Film: Logan – The Wolverine (2017)

So, jetzt habe ich den also auch endlich gesehen und somit das X-Men-Franchise komplettiert.
Action / Sci-Fi mit Hugh Jackman von James Mangold. 141 Min.
Inhalt: Im Jahr 2029 gibt es fast keine Mutanten mehr. Einer der wenigen verbliebenen ist Logan alias Wolverine. An einem abgelegenen Ort nahe der mexikanischen Grenze kümmert er sich um seinen alten Weggefährten Professor X, dessen Verstand allmählich durch seine Alzheimer-Erkrankung zerstört wird. Doch als eines Tages die geheimnisvolle junge Mutantin Laura auftaucht, muss Logan sich ein letztes Mal aufraffen und die dunklen Mächte bekämpfen, die das Mädchen für ihre bösen Zwecke benutzen wollen.
Von den drei Wolverine-Standalone-Filmen ist das hier sicher der beste und sogar allgemein einer der besten X-Men-Filme. Der Film wurde gemacht, um den beiden Hauptdarstellern des X-Men-Franchises einen würdigen Abschluss zu bieten. Hugh Jackman in der Rolle des Wolverine und Patrick Stewart, der Charles Xavier porträtiert, hatten hier beide ihren letzten Auftritt in diesem Superhelden-Universum. Dieser Film kann aber auch als Abschluss des gesamten X-Men-Franchises betrachtet werden. Es kamen zwar nachher noch Deadpool 2 und The New Mutants, die aber eigentlich vorher spielen und vorher gedreht worden sind, sowie X-Men: Dark Phoenix, der einfach ignoriert werden sollte.
Diesen Film als kompletten Abschluss zu betrachten funktioniert auch deswegen, weil ja Disney in der Zwischenzeit Fox gekauft hat, sich dieses Franchise somit einverleibt hat und jetzt ganz neue Pläne hat.
Der Film selbst ist durchaus spannend, mit einem tollen Showdown am Ende und genug emotionalen Momenten. Natürlich sollte man ein Freund der X-Men sein und einige der anderen Filme gesehen haben, um den hier wirklich genießen zu können.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Curators (Worldshapers)

Tolles Plättchen-Legespiel.
Von Tove Jomer, Pablo Jomer und Jacob Westerlund (ca. 45-75 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem Spiel schlüpfen wir in die Rollen von Museumskuratoren und versuchen unsere Ausstellungsräume zu vergrößern und zu befüllen. Jeder baut dabei sein eigenes Museum vor sich auf.
Mir gefällt sehr gut der neuartige Mechanismus zur Aktionsauswahl. Jeder Spieler hat nämlich fünf Chips vor sich liegen. Er entscheidet sich für eine Aktion (Museumsausbau, Archäologische Grabung, Einkauf am Markt, Befüllung der Räume oder Geld einsammeln) und dreht dann den entsprechenden Chip um. Auf der Rückseite ist nun eine andere Aktion abgebildet. Wenn zwei Chips die gleiche Aktion zeigen, kann man beide umdrehen und die Aktion somit doppelt benutzen. Man überlegt sich also nicht nur, welche Aktion man in diesem Zug braucht, sondern auch schon, welche man gerne später doppelt hätte.
Wenn man die Chips genau analysiert, gibt es eine eindeutig effektivste Reihenfolge, in welcher man die Aktionen benutzen sollte. Theoretisch könnte man also das kontinuierlich monoton bis zum Spielende runterspielen.
Doch so einfach ist das dann auch wieder nicht, da man ja geheime Aufträge hat, die man erfüllen sollte. Wenn du also nicht riskieren möchtest, dass deine Mitspieler dir die Dinge wegschnappen, die du dafür brauchst, kannst du die Chips eben nicht in der optimierten Form monoton runterspielen, sondern musst auch improvisieren.
Ich finde nicht nur die Entscheidungen in diesem Spiel sehr interessant, sondern bin allgemein ein Fan von Plättchen-Legespielen und daher gefällt es mir sehr gut, das wachsende Museum anzuschauen.
Das Spiel hat auch eine sehr gute Solovariante, nämlich meinen Lieblingsmodus: Puzzle. Wir versuchen hier also nicht einen Highscore zu schlagen oder einen Automa zu besiegen, sondern bestimmte Vorgaben zu erfüllen. In der beigefügten Solokampagne gibt es ingesamt 11 Szenarien mit ganz unterschiedlichen Vorgaben. Wie im normalen Spiel vergrößern und befüllen wir unsere Ausstellungsräume, nur muss man bestimmte Details beachten, was das Solospiel zu einem sehr interessanten Puzzle machte.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Ferrara, Silvia – Die große Erfindung. Eine Geschichte der Welt in neun geheimnisvollen Schriften

Aktuell, faszinierend, spannend.
In diesem gelungenen Buch wird auf schöne Art und Weise die Erfindung der Schrift besprochen. Es geht also nicht um die Geschichte und die Entwicklungen bis heute, sondern konkret um die Anfänge. Wie entsteht eine Schrift? Was braucht es, damit ein Schriftsystem erfunden wird? Mindestens sieben Mal ist in der Geschichte der Menschheit rund um den Globus eine Schrift entwickelt worden, autochthon, ohne äußeren Einfluss. Vier davon sind entziffert und heute lesbar, die anderen drei bilden noch ein Rätsel.
Aber nicht nur diese großen Schriften, die Jahrhunderte und Jahrtausende überdauert haben, werden thematisiert, sondern auch die kleineren, einzigartigen, teilweise von namentlich bekannten Individuen ersonnen, wie z.B. Voynich, Cherokee, Inka-Knoten, Diskos von Phaistos, etc. …
Ich selbst habe mich vor über einem Jahrzehnt intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und muss sagen, dass mir dieses Buch persönlich deshalb so gut gefallen hat, weil ich nach so vielen Jahren Abstand zahlreiche neue und vor allem aktuelle Informationen erhalten habe.
Die Autorin ist die Leiterin des vom Europäischen Forschungsrat finanzierten Projekts INSCRIBE („Invention of Scripts and their Beginnings“). Dieses Buch hier wurde 2019 veröffentlicht, um dieses Thema der allgemeinen interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren, und wurde jetzt eben auf Deutsch übersetzt. Ich finde, das Buch erfüllt diesen Zweck wunderbar.
Das Projekt selbst, das im Buch auch mehrmals erwähnt wird, dauert von 2018-2023 und ich bin sehr daran interessiert, in ein paar Jahren das abschließende Buch mit den Ergebnissen zu lesen.
Anhand der gewählten Beispiele und Vergleiche merkt man eindeutig, dass die Autorin Italinerin ist, was einen ganz eigenen Charme hat. Ein bisschen lustig wird es halt dann, wenn der Übersetzer das Wort „Italiensch“ regelmäßig mit „Deutsch“ übersetzt und dann versucht, den Text daran anzupassen. Speziell im Kaptil „Rebus“ (S.67) hat der Übersetzer wohl ordentlich zu kämpfen gehabt, aber es ist gelungen und gut an die deutschsprachige Leserschaft angepasst.
Jedenfalls ist das Buch hier sehr gut und flüssig geschrieben, behandelt ein faszinierendes Thema sehr spannend und ist für jeden interessierten Laien verständlich. Ein gelungenes Sachbuch eben.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Wish Dragon (2021)

Aladdin im modernen China – Schöner Film für die ganze Familie.
Animation / Abenteuer mit Jimmy Wong von Chris Appelhans. 98 Min.
Inhalt: Der entschlossene Teenager Din möchte unbedingt seine Kindheitsfreundin wiedersehen, als er einem Wunschdrachen begegnet, der ihm so manche Möglichkeit eröffnet.
Das hier ist ein farbenprächtiges Abenteuer mit Herz. Und weil der Film in China spielt, ist Kampfsport natürlich ein wichtiges Element. Wie bei Jackie Chan sind die Kampfszenen die Träger des Humors, was meinen persönlichen Geschmack absolut trifft.
Wie bereits angedeutet, ist dieser Film beinahe eine Kopie von Aladdin, nur mit dem wesentlichen Unterschied, dass der Wunschdrache nach Erfüllung der Wünsche automatisch frei sein wird, was dem Plot eine andere Dynamik verleiht und somit ein anderes Ende erlaubt.
Ein weiteres sehr gelungenes Element ist die Tatsache, dass der Wunschdrache sich in der modernen Welt nicht auskennt. Er möchte Wünsche erfüllen und helfen, aber seine Ansichten und Interpretationen sind ziemlich veraltet.
Mir hat der Film gut gefallen, er war sehr unterhaltsam mit einigen tollen Ideen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Spiel des Jahres 2021

Es ist also wieder soweit, der weltweit renommierteste Preis der Spielebranche wurde vergeben und wie immer fühle ich mich verpflichtet, einige Worte dazu zu verlieren.
„Spiel des Jahres“: Wie bereits in den letzten Jahren habe ich weder den Gewinner, noch einen der Nominierten und auch keinen der Empfohlenen gespielt. Außer dem Gewinner selbst befindet sich auch keiner davon auf meiner Wunschliste.
Wer sich in den letzten Monaten mit dem Hobby beschäftigt hat, sollte eigentlich nicht überrascht worden sein, dass MicroMacro: Crime City gewonnen hat. Ein richtig faszinierendes neues Konzept, das ich unbedingt ausprobieren möchte.
„Kennerspiel des Jahres“: Auch hier habe ich kein einziges gespielt, aber dafür stehen fast alle davon auf meiner Wunschliste. Wie bereits oben dürfte auch hier niemand, der im Hobby aktiv ist, überrascht worden sein, dass Paleo gewonnen hat. Übrigens das einzige Spiel auf der Kennerspiel-Liste, das nicht auf meinem Wunschzettel steht. Das liegt aber daran, dass ich kein Fan von kooperativen Spielen bin. Doch ansonsten habe ich nur sehr viel positives von diesem Spiel vernommen.
„Kinderspiel des Jahres“: Gewonnen hat hier Dragomino, das wie auch die beiden anderen Nominierten Fabelwelten und Mia London bereits seit geraumer Zeit auf meiner Einkaufsliste steht, wenn meine Kinder das nächste mal Geschenke bekommen. Mit den Empfohlenen kann ich hingegen nichts anfangen.
Wie bereits öfters erwähnt treffen Film-, Buch- und Spielepreise meistens nicht meinen Geschmack, aber es interessiert mich doch immer wieder die Listen anzuschauen und vielleicht doch eine Perle zu entdecken.

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Spiel: Railroad Ink Challenge – Edition Sonnengelb (Horrible Guild)

Spannendes Roll & Write.
Von Hjalmar Hach und Lorenzo Silva (ca. 15-30 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem Roll & Write Spiel versuchen die Spieler auf ihren Landkarten Wegenetze einzuzeichnen. Dabei ist das Material derart gewählt, dass man auch problemlos wieder löschen kann, wenn man etwas falsch gezeichnet hat. Es gibt sogar einige Sonderfunktionen, die mit dem Löschelement arbeiten. Das alleine ist ja schon sehr spannend.
Vier Würfel werden gerollt und diese Abbildungen müssen dann von allen Spielern eingezeichnet werden. Die Divergenz entsteht dadurch, dass jeder die Symbole woanders auf seiner Landkarte einzeichnet und unterschiedliche Sonderfunktionen nutzen kann. Am Ende hat also jeder ein anderes Wegenetz gezeichnet.
Das Wegenetz sollte aber nicht irgendwie gezeichnet werden, sondern es gilt bestimmte Aufträge zu erfüllen, damit man Punkte bekommt, um am Ende zu gewinnen. Diese Aufträge geben ungefähr die Richtung vor und lassen dadurch ein interessantes Puzzle entstehen.
Von Railroad Ink gibt es ja mittlerweile vier Farbeditionen und ich besitze Sonnengelb. In meiner Edition gibt es also auch noch zusätzlich zu den vier Basiswürfeln vier gelbe Extrawürfel, zwei für das Wüstenmodul und zwei für das Canyonmodul. Es gibt also insgesamt drei Varianten, wie man das hier spielen kann: Basic, Wüste oder Canyon. Jede Variante ist doch sehr anders und macht auch Spaß. Die unterschiedlichen Auftragskarten bringen genügend Wiederspielreiz, weshalb man das Spiel immer wieder gerne auf den Tisch bringt.
Der ins Basisspiel integrierte Solo-Modus muss leider kritisiert werden. Es gibt zwar den interessanten Timing-Mechanismus, dass man Aufträge in bestimmten Runden erfüllen muss, um die volle Punktezahl zu erreichen, doch keinerlei Siegbedingungen und nicht einmal eine Punktetabelle zum Vergleichen. Ich interepretiere das jetzt einfach mal so, dass die Idee ist, öfters zu spielen und seinen eigenen Punktewert zu schlagen, was mir nicht so gut gefällt.
Da ich dieses Spiel über Kickstarter bezogen habe, habe ich nicht nur das oben beschriebene Grundspiel, sondern noch einiges an Kickstarter exklusivem Material erhalten, das dann später im Fachhandel auch separat erhältlich sein sollte:
– Solobrett: Wenn einem der Solo-Modus im Grundspiel zu wenig ist, kann man diese Landkarte benutzen, die mehr Sonderfähigkeiten bietet. Doch die Siegbedingung ist leider weiterhin immer noch, seinen eigenen Punktewert zu schlagen.
– Architekturkarten dienen dazu, dass die Landkarten zu beginn jeder Partie anders aussehen.
– Zahlreiche zusätzliche Würfel und Auftragskarten erlauben unzählige neue Varianten des Spiels zu spielen. Ich habe noch nicht alle Würfel ausprobiert, aber bis jetzt haben mir alle gut gefallen.
– Ein bisschen frech habe ich gefunden, dass man nur ein großes und ein episches Brett erhalten hat. Das heißt, ich kann nur mit anderen Personen spielen, die ebenfalls Railroad Ink Challenge über Kickstarter erhalten haben, da ja jeder so ein Brett braucht, oder ich finde zusätzliche solche Bretter irgendwann irgendwo zu kaufen. Andererseits kann man diese ja auch für den Solo-Modus benutzen, also sind sie nicht ganz sinnlos.
Mir gefällt das Spiel sehr gut und ich bin froh, es über Kickstarter bezogen zu haben, weil das meiste Zusatzmaterial wirklich toll ist.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Railroad Ink: Edition Edition Sonnengelb, Würfelspiel (DE), für 1-4 Spieler, ab 8 Jahren
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Film: Luca (2021)

Toller Spaß für die gesamte Familie.
Animation / Komödie / Abenteuer mit Jack Dylan Grazer von Enrico Casarosa. 96 Min.
Inhalt: Luca und Alberto sind Seemonster aus den Tiefen des Mittelmeeres. Zusammen verbringen sie einen unvergesslichen Sommer in einer kleinen, malerischen Stadt an der italienischen Riviera voller Eiscreme, Pasta und Träumen von Vespa-Fahrten.
Dieser gelungene Coming-of-Age-Film strahlt die Lebensfreude aus, die man als Kind hat, wenn man im Sommer weg von Familienstress und Schulalltag einfach nur Spaß hat und ein unvergessliches Abenteuer erlebt. Hauptsächlich lebt der Film von der Situationskomik, die dadurch entsteht, dass eben verwandelte Meereswesen die Welt der Menschen erforschen und nicht nass werden dürfen. Aber auch das italienische Vokabular ist ein wesentlicher Faktor. Der Regisseur und Drehbuchautor ist Italiener und hat entsprechend viele italienische Wörter eingefügt. Ich frage mich, inwiefern Menschen, die dieser Sprache nicht mächtig sind, dadurch unterhalten werden. Ich selbst habe dadurch jedenfalls eine weitere Humorebene erlebt und mich köstlich amüsiert.
Der Film ist großartig und farbenprächtig animiert, einfach nur schön anzusehen. Dennoch bin ich am Ende etwas mau zurückgeblieben. Denn der Film hat das gleiche Problem, das auch Raya hat: Keine Szene sticht wirklich hervor, es gibt keinen denkwürdigen Moment, nichts, was als Meme die Jahre überdauern wird. Ein schöner Film, durchaus, aber eben nicht besonders oder speziell.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Ruocchio, Christopher – The Lesser Devil (Sonnenfresser, Buch 1.5)

Nette Kurzgeschichte im Sonnenfresser-Universum.
Inhalt: Crispin Marlowe, der jüngere Bruder von Hadrian, dem Helden der Sonnenfresser-Saga, ist ja im ersten Band auf dem Planeten Delos, ihrem Heimatplaneten, zurückgelassen worden. Mit seiner jüngeren Schwester Sabine fliegt er zu seiner Großmutter, wird aber auf dem Weg dorthin abgeschossen. Nun müssen die beiden mit ein paar Wachmännern in den tiefen Wäldern überleben und den von Verrätern geschickten Söldnern entkommen.
Der Plot dieser Kurzgeschichte hat nichts mit der Haupthandlung der Sonnenfresser-Saga zu tun und ist daher auch keine Pflichtlektüre. Sie gibt aber viele Informationen zum Hintergrund des Universums und ist für sich allein betrachtet durchaus spannend mit einem ordentlichen Abschluss. Ein kurzweiliges Abenteuer, das Spaß macht.
Fazit: Fans der Saga sollten hier also durchaus zugreifen.

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The Lesser Devil (Sun Eater, Band 1.5)
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Serie: The Kominsky Method – Staffel 3 (abgeschlossen)

Macht einfach keinen Spaß mehr.
Da einer der beiden Hauptschauspieler ausgestiegen ist, hat die Serie ordentlich an Qualität verloren, denn er war der Lieferant der so hochgelobten Dialoge. Der Humor ist auch beinahe komplett gestrichen worden, dafür wird man mit Drama überhäuft.
Ich hatte ja bereits am Ende der zweiten Staffel befürchtet, dass es so enden würde und aufgrund der Umstände ist es einfach schneller so weit gekommen. Andererseits muss man aber auch sagen, dass die finale Episode sehr gelungen ist und der Serie einen schönen Abschluss bietet.
Fazit: Wer die ersten beiden Staffeln schon geschaut hat, sollte sich das hier auch noch gönnen, wer nicht, kann die gesamte Serie eigentlich überspringen.

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Film: Raya und der letzte Drache (2021)

Toller Abenteuerfilm für die gesamte Familie.
Animation / Fantasy mit Kelly Marie Tran von Carlos López Estrada und Don Hall. 117 Min.
Inhalt: Vor langer Zeit haben sich die Drachen in der Welt von Kumandra selbst geopfert, um die Menschheit vor unheimlichen Monstern, bekannt als die Druun, zu retten. Nun, 500 Jahre später, kehren diese Monster zurück und es liegt an der Kriegerin Raya, den letzten Drachen zu finden, um die Druun aufzuhalten. Auf ihrer Reise lernt sie jedoch, dass es mehr als einen Drachen benötigt, um das Schicksal zu beeinflussen und wieder Frieden nach Kumandra zu bringen.
Das Disney-Rezept funktioniert weiterhin: eine selbstsichere starke Prinzessin, lustige Gefährten und eine große Gefahr. Diesmal gilt es halt die ganze Welt zu retten, mit ordentlich viel Kampfsport und teilweise in Indiana Jones Manier, doch zu meinem Bedauern leider komplett ohne Gesang (obwohl eine der Sprecherinnen sogar eine Rapperin wäre). Aber okay, bei diesem düsteren Thema hätte Gesang vielleicht auch gar nicht so gut gepasst.
Die Animation ist super gemacht, wirklisch schön anzuschauen, auch die Welt ist detailliert und faszinierend ausgebaut, eine sehr interessante Entdeckungsreise. Einzig der Plot wird sehr hastig erzählt, fast schon zu schnell und man hat beinahe das Gefühl, dass sehr viel im Nachhinein ohne Segen der Regisseure geschnitten wurde. Daher hat man auch nur wenig Möglichkeiten, sich mit den Charakteren anzufreunden, was eben der große Kritikpunkt am Film ist.
Am Ende hat mir der Film eigentlich schon gut gefallen, ein tolles Abenteuer, jedoch ohne erinnerungswürdigen Moment, nichts, was irgendwie als Meme über die Jahre weiterleben wird.
Fazit: Empfehlenswert.

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