Ja, der Autor kann ja doch schreiben.
Inhalt: Zack Lightman ist ein Träumer und Geek. Seine Freizeit verbringt er am liebsten vor dem Computer, und richtig gut ist er nur in ›Armada‹, einem Virtual-Reality-Shooter, in dem eine außerirdische Spezies versucht, die Erde zu erobern. Damit ähnelt sein Leben dem zahlreicher anderer Gamer. Bis eines Tages ein echtes Alien-Raumschiff über seiner Heimatstadt auftaucht – und aus dem Computerspiel bitterer Ernst wird. Denn als sich die ersten Wellen außerirdischer Raumschiffe ankündigen, sind es allein die Gamer, die ihnen im Drohnenkampf gewachsen sind.
Nachdem ich von diesem Autor letztens das eher enttäuschende Ready Player Two gelesen habe, habe ich entdeckt, dass er ja noch ein drittes Buch geschrieben hat, das gar nicht mal so schlechte Kritiken hat. Also habe ich danach gegriffen und bin glücklich mit dieser Entscheidung. Ja, die Idee der Geschichte ist nicht neu, aber sie wird hier gut erzählt und ich finde das Ende, typisch Sci-Fi halt, durchaus gelungen. Das Buch lebt natürlich vom Hauptcharakter, der zum Glück gut ausgebaut ist und sich schön entwickelt.
Man merkt einfach, wie der Autor dieses Buch hier gern geschrieben hat und der Muse gefolgt ist, während er bei Ready Player Two eher unter Druck stand, einfach irgendwas zu schreiben.
Fazit: Empfehlenswert.
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Es ist kein Geheimnis, dass ich kein großer Fan der ersten beiden Staffeln bin und ich bin mit wenig Hoffnung an diese Staffel hier herangegangen. Aber ich muss gestehen, ich bin positiv überrascht. Speziell die erste Episode hat mich total umgehauen und die ist auch der zentrale Wendepunkt der gesamten Serie.
Inhalt: Nach einem schweren Unfall fällt ein junger kreativer Architekt ins Koma. Er findet sich in einer ihm völlig fremden Parallelwelt aus Erinnerungen wieder, in der es keine physikalischen Gesetze gibt. Alles scheint sehr instabil und die Regeln zwischen Traum und Realität sind in ständiger Veränderung. Hartnäckig macht er sich auf die Suche nach dem Ausgang, um in seine gewohnte Realität zurückkehren zu können.
In diesem schön produzierten Spiel versuchen die beiden Spieler bunte Steine in verschiedenen Farbkombinationen zu sammeln, um damit Punkte zu bekommen. Dabei gilt es gleichzeitg die Figur des Kojoten so zu bewegen, dass man Flächen des Gegners blockiert und ihn beim Sammeln hindert. Spannend wird das Ganze dadurch, dass die Steine zufällig aus einem Beutel gezogen werden und sobald fünf durchsichtige Steine draußen sind, ist das Spiel zu Ende. Es kann also schon nach wenigen Zügen zu Ende sein oder man schafft beinahe den gesamten Beutel. Als Spieler muss man also einerseits effizient arbeiten, andererseits aber auch ein bisschen riskieren und hoffen, dass man doch noch eine längere Sammlung schafft.
Inhalt: Einige Tage nachdem er das Easter Egg von James Halliday gefunden und den Wettbewerb um die OASIS für sich entschieden hat, macht Wade Watts eine Entdeckung, die alles verändern könnte. Denn tief verborgen im Code der virtuellen Welt liegt ein weiteres Geheimnis – eine Technologie, die die OASIS noch wundervoller und suchterzeugender macht, als es sich Wade je hätte träumen lassen. Um das Geheimnis zu lüften, muss er jedoch ein letztes Rätsel lösen, ein letztes Abenteuer bestehen. Und diesmal hat er einen Konkurrenten, der über Leichen geht. Wade merkt bald, dass nicht nur sein eigenes Leben auf dem Spiel steht, sondern das von Millionen anderer Menschen, und vielleicht sogar das Schicksal der gesamten Welt.
Wem die
Inhalt: Eine junge Mutter befürchtet, dass ihr Ehemann fremdgeht, da er ständig beschäftigt ist und viele Geschäftsreisen unternimmt. Sie zweifelt, dass ihr Mann noch an ihr interessiert ist und fühlt sich festgefahren in ihrem Leben. Sie spricht mit ihrem Vater über ihre Ängste. Obwohl die beiden viele Unstimmigkeiten haben, will ihr Vater ihr helfen, und bekräftigt sie in ihren Vermutungen. Die beiden begeben sich auf eine abwechslungsreiche Reise, um die Wahrheit über ihren Mann herauszufinden.
Mein Liebling in dieser Staffel war Akudama Drive, eine tolle Cyperpunk-Serie, in welcher eine junge unschuldige Frau für eine augmentierte Kriminelle gehalten wird und dann gezwungen wird, an einem raffinierten Diebstahl teilzunehmen, mit ungeahnten Konsequenzen. Schöne Optik, tolle Kämpfe, interessante Charaktere und ein spannender Plot haben diese Serie zu einem Pflichttermin jede Woche gemacht. Speziell aber ist die fantastische finale Episode hervorzuheben, in welche scheinbar so viel Budget gesteckt wurde, wie normalerweise in eine gesamte Staffel. Das hat sich voll ausgezahlt. Der Plot ist abgeschlossen, somit ist das hier eine gelungene Miniserie.
Enen no Shouboutai: Ni no Shou, das direkt vom Sommer weiterläuft, hätte auch auf Platz 1 stehen können, wenn sie nicht am Ende das extra in die Länge gezogen und mit Fillern gefüllt hätte, um eine dritte Staffel zu bekommen.
Jujutsu Kaisen (TV) begann fantastisch und hätte eigentlich die Sensation des Jahres werden können, wenn der Plot (Exorzisten jagen Dämonen) in der Mitte nicht so komische Abwege genommen hätte. Dennoch großartige Optik, tolle Kämpfe und interessante Charaktere. Geht im Winter direkt weiter. Schauen wir mal, ob es wieder besser wird. Die letzte Episode zumindest war vielversprechend.
Magatsu Wahrheit: Zuerst ist genau das Gegenteil, es begann mau und wurde immer besser, richtig spannend. Während man am Anfang nämlich denkt, es geht einfach um zwei Charaktere auf den gegenüberliegenden Seiten des Gesetzes in einer Fantasy-Welt, entpuppt sich die Serie als Thriller rund um eine Verschwörung mit Experimenten an Menschen. Doch leider endet die Serie in einem Cliffhanger und wenn man wissen will, wie es weitergeht, muss man das entsprechende Computerspiel spielen. Die Serie hat mir dennoch gut gefallen.
Ikebukuro West Gate Park hat mir deshalb so gut gefallen, weil es Szenen aus dem realen Japan zeigt, also wirklich die sozialen und politischen Probleme, kein schöngewaschenes Anime-Japan. In einer Episode geht es etwa um die brutalen Arbeitsbedingungen chinesischer Migranten, in einer anderen um die Probleme alleinerziehender Mütter, die einfach alleingelassen und sozial geächtet werden. Es ist einfach sehr interessant, diese Welt auch einmal kennenzulernen und sich bewusst zu machen. Die Serie ist zufriedenstellend abgeschlossen.
Auch Majo no Tabitabi präsentiert uns jede Episode eine einzigartige Geschichte, hier jedoch in einer Fantasy-Welt mit Hexen. Das Tolle an dieser Serie ist, wie kreativ diese Geschichten sind, wie einzigartig und untypisch. Man muss sich aber auf eine emotionale Achterbahnfahrt gefasst machen, denn eine Episode mag noch Happy-heile-Welt sind, die nächste ist dann schon düster und abgrundtief deprimierend. Die Serie ist abgeschlossen.
Dungeon ni Deai wo Motomeru no wa war die vielleicht größte Überraschung jetzt im Winter. Die erste Staffel hat mir echt gut gefallen, aber die zweite war eine Katastrophe. Daher war ich nicht darauf vorbereitet, dass jetzt die dritte Staffel so gut ist. Ja, richtig toll anzuschauen und retrospektiv betrachtet, könnte man die zweite Staffel tatsächlich einfach überspringen. Das Ende ist durchaus gelungen und ich freue mich schon auf die vierte Staffel.
In Yuukoku no Moriarty steht Professor James Moriarty im Mittelpunkt, bekannt aus den Büchern von Sir Arthur Conan Doyle. Man lernt, dass er eigentlich gar nicht böse ist und warum er letzendlich diese Verbrechen verübt. Als dann in der Mitte der Serie Sherlock Holmes als Gegenspieler auftaucht, wird es richtig spannend. Die Serie macht jetzt eine kleine Pause und läuft dann im Frühling weiter.
Hanyou no Yashahime: Sengoku Otogizoushi war wohl die größte Enttäuschung. Hier geht es um die Kinder von Inuyasha aus der gleichnamigen, berühmten Anime-Serie, aber sie konnte zu keinem Zeitpunkt fesseln. Warum ich doch hängengeblieben bin, ist das Rätsel, was mit Inuyasha passiert ist. Die Serie läuft im Winter direkt weiter und ich werde wohl dabei bleiben.
Neben diesen aktuellen Serien habe ich auch Zeit gefunden, zwei ältere zu schauen, nämlich Over Drive und die erste Staffel von Blue Exorcist. Over Drive ist ein richtig tolles Sportanime rund ums Fahrradfahren, währed es bei Blue Exorcist um Exorzisten geht, die Dämonen jagen. Meine Anime-Watchlist ist jedoch so lange, dass ich nicht weiß, wann ich dazu komme, die zweite Staffel zu schauen. Mein Großprojekt Gintama pausiert ja leider auch momentan.
