Serie: The Big Bang Theory – Staffel 12 (abgeschlossen)

Ein gelungenes Finale.
Ich habe diese Serie von Anfang an geschaut, war ihr also von Anfang an treu und habe vor Beginn der sechsten Staffel sogar die ersten fünf Staffeln noch einmal in einem Marathon durchgezogen. Die Serie hatte dann schon einige Probleme und ein paar Staffeln waren richtig schlecht, aber nachdem jeder Charakter in seiner Beziehung angekommen ist und es keine blöden on-off Handlungen mehr gab, hat die Serie sich wieder gefangen und die letzten Staffeln waren dann auch wieder gut und schön anzuschauen. Speziell jetzt am Ende der Kampf um den Nobelpreis und dann die finale Episode waren wirklich gelungen.
Da es eben in der Mitte einige schlechte und zähe Staffeln gab, kann ich die Serie leider nicht in einem Atemzug mit meinen Lieblingen Friends und Scrubs nennen. The Big Bang Theory ist durchaus eine gute Serie, die mich unterhalten hat und am Ende schön abgeschlossen ist, aber nicht gut genug, dass ich sie noch einmal anschauen würde, im Gegensatz zu den beiden Genannten. Wer aber mit der Serie schon weit fortgeschritten ist, dem kann ich durchaus empfehlen, bis zum Ende zu schauen.
Fazit: Sehenswert.

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Film: Aquaman (2018)

Wow, was für ein toller Film.
Fantasy / Science-Fiction mit Jason Momoa von James Wan. 144 Min.
Inhalt: Arthur Curry, bekannt als Aquaman, muss sein Erbe als König von Atlantis antreten, um einen Krieg zwischen dem Unterwasserreich Atlantis und der Welt der Menschen zu verhindern.
Der Film lebt von seiner Kreativität und Detailverliebtheit. Den sehr banalen und unoriginellen Plot, den man schon aus gefühlt hundert anderen Filmen kennt, hat man schnell vergessen, wenn man in die fantastische Unterwasserwelt abtaucht. Eskapismus par excellence! Jede Szene dieses Films findet an einem anderen interessanten Ort statt, die unterschiedlicher kaum sein könnten und voller Hintergrunddetails sind. Als Filmschauer wird man überwältig von dieser Fülle an Elementen und Farben und ist bald gefangen von dieser wunderbaren Welt. Man möchte wissen, was es noch gibt, möchte weiter erforschen und dieses Gefühl des Staunens wird bis zum Schluss bedient. Doch nicht nur die Bilder und die erschaffene Welt, sondern auch die gelungenen Soundeffekte und die tollen Schauspieler sind ein wesentlicher Teil, mit welchem der Film das Publikum in seinen Bann schlägt. Nicht zuletzt müssen die tollen Kämpfe erwähnt werden. Gut choreographierte Kämpfe mit gelungenen Effekten gibt es heute fast in jedem Actionfilm mit einem hohen Budget, aber was hier geboten wurde, ist wirklich eine Klasse für sich. Speziell der Kampf im kleinen italienischen Dorf ist nicht nur fantastisch gestaltet, sondern sprießt auch vor lauter kreativer einzigartiger Elemente.
Ja, wie bereits erwähnt ist der Plot eine bewährte Standardformel und auf die Logikfehler bei der Schatzsuche möchte ich gar nicht eingehen, aber all das ist hier komplett nebensächlich. Dem Film gelingt es wunderbar, das Publikum ein eine andere Welt zu entführen und bis zum Ende gefesselt zu halten.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Underwater Cities (Delicious Games)

Tolles Strategiespiel!
Von Vladimír Suchý (ca. 80-150 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem Worker-Placement-Spiel geht es darum, eine Siedlung unter Wasser aufzubauen und dabei mehr Ruhmespunkte zu sammeln als die Gegner. Dabei führen wir jede Runde genau eine Aktion aus, was sehr schnell geht und daher hält sich die Downtime in Grenzen. Das Prinzip beim Ausführen der Aktionen ist dasselbe wie beim großartigen Lisboa (Eagle-Gryphon Games), man muss nämlich immer auch eine Karte aus der Hand ablegen. Wenn die Karte farblich zur Aktion passt, erhält man einen Bonus, wenn nicht, dann ist die Karte halt einfach weg. Man steht also immer vor dem sehr interessanten Dilemma, ob man eine Aktion ausführen möchte, weil man genau diese Karte haben möchte oder weil man die Aktion braucht. Doch wenn ich die Aktion unbedingt brauche und keine passende Karte auf der Hand habe, welche werfe ich dann ab? Auf was kann ich verzichten? Das führt zu sehr interessanten Entscheidungen.
Ich sammle also Ressourcen, um damit Habitate und Tunnel zu errichten, mit denen ich noch mehr produzieren kann, was ich dann irgendwann in Ruhmespunkte umwandeln kann. Alles eine sehr geradlinige Sache, wenn jeder jede Aktion ausführen dürfte. Aber sobald ein Spieler irgendwo sitzt, ist diese Aktion blockiert. Es gilt also ständig, seine Strategie anzupassen und Alternativen parat zu haben.
Das Spiel bietet interessante Dilemmata und Entscheidungen, schaut optisch toll aus und bereitet mir als Vielspieler ordentlich Spaß. Es erinnert auch an Terraforming Mars (Schwerkraft-Verlag), das mir ja nicht gefallen hat, und ist in meinen Augen – eh klar – viel besser.
Es gibt aber natürlich auch einige Schwächen. Ein Startspielervorteil ist dadurch gegeben, dass der sich auf das erste Ressourcenproduktionsfeld setzen kann, der zweite dann aufs zweite und der dritte und vierte Spieler gehen leer aus. Speziell in den Runden der ersten Ära gibt es eigentlich keine andere Option, als sich dorthin zu setzen. Das bringt mich zur zweiten Schwachstelle: Kartenglück. Wenn ich ideale Karten in der Hand habe, kann ich es verschmerzen, nicht auf so ein Feld zu gelangen. Aber es kann auch ordentlich Kartenpech geben, wenn du etwa nur Karten einer Farbe in der Hand hast oder Endlos- und Produktionskarten erst bei Spielende ziehst. Das sind alles Elemente, die durchaus frustrierend sein können. Natürlich gibt es die Möglichkeit Prestige zu sammeln, um in der nächsten Runde der Startspieler zu sein oder Aktionen zu verwenden, bei denen man mehr Karten zieht. Aber zu bestimmten Zeitpunkten fühlt es sich nicht mehr wie eine Option, sondern wie ein Zwang an.
Diese Frustelemente gibt es jedoch nur in der ersten Ära. Wenn ich irgendwann eine gute Kartenauslage vor mir habe und auch die eigene Produktion läuft, dann bin ich nicht mehr vom Kartenglück und bestimmten Aktionen abhängig, dann startet der Kampf um den Sieg. Also ja, die ersten Runden können sich teilweise frustrierend anfühlen, aber das legt sich dann und danach macht das Spiel viel Spaß.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Delicious Games: Underwater Cities
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Buch: Corey, James S. A. – Tiamat’s Wrath (The Expanse 8)

Manchmal gibt es Bücher, die sind so gut, dass man keine Lust mehr hat, etwas anderes zu lesen, weil man weiß, dass es nur eine Enttäuschung sein kein. Und so auch hier. Wow, was für ein tolles Buch!
Inhalt: Die Lakonier versuchen sämtliche Welten, die durch das Torsystem verbunden sind, zu kontrollieren. Keine Frage, dass da ein Widerstand entsteht. Als dann jene Wesen, die einst die Torerbauer getötet haben, eine Reaktion auf ein lakonisches Experiment zeigen und dadurch Chaos ausbricht, nutzt Admiral Naomi Nagata die Gelegenheit, um mit ihrer Rebellenflotte anzugreifen.
Ich hatte befürchtet, dass dieser achte Band hier wie so oft ein langatmiger, nichtssagender Trilogie-Mittelteil wird, aber zum Glück habe ich mich da getäuscht. Der Plot ist spannend, emotional, der Schreibstil fantastisch und die Actionszenen sind großartig beschrieben. Aber die Charaktere erst! Es gibt nur wenige Autoren, denen es gelingt, Protagonisten derart zum Leben zu erwecken und konstant, realistisch weiterzuentwickeln.
Es gibt natürlich einen Grund, weshalb The Expanse als Game of Thrones in Space bezeichnet wird. Tod und überraschende Wendungen sind kein Fremdwort, sondern normaler Bestandteil eines jeden Charakters, aber nicht übertrieben, sondern in der perfekten Dosis. Wenn man The Expanse konkret mit der aktuellen achten Staffel von Game of Thrones vergleicht, dann wäre hier jetzt die Schlacht um King’s Landing – nur viel besser – und im nächsten Band folgt dann jene gegen den Night King.
Auf Amazon wird irgendwann im Sommer die vierte Staffel der Serie ausgestrahlt, die dem vierten Band entspricht. Nun taucht in jenem vierten Band ein neuer Charakter auf, der uns später nicht mehr begegnet, aber jetzt hier im achten Band zurückkehrt und zwar als wichtigster Charakter. Falls Amazon plant, die gesamte Serie zu verfilmen, hoffe ich, dass sie für diesen Charakter einen guten Schauspieler gecastet haben.
Für mich persönlich ist das hier einer der besten Bände der Serie und der Schlusssatz lässt auf ein grandioses Finale nächstes Jahr hoffen. Natürlich tue ich mich schwer, an dieser Stelle Leuten, die noch keinen Band der Reihe gelesen haben, diese zu empfehlen, denn es besteht immer noch die Chance, dass uns das Finale nächstes Jahr brutal enttäuscht. Andererseits haben wir konstant acht qualitativ hochwertige Werke hintereinander erhalten, also glaube ich nicht, dass da viel schief gehen wird. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Tiamat’s Wrath: Book 8 of the Expanse
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Serie: Game of Thrones – Staffel 8 (abgeschlossen)

Ich versteh die Aufregung nicht. Ich hab’s Ende gut gefunden.
Vorweg sei erwähnt, dass mich diese Serie schon seit einigen Staffeln nicht mehr wirklich gefesselt hat und dass es viele Episoden gab, durch die ich mich wirklich durchkämpfen musste. In dem Sinne bin ich froh, dass Game of Thrones nun zu Ende ist und mir dabei auch noch ein durchaus zufriedenstellendes Ende geliefert hat. Ich fand die gesamte achte Staffel nicht schlecht und verstehe viele Kritikpunkte absolut nicht. Und deshalb möchte ich nun – Achtung Spoiler – auf diese eingehen und erklären, warum ich das anders sehe:
– Night King: Wir beginnen mit dem einzigen Kritikpunkt, den ich teile. Ich fand es eine Frechheit, dass da nichts aufgelöst wurde. Aber da darf man den Schreibern und Produzenten keinen Vorwurf machen, denn der Sender hat bereits drei Spin Offs angekündigt. Eins davon befasst sich mit dem Night King und daher gab es die Vorgabe, Fragen offen zu lassen, um das Publikum in die nächste Serie zu locken. Ich finde es eine Frechheit, aber das ist nun mal die Realität einer kapitalistischen Gesellschaft.
– Mad Queen: Also wirklich, wer da überrascht war, hat die letzten Staffeln verschlafen. Dany hat doch immer schon entsprechende Anzeichen gezeigt und Tyrion zählt in der letzten Episode sogar all diese Momente auf. Ich sehe hier mehr ein Problem darin, dass für viele Fans Dany der Liebling war und sie nicht wahrhaben wollen, dass mit ihr etwas passiert. Aber haben wir nicht alle Game of Thrones lieben gelernt, weil wir eben nicht wussten, wie die Charaktere enden? Weil es eben keine geradlinigen, stereotypen Handlungen gibt? Einmal beklagen sich die Fans, dass es keine Überraschung gibt, danach, dass es die falsche ist. Aber wenn man die eigenen Kinder nach einem fiktiven Charakter benennt, dessen Plot noch nicht abgeschlossen ist, dann darf man sich am Ende nicht wundern. Ich jedenfalls fand das voll in Ordnung und nicht falsch.
– Überhasteter Plot: Lieber überhastet als langatmig. Das jedenfalls ist meine Devise. Ich bin sehr froh, dass in dieser finalen Staffel die Zügel angezogen wurden und wir nicht wieder stundenlang Leuten zugeschaut haben, wie sie herumspazieren. Denn ganz ehrlich: Man hätte nochmal zehn Episoden machen können, um perfekt und in Slow Motion die Wandlung von Dany zu Mad Queen darzustellen, und die Fans wären trotzdem nicht zufrieden gewesen.
– Unlogik: Ja, diese inkonsistenten Darstellungen von Truppenmassen und Distanzen sind schon sehr unlogisch und falsch. Aber das ist etwas, was uns schon seit vielen Staffeln begegnet und das ich bereits gelernt habe zu ignorieren. Andere unlogische Momente akzeptiere ich einfach als dramaturgische Freiheit, damit die Serie endlich zu einem Ende kommt.
Zum Thema Überraschung: Wer hätte mit diesem Finale, mit diesem König gerechnet? Enttäuschend war das sicher nicht und ich finde, die Charaktere wurden alle sehr schön verabschiedet. Ja, ich bin zufrieden.
Serien müssen einen Abschluss finden und es ist sehr schwer, dafür den richtigen Zeitpunkt zu finden. Oft kommt der ja schon nach zwei oder drei Staffeln, aber da möchte dann niemand aufhören und es folgen oftmals sehr schlechte weitere Staffeln. Doch acht Staffeln ist schon eine tolle Leistung. Außerdem muss man Game of Thrones auch für das loben, was es für die Serienlandschaft im Allgemeinen geleistet hat, nämlich neue qualitative Standards zu setzen.
Fazit: Ich finde das Ende gut und kann die Serie daher jedem Interessierten nur empfehlen.

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Film: Bumblebee (2018)

Warum man eigentlich nicht auf Kritiker hören sollte.
Science-Fiction / Action mit Hailee Steinfeld von Travis Knight. 114 Min.
Inhalt: Im Jahr 1987 sucht der Transformer Bumblebee Zuflucht auf einem Schrottplatz in einer kleinen kalifornischen Küstenstadt. Charlie, die kurz davor ist, 18 Jahre alt zu werden und ihren Platz in der Welt zu finden, entdeckt zufällig das schwerbeschädigte gelbe Auto. Sie will den Wagen zuhause wieder auf Vordermann bringen. Doch als sie Bumblebee wieder zum Leben erweckt, muss sie feststellen, dass dies kein gewöhnliches Auto ist.
Nachdem das Transformers-Franchise in einem brutalen Debakel endete, war es eine Weile leise und nun wurde mit diesem Prequel versucht neuen Schwung zu generieren. Ich hatte eigentlich kein großes Interesse daran, aber nach dem Startwochenende wurde an vielen renommierten Stellen gesagt und geschrieben, dass es nun endlich einen guten Transformers-Film gäbe. Tja, so war mein Interesse geweckt. Leider! Denn nachdem ich den Film selbst geschaut habe, kann ich diese Einschätzung absolut nicht teilen. Nur weil ein Film auf der aktuellen Nostalgie-Welle reitet, den Lieblingstransformer des Publikums ins Zentrum stellt und mit einem Millionen-Budget grandiose Effekte erstellt, ist der Film nicht automatisch gut. Der Film ist einfach nur derivativ und überhaupt nicht spannend, teilweise sogar lächerlich. Jede Szene kennt man aus x anderen Filmen, es wird einfach nichts Neues geboten.
Fazit: Nur für echte Transformers-Fans.

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Spiel: Machi Koro – Erweiterung „Haven“ (Kosmos)

Interessante Karten, aber schlechter Mechanismus.
Von Masao Suganuma (ca. 30 Min.; 2-5 Spieler)
Machi Koro ist ein einfaches, flottes Kartenspiel, von dessen Erweiterungen man sich eigentlich nur mehr Karten erwartet, die man ins Original reinmischen kann. Wie ich auch bei Plättchen-Legespielen in den Erweiterungen mehr Plättchen bekommen will. Ärgerlich wird es dann, wenn solche Erweiterungen mit einem neuen Mechanismus daherkommen, neuen Regeln, die das Spiel verändern. So auch hier.
Die neuen Karten sind sehr interessant und ich hätte es lieber wie bei Dominion gehabt, wo man einfach zufällig dann aus der Fülle an Karten auswählt, mit was man spielt. Hier aber wurde das gesamte Grundprinzip auf den Kopf gestellt. Sämtliche Karten werden zu einem Stapel zusammengemischt und dann liegen zufällig ein paar offen, die man kaufen kann. Für meinen Geschmack ist Machi Koro dadurch noch glückslastiger geworden, als es ohnehin schon ist, also für mich zu viel. Ein Spieler kann etwa zufällig eine super Karte bekommen, weil die gerade aufgedeckt wurde, bevor er an der Reihe ist, und die anderen können mehrere Runden nur Schrott kaufen.
Machi Koro hat mir deshalb gefallen, weil sämtliche Karten ständig zur Auswahl stehen und du einfach entscheiden musst, in welcher Reihenfolge und wie du deine Auslage optimierst. Das ist es jetzt so nicht mehr möglich. Aber man muss ja nicht mit dem neuen Mechanismus spielen.
Fazit: Wegen der neuen Karten empfehlenswert.

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Buch: Lustiges Taschenbuch Crime 02

Super! Das, was LTB Crime sein soll.

© 2019 Disney/Egmont
Alle zwei Monate erscheinen die Abenteuer von Micky Maus und Co. in der Sonderreihe „LTB Crime“ bei Egmont Ehapa Media.

Nachdem mich der erste Band doch ziemlich enttäuscht hatte, war ich zunächst etwas skeptisch, hier wieder zuzugreifen, aber zum Glück habe ich das dennoch getan. Spannung und Spaß gehen Hand in Hand und dann wird auch noch ein Falco-Song zitiert. Großartig!
In diesem Band haben wir nun 10 Geschichten, von denen 8 deutsche Erstveröffentlichungen sind. Dabei besteht die erste Geschichte „Der Raub des Jahrtausends“ aus 10 Teilen und ist 140 Seiten lang geraten, macht also den Hauptteil dieses Bandes aus. Ein Glück, dass es sich hierbei um eine gelungene Geschichte handelt, die einen fesselt und die man gleich verschlingt. Auch mein Liebling Kommissar de Mauss ist zurück und mit Spezialagent Franz Gans ist eine lustige kulinarische Krimireihe geglückt. Interessanterweise ist aber meine Lieblingsgeschichte hier, nämlich „Das verzögerte Telefonat“, keine Erstveröffentlichung. Wenn mehr Geschichten in diesem Stil in den nächsten Bänden folgen, dann wäre das echt super.
Da es hier keine fortlaufende Geschichte gibt, die sich durch sämtliche Bände zieht, wie letztes Jahr mit Galaxy, kann dieser Band auch für sich allein unabhängig von der Reihe gelesen werden.
Fazit: Für Entenhausen-Krimi-Fans sehr zu empfehlen.

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Serie: MacGyver (2016) – Staffel 3

Unterhaltsam.
An sich haben mir die ersten beiden Staffeln nicht schlecht gefallen und so habe ich auch hier gerne eingeschaltet. Aber leider wurde meine Hoffnung, die ich am Ende der zweiten Staffel hatte, nicht erfüllt. Im Gegenteil ging es weiter um Spionage und internationale Kriminalität. Es ist also nicht besser geworden, aber zumindest qualitativ gleichwertig wie die letzte Staffel geblieben. Wer also da gut unterhalten wurde, wird es auch hier weiterhin sein. Action, Spannung und Humor finden eine gute Balance, die Charaktere sind auch weiterhin interessant. Manchmal etwas zu überdramatisiert, aber das ist man aus Hollywood eh schon gewohnt und es ist hier eh nicht so schlimm wie in manchen anderen Serien. Schlimm habe ich aber sehr wohl die letzte Episode gefunden, denn da wurde eine bestimmte Entwicklung gestartet und ich befürchte, dass der Hauptfokus der nächsten Staffel darauf liegen wird und das gefällt mir eigentlich nicht. Weiterschauen werde ich aber trotzdem.
Fazit: Empfehlenswert.

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Film: Mirai – Das Mädchen aus der Zukunft (Anime 2018; Originaltitel: Mirai no Mirai)

Schön, aber leider zu inkonsequent.
Drama von Mamoru Hosoda. 100 Min.
Inhalt: Der vierjährige Kun, der bis zur Geburt seiner kleinen Schwester Mirai der Star der Familie war, glaubt, dass seine Eltern jegliches Interesse an ihm verloren haben. Erst als er durch den Besuch der älteren Mirai aus der Zukunft mehrere Epochen besucht, lernt Kun, was es bedeutet, ein großer Bruder zu sein.
Der Film behandelt sehr schön die Familiendynamik, wenn plötzlich ein zweites Kind da ist. Wer selbst Kinder hat oder selbst ein älteres Geschwister ist, wird sich rasch damit identifizieren können. Zumal die Zeichnungen auch noch sehr gelungen sind und einen schnell in diese Welt ziehen. Mir gefällt die Idee des Films sehr gut und bis zu einem bestimmten Punkt passt der Plot auch ideal dazu. Doch dann schweift der Film leider ab. Kun lernt seine Familiengeschichte kennen und erfährt dabei, warum die Situation heute so ist, wie sie ist. Nur leider entspricht Kuns Lehre am Ende nicht dem Gedanken, mit dem der Film begonnen hat. Denn nichts von dem, was er gelernt hat, hat etwas damit zu tun, dass er plötzlich nicht mehr das Zentrum der Familie ist und Platz für seine Schwester machen muss.
Der Film ist durchaus schön und emotional, nur weiß der Regisseur meiner Meinung nach nicht genau, was er vermitteln möchte.
Fazit: Andere Anime-Filme würde ich eher empfehlen, aber dieser hier kann durchaus geschaut werden.

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