Film: Skyscraper (2018)

Stirb langsam trifft Katastrophenfilm.
Action / Drama mit Dwayne Johnson von Rawson Marshall Thurber. 109 Min.
Inhalt: Will Sawyer (Dwayne Johnson), ehemaliger FBI-Einsatzchef, zieht mit seiner Familie von den USA nach China. Es lockte eine neue berufliche Herausforderung: Sawyer wird Sicherheitschef im The Pearl, dem höchsten Wolkenkratzer der Welt – das Hochhaus eines Tycoons hat ganze 240 Stockwerke! Dieser Gigantismus wird zum Problem, als in der 96. Etage plötzlich ein Feuer ausbricht. Zum Glück aber ist Will Sawyer ein mit allen Wassern gewaschener Problemlöser, der sich sogleich an die Arbeit macht. Und wo er schon mal dabei ist, versucht er auch gleich noch, die Brandstifter zu finden.
Dieser Film wurde für 3D gemacht. Die spezielle Kameraführung bei den Stunts in schwindelerregender Höhe wurde extra eingesetzt, damit der Zuschauer sich viel besser hineinversetzen kann. Ohne 3D-Effekt ist der Film also vermutlich nur halb so spannend und wer Höhenangst hat, sollte sich hiervon einfach fern halten. Für solche Stunts braucht es natürlich auch den richtigen Schauspieler und ich behaupte, keinem anderen aktuellen Star als Johnson hätte man das abgekauft. Dazu kommt noch, dass Johnson ein Publikumsmagnet ist und man somit 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen hat.
Der Film selbst ist jetzt nicht besonders spannend und zuhause auf dem kleinen Schirm braucht man den erst gar nicht einzuschalten. Wer 3D-Fan ist, wird seine Freude mit diesem Film haben, der Rest kann darauf getrost verzichten.
Fazit: Kann man schauen.

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Gedankensprung: Klassiker des klassischen wegens

Das musst du lesen, den musst du schauen, das ist ein Klassiker!
Ich habe in meiner Schulzeit das Wort „Klassiker“ zu hassen gelernt. Nur, weil irgendein Buch aus irgendeinem Grund diesen Stempel draufgedrückt bekommen hat, müssen wir es lesen. Das gleiche gilt für Filme und Spiele. Aber auch das Modalverb „müssen“ steigt mir in diesem Kontext immer wieder sauer auf. Ich verstehe irgendwie die Argumente: Oh, das war ein Meilenstein der Literaturgeschichte, der Film war seiner Zeit weit voraus, das Spiel hat neue Prinzipien eingeführt; Als Gourmet solcher Dinge solltest du auch die Anfänge kennen. Du muss wissen, woher du kommst. Oder noch besser: Der Inhalt ist sehr wichtig für deine geistige und intellektuelle Entwicklung.
Ja, es passiert schon oft, dass ich mir einen Klassiker gönne und dann großen Gefallen daran finde, denn sie werden ja nicht ohne Grund Klassiker. Es passiert mir aber genauso oft, dass mir dieser Klassiker überhaupt nicht gefällt und mir sogar die Motivation raubt, einen weiteren zu probieren. Das liegt halt daran, dass das Wort „Klassiker“ bereits inflationär verwendet wird und in seinem ursprünglichen Sinne obsolet geworden ist, genauso wie die Worte „Besteller“ oder „Blockbuster“. Wenn mir heute jemand irgendwas als „Klassiker“ präsentiert, oder sogar noch als „moderner Klassiker“, dann kann ich damit herzlich wenig anfangen. Und beginnen tut das in der Schule, wo man zu einer bestimmten Lektüre gezwungen wird, mit der Begründung, dass es ein „Klassiker“ sei und zur „Allgemeinbildung“ dazugehöre.
Das weitere Problem liegt aber auch darin, dass jeder etwas anderes als „Klassiker“ betrachtet. Wenn ein Anime-Neuling etwa fragen sollte, welche Serien denn „Klassiker“ seien, die man kennen sollte, dann wird er von jedem Befragten eine unterschiedliche Antwort erhalten. Und welches Stück von Shakespeare in Ausschnitten gelesen wird, entscheidet auch jeder Englisch-Lehrer individuell nach seinem Geschmack und seinem universitären Hintergrund.
Nehmen wir etwa Goethes Faust: Das Werk erschien, war ein voller Erfolg, die Leute haben Sätze davon als Redewendungen übernommen und haben den Text immer wieder adaptiert. Der Text hatte ordentlich Einfluss auf die deutsche Sprache, keine Frage. Irgendwann hat dann ein Literaturhistoriker es als bedeutendes Werk deklariert, wodurch es Teil des Literaturgeschichte-Kanons in der Schule wurde, was dazu führte, dass über 100 Jahre später Schüler etwas lesen müssen, mit dem sie nichts anfangen können, das sie einfach nur frustriert und ihre Abneigung gegen Literatur noch verhärtet.
Nun gut, ich will nicht lange über das in meinen Augen schlechte Schulsystem sprechen. Es geht mir nur darum, den Begriff „Klassiker“ von seinem Podest zu holen. Denn ich habe schon längst den Punkt erreicht, wo dieses Wort von mir komplett ignoriert wird.

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Spiel: Otys (Libellud)

Was für ein tolles Spiel!
Von Claude Lucchini (ca. 60 Min.; 2-4 Spieler)
Dieses Spiel überzeugt in allen Belangen: Mechanik, Thema und Material. Wir übernehmen hier die Leitung eines Tauchertrupps im 22. Jahrhundert, das nach den Resten untergegangener Städte sucht. Dabei stehen uns verschiedene Taucher mit unterschiedlichen Funktionen zur Verfügung. Immer wenn ich einen Taucher verwende, muss er auftauchen, steht mir also eine Weile nicht mehr zur Verfügung, außer ich investiere eine Spezialbatterie in ihm. Durch geschicktes Anwenden dieser Funktionen kann ich Beute vom Meeresgrund bergen, die hoffentlich irgendwann jene Kombination ergibt, die ich auf dem Markt für Siegpunkte abgeben kann. Dabei darf ich jedoch nicht nur auf die Funktionen der Taucher alleine schauen, denn je nach Tiefe gibt es noch andere zusätzliche Funktionen. Eventuell möchte ich einen schwächeren Taucher verwenden, weil er gerade in der richtigen Tiefe schwimmt, bzw. lasse ich einen Taucher ein paar Runden in Ruhe, damit er die gewünschte Tiefe erreicht.
Das ist genau meine Art von Spiel: Optisch und thematisch gut umgesetzt, mit einem coolen Puzzle-Element.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Brandhorst, Andreas – Das Artefakt

Brutales Déjà-vu.
Inhalt: Nachdem die Menschheit eine interstellare Katastrophe verursacht hat, die nur durch das Eingreifen der Hohen Mächte eingedämmt werden konnte, müssen die Menschen innerhalb von 600 Jahren beweisen, dass sie zu dauerhaftem Frieden fähig sind. Und das Vorhaben der Menschen scheint unter einem guten Stern zu stehen: Der Planet Heraklon wird zum Zentrum des Friedens und der Diplomatie. Doch dann taucht ein uraltes Artefakt auf, so mächtig, dass es den Technologien der Hohen Mächte ebenbürtig ist – und der Krieg beginnt aufs Neue.
Über dieses Buch zu schreiben ist sehr schwierig, weil es mir sehr gut gefallen hat, wie ja eigentlich alle Brandhorst-Bücher, es mich aber auch brutal enttäuscht hat. Ich habe dieses Buch nämlich schon einmal gelesen, nur unter einem anderen Namen: Omni und Das Arkonadia-Rätsel. Jene zwei Bücher bilden nämlich gemeinsam dieses Buch hier. Irgendwie. Genug Details sind verändert worden, um hier wirklich zwei unterschiedliche Geschichten, Rätsel und vor allem verschiedene Enden zu haben. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man streckenweise das Gefühl hat, eine Kopie zu lesen. In der ersten Hälfte des Buches, die Omni entspricht, ist es eh nicht so schlimm, da dort die Gemeinsamkeiten derart sind, wie viele Autoren gute Ideen in mehreren Büchern wieder aufgreifen. Es ist vor allem der zweite Teil, der dem Arkonadia-Rätsel entspricht, der zu große Gemeinsamkeiten aufweist.
Was ist also passiert, dass Brandhorst zweimal ein ähnliches Buch schreibt? Das Artefakt ist älter, erhielt 2013 sogar den Deutschen Science Fiction Preis und ist bei Heyne erschienen. Dann ist Brandhorst zu Piper gewechselt und hat dort dann die beiden Omni-Bücher geschrieben, für die er 2017 den Kurd-Laßwitz-Preis gewonnen hat. Vermutlich hat er vom Verlag die Vorgabe bekommen, ein Buch wie Das Artefakt zu schreiben oder er hatte einen Vertrag für eine bestimmte Anzahl an Werken und tat sich schwer, immer ein neues Universum zu erschaffen.
Das Artefakt ist also älter und meiner Meinung nach auch besser, aber nicht viel. Ich finde das Rätsel spannender und die Auflösung interessanter. Wenn man sich also entscheiden müsste, wäre das hier mein Favorit. Andererseits ist Omni anders genug, um einfach beide zu lesen. Denn bei Omni gibt es viele andere interessante Details und coole Szenen, außerdem sind die Auflösungen unterschiedlich, es sind also verschiedene Bücher. Dazu kommt noch, dass eventuell weitere Bücher im Omniversum folgen werden, während eine Rückkehr ins Universum von Das Artefakt aus vertraglichen Gründen sehr unwahrscheinlich ist.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: The Good Place – Staffel 1+2

Großartige Comedy-Serie über das Jenseits und die Frage nach „gut“ und „schlecht“.
Vier Menschen sterben und gelangen im Jenseits gemeinsam an den „Guten Ort“, eine paradiesische Traumwelt. Das Problem ist nur, dass eine Person (Kristen Bell) eigentlich „schlecht“ ist und nur durch einen Fehler dorthin kam. Das führt zu zahlreichen Turbulenzen. Die Witze sind gelungen, die Schauspieler toll und der moralisch-philosophische Hintergrund ist sehr interessant. Denn warum gibt es eigentlich nur einen „guten“ und einen „schlechten“ Ort, aber keinen „mediokren“ Ort? Die Serie ist vor allem auch wegen der ungewöhnlichen Prämisse und den wunderbar frischen Ideen so gut. Es ist einfach schön im aktuellen Meer von düsteren Serien so eine fröhliche und helle Alternative zu sehen.
Am Ende der ersten Staffel gibt es eine überraschende, sehr gut gemachte Wendung. Aufgrund dessen hatte ich die Befürchtung, dass die zweite Staffel in eine langweilige Richtung gehen würde, doch dem war gar nicht so. Diese behielt die Qualität bei und bot weiterhin großartige Unterhaltung. Am Ende gab es keine Überraschung mehr, aber einen sehr interessanten Cliffhanger, aufgrund dessen ich die dritte Staffel gar nicht erwarten kann.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Pacific Rim 2 – Uprising (2018)

Ziemlich unterhaltsam.
Sci-Fi / Action mit John Boyega von Steven S. DeKnight. 110 Min.
Inhalt: Im Jahr 2035. Zehn Jahre nach der Invasion durch die Kaijū aus einer fremden Dimension, die zwar abgewendet werden konnte, sind auf der Erde dennoch deren Nachwirkungen zu spüren. Das Jaeger-Programm des Pan Pacific Defense Corps hat sich mittlerweile zu einer der mächtigsten globalen Verteidigungskräfte in der Menschheitsgeschichte entwickelt, für den Fall, dass die Bedrohung zurückkommen oder eine neue auftauchen sollte. Das passiert und dann wird gekämpft.
Die Schauspieler sind nicht schlecht und die Charaktere sind auch sympathisch geschrieben. Das ist gut so, denn dadurch ist man von Anfang an im Film investiert. Der Plot ist dann auch durchaus spannend mit einem interessanten Twist. Mit 110 Minuten ist der Film dann auch angenehm kurz und überstrapaziert sich nicht. Die Zeit vergeht dank toller Roboter-Monster-Action wie im Fluge. Ja, das hier ist eine gelungene Fortsetzung, die Spaß macht. Der Film ist weder eine konservative Kopie vom ersten Teil noch der Versuch einer bombastischen Draufgabe, sondern die perfekte Mitte dieser beiden Extreme.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Neue Star Trek Serie

Das war sicherlich die größte Überraschung des Jahres: Jean-Luc Picard kehrt zurück! Aber soll man sich darüber wirklich freuen? Ja und Nein.
Nach dem Ende von Deep Space Nine & Voyager sowie Star Trek: Nemesis hatte jeder Star Trek Fan natürlich gehofft zu erfahren, wie es weitergeht. Doch dann kamen mit Star Trek Enterprise und Star Trek Discovery zwei Prä-Kirk-Serien, was, vorsichtig ausgedrückt, eigentlich keinen Star Trek Fan interessiert hat. Alle wollten wissen, wie es weitergeht. Und dieser Wunsch wird jetzt endlich erfüllt! So eine Serie hat natürlich viele Vorteile: Man kann neue Wege gehen, neue Technologien und Außerirdische problemlos einführen. Vor allem aber muss man nicht auf Zehenspitzen herumtappen, um ja keinen Timeline-Fehler zu begehen. Wobei die Macher von Star Trek Discovery anscheinend auf diese Finesse verzichtet haben und einfach nur machen, was sie wollen.
Aber dann ist da Picard. Noch einen besseren Köder haben die gar nicht finden können, um auch noch den letzten Star Trek Fan in den USA in den zahlungspflichtigen Streamingdienst von CBS zu locken. Außerdem haben die Fans natürlich Erwartungen an diesen Charakter und die Aussage, dass er sich in den letzten 20 Jahren sehr stark, beinahe nicht wieder erkennbar verändert habe, bringt natürlich eine große Unsicherheit mit sich.
Dazu kommen noch die ganzen juristischen Probleme. Die eine Hälfte von Star Trek gehört Paramount, die andere CBS. Deshalb schauen auch die neuen Kinofilme so aus, wie sie aussehen, weil Paramount nicht die Rechte hatte, die Optik an die Classic-Serie anzupassen. Und bei Discovery ist gar nicht klar, ob die zu Prime oder Calvin gehört. Die Schauspieler und Macher betonen zwar immer, dass es Prime sei, es gibt aber genug Indizien, dass Bad Robot und Paramount involviert sind, es somit also doch Calvin ist. Dieses Gerücht gibt es hauptsächlich deswegen, weil Alex Kurtzman von Bad Robot in der Serie entscheidend Einfluss hat. Sollte sich das bewahrheiten, würde dann auch die neue Picard-Serie vermutlich in die Calvin-Timeline fallen und ich möchte mir nicht vorstellen, welcher Aufschrei dann durch die Fangemeinde geht.
Es geht schließlich auch um die Finanzierung. Die erste Staffel von Discovery wurde ja beinahe von Netflix alleine finanziert, das aber für die zweite Staffel kaum noch einen Cent springen lässt. Also sucht man andere Mitfinanzierer, wobei sich bei CBS niemand für Star Trek interessiert, sondern nur für einen erfolgreichen CBS-Streamingdienst, was eben Paramount und Bad Robot Tür und Tor öffnet. Dazu kommt noch, dass der Mehrheitsbesitzer von CBS und Paramount, National Amusements, CBS mit Paramount wieder vereinen möchte und da ist dann sowieso unklar, welcher Timeline der Vorzug gegeben wird, abhängig eben davon, wer als Verantwortlicher eingesetzt wird.
Ein weiteres Problem ist das Merchandising. Paramount und Bad Robot bekommen nur Geld für alle Produkte im Zusammenhang mit den Prime-Filmen und jetzt dem gesamten Calvin-Universum. CBS hingegen verdient sein Geld mit den Prime-Serien. Paramount und Bad Robot haben daher ein großes Interesse daran, Prime komplett zu löschen, woran Kurtzman angeblich aktiv arbeitet.
Klingt doch nach einer ziemlich albernen Katastrophe, oder? Und genau da kommt jetzt die neue Picard-Serie hinein.
Doch jetzt kommt das große ABER: Leslie Moonves, der CBS-Mann für Star Trek, wurde wegen sexueller Belästigung gekündigt. Wenn jetzt sein Nachfolger erkennt, dass CBS mehr davon hat, wenn es die neue Picard-Serie alleine in der Prime-Timeline produziert, könnte sich nochmal alles ändern. Und warum sollte das so sein? Für die Merchandising-Produkte zur Calvin-Timeline und Discovery gibt es überhaupt keine Abnehmer. Auch waren die Quoten für Discovery anscheinend katastrophal und die Sorge ist natürlich groß, dass eine Picard-Serie, die in die selbe Kerbe schlägt, genauso kritisiert wird, untergeht und kein Geld bringt.
Meiner Meinung nach kann eine Picard-Serie, die glaubwürdig die Prime-Timeline weiterführt, sehr erfolgreich werden und auch im Merchandising-Bereich sehr gut ankommen. Bei CBS sollte man sich von Paramount und Bad Robot trennen und eigene Wege gehen.
Tja, man kann gespannt sein, wie es weitergeht. Ich werde die Serie natürlich schauen, bin aber eher pessimistisch.

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Spiel: Talo (Drei Hasen in der Abendsonne)

Tolles Familienspiel für Architekten mit coolem Baumaterial.
Von Uta Krueger, Bernd Poloczek und Jens-Peter Schliemann (ca. 20 Min.; 2-4 Spieler)
In diesem Spiel versuchen wir Holzstäbe unterschiedlicher Länger nebeneinander und übereinander aufzustellen, bzw. zu legen. Dabei möchten wir eine Treppe bauen, denn in jedem Zug darf unser Baumeister genau eine Stufe nach oben steigen. Das bedeutet natürlich, dass man für sich etwas aufbauen möchte, das gleichzeitig für die Mitspieler unnütz ist, idealerweise diese sogar blockiert oder hindert. Wer als erstes die zehnte Stufe erreicht hat, hat gewonnen.
Das Spiel ist schnell erklärt, sehr einfach und läuft flott. Ideal für Kinder und Erwachsene. Der Spaß besteht darin, mit den möglichen Blöcken kreativ-effektive Konstruktionen zu errichten, die hoffentlich nicht umfallen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Star Wars Rebels – Staffel 4 (abgeschlossen)

Ein guter Abschluss.
Die vierte Staffel schließt nahtlos an die Qualität der dritten Staffel an, ist also vollends zufriedenstellend. Speziell ist hier auch storymäßig der Anschluss an die Kinofilme geglückt. In dieser vierten Staffel wird der erste große Erfolg der Rebellen gegen das Imperium gezeigt, der diese dann beflügelt, motiviert hat und dadurch zu Star Wars – Rogue One sowie die Star Wars Teile 4-6 (sprich die Original-Trilogie) hinführt. Für das Ende haben sie auch wie bereits bei The Clone Wars eine wunderbare Lösung dafür gefunden, weshalb es in diesen Serien diese Jedis gibt, in den Kinofilmen aber nicht. Die allerletzte Szene eröffnet dann ein neues Abenteuer und man ist versucht zu glauben, dass dies dann in der nächsten Serie Star Wars Resistance gezeigt wird. Eine kleine Recherche ergibt aber, dass diese optisch und inhaltlich ganz anders sein wird. Diese wird übrigens zwischen Teil 6 und 7 spielen, was grundsätzlich gut passt, denn für diesen Zeitraum gibt es sehr viele Fragezeichen.
Ich hoffe, dass noch ein Spielfilm folgt, in welchem dieses letzte Abenteuer von Star Wars Rebels gezeigt wird. Auch wenn die Serie an sich schon sehr gut abgeschlossen ist, wäre das wirklich noch eine wunderbare Draufgabe. Aber wer weiß, vielleicht wird das irgendwann in Star Wars Resistance gezeigt, falls dort die Quoten nicht passen sollten.
Fazit: Wer schon die ersten drei Staffeln geschaut hat, wird auch hiermit seine Freude haben.

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Film: Ant-Man and the Wasp (2018)

Auch der zweite Teil enttäuscht nicht.
Sci-Fi-Actionfilm mit Paul Rudd von Peyton Reed. 125 Min.
Inhalt: Ant-Man versucht nach den Ereignissen von Captain America 3 – Civil War wieder zurück zu einem einigermaßen normalen Leben zu finden und seinen Alltag als Superheld und Familienvater unter einen Hut zu bekommen. Doch dann bekommt er von seinem Mentor Dr. Hank Pym (Michael Douglas) und dessen Tochter Hope van Dyne (Evangeline Lilly) einen neuen Auftrag: Er soll sich auf die Suche nach Hopes Mutter machen, die vor langer Zeit bei einer gefährlichen Mission verschwunden ist. Dabei begleitet ihn Hope, die als Superheldin The Wasp über ganz ähnliche Fähigkeiten und Kräfte wie Scott verfügt.
Wie bereits im ersten Teil sind die Schauspieler super, die Witze passen, Action und Effekte sind großartig, einfach gelungene Unterhaltung. Auch haben sie es wieder sehr gut geschafft, die Story klein zu halten. Ebenfalls gut gemacht haben sie am Anfang und am Ende die Übergänge zum großen Marvel-Universum.
Fazit: Empfehlenswert.

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