Buch: Scalzi, John – The Collapsing Empire (Interdependency 1)

Toller Auftakt zu einer spannenden Space Opera.
Inhalt: Die Menschheit hat sich in der ganzen Galaxis ausgebreitet und ein gewaltiges Sternenreich errichtet – ein ebenso mächtiges wie fragiles Gefüge aus Planeten und Raumstationen, die alle aufeinander angewiesen sind, um zu überleben. Extra-dimensionale Sternenstraßen halten dieses Imperium zusammen, sogenannte »Ströme«, auf denen Raumschiffe in kürzester Zeit Lichtjahre zurücklegen können. Doch dieses feingesponnene Netz scheint gefährdet. Und nur drei Menschen können den endgültigen Zusammenbruch verhindern: Lady Kiva Lagos, die junge Erbin eines mächtigen Handelshauses; die unvorbereitete Cardenia Wu-Patrick, die als Emperox Grayland II. das schwere Erbe ihres Vaters antritt, nachdem die geplanten Thronfolger allesamt gestorben sind; und der Wissenschaftler Marce Claremont, der die gefährliche Reise ins Zentrum der Galaxis unternimmt, um die Emperox zu warnen. Die Zukunft der Galaxis liegt in ihren Händen.
Der Autor hat bekanntlich einen gleichermaßen humorvollen und spannenden Schreibstil, der auch hier nicht enttäuscht. Die Charaktere sowie das erschaffene Universum allgemein sind sehr interessant, der Plot von Anfang an packend und die Wendungen auch gelungen. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen. Der Hauptplot dieses Bandes ist ordentlich abgeschlossen, aber als Auftakt einer Trilogie sind natürlich noch etliche Handlungsstränge offen. Außerdem ist es kein Wälzer, sondern bietet kurzweilige Unterhaltung.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: The Astronauts – Staffel 1

Wow, was für eine tolle Überraschung.
Ich bin zufällig über diese Nickelodeon-Serie gestoßen. Ein Kinderkanal ist normalerweise nicht der Ort, wo ich Serien schaue, aber der Trailer hatte mein Interesse geweckt, also habe ich die erste Folge geschaut und war sofort gefesselt. Hier geht es um fünf Kinder, die sich zufällig alleine auf einem Raumschiff befinden, als die Künstliche Intelligenz rebelliert und losfliegt. Die fünf müssen sich jetzt im Weltraum alleine zurechtfinden und mit der KI irgendwie auskommen.
Für mich passt eigentlich alles an dieser Space-Abenteuer-Serie: Tolle Schauspieler, interessante Charaktere, ein spannender Plot und super Produktionsqualität. Ich habe die erste Staffel genossen, doch leider kommt am Ende ein Cliffhanger und die zweite Staffel ist noch nicht bestätigt. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als zu hoffen.
Speziell aber hat mich diese Serie deshalb so positiv gestimmt, da ja Nickelodeon auch eine Star Trek Kinderserie plant. Wenn die dann die gleiche Qualität hat wie jetzt hier The Astronauts, dann wird das sicher toll werden. Ich freue mich schon.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: The Gentlemen (2019)

Spannender Thriller mit Humor und tollen Wendungen.
Action / Thriller mit Matthew McConaughey von Guy Ritchie. 113 Min.
Inhalt: Der Exilamerikaner in London Mickey Pearson möchte ein halbwegs ehrbarer Bürger werden. Dazu will er einen möglichst lukrativen Deal für sein gut gehendes Marihuana-Imperium machen. Es gibt eine Menge Interessenten, die ohne viel zu zahlen, seinen Laden übernehmen wollen, unter anderem die chinesische Mafia. Alle Parteien sind auf ihre Weise skrupellos und haben keine Bedenken wegen Kollateralschäden.
Dieser mit allerhand Stars vollgestopfte Film war für mich eine absolut positive Überraschung. Ich hatte keine großen Erwartungen, aber dann kam so eine spannende Geschichte, die mich bis zum Schluss fesselte. Interessante Charaktere, gute Action und eine ordentliche Prise Humor machen hieraus ein kurzweiliges Erlebnis.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Gedankensprung: Top 10 Spiele auf BoardGameGeek

Nachdem ich mich ja letztens mit den Top 10 Filmen und Serien auf IMDB beschäftigt habe, dachte ich, das gleiche könnte ich auch für Spiele machen. Dafür schaue ich auf BGG (BoardGameGeek) vorbei, der größten Datenbank für Gesellschaftsspiele der Welt, und gucke, was da als die besten 10 Spiele aller Zeiten angeführt wird.
Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es hier keinerlei Überschneidungen mit meiner persönlich Top 10 Liste gibt, was aber einzig daran liegt, dass ich Gaia Project (7.) dort noch nicht eingetragen habe. Vier Spiele auf der BGG-Liste gefallen mir zwar sehr gut, aber nicht gut genug für die Top 10, nämlich Brass: Birmingham (3.), Twilight Imperium: Fourth Edition (5.), Through the Ages: A New Story of Civilization (6.) und Great Western Trail (10.). Zwei Spiele habe ich noch nicht gespielt, stehen auf meiner Wunschliste aber ganz oben, nämlich Pandemic Legacy: Season 1 (2.) und Twilight Struggle (9.). Bei einem Spiel bin ich hingegen wieder mal in der Minderheit, denn Terraforming Mars (4.) gefällt mir einfach nicht. Die restlichen beiden Spiele habe ich nicht gespielt und sie interessieren mich auch nicht.
Erst auf auf Platz 17 scheint mit 7 Wonders Duel auf BGG ein Spiel meiner Top 10 auf.

Hier also die BGG-Liste vom 14.01.2021:
10. Great Western Trail
9. Twilight Struggle
8. Star Wars: Rebellion
7. Gaia Project
6. Through the Ages: A New Story of Civilization
5. Twilight Imperium: Fourth Edition
4. Terraforming Mars
3. Brass: Birmingham
2. Pandemic Legacy: Season 1
1. Gloomhaven

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Spiel: Carcassonne Junior (Hans im Glück)

Tolles Kinderspiel.
Von Marco Teubner (ca. 10-20 Min.; 2-4 Spieler)
In dieser stark vereinfachten Version von Carcassonne werden Plättchen nach den bekannten Legeregeln aneinandergelegt, um eine große Landschaft zu bilden. Wenn möglich, platzieren die Spieler ihre Männchen auf den Wegen. Der Spieler, der zuerst alle seine Männchen platziert hat, gewinnt.
Da die Legeregeln und das Platzieren der Männchen sehr intuitiv sind, haben Kinder kein Problem hier zu spielen. Es ist natürlich eine Frage des Glücks, welches Plättchen gezogen wird und wer dann sein Männchen platzieren kann. Der Glücksfaktor ist hier viel größer als im originalen Carcassonne und das kann auch ein Frustfaktor sein. Aber aufgrund der Menge der Plättchen pendelt sich das meistens gegen Spielende hin aus und es bleibt spannend.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Scalzi, John – Redshirts

Tolle Parodie, die für manch einen am Ende doch wohl etwas zu abstrakt ist.
Inhalt: Fähnrich Andrew Dahl wird auf das Raumschiff Intrepid versetzt, Flaggschiff der Universal Union. Doch schon bald bemerkt er, dass auf dem Schiff seltsame Dinge passieren. Anscheinend haben alle Angst vor den Away Missions und wann immer jemand vom Führungspersonal kommt, verstecken sich alle. Bis Fähnrich Dahl auf eine Information stößt, die erklärt, warum so viele Leute auf der Intrepid sterben.
Dieses Buch parodiert die Tatsache, dass in Science-Fiction-Serien, speziell in Star Trek, so viele Nebencharaktere immer sterben. Der Name „Redshirts“ rührt daher, dass in der klassischen Star Trek Serie mit Captian Kirk die Sicherheitskräfte rote Pullis trugen und es genau die waren, die regelmäßig ihr Leben aushauchten.
Das Buch besteht eigentlich aus drei Teilen. Das erste Drittel, in welchem Fähnrich Dahl einfach nur überleben möchte, ist sehr witzig und eindeutig eine Parodie. Im zweiten Drittel, nachdem dann die Information offenbart wird, kommt ein Plot auf und die ganze Situation wird sehr abstrakt, sehr vielschichtig, aber immer noch witzig. Das letzte Drittel, als Addendum versteckt und somit von manch einem wohl nicht mehr gelesen, ist nicht mehr witzig und zunächst auch sehr langatmig, dann aber schön und notwendig für den ordentlichen Abschluss.
Fazit: Empfehlenswert.

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Serie: James May – Our Man in Japan (Doku-Reihe; abgeschlossen)

Interessante, lustige, untypische Reisedokumentation.
James May, der wohl bekannteste Moderator Großbritanniens, führt uns in diesen sechs Episoden quer durch Japan, vom nördlichsten zum südlichsten Punkt. Dabei sehen wir teils Dinge, die unser Bild von Japan bestätigen, meistens aber lernen wir Dinge kennen, die für die meisten wohl unbekannt sind. Präsentiert wird das Ganze aber nicht auf einer klassischen, trockenen Art, mit einem Sprecher im Off, den man nie sieht. Nein, der Moderator führt und präsentiert auf sehr witzige Weise. Zwei weitere Elemente sind es aber, die diese Reisedoku so besonders machen. In jeder Folge steht dem Moderator nämlich ein anderer japanischer Übersetzer zur Seite, die auch allesamt aktiv mitmachen und diesem Projekt dadurch einen eigenen Charme verleihen. Außerdem hat sich der Regisseur dazu entschlossen, viele Szenen und Dialoge beizubehalten, die in traditonellen Dokumentationen sofort geschnitten worden wären. Dadurch wird nochmals eine ganz andere Ebene des Humors erreicht.
Diese Serie ist informativ und unterhaltsam, nicht nur für Japan-Fans.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Playmobil – The Movie (2019)

Netter Familienfilm.
Komödie / Kinder mit Anya Taylor-Joy von Lino DiSalvo. 110 Min.
Inhalt: Marlas Bruder Charlie wird in das Playmobil-Universum gezogen. Um ihn zu retten, muss sie ihm dorthin folgen. Dort begegnet sie skurrilen Personen, die zu ihren Weggefährten werden. Doch auch der böse Imperator ist vor Ort.
Der Film bietet kurzweilige Unterhaltung und ist durchaus nett mit der ganzen Familie anzuschauen, hat jedoch einige Chancen ausgelassen, um in Erinnerung behalten zu werden. Warum er so viele negative Kritiken bekommen hat, verstehe ich nicht. Ein Vergleich zum Legofilm bietet sich an, ist aber nicht angebracht. Die einzgie Gemeinsamkeit der beiden ist, dass Spielzeug im Mittelpunkt steht, also Werbung. Ansonsten sind sie gänzlich unterschiedlich.
Wie gesagt finde ich, dass der Film schon gut ist und auch einige witzige Szenen hat. Auch die Animation ist ordentlich. Es gibt eigentlich keinen Grund, wenn man Kinder hat, den Film nicht zu sehen. Denn das ist der zentrale Punkt: Der Legofilm war auch für Erwachsene, mit der extremen Metabene und den vielen Nostalgiemomenten. Der Playmobilfilm ist hingegen auf Kinder zugeschnitten und lässt all das unnötige Zeug weg, das für das Zielpublikum nicht relevant ist. Daher kann ich mir durchaus vorstellen, dass viele negative Kritiken daher kommen, dass Erwachsene den Legofilm geschaut haben und dann vom Playmobilfilm ähnliches erwartet haben. Und damit geht auch meine Kritik mit einher, denn der Playmobilfilm bietet wegen seiner Simplizität keine erinnerungswürdigen Szenen. Der Film ist schön anzuschauen und unterhält, ist dann aber bald wieder vergessen.
Was ich aber schon bemängeln möchte ist die Musik. Da hätte man durchaus besseres liefern können, war aber, wie der Rest, keineswegs schlecht.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Top 10 Serien auf IMDB

Nachdem ich ja letztens auf IMDB geschaut habe, was dort die besten 10 Filme aller Zeiten sind, habe ich mir gedacht, ich könnte das gleiche für Serien machen. Bei denen heißt das aber „TV Shows“ und es wird viel vermischt, was ich für meine persönliche Top 10 Liste nicht als Serie betrachtet habe.
Sechs dieser IMDB Top 10 sind nun Dokumenationen und ich bin absolut positiv überrascht, dass dies der Fall ist. Wenn ich die auch als Serien definieren würde, wären sie definitiv auch in meinen Top 10. Der größte Schock aber kam, als ich sah, dass Band of Brothers (3.) fast an der Spitze steht und bemerkte, dass ich diese Serie auf meiner persönlich Top 10 Liste gar nicht angeführt habe. Was für ein Fauxpas! Bei meinem nächsten Update muss das korrigiert werden. Dann fehlen noch drei Serien, die ebenfalls nicht in meinen Top 10 aufscheinen, nämlich Breaking Bad (4.), Chernobyl (5.) und The Wire (7.). Während mir Breaking Bad wirklich nicht gefällt, haben die anderen beiden einfach nie mein Interesse geweckt, sie zu schauen. Somit gibt es zwischen den Top 10 von IMDB und meinen persönlichen Top 10 keinerlei Überschneidungen.
Auf Platz 19 von IMDB findet sich Fullmetal Alchemist: Brotherhood, meine liebste Animeserie, doch erst auf Platz 31 kommt mit True Detective eine Serie, die auch Teil meiner Top 10 ist.

Hier also die IMDB-Liste vom 13.01.2021:
10. Cosmos
9. Cosmos: A Spacetime Odyssey
8. Our Planet
7. The Wire
6. Blue Planet II
5. Chernobyl
4. Breaking Bad
3. Band of Brothers
2. Planet Earth
1. Planet Earth II

~*~*~

Und weil ich schon dabei bin, dachte ich mir, ich könnte das gleiche mit einem Fokus auf Sci-Fi machen.
Drei der IMDB Top 10 sind Animeserien, wobei ich jedoch behaupte, dass Fullmetal Alchemist: Brotherhood (2.) nicht Sci-Fi ist, während Cowboy Bebop (7.) auch auf meiner persönlichen Top 10 Sci-Fi-Liste anzutreffen ist. One Punch Man (10.) gefällt mir hingegen nicht gut genug für die Top 10. Dann gibt es noch drei Zeichentrickserien, mit denen ich leider nichts anfangen kann. Vor allem, dass Rick and Morty auf Platz 1 ist, ist für mich absolut unfassbar. Zwei weitere Serien, nämlich The Twilight Zone (5.) und Dark (9.) habe ich nie geschaut und werde ich vermutlich auch nicht. The Mandalorian (8.) wird beim nächsten Update auch in meinen Top 10 aufscheinen. Somit ist Firefly (3.) neben Cowboy Bebop (7.) die einzige Überschneidung mit meiner persönlichen Top 10 Liste.

Hier also die IMDB-Liste vom 13.01.2021:
10. One Punch Man
9. Dark
8. The Mandalorian
7. Cowboy Bebop
6. Gravity Falls
5. The Twilight Zone
4. Batman: The Animated Series
3. Firefly
2. Fullmetal Alchemist: Brotherhood
1. Rick and Morty

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Spiel: Glasgow (Lookout Spiele)

Tolles, flottes, taktisches 2-Personen-Spiel.
Von Mandela Fernández-Grandon (ca. 30 Min.; 2 Spieler)
Hier wollen die beiden Spieler gemeinsam die Stadt Glasgow aufbauen, dabei jedoch mehr Einfluss als der andere bekommen. Der Grundmechanismus dabei ist, dass man sich mit seiner Figur auf einem Rondell bewegt, von einem Aktionsfeld zum nächsten. Auf diesen Aktionsfeldern kann man Ressourcen bekommen, Spezialfähigkeiten benutzen oder Gebäude errichten. Sobald das Raster der Stadt voll ist, ist das Spiel zu Ende. Das taktische Element an diesem Spiel ist jedoch, dass immer der Spieler am Zug ist, dessen Figur auf dem Rondell hinten steht. Wenn ich also weit springen möchte, um ein gutes Feld zu erreichen, hat mein Gegner die Chance, viele Felder hintereinander zu besuchen, bevor ich wieder dran bin. Es ist insgesamt ein taktisches Spiel, das bis zum Ende spannend bleibt, denn die finale Punktezahl ist immer eng beieinander.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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