Spiel: Aqualin (Kosmos)

Tolles, flottes, abstraktes, taktisches 2-Personen-Spiel.
Von Marcello Bertocchi (ca. 15 Min.; 2 Spieler)
In diesem schön gestalteten Spiel mit tollen Spielsteinen aus Acryl lassen die Spieler eine Wasserwelt entstehen. Verschiedene Lebewesen in unterschiedlichen Farben tummeln sich in dem 6×6 Raster. Ein Spieler übernimmt die Lebewesen, ein anderer die Farben. Wenn man am Zug ist, darf man einen Stein verschieben und muss einen Stein legen. Dieses Element des Verschiebens ist es, was dieses Spiel so großartig macht, denn dadurch kommt viel Taktik und Grübelei auf, es entsteht ein cleveres Duell. Am Ende erhält ein Spieler Punkte für Gruppen mit gleichen Lebewesen, der andere für Gruppen mit gleichen Farben. Es gilt also beim Verschieben die Gruppen des Gegners zu zerstören und die eigenen zu vergrößeren. Das legen der Plättchen hift dann hoffentlich, dass der Gegner in seinem Zug nicht mehr zurückschieben kann.
Insgesamt macht das Spiel Spaß und fällt unter die Kategorie „gleich nochmal spielen“. So ist es keine Seltenheit, dass hier immer mehrere Partien hintereinander gespielt werden.
Fazit: Empfehlenswert.

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KOSMOS Aqualin – Schwarmtaktik für zwei, Brettspiel für 2 Spieler ab 10 Jahre
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Kein Buch heute?

Es ist schon lange her, dass es auf diesem Blog an einem Samstag keine Kritik zu einem Buch gab. Warum aber ist das heute so? Lockdown-Zeit sollte doch Lesezeit sein. Ist es im Grunde auch und tatsächlich sitze ich gerade an Fantastic Voyage II – Destination Brain von Isaac Asimov, was mir sehr gut gefällt. Deswegen wollte ich nicht unnötig durchhetzen, nur um einen Blogeintrag zu produzieren, sondern gemütlich lesen. Tja, eine sehr langweilige Erklärung eigentlich, aber so ist es nun mal.

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Serie: The Blackout – Staffel 1

Woah, was für eine positive Überraschung.
Inhalt: Der Strom fällt plötzlich auf unerklärliche Art und Weise auf der ganzen Welt aus. Lediglich ein Ort in Russland scheint von dem Problem nicht betroffen zu sein. Der Ausfall lässt sich weder durch einen Meteoriteneinschlag noch durch einen Atomkrieg oder einen Terroranschlag erklären. Das Militär, das weit und breit nur Tote vorfindet, ist ratlos. Für die wenigen Überlebenden beginnt ein harter Kampf um Leben und Tod, während sie die globale Dunkelheit erforschen.
Bei dieser Serie passt einfach alles: höchste Produktionsqualität, interessante Charaktere, gute Schauspieler, spannender Plot, ordentliche Action und ein zufriedenstellender Abschluss. Außerdem ist es keine Hollywood-Produktion und hat dadurch einen ganz eigenen Charme.
Wie gesagt ist die Geschichte fertig und kann absolut so für sich stehen gelassen werden. Es wird zwar über eine zweite Staffel diskutiert, aber alles, was da dann kommen würde, wäre für mich komplett uninteressant.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: The Buddy Games (2019)

Ein Blödsinn.
Komödie von & mit Josh Duhamel. 96 Min.
Inhalt: Eine Gruppe von Freunden spielt gemeinsam die ‚Buddy Games‘, in denen die Teilnehmer verrückte physische und psychische Herausforderungen überstehen müssen. Nach einem tragischen Ereignis pausieren diese jedoch für fünf Jahre, bevor sich die Freunde wieder treffen.
Dieser Film ist eine Kombination aus schlechten Ideen und talentfreien Comedians. Dass jeder Trailer zu diesem Film mit Olivia Munn wirbt, die gerade mal fünf Minuten im Film auftaucht, spricht für sich. Es ist natürlich immer schlecht, wenn ein Film auf ein Highlight reduziert wird und wenn dieses dann nicht mal besonders gut ist, was soll man dann vom Rest erwarten? Dieser Film bietet nichts, was auch nur irgendwie sehenswert wäre.
Fazit: Zum Ignorieren.

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Spiel: Flügelschlag (Feuerland)

Großartiges Spiel. Der Hype ist hier gerechtfertigt.
Von Elizabeth Hargrave (ca. 40-70 Min.; 1-5 Spieler)
Dieses Spiel ist optisch und haptisch schon ein kleines Meisterwerk. All diese Vögel! Jede Karte, wovon es 170 gibt, ist einzigartig mit jeweils einem kleinen Infotext zum abgebildeten Vogel. Dazu noch die fantastischen Vogeleier als Marker. Allein schon deswegen bringe ich das Spiel gerne auf den Tisch. Es gibt sogar eine eigene App, mit der man die Vogelkarten einscannen kann und dann das dazu passende Zwitschern hört.
Das Spiel selbst ist einfach und doch tief, spannend. In jedem Zug entscheidet sich der Spieler für eine Aktion: Nahrung holen, Vogeleier holen, Vogelkarten holen oder einen Vogel ausspielen. Das ausspielen der Vögel ist wichtig, um die anderen drei Aktionen effizienter zu machen und generell Punkte zu erhalten. Die vier Aktionen beeinflussen sich also gegenseitig, wodurch ein spannendes Puzzle entsteht.
In der Solo-Variante spielt man gegen einen Automa, der eigentlich nur nach Zufallsprinzip Karten oder Würfel aus der Auslage entfernt, damit man als Spieler nicht optimieren kann, sondern sich doch immer wieder neu einstellen muss. Gleichzeitig sammelt der Automa auf sehr eigene Art Punkte, die es dann am Ende zu übertreffen gilt. Ein sehr gelungener Mechanismus.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Falcones, Ildefonso – Die Kathedrale des Meeres

Netter historischer Roman, der mich leider nicht richtig fesseln konnte.
Inhalt: Barcelona im 14. Jahrhundert – Die Landbevölkerung stöhnt unter dem Joch der Feudalherren. Barcelona jedoch ist frei. Und Barcelona ist reich. Hier macht der junge Arnau seinen Weg vom mittellosen Steinträger zu einem der angesehensten Bürger der Stadt. Er ist Teil eines unerhörten Plans: die Errichtung einer Kathedrale, die den Himmel stürmen soll.
Ich bin historischen Romanen nicht grundsätzlich abgeneigt, aber sie müssen schon etwas sehr spezielles sein, um mich anzusprechen. Tatsächlich ist mein Lieblingsbuch sogar ein historischer Raum, obwohl ich eigentlich bekanntermaßen ein großer Sci-Fi-Fan bin.
Das Buch beginnt eh sehr spannend und ist süffig zu lesen, die ersten hundert Seiten hat man rasch hinter sich. Doch je weiter man kommt, desto mühsamer wird es. Es fühlt sich für mich nämlich so an, als hätte der Autor einfach einige historische Ereignisse recherchiert und dann aneinandergereiht. Dann erschuf er einen Charakter, den man begleiten kann und der dabei all diese Punkte miterlebt. Lehrstunden in Geschichte inklusive. Dazu kommt noch das allseits beliebte Motiv des Tellerwäschers, der Millionär wird. Und weil das noch nicht reicht, erlebt er noch einen tragischen Schicksalsschlag nach dem anderen. Insgesamt ist das einfach alles zu viel. Der Hauptcharakter ist für mich nicht interessant genug, um ihn wirklich entlang all dieser Strapazen begleiten zu wollen und sehr oft gibt es in meinen Augen auch wenig nachvollziehbare, beinahe schon unlogische Entscheidungen.
Dazu kommt aber auch noch die Darstellung von Barcelona. An keiner Stelle schafft es der Autor, diese Stadt vor dem inneren Auge erblühen zu lassen, es bleibt alles sehr kalt bei der Aneinanderreihung von Straßennamen und Ortsbezeichungen.
Das Buch ist, wie gesagt, angenehm flüssig geschrieben und es ist auch durchaus interessant die Geschichte Barcelonas kennenzulernen, die politischen, sozialen und religiösen Konflikte. Und Personen, die allgemein gerne historische Romane lesen, werden hier auch voll zufrieden sein, ist dieses Buch doch ein Weltbestseller, der sogar als Serie verfilmt worden ist. Also die angepeilte Zielgruppe wird hier erfolgreich getroffen. Aber, in meinen Augen zumindest, ist dieses Buch nicht gut genug, um auch genrefremde Leser anzulocken und zu fesseln.
Fazit: Für Historienfans.

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Die Kathedrale des Meeres: Historischer Roman
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Serie: Supernatural – Finale Episode

Nach 15 Staffeln ist nun also auch diese Serie zu Ende.
15 Staffeln! Das ist eine Rarität und spricht natürlich für sich. Ich hätte aber ganz ehrlich nicht gedacht, dass die Serie so lange durchhält, denn ich bin schon bei Staffel 8 ausgesteigen. Aber die Fangemeinde ist anscheinend groß genug.
Ich habe also beschlossen, hier nun nach langer Pause doch diese letzte Episode zu schauen, teils aus Nostalgie, teils um einfach einen richtigen Abschluss zu haben, da ich ja doch immerhin 8 Staffeln geschaut habe. Und ja, das war es wert.
Zu Beginn der Episode gab es einen Flashback und ich muss sagen, zum Glück bin ich damals ausgestiegen, denn ich hatte das Gefühl, in den letzten 7 Staffeln nichst verpasst zu haben. Ich war also sofort wieder in der Serie drin und kannte mich aus. Dann kam in der Mitte der Episode eine Szene, die mich an die finale Episode von Archers Enterprise erinnert hat und ich habe nur den Kopf geschüttelt. Doch es folgte noch die zweite Hälfte der Episode, die dann einen wunderschönen, emotionalen und zufriedenstellenden Abschluss der gesamten Serie bot mit einer tollen finalen Szene.
Fazit: Die finale Episode für sich allein betrachtet ist absolut gelungen und somit kann eigentlich jeder getrost diese Serie schauen.

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Film: Over the Moon – Die bunte Seite des Monds (2020)

Süßer Film für die ganze Familie.
Animation / Musical mit Cathy Ang von Glen Keane. 100 Min.
Inhalt: Eine Legende besagt, dass auf dem Mond eine Göttin wohnt. Um herauszufinden, ob das wirklich wahr ist, baut ein abenteuerlustiges Mädchen eine eigene Rakete. Niemand glaubt, dass die Mondfahrt gelingen wird. Doch die Reise klappt und das Mädchen entdeckt eine magische Welt auf dem Mond, die mit vielen fantastischen Kreaturen bevölkert ist. Jedoch wollen sie verhindern, dass das Mädchen wieder zurück zur Erde reist.
Die Geschichte des Films enthält zahlreiche altbekannte Themen, die entsprechend auch voll vorhersehbar sind: Überkommen des Todes eines Familienmitgliedes, Akzeptanz einer neuen Familie, Reise in eine fantastische Welt, loslassen und nach vorne schauen. Dennoch ist der Film frisch und unterhaltsam, sind die Witze doch gelungen, die Lieder auch sehr gut und die Animation der farbenprächtigen Mondwelt sehr schön. Also absolut ein Film, um mit der Familie eine emotionale und fantasievolle Reise zu erleben.
Fazit: Empfehlenswert.

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Spiel: Pocket Detective – Fall #1 „Mord auf dem Campus“ & Fall #2 „Gefährliche Machenschaften“ (Schmidt Spiele)

Nettes Detektiv-Spiel; ideal für Solo-Zeitvertreib.
Von Yury Yamshchikov (ca. 60-90 Min.; 1-6 Spieler)
Diese neue Spielserie erinnert an die Escape- und Adventure-Spiele anderer Verlage, ist aber eine reine Detektivgeschichte. Es ist wie eines dieser Spielebücher, in denen man selbst entscheidet, bei welchem Abschnitt man weiterliest, nur eben rein in Kartenform, was es ja nun auch schon öfters gibt. Das spezielle hierbei ist, wie gesagt, die Detektivgeschichte, dass wir eben Hinweise sammeln, kombinieren und den Mörder überführen. Mit dieser Prämisse sind die Geschichten realistisch und alltäglich gehalten, was einen ganz eigenen Charme verleiht.
Andererseits muss aber auch gesagt werden, dass das hier genauso gut in Buchform hätte erscheinen können, denn das Spiel bietet nichts, was in keinem Buch Platz hätte. Dennoch bin ich froh, dass es als Spiel herkommt, denn die Karten sind viel angenehmer als Buchseiten. Karten findet man schneller, kann sie dann gemütlich vor sich ausbreiten und jederzeit ohne Aufwand wieder anschauen. Also ja, eigentlich eh eine gute Entscheidung vom Verlag.
Die Spielerzahl ist zwar als 1-6 angegeben, was theoretisch auch stimmt, nur mit sechs Leuten herumzudisktuieren, welche Zahl man als nächstes anschaut, ist nicht sehr spannend. Im Gegenteil hat es mir super gefallen, mich hier solo durchzuarbeiten, alleine in Gedanken versunken zu lesen und zu grübeln. Speziell jetzt in den Lockdown-Zeiten ist so etwas natürlich ideal, wenn man keine Spielgruppe hat. Doch auch zu zweit und eventuell zu dritt kann es gut funktionieren, da da noch ein gemütlicher Gedankenaustausch möglich ist, ein Ideen-Ping-Pong.
Ich fühle mich von diesen Spielen aber ein bisschen ausgetrickst. Denn es gibt einen Zeitfaktor, der dann für die Punktewertung wichtig ist. Im ersten Fall habe ich mir – meinem Naturell entsprechend – Zeit gelassen und alles erforscht, um dann, wenn keine Zweifel mehr bestehen, den Mörder zu präsentieren. Doch weil ich mir zu viel Zeit gelassen habe, habe ich trotz korrekter Auflösung nur wenig Punkte bekommen. Im zweiten Fall dachte ich mir dann, dass ich die Zügel anziehen müsste um eine gute Punktezahl zu erreichen. Das jedoch hat mir etwas den Spielspaß genommen, weil ich ständig überlegte, ob ich noch eine Karte anschauen oder Zeit sparen sollte. Nur um dann am Ende zu sehen, dass der zweite Fall eine gründliche Recherche durchaus belohnt. Das hat mich schon ein bisschen gestört.
Mein großes Problem ist, was nur Fall eins betrifft, dass es auch extrem vom Glück abhängt, wie schnell man ist. Je nachdem, welcher Spur man folgt, läuft man eben in eine Sackgasse und muss eine andere untersuchen oder hat Glück und entlarvt zufällig ganz schnell den Mörder. In dem Sinne ist es im ersten Fall umso furstrierender, eine schlechte Punktezahl zu haben. Fall zwei hingegen macht das viel besser, wobei derselbe Glücksfaktor nicht komplett draußen ist.
Die Aktivität selbst hat mir schon Spaß gemacht, ich bin gern in den Kriminalfall versunken und die Zeit verging im Nu, in dem Sinne hat es schon Spaß gemacht. Das Sprichwort „Der Weg ist das Ziel“ trifft hier voll zu, denn die Enttäuschung kam in beiden Fällen am Ende bei der Punktewertung. Aber die kann man eigentlich auch ignorieren, solange der Mörder überführt wurde.
Noch ein kleiner Tipp am Ende: Das beigefügte Notizblatt bitte kopieren und dort drauf Notizen machen, dann kann das Spiel nämlich öfters verwendet, also weitergereicht werden.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Mielke, Rita – Atlas der verlorenen Sprachen

Tolle Sammlung zu einem spannenden Thema.
In diesem Buch werden 50 Sprachen präsentiert, die entweder schon ausgestorben oder gefährdet sind. Es gibt natürlich noch viel mehr solcher Sprachen, aber wirklich alle zu präsentieren wäre unmöglich. In diesem Werk hier befinden sich also 50 beispielhaft ausgewählte Sprachen aus fünf Kontinenten, wobei es vor allem um eine Varianz der Sprachfamilien ging. In diesem Sinne ist dieser Atlas absolut gelungen.
Als linguistisch interessierter Mensch habe ich hier sehr gerne zugegriffen, wurde jedoch sofort negativ überrascht. Ich wollte eigentlich direkt zu dem blättern, was mich am meisten interessiert, nämlich Asien, doch die Seitenzahlen im Inhaltsverzeichnis sind falsch! Naja, der Rest zum Glück nicht, aber eben gerade die, die ich als erstes aufsuchen wollte. Egal, ein bisschen rumblättern, dann findet man es schon.
Jede der fünfzig Sprachen wird auf 4-6 Seiten vorgestellt, wobei die erste Seite immer eine Landkarte und einen Steckbrief enthält. Das reicht schon perfekt aus, um sich einen raschen Überblick zu verschaffen. Wer dann mehr wissen möchte, kann den dazugehörigen Text lesen, in welchem es um Forschungsschichte, Ethnologie und Linguistik geht. Also ein Mix, der mich persönlich sehr interessiert. Angenehm flüssig und unkompliziert geschrieben, muss man kein Studium abgeschlossen haben, um das hier lesen zu können, ein ausgeprägtes Interesse genügt. Aufgelockert wird das Ganze noch von kleinen, allgemeinen Kapiteln zu speziellen Themen und genau in der Buchmitte findet sich ein tolle Sprachenweltkarte, die man also immer schnell findet.
Dazu kommt auch noch, dass die Hardcovergestaltung wunderschön ist und ich das Buch allein schon deshalb gerne in Händen halte. Der Buchrücken wirkt im Gegensatz dazu jedoch sehr altmodisch und wird im Bücherregal wohl untergehen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Atlas der verlorenen Sprachen
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