kritisieren könnte, speziell eingefleischte MCU-Fans werden viele Details finden, die ihnen nicht passen, aber warum sollte man das? Wie bereits Thor 3 nimmt auch dieser Film sich selbst nicht ernst. Er will unterhalten, ohne irgendeinen übergeordneten Plot zu bewegen. Das gelingt und somit bin ich zufrieden.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Lunatic (Dionysos Games)

Nettes, kleines Kartenspiel, aber nicht für mich.
Von Andreas Schleicher (ca. 5-15 Min.; 3-4 Spieler)
Das hier ist ein klassisches Trinkspiel in Kartenformat. Der Startspieler spielt beliebig viele Karten aus seiner Hand verdeckt aus und sagt: „Das sind alles X.“ Der nächste Spieler kann das entweder akzeptieren und muss es dann mit eigenen Karten übertrumpfen, oder er zweifelt an und deckt die Karten auf. Ist es gelogen, erhält der vorige Spieler den gesamten Stapel, ist es die Wahrheit, erhält der aktive Spieler alles. Oder man passt einfach und setzt diese Runde aus. Wer zuerst keine Karten mehr hat, gewinnt.
Ein sehr simples Spiel, das in der richtigen Runde sicher Spaß macht. Mir nicht. Ich kann damit nichts anfangen, hat mir rein gar nicht gefallen. ABer es funktioniert und hat durchaus eine klare Zielgruppe.
Fazit: Kann probiert werden.

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Buch: Hough, Jason M. – Darwin City. Die Letzten der Erde (Die Dire-Earth-Trilogie, Band 1)

Nur weil Sci-Fi drauf steht, muss es mir nicht automatisch gefallen.
Inhalt: In der Mitte des 23. Jahrhunderts hat eine Seuche den größten Teil der Welt entvölkert. Ein letzter sicherer Hafen ist die australische Stadt Darwin, in der mysteriöse außerirdische Architekten einen Weltraumaufzug errichtet haben, der in einem gewissen Radius Schutz vor der tödlichen Krankheit bietet. In dieser zerstörten Welt gerät ein Mann, der eigentlich nichts weiter will als überleben, zwischen die Fronten eines gnadenlosen Machtkampfs.
Mein größtes Problem mit dem Buch ist, dass ich einfach keinen Zugang zu den Charakteren fand. Keiner davon war irgendwie interessant und mehrschichtig schon gar nicht. Dazu kommt auch noch, dass der Plot, also das Geheimnis der Außerirdischen, überhaupt nicht spannend ist. Nichts an diesem Buch hat mich auch nur ein bisschen gereizt, umzublättern und weiterzulesen. Entsprechend habe ich die Seiten dann irgendwann auch nur noch überflogen, nur um festzustellen, dass es in einem Cliffhanger endet. Das Buch ist ja auch der erste Teil einer Trilogie.
Obwohl mir das Buch kein Ende bietet, verspüre ich keinerlei Bedürfnis zum nächsten Band zu greifen, denn es ist klar, dass das Geheimnis der Außerirdischen erst am Ende des dritten Bandes gelüftet wird und es ist einfach nicht spannend genug, um mich bis dorthin durchzuquälen.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Serie: Stranger Things – Staffel 4, Vol. 2

Großartiges Staffelfinale.
Im Grunde habe ich in meinem Beitrag zu Stranger Things – Staffel 4, Vol. 1 eh schon alles gesagt, was es zu sagen gibt. Vol. 2 führt die Staffel großartig zu Ende, Fans kommen voll auf ihre Kosten. Das Einzige, was mich etwas gestört hat, war der Cliffhanger am Ende. Die ersten drei Staffeln waren nämlich immer abgeschlossen und entsprechend hätte ich mir das hier dann auch erwartet. Aber eigentlich ist es kein großes Problem, denn wer bis hierher geschaut hat, wird zweifellos auch noch die finale fünfte Staffel schauen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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