Film: Star Wars – Rogue One (2016)

Jawohl, das ist der Star Wars – Film, den ich mir bereits letztes Jahr gewünscht hatte. Nachdem mich Star Wars 7 – Das Erwachen der Macht doch sehr enttäuscht hatte, bin ich nun vollends begeistert.
Sci-Fi-Abenteuer mit Felicity Jones von Gareth Edwards. 133 Min.
Inhalt: Um die Galaxie vor dem Imperium zu schützen, riskiert eine Gruppe von Rebellen ihr Leben, um die Pläne des Todessternes zu ergattern und diesen anschließend zu sabotieren.
Der Film hat das wichtigste, was ein neuer Teil eines Franchises braucht: Frische. Eine neue, spannende Story mit neuen, interessanten Charakteren, kein Aufwärmen von altenbekannten Dingen. Speziell das Ende, als die Pläne von einem Charakter zum nächsten weitergereicht werden, ist einfach fantastisch. Dadurch erhalten viele Momente in Episode 4 gleich eine ganz neue Ebene. Wenn das die Qualität ist, die uns die nächsten Jahre erwartet, dann freue ich mich. Aber mit den computergenerierten Kopien alter Charaktere können sie ruhig aufhören.
Effekte, Action, Kämpfe und Landschaftsaufnahmen waren bereits in Episode 7 großartig, jetzt aber haben sie bewiesen, dass sie auch neue, spannende Geschichten erzählen können. Ein tolles Kinoerlebnis. Besonders gefällt mir auch, dass hier nur Orte besucht werden, die in den anderen Star Wars – Filmen nie vorgekommen sind, was einfach zeigt, wie groß dieses Universum ist und wie viel da noch erzählt werden kann.
Mit Rogue One hat also nun endgültig ein neues Zeitalter begonnen, die Star Wars – Ära. Die Historiker der Zukunft werden über uns heute nicht mit den normalen Jahreszahlen sprechen, sondern 2016 wird „das Jahr von Rogue One“ heißen und 2019 „das Jahr von Episode 9„. Und das führt uns gleich zu einer anderen Frage, die rund um diesen Film immer wieder gestellt wurde: Brauchen wir überhaupt so separate Star Wars – Filme? Das ist aber schon eine seltsame Frage. Brauchen wir überhaupt Filme? Bücher? Objekte der Unterhaltungsindustrie? Kunst? Ja! Das brauchen wir alles, um unseren Geist zu füllen. Kreativität und Spaß sind der Antrieb für Innovation. Ich finde solche Fragen einfach lächerlich und wenn dich ein Film nicht interessiert, musst du ihn ja nicht schauen.
Fazit: Ich bin ein großer Star Trek – Fan und Star Wars hat für mich nicht einmal annährend den gleichen qualitativen Stellenwert. Sollten aber in den nächsten Jahren mehr Filme wie Rogue One folgen, dann könnte ich durchaus auch ein Fan dieses Franchises werden. Aber auch wenn „Star Wars“ nicht im Titel stehen würde und drei bestimmte Charaktere nicht aufgetaucht wären, hätten wir hier ein fantastisches Sci-Fi-Abenteuer. Aber andererseits wäre dann der Film nie gedreht worden, weil sich wohl niemand dafür interessiert hätte…

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2 Antworten zu Film: Star Wars – Rogue One (2016)

  1. Margo schreibt:

    Interessant!

  2. Pingback: Gedankensprung: Jahresrückblick 2016 | Meine Kritiken

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