Spiel: Betrayal at House on the Hill (Avalon Hill)

Spannendes Spiel.
Von Rob Daviau (ca. 60 Min.; 3-6 Spieler).
Dieses Spiel muss man beim ersten Mal so spielen, als würde man tatsächlich eine verlassene Villa betreten. Karten allesamt vorher nicht studieren und sich einfach überraschen lassen. Sobald man nämlich die Karten kennt, wird es nicht unbedingt langweilig, aber es wird weniger überraschend und dafür strategischer. Den Flair des Spiels kann man nämlich nur in den ersten Partien genießen, wenn noch sehr viel Unbekanntes auf einem wartet.
Das Spiel selbst besteht aus zwei Hälften. Der erste Teil ist einfach Räume erkunden sich überraschen lassen. Im zweiten Teil wird einer zufällig ein Verräter, der die anderen töten möchte, bevor diese entkommen können.
Man muss sich vor Spielbeginn bewusst sein, dass man sterben und ausscheiden kann. Das Spiel selbst kann dann aber noch eine ganze Weile ohne dich weiterlaufen, was doch ziemlich langweilig ist, wenn du dich nicht irgendwo zu einer anderen Spielrunde gesellst.
Es ist ein einfaches Spiel, das durchaus überraschend ist und eine bestimmte Atmosphäre benötigt, um seinen gesamten Flair zu entfalten.
Fazit: Sehr empfehlenswert.

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Buch: Kipling, Rudyard – Das Dschungelbuch

Ich denke, kaum einer weiß, was sich in dem Buch alles versteckt.
Seit Disney ist für uns das Dschungelbuch synonym mit Mowgli und niemand greift mehr zum Buch. Was sehr schade ist, denn die Abenteuer von Mowgli sind nur eine Geschichte von vielen im originalen Dschungelbuch. Da gibt es etwa die Geschichte vom weißen Seelöwen, der eine Heimat für sein Volk sucht oder Rikki-Tikki-Tavi, der intensiv gegen Schlangen kämpft u.v.m.
Es handelt sich hier um eine tolle Sammlung von Erzählungen, die alle sehr spannend und individuell sind. Statt irgendwelchen Remakes oder seltsamen Dingen könnte man ja diese verfilmen.
Das tolle an diesen Geschichten sind die einzigartigen Charaktere und das tiefe Eintauchen in die Tierwelt und die indische Kultur.
Fazit: Sehr empfehlenswert.

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Serie: Black Sails – Staffel 3

Zu langsam.
Die britische Marine will die Piratenhochburg erobern und die Piraten auf hoher See endgültig ausradieren.
Man merkt hier einfach sehr gut, dass die Produzenten genau wussten, was sie im Staffelfinale sehen wollten, welchen Cliffhanger sie zur vierten Staffel haben wollten. Das Problem an der Sache ist nur, dass sie sich sehr schwer getan haben, die Folgen bis dahin irgendwie sinnvoll zu füllen. Das führte zu langatmigen, kreativlosen Dialogen und zu zahlreichen sinnlosen Stillbildern.
Die letzte Folge ist echt super und absolut wert gesehen zu werden, aber der Weg dorthin ist kein einfacher.
Fazit: Einfach Episodeninhalte irgendwo nachlesen und dann nur die letzte Folge schauen.

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Ein Wochenende ohne Kritiken

Da ich nun für ein Wochenende wohin düse, um intensiv Brett- und Kartenspiele zu genießen, bleibt mir leider keine Zeit für Kritiken. Aber dafür das nächste Wochenende.

Viel Spaß und eine schöne Zeit euch allen.

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Spiel: Isle of Skye (Lookout Games)

Cooles Lege-Strategie-Spiel.
Von Andreas Pelikan und Alexander Pfister (ca. 60 Min.; 2-5 Spieler).
Man könnte Isle of Skye ein strategischeres Carcassonne nennen. Das Spielprinzip ist nämlich das Gleiche, nur wurden viel mehr Möglichkeiten eingebaut, strategisch vorzugehen.
Zum einen sei da der Markt genannt. Denn jeder Spieler zieht gleichzeitig Plättchen, die er zum Verkauf anbietet. Hier gilt es also zu schauen, welches Plättchen möchte ich selber kaufen und für wie viel Geld kann ich etwas verkaufen. Aufgrund dieses Marktes kommt eine ganz spezielle Dynamik ins Spiel, die man beim ersten Mal so nicht erwartet.
Außerdem gibt es in jedem Spiel vier andere Punktewertungen. Somit ist jedes Spiel anders und es muss immer auf etwas anderes geschaut werden. Einmal muss ich Landschaften abschließen, einmal reichen Quadrate. Dann muss ich Schiffe sammeln, das nächste Mal Rinder.
Fazit: Ein sehr tolles Strategiespiel mit absolutem Wiederspielwert.

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Isle of Skye
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Spiel: Lunte (Zoch)

Unlustiges, kurzes Kartenspiel.
Von Bruce Whitehill (ca. 20 Min.; 2-6 Spieler).
Die Spieler versuchen gemeinsam eine möglichst lange und wertvolle Lunte für das Feuerwerk zu legen. Doch immer wieder stehlen Spieler Teile dieser Lunte oder löschen sie. Wer bei Spielende am erfolgreichsten gestohlen hat, ist Sieger.
Das Spiel ist leider überhaupt nicht interessant und Spannung kommt nie auf. Die Idee wäre, dass man sich immer entscheiden muss, ob ich stehle oder die Lunte wertvoller mache und den Mitspielern damit in die Hände spiele. Aber leider ist diese Frage immer sehr einfach beantwortet und den Frustfaktor des Vor-der-Nase-Wegstehlens gibt es auch nicht.
Fazit: Unnötige Papierverschwendung.

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Buch: Corey, James S. A. – Cibola Burn (The Expanse 4)

Wieder zurück auf dem richtigen Pfad.
Inhalt: Als die Menschheit durch das Sternentor hindurch einen neuen Planeten entdeckt, kommt es natürlich zu Streitereien, wer denn dort hingehen dürfe. Ein Gruppe von Flüchtlingen möchte dort ein neues Leben beginnen; Wissenschaftler möchten die unberührte Biosphäre zunächst studieren; Ein Konzern ist nur an den Ressourcen interessiert. Also wird Captain Holden als Mediator dort hingeschickt, entdeckt jedoch die technischen Hinterlassenschaften einer längst vergessenen Zivilisation.
Anscheinend ist der dritte Band heftigst kritisiert worden, denn hier nun wird auf diesen gar kein Bezug genommen, mit Ausnahme des Sternentors, und auch die Religion ist wieder verschwunden. Im Gegenteil wurden zahlreiche Charaktere aus den ersten beiden Bänden aufgegriffen. Ein weiterer Grund, den sehr schlechten dritten Band zu überspringen.
Die neuen Hauptcharaktere sind zwar interessant, aber nicht so wie jene aus den ersten beiden Bänden. Dafür ist die Story sehr spannend. Auch der Hintergrund wurde gut erklärt.
Das Buch hat mich auch stark an die Coyote-Serie erinnert, also wegen der Besiedlung und Erforschung eines neuen Planeten.
Fazit: Nach einem Bruch im dritten Band läuft The Expanse nun wieder auf Hochtouren. Einfach toll!

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Serie: The Simpsons – Staffel 27

Mir gefallen die Simpsons einfach, ich kann mir nicht helfen.
Ja, sie hatten vor einigen Jahren einen Tiefpunkt, aber für mich persönlich sind die letzten drei Staffeln wieder richtig gut geworden. Vermutlich haben sie neue Schreiber an Bord geholt. Andererseits liegt die Stärke der Simpsons in der Aktualität und man kann sie nur richtig genießen, wenn man wie ich immer die neuesten Folgen schaut.
Der Höhepunkt dieser Staffel war die Folge Barthood, die mir sehr gut gefallen hat. Ja, einige Folgen waren schon schwach, aber allgemein hatte diese Staffel eine gute Qualität.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Hail, Caesar! (2016)

Ein Blick hinter die Kulissen Hollywoods.
Komödie mit George Clooney von Ethan Coen und Joel Coen. 106 Min.
Inhalt: Ein Schauspieler wird in den 50ern von einer Gruppe Autoren entführt, die eine gerechtere Beteiligung an den Filmen fordern. Während der Produktionsmanager versucht ihn zurückzubekommen, lernen die Zuschauer die reale Welt Hollywoods kennen, Intrigen und Manipulationen. Und was machen die Kommunisten da?
Der Film ist aus verschiedensten Gründen sehr interessant anzusehen. Einerseits die realistische Darstellung der Filmindustrie, die sich vermutlich nicht all zu sehr verändert hat. Andererseits werden hier alle wichtigen Genres von damals – Western, Tanz, Sandalen-Epos, etc. – zusammengemischt. Dazu kommen noch die guten Schauspieler und die recht spannende Story.
Fazit: Sehr sehenswert.

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Gedankensprung: Anime-Update Frühling ’16

Ich bin ein Geschichten-Fan. Solange die Geschichte toll ist, ist es mir egal, in welchem Medium sie präsentiert wird, sei es Theater oder Kino, Film, Serie oder Computerspiel, Anime, Comic oder Buch. Und in diesem Sinne gefallen mir Animes deswegen so gut, weil es dort immer neue, andere, innovative Storys gibt, die ich so in unserer westlichen Welt nirgends sehe. Natürlich hilft es, dass mir der Zeichenstil gefällt, der sowohl gelungen ruhige Momente einfängt, als auch Actionszenen großartig inszeniert. Aber auch wenn einem zu Beginn der Zeichenstil nicht anspricht, sind die meisten Storys doch so spannend, dass man sich bald daran gewöhnt hat und es einen nicht mehr stört. Man muss sich halt nur mal überwinden.

Da wir nun also zu Beginn des Anime-Sommers sind, wird es Zeit, wieder Mal zu berichten, was ich im Anime-Frühling denn so geschaut habe:

Sousei no Onmyouji ist eine tolle Serie über Exorzisten in Japan. Aber natürlich nicht unser katholischer Exorzismus, sondern der traditionelle japanische, gepaart mit tollen Kämpfen gegen Dämonen.

Re:Zero kara Hajimeru Isekai Seikatsu ist eine interessante Serie über einen Jungen, der immer am gleichen Punkt aufwacht, wenn er stirbt. Die Serie hat richtig toll begonnen, doch kam es nun zu einer etwas seltsamen Entwicklung, die mich eher skeptisch werden lässt. Vor allem aber ist nicht klar, wohin die Story uns eigentlich führen möchte.

Flying Witch ist eine süße Serie über eine kleine Hexe, die in einem japanischen Dorf ihr Handwerk erlernen muss.

Koutetsujou no Kabaneri ist eine bildgewaltige, actiongeladene Serie, die im Japan der industriellen Revolution spielt. Nach einer Zombie-Apokalypse leben die Menschen in Zügen, die ständig durch das Land fahren und müssen sich andauernder Angriffe erwehren.

Lupin III (2015) ist zwar schon zu Ende, nun kamen aber noch einige nette Spezial-Folgen dazu, die durchaus sehenswert sind.

Dagashi Kashi, die nette Süßigkeiten-Serie, ist ohne ein Abschiedswort verschwunden. War das wirklich das Ende oder kommt wieder Mal etwas? Ich weiß es nicht.

God Eater schloss fulminant ab und lässt durchaus eine zweite Staffel erwarten. Mir gefallen Zeichenstil, Action und Plot sehr gut.

One Piece hat nun endlich das Ende der Dressrosa-Saga erreicht, die mir persönlich jetzt nicht so gut gefallen hat. Lang hat’s gedauert, aber schon starten die Vorbereitungen für die nächsten Ereignisse und die versprechen bessere Unterhaltung.

Naruto hat nun endlich wieder ein paar plot-relevante Episoden, die anderen Zeitschinder-Episoden überspringe ich ja alle. Da ich nun auch den Boruto-Film gesehen habe, der nach dem Ende von Naruto spielt, frage ich mich schon, warum diese Serie nicht endlich zu einem Ende kommt. Aber egal, der Hauptplot ist durchaus interessant und die Kämpfe toll, von den Charakteren ganz zu schweigen, weshalb ich die Serie ja noch verfolge.

Fairy Tail hat die Tartaros- und anschließend die kurze Zero-Saga abgeschlossen und legt nun eine Pause ein. Hoffentlich nicht wieder ein ganzes Jahr.

Fairy Tail OAV sind 5 eher langweilige Spezial-Folgen.

Kuromukuro. Zu Beginn cool mit tollen Robotern und Kämpfen, dann eher langweilig, da die Story sehr träge, doch als die Hintergründe der Roboter erforscht werden, wird es spannend. Schauen, wie es weitergeht.

Neben diesen aktuellen Serien habe ich auch noch drei ältere Serie geschaut:

Seven Deadly Sins ist eine spannende Serie in einem Fantasy-Mittelalter-Britannien. Eine Prinzessin sucht die 7 berüchtigten Krieger, die als die 7 Todsünden bekannt sind, um ihren Vater und das Königreich zu befreien. Story ist sehr spannend, Kämpfe großartig, Charaktere super. Und bald kommt die zweite Staffel.

Shokugeki no Souma ist eine Serie um Koch-Lehrlinge, die sich gegenseitig übertrumpfen wollen. Der Beginn der Serie ist etwas seltsam und man braucht eine Weile, um sich einzugewöhnen, aber dann ist das eine wirklich tolle und lustige Serie mit interessanten Charakteren.

Kinos Reise ist eine faszinierende Serie, in der wir das Mädchen Kino verfolgen, das mit dem Motorrad um die Welt reist und dabei jede Folge ein anderes Land besucht. Jede Folge stimmt den Zuschauer nachdenklich und birgt wichtige Botschaften.

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