Eine tolle Cyberpunk-Science-Fiction-Serie mit einem schwachen Ende.
Natürlich gefällt mir die Serie, spielt sie doch in einem gut durchdachten, futuristischen Universum und bietet einen spannenden Plot mit interessanten Charakteren. Visuell haben wir hier die gewohnt hohe Netflix-Qualität, gut gemachte Technologie und Kämpfe.
Die Serie spielt im 24. Jahrhundert in einer Welt, in der es möglich ist, sein Bewusstsein mitsamt Erinnerungen auf einem sogenannten kortikalen Stack zu speichern, und in andere Körper einzusetzen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der ehemalige Elitesoldat Takeshi Kovacs, der 250 Jahre nach seinem Tod in den Körper eines Polizisten transferiert wird. Er erhält den Auftrag, einen Mord aufzuklären.
Stacks und Körpertausch sind das zentrale Element der Serie. Ein interessantes Konzept, dessen Möglichkeiten und Gefahren gut dargestellt werden. Doch leider wurde es nicht voll ausgenutzt. Ich verstehe aus produktionstechnischen Gründen, dass man die Schauspieler beibehalten möchte, damit es für den Zuschauer nicht verwirrend wird und auch nicht Unmengen an Leuten gecastet und bezahlt werden müssen. Das führt jedoch zu einigen erzwungenen, nicht logisch wirkenden Szenen, in denen irgendwie erklärt werden muss, warum man seinen Körper verteidigt und beibehalten möchte. Ich verstehe es und möchte es daher auch gar nicht kritisieren, weil es ja nicht wirklich schlimm ist, nur irgendwie schade.
Was aber sehr wohl kritisiert werden muss, ist das Ende. Dieses ist durchaus zufriedenstellend abgeschlossen, die Geschichte ist fertig erzählt und es braucht eigentlich keine weitere Staffel mehr. Es ist nur so schnell gekommen, überhastet. Die letzten beiden Folgen hätten ruhig weiter ausgebaut werden können, aber dann hätten 10 Folgen nicht gereicht. In diesen letzten beiden Folgen hat es daher leider auch einen Qualitätsabfall gegeben, der aber nicht so extrem ist, dass er die Serie ruinieren würde, ganz und gar nicht.
Fazit: Sehr zu empfehlen.
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Inhalt: 30 Jahre nach den Ereignissen des ersten Films fördert ein neuer Blade Runner, der LAPD Polizeibeamte K (Ryan Gosling), ein lange unter Verschluss gehaltenes Geheimnis zu Tage, welches das Potential hat, die noch vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen in Chaos zu stürzen. Die Entdeckungen von K führen ihn auf die Suche nach Rick Deckard (Harrison Ford), einem seit 30 Jahren verschwundenen, ehemaligen LAPD Blade Runner.
Das innovative an diesem Spiel ist, dass es kein Regelheft gibt. Wow, voll cool. Dafür stehen halt die Regeln auf den Karten, die man hintereinander zieht, studiert und spielt. Und das ist auch schon das Spiel: Zieh eine Karte und mach, was draufsteht. Es gibt eine Monsterkarte, die ein Spieler irgendwann zieht. Die legt er vor sich ab. Sollte der Spieler mit dem Monster je wieder zum Zug kommen, haben alle verloren. Ehrlich, das ist kein Scherz! Das Spiel läuft also so, dass man versucht, dauernd die Spielrichtung zu ändern oder den Monster-Spieler zu überspringen. Der sitzt also wortwörtlich am Tisch und macht gar nichts. Es gibt auch Karten, durch deren Funktion die Spieler untereinander die Karten tauschen, da kann dann das Monster weiterwandern und ein anderer Spieler sitzt sinnlos am Tisch. Das geht so lange, bis der Stapel aufgebraucht ist. Hat man das geschafft, ohne das Monster zu aktivieren, haben alle gemeinsam gewonnen. Die Idee das Spiels ist also, dass es eigentlich ein Puzzle ist, wie man den Stapel aufbraucht ohne zu verlieren.
Inhalt: Gleich nach der Geburt geben die Eltern, glühende Anhänger Maos, ihre Tochter in die Obhut eines kinderlosen Bauernpaares in den Bergen. Zwei Jahre später bringen diese die halbverhungerte Kleine zu ihren des Lesens und Schreibens unkundigen Großeltern. Ein Jahr später stirbt der Große Vorsitzende, und in China beginnt ein dramatischer gesellschaftlicher Wandel.
Inhalt: Ein hartgesottener Spezialagent nimmt den Kampf gegen eine teuflische Gang auf, um eine junge Frau vor den ruchlosen Schergen zu schützen.
1974/75 hat es Space Battleship Yamato gegeben, 1977-79 Space Pirate Captain Harlock, 1993 The Irresponsible Captain Tylor, 1993 Iria: Zeiram the Animation, 1998/99 Cowboy Bebop, 2005 Starship Operators und 2008 Tytania. Das war es dann auch schon mit Space Operas in Anime. Es gibt schon noch ein paar weitere Titel, die man aber geflissentlich ignorieren kann.
Riesige Roboter sind das vielleicht bekannteste Bild für Animes. Seien es die Power Rangers oder Pacific Rim, alle westlichen Filme und Serien mit solchen gewaltigen Maschinen basieren auf diesen Animegeschichten. Dieses Genre ist extrem überfüllt und es gibt heute kaum eine Animestaffel ohne zumindest eine Mecha-Serie. Momentan im Winter 2018 wäre das Darling in the FranXX. Aber wo die Quantität steigt, sinkt üblicherweise der qualitative Durchschnitt, so auch hier. Empfehlen kann ich hier auf jeden Fall Gundam Wing, Vision of Escaflowne und Eureka Seven.
Was wäre Japan ohne futuristische Technologie? Dass das natürlich auch in Animes und Mangas thematisiert wird ist nur logisch konsequent. Da gibt es dann unzählige Varianten von solchen Geschichten. Sei es nur ein paar Jahre in der Zukunft mit einer einzigen weitergedachten Technologie oder sehr weit mit enormen technologischen Fortschritten. Manchmal werden die Vorteile betont, manchmal die Gefahren. Das fantastische Ghost in the Shell ist hier sicherlich das bekannteste und empfehlenswerteste Beispiel, aber es gibt noch viele weitere wie jetzt gerade aktuell im Winter 2018 Beatless, oder bereits ältere wie Planetes, Psycho-Pass oder Serial Experiments Lain.
Ich liebe solche Geschichten immer, denn die Offenbarung, dass es sich um so etwas handelt, kommt immer erst am Ende und ist meistens eine sehr gut gemachte Überraschung. Man denkt am Anfang ein Fantasy-, Steam Punk- oder Geschichtsanime zu sehen, meistens sehr gut gemacht, spannend und mit einigen mysteriösen Elementen, bis dann am Ende diese Überraschung offenbart wird. Eigentlich dürfte ich hier jetzt keine Titel nennen, dieses Ende nicht vorweg zu nehmen, aber diese Animes sind auch mit diesem Wissen noch sehr gut. Sehr empfehlen kann ich auf jeden Fall Trigun und Last Exile.
Im Manga schaut es eigentlich spärlicher aus, basieren doch die meisten dieser Animes auf Romanen oder sind eigenständige Werke. Natürlich gibt es viele Sci-Fi-Mangas und wenn sie gut sind, wurden sie auch verfilmt. Es ist aber leider nicht so, dass man sagen könnte „Oh, ich finde kein gutes Space Opera Anime, schauen wir mal zu den Mangas.“ Was es hier nicht gibt, gibt es dort auch nicht. Sehr wohl hervorheben möchte ich aber den Mangaka – Mangazeichner und -schreiber – Yukinobu Hoshino, der seit den 70ern aktiv ist und für seine Science-Fiction-Geschichten, speziell Space-Sci-Fi berühmt ist. Einige seiner Werke wäre 2001 Night, Blue City oder Saber Tiger. Er hat auch drei Romane des britischen Schriftstellers James P. Hogan als Manga sehr gut adaptiert, nämlich The Two Faces of Tomorrow als Mirai no Futatsu no Kao, Inherit The Stars als Hoshi o Tsugu Mono, sowie Thrice Upon a Time als Mirai kara no Hotline.
In diesem Spiel geht es darum, sein eigenes Imperium zu erweitern, ein klassisches 4X-Spiel also, nämlich „eXplore, eXpand, eXploit and eXterminate“. Es gibt sehr viele Aktionsmöglichkeiten, doch du darfst immer nur eine ausführen, wenn du dran bist, was einen angenehm raschen Spielfluss generiert. Deine Handkarten werden sowohl als Währung als auch als Kampfwert verwendet, was ebenfalls eine angenehme Dynamik entwickelt. Das Spiel dauert Spieleranzahl abhängig mehrere Runden, wobei eine Runde dann endet, wenn der Kartenstapel einmal aufgebraucht ist. Er wird dann einfach neu gemischt und die nächste Runde beginnt. Spieler haben also in den verschiedenen Runden eine unterschiedliche Anzahl an Aktionen, weil der Stapel ja nicht gleichmäßig aufgebraucht wird. Es gilt also viel zu beachten und gut zu planen.
Inhalt: Sieben Pilger reisen auf dem Planeten Hyperion von der Hauptstadt bis zu den Zeitgräbern im Herrschaftsbereich des Shrike. Diese Reise verläuft in mehreren Etappen und ist recht eintönig. Innerhalb dieser sieben Tage erzählen die Pilger sich deshalb gegenseitig ihre Geschichte, bzw. die Geschichte der Ereignisse, die sie zur Teilnahme an der Pilgerreise motiviert hat. Jede einzelne der sechs Pilgergeschichten (der siebte Pilger geht unterwegs verloren) bietet genug Stoff für einen eigenen Roman. Sie sind das Herzstück des Buches und umfassen die letzten 50 Jahre der Hegemonie, des allumfassenden interstellaren Herrschaftsgebietes der Menschen. So gesehen lassen sie sich auch als historischen Abriss dieser Epoche lesen. Das Ende bildet die Ankunft der Pilger im Tal der Zeitgräber.
Das Konzept dieser Serie ist sehr interessant. Man nehme eine vorhandene Technologie – oder eine, die gerade erforscht wird – und stelle sich vor, wie sich die Welt dadurch in 10, 20, 30 Jahren verändert hat. Übrigens jedes Mal negativ, also mit einer dystopischen Zukunftsvision. In den Augen der Produzenten führt jede technologische Neuerung zu einer Verschlechterung der Zivilisation. Natürlich, sonst wäre die Serie ja nicht spannend. Wer würde schon eine Serie schauen, in der alles positiv ist und die Zukunft rosig präsentiert wird? [*räusper – ich, deshalb gefällt mir ja Star Trek so gut – räusper*]
