Buch: Lenzen, Manuela – Künstliche Intelligenz. Fakten, Chancen, Risiken

Ein toller Überblick über ein immer wichtiger werdendes Thema.
Künstliche Intelligenz ist für viele Menschen noch ein Aspekt der fernen Zukunft, dem sie nur in Science-Fiction-Werken begegnen. Dass wir aber bereits intensiv damit zu tun haben und dass Science-Fiction es oft falsch macht, darüber berichtet dieses Büchlein. Was sind die aktuellen Anwendungsbereiche, was sind realistische Möglichkeiten und welche konkreten Hoffnungen hegt die Wissenschaft? Speziell die beiden Kapitel „8. Fakes, Filterblasen und falsche Versprechen“ sowie „10. Ein Blick nach vorn“ sind in dieser Hinsicht sehr lesenswert.
Ich habe das Buch interessant gefunden, aber ein gewisses technisches Grundverständnis ist schon nötig. Es erklärt, was KIs sind, welche Unterschiede es gibt, wie sie funktionieren und entstehen. Liefert also ein tolles Fundament für Einsteiger in die Materie, damit man mitdiskutieren kann und sich nicht von falschen Versprechen und Ängsten leiten lässt.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: The Simpsons – Staffel 31

Und schon wieder ein Jahr vorbei, seit ich über diese Serie geschrieben habe. Wie die Zeit vergeht.
Also auch die neueste Staffel abgehakt und ich kopier hier einfach, was ich schon zur letzten gesagt habe: „Die Simpsons unterhalten mich wunderbar und die Sache ist ganz einfach: wer die letzte Staffel mochte, wird auch hier wieder seine Freude haben, wer nicht, wird auch hier nicht umgestimmt werden. Wer die Simpsons jedoch noch gar nicht kennt und keine Lust hat, beim Anfang anzufangen und die schlechten Staffeln in der Mitte zu erleben, der kann auch durchaus hier einsteigen, denn Vorwissen braucht es absolut gar keins.“
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Bloodshot (2020)

Überraschend gut.
Actionfilm mit Vin Diesel von Dave Wilson. 109 Min.
Inhalt: Michael Lazarus, eine Elitesoldat, stirbt beinahe im Einsatz und wird durch Nanotechnologie gerettet, doch dafür verliert er sein Gedächtnis. Als er dennoch Bruchstücke seiner Vergangenheit ausgräbt, beschließt er einen Rachefeldzug zu starten.
Dieser Film klingt zunächst wie ein x-beliebiger Superheldenfilm mit dünnem Plot und stereotyper Action. Doch im Gegenteil entpuppt sich der Film als richtig spannend mit tollen Wendungen und gelungenen Kampfszenen. Das hätte ich mir so nicht erwartet und wurde positiv überrascht.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Adventure Games – „Die Vulkaninsel“ (Kosmos)

Mein erster Ausflug in die Adventure Games Reihe von Kosmos war leider kein schöner.
Von Matthew Dunstan, Chihiro Mori und Phil Walker-Harding (ca. 4x 75 Min.; 1-4 Spieler)
Die Adventure Games Reihe funktioniert wie die Spielebücher, in denen man selbst entscheidet, wie die Geschichte weitergeht, bzw. wie klassische Point & Click Computerspiele, nur eben mit Brettspielmaterial. Man stellt seine Figur auf ein Feld und liest dann im Buch die entsprechende Zahl vor, um zu erfahren, welche Informationen oder Objekte man bekommt, wie die Geschichte weitergeht oder welche weiteren Landschaftsplättchen man zusätzlich aufdecken muss. Da empfehle ich wirklich die App zu verwenden, denn da wird das Spiel perfekt erklärt und man muss nie im Buch blättern, spart also enorm viel Zeit.
Doch leider funktioniert das alles nicht. Ich habe das Gefühl, dass dieses Spiel veröffentlicht wurde, bevor der Entwicklungsprozess richtig abgeschlossen war. Es gibt einfach zu viele schlecht durchdachte, bzw. mies formulierte Szenen. Der Übergang vom zweiten zum dritten Kapitel ist etwa so ein Problemfall; Das gesamte Verdachtssystem im dritten Kapitel ist komplett sinnlos; Die Lavamechanik im vierten Kapitel wird nie wirklich erklärt, man muss einfach raten, wie das funktioniert; Eine sehr lange Kombinationskette von Gegenständen bringt ein Objekt als Lohn, das man auch so bekommt, ohne diese Arbeit, und dafür gibt es nicht einmal Punkte. Das sind nur vier von zehn Szenen, die mir jetzt gerade spontan einfallen.
Doch ist der Frust ob der schlechten Mechanik nicht genug, ist auch die Story sehr langweilig und mit einem – in meinen Augen – idiotischen Ende.
Wie gesagt war dies mein erster Ausflug in die Adventure Games Reihe und er endete enttäuschend. Andererseits aber denke ich, dass das Konzept viel Potenzial hat und ich wäre absolut bereit, einem anderen Abenteuer dieser Reihe eine Chance zu geben.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Buch: Küster, Hansjörg – Die Alpen. Geschichte einer Landschaft

Interessantes Buch über eine so bekannte und doch unbekannte Gegend.
In diesem Buch erklärt der Autor auf einfache und prägnante Weise, warum die Berge aussehen, wie sie aussehen, warum die Flora und Fauna ist, wie sie ist, und warum die Menschen leben, wie sie leben. Es ist keine Ereignisgeschichte, sondern eine Natur- und Kulturgeschichte. Warum gibt es genau diese Art von Architektur? Wie ist die Almwirtschaft entstanden? Diese und viele weitere interessante Fragen werden in diesem Buch beantwortet.
Wer schon immer einmal einen allgemeinen Überblick über die Alpen bekommen wollte, sollte hier auf jeden Fall zugreifen. Speziell den Alpenbewohnern selbst empfehle ich das Kapitel über Volksmusik und Trachten.
Sehr gut gemacht finde ich am Ende seine Ausführungen zur Problematik des Klimawandels und der Skipisten-Ausbauten. Was wollen wir eigentlich schützen? Unser Bild von den Alpen oder die Natur an sich?
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Magnum P.I. – Staffel 1

Wenn man das Original nicht kennt, dann kann man das Remake viel besser genießen.
In dieser Serie folgen wir also Thomas Magnum, wie er auf Hawaii als Privatdetektiv die unterschiedlichsten Fälle löst, der Polizei auf die Nerven geht, immer Geldprobleme hat und bei einem Millionär schmarotzt. Und das funktioniert! Die Serie ist absolut unterhaltsam.
Der Hauptgrund, weshalb das so ist, sind die sehr guten Schauspieler und die großartige Chemie untereinander. Da hat das Casting-Team wirklich großartige Arbeit geleistet. Dazu kommt noch der gelungene Humor, die wunderschöne Landschaft von Hawaii, ordentliche Spannung und gelungene Actionszenen.
Ich schaue immer lieber Serien mit Privatdetektiven statt mit Polizisten, wovon es heute leider nur noch sehr wenig gibt, weil man da die unterschiedlichsten Geschichten erzählen kann. In einer Polizeikrimiserie wird eigentlich in jeder Episode ein Mord gelöst, aber ein Privatdetektiv kann auch mal ein davongelaufenes Tier suchen oder einen treulosen Mann bespitzeln. Auch wenn der Hauptteil in dieser Serie Mordfälle sind, gibt es doch genug unterhaltsame Nebengeschichten.
Ein weiterer Grund, weshalb diese Serie zumindest in den USA sehr gut ankommt, ist das Thema der Veteranen. Weil die Serie das eben sehr intensiv und sensibel thematisiert, erhält sie eine weitere Qualitätsebene. Ich finde, den Produzenten ist hier eine tolle Gradwanderung geglückt. Einerseits wird das Thema in der Serie intensiv genug gezeigt, um ein großes US-Publikum anzusprechen, anderseits aber auch nicht so stark, um Publikum außerhalb der USA abzuschrecken.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Foxtrot Six (2019)

Brutalo-Action aus Indonesien.
Actionfilm mit Oka Antara von Randy Korompis. 114 Min.
Inhalt: Einige Jahrzehnte in der Zukunft wird Indonesien von einem brutalen Regime unterdrückt. Nach einem grauenhaften Massaker beschließen sechs ehemalige Soldaten eine Revolution zu starten.
Das Problem ist, dass wir Filmgucker aus dem Westen mit einem bestimmten Klischee indoktriniert worden sind und daher bei „Actionfilm aus Südostasien“ an perfekt choreographierte Martial Arts Kämpfe denken. Wenn dann aber ein Film daher kommt, dessen Actionszenen allesamt aus Schießereien bestehen, dann ist man halt ein bisschen vor den Kopf geschlagen. Wenn diese Schießereien auch noch eine Hollywood-B-Movie-Qualität haben, dann ist das umso nerviger. Der Film spielt in der Zukunft und somit werden futuristische Waffen verwendet und eben dieser Aspekt hätte einzigartige Actionszenen erlaubt, wurde jedoch ziemlich verhunzt, womit dieser Film nichts vorweist, was ihn von anderen generischen Actionfilmen hervorhebt. Auch der Plot ist sehr geradlinig und vorhersehbar, nichts weiter als ein Mechanismus, um Actionszenen aneinander zu reihen. Unterhalten tut er spät am Abend mit einem Bier in der Hand trotzdem.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Gedankensprung: Mein Kickstarter-Experiment

Ich habe schon einmal meine Gedanken zum Thema „Kickstarter“ hier publik gemacht und diese haben sich im Wesentlichen nicht geändert. Es ist nun aber so, dass Kickstarter in der Spielebranche eine immer größere Rolle einnimmt. Erfolgreiche Verlage sind nun auch dort zu finden wie renommierte Autoren. Und auch viele der besten Spiele der letzten Jahre kamen nur über Kickstarter zustande. Also habe ich beschlossen, das auszuprobieren.
Ich habe mich hingesetzt und geschaut, welche Spiele für mich interessant wären und ich habe dabei vier Projekte gefunden. Je eins aus Australien, aus Schweden, aus Taiwan und aus den USA. Als ich dann die Preise angeschaut habe, war ich etwas verdutzt. Denn die beiden Projekte aus Taiwan und aus den USA waren fast doppelt so teuer wie die anderen, doch aufgrund das Spielumfangs und Materials hat sich mir nicht erschlossen, warum dem so ist. Vermutlich wollten die einfach mehr Profit rausschlagen. Also habe ich die beiden ignoriert und beschlossen, die anderen beiden zu unterstützen.
Das geht viel zu einfach! Man sitzt mit der Kreditkarte da, unterstützt ein Projekt – nur ein Klick – und dann kommen Empfehlungen. Ach, das wäre auch noch interessant. Und dieses. Und jenes. Kreditkarte eh noch in der Hand und schnell ein Klick. Da braucht man schon eine große Willenskraft, um nicht verführt zu werden.
Dann ist man also ein Unterstützer und bekommt täglich eine E-Mail, in welcher erklärt wird, was nicht noch alles dazukommt. Da sind wir dann bei der psychologischen Manipulation, denn gewisse Spielelemente gibt es nur, wenn man bestimmte Dinge erreicht hat: so viele Likes auf Instagram, so viele Retweets, so viel Geld gesammelt etc. Als Unterstützer will man natürlich diese zusätzlichen Spielelemente und beteiligt sich an diesen Aktionen, die im Grunde nichts anderes als Gratiswerbung sind. Die Unterstützer werden zu Multiplikatoren und wenn dann tatsächlich das nächste Element freigeschaltet wird, bekommt man das Gefühl, daran beteiligt gewesen zu sein. Das ist doch ein tolles Gefühl! Nur wegen mir ist das jetzt auch noch im Spiel. Oh schnell, vielleicht bekommen wir das nächste Element auch noch! Und dann wird man verblendet. Ich habe dieses Spiel unterstützt. Ich habe aktiv dazu beigetragen, dass diese Spielelemente dazu kommen. Das Spiel ist gut, ohne wenn und aber.
Andererseits sind aber auch in den letzten Jahren viele Spiele sehr gut, also ist der Stolz als Unterstützer zur Verwirklichung beigetragen zu haben durchaus berechtigt.
So, ich bin also mein Geld los und habe gesehen, dass auch ohne mich sämtliche Spielelemente freigeschaltet worden sind. Jetzt muss ich nur noch rausfinden, wie man das Versenden von E-Mails deaktivieren kann, damit ich bei zukünftigen Projekten nicht wieder bombardiert und genervt werde, sonst vergeht mir die Freude am Ganzen.
Und jetzt muss ich ein Jahr warten bis das Spiel bei mir ist (Versandkosten nicht vergessen!). Puh, wirklich? Wer sagt, dass ich da dann noch Interesse daran habe? Viele Kickstarterspiele kommen heutzutage eh ins Fachgeschäft und da spart man sich die Versandkosten und die lange Wartezeit. Natürlich, Kickstarterexklusives Material ist da dann nicht drinnen. Außerdem kann ich das Spiel aus dem Fachgeschäft am Abend direkt aufmachen und losspielen und erhalte keine E-Mail-Lawine.
Es liegt einfach an jedem persönlich. Findet man ein Spiel auf Kickstarter, das einem wirklich interessiert und man weiß, dass es wohl nie bei mir im Fachgeschäft landen wird, dann sollte man es schon unterstützen. Oder wenn man unbedingt das kickstarterexklusive Material haben möchte. Oder man hat genug Geld und unterstützt gerne.
Ich unterstütze lieber mein lokales Fachgeschäft und habe Spiele lieber sofort in der Hand. Außerdem gibt es eh schon so viel und noch so viele alte Spiele auf meiner Wunschliste.

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Spiel: Harry Potter – Kampf um Hogwarts (Kosmos)

Die größte Enttäuschung seit ich Gesellschaftsspiele spiele.
Von Forrest-Pruzan Creative, Kami Mandell und Andrew Wolf (ca. 30-60 Min.; 1-4 Spieler)
Enttäuschung ist immer mit Erwartung verbunden. Und je weiter auseinander diese sind, desto schlimmer wird es halt. Doch was ich so mitbekommen habe, bin ich nicht der einzige, der diese brutale Diskrepanz hier erlebt hat. Daher möchte ich das gerne hier Schritt für Schritt aufschlüsseln.
Ich bin ein großer Harry Potter Fan und als solcher habe ich mir ein entsprechendes Spiel erwartet, denn das ist es, was man überall liest und hört: Harry Potter in a Box. Aber dass der Verlag jetzt das gleiche Spiel für Marvel veröffentlicht hat und dabei lediglich die Bilder auf den Karten ausgetauscht hat, sagt eigentlich schon alles.
Im Spiel gibt es sieben Schachteln und ich dachte, jede davon entspricht einem der sieben Bücher. Aber falsch gedacht! Schachtel 1 Stein der Weisen oder Bergtroll? Nein! Schachtel 4 Zaubererturnier? Nein!
Was also ist das hier? Es ist ein Deckbau-Spiel. Jeder Spieler schlüpft in die Rolle eines Charakters, kauft am Markt Karten um stärker zu werden und kämpft dann gegen die Bösewichte. Sind alle besiegt, habt ihr ein Abenteuer gewonnen. Haben die Bösewichte aber eine gewisse Anzahl an Orten erobert, habt ihr verloren. Mit jeder Schachtel kommen neue Bösewichte und neue Karten für den Markt dazu, es wird also immer mehr und länger, also schwerer. Es ist auch nicht so, dass Bösewichte, die es ab einem Buch nicht mehr gibt, rausgenommen werden, nein, denn dieses Spiel folgt dem Plot der Bücher in keinster Weise. Man könnte auch einfach alle Schachteln ausschütten und zusammenmischen und direkt Abenteuer 7 bewältigen, weil ja keine Geschichte erzählt wird, keinem Plot gefolgt wird und somit die gesamte Progression sinnlos ist.
Außerdem sind die ersten Abenteuer so extrem einfach, dass es schon langweilig wird. Erst Abenteuer 7 mit dem gesamten Material ist ein ordentliches Spiel, das ich durchaus gerne auf den Tisch bringe. Warum also diese unnötig komplizierte und teure Produktion? Es gibt überhaupt keinen Grund dafür. Nein, ich finde das Spiel aus diesem Grund komplett überteuert und fühle mich sogar betrogen.
Aber da endet das Ganze noch gar nicht! Ich dachte, wir wählen einen Charakter in Abenteuer 1 aus, lernen Zaubersprüche und werden mit jedem Abenteuer besser, also eine Charakterentwicklung über mehrere Spiele hinweg. Doch falsch gedacht! Jedes Abenteuer startet von Null und somit könntest du eigentlich in jedem Abenteuer einen anderen Charakter spielen, weil es komplett egal ist. Und in der Spielregel steht dazu sogar: „Ihr habt übern Sommer all eure Zaubersprüche vergessen. Ihr müsst halt besser lernen.“ Was?! Als ich diesen idiotischen Satz gelesen habe, hätte ich das Spiel am liebsten aus dem Fenster geworfen.
Nun, es gibt aber auch Positives. Wie bereits gesagt ist das letzte Abenteuer durchaus ein interessantes Spiel. Dazu kommt auch noch, dass die Karten sehr schön gestaltet sind und wenn man ein Harry Potter Fan ist, wird man eine große Freude damit haben. Und das ist es auch, was ich empfehle: Direkt zu Abenteuer 7 springen. Aber wenn man kein großer Harry Potter Fan ist, sollte man auf ein anderes Deckbauspiel ausweichen, denn das hier ist weder besonders, noch irgendwie originell oder innovativ.
Fazit: Nur bedingt zu empfehlen wenn man keine Geldsorgen hat.

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Buch: Douglas, Ian – Semper Mars (The Heritage Trilogy 1)

Zu viel US-Patriotismus.
Inhalt: Alle Länder der Welt haben sich zu einer politischen Einheit zusammengeschlossen, außer den USA, die sich standhaft gegen jegliche Diktatur wehren. Da werden auf dem Mars Alien-Ruinen entdeckt und ein Wettlauf der Machtblöcke beginnt, der in einen dritten Weltkrieg ausartet.
Science-Fiction gefällt mir deshalb so gut, weil ein mögliches Zukunftsszenario gezeichnet wird, das Hoffnung geben oder eine Warnung sein kann, aber immer auf irgendeine realistische Entwicklung Bezug nehmend. Das hier ist hingegen nur die lächerliche Fantasie eines Military-Boys, so tief eingetunkt in US-Patriotismus, dass es für mich kaum noch leserlich ist. Dazu kommt noch ein abstruser Plot und eindimensionale, langweilige Charaktere.
Fazit: Nicht zu empfehlen.

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Semper Mars: Book One of the Heritage Trilogy
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