Jahresrückblick 2020
Das Jahr 2020 neigt sich seinem Ende und somit wird es auch Zeit sich den unzähligen Jahresrückblicken anzuschließen, die jetzt überall gedeihen. Was mir 2020 am besten gefallen hat, soll hier zusammengetragen werden und somit einen Abschluss für dieses Jahr bieten. Wobei ich anmerken möchte, dass ich über Dinge spreche, die ich in diesem Jahr kennengelernt habe, es ist also nicht alles neu in diesem Jahr erschienen.
Gesellschaftsspiele
Wir starten mit dem Bereich, der auf meinem Blog die meisten Besucher erhalten hat: Brett- und Kartenspiele.
Auch dieses Jahr sind keine Erweiterungen für meine liebsten Spiele erschienen. Bzw. eine gäbe es schon, nur habe ich die noch nicht erhalten, also müssen wir damit bis nächstes Jahr warten.
Ohne Zweifel war Gaia Project (Feuerland) für mich das beste Spiel des Jahres. Ebenfalls sehr gut gefallen haben mir Flügelschlag (Feuerland), Neom (Lookout Spiele), Die Crew (Kosmos), Santorini (Roxley), Star Realms (White Wizard Games), Draftosaurus (Ankama), Palm Island (Kosmos), Wettlauf nach El Dorado – „Die Goldenen Tempel“ (Ravensburger), Newton (Cranio Creations), Micropolis (Pegasus Spiele), Century – Eine neue Welt (Plan B Games), Imhotep – Das Duell (Kosmos), Buntes Burano (EmperorS4) und Ein Fest für Odin (Feuerland).
Filme
Von den drei Filmen, die ich dieses Jahr unbedingt sehen wollte, ist am Ende nur einer erschienen und den habe ich dann natürlich auch geschaut. Aber es gab keinen Film, der für mich über den anderen stehen würde und ganz allgemein habe ich dieses Jahr nur sehr wenige Filme gesehen, die ich für mich als „Top“ bezeichnen würde, nämlich: Bad Boys for Life, Parasite, Jumanji – The Next Level, Weathering With You – Das Mädchen, das die Sonne berührte (Anime) und Jojo Rabbit.
Bücher
Vor allem dieser Bereich war wie bereits in den letzten Jahren extrem Science-Fiction-lastig, doch es gab auch genug Ausflüge in andere Genres. Vor allem habe ich dieses Jahr auch viele Sachbücher gelesen.
Von den Büchern, die mir dieses Jahr am besten gefallen haben, war Asimov, Isaac – I, Robot zweifellos mein Liebling und daran anschließend noch der gesamte Foundation-Zyklus. Aber es gab noch eine Reihe weiterer Bücher, die mir sehr gut gefallen haben: Harari, Yuval Noah – Sapiens. Der Aufstieg (Graphic Novel) / Paolini, Christopher – Infinitum. Die Ewigkeit der Sterne / Bregman, Rutger – Utopien für Realisten / Moon, Elizabeth – Vatta’s War (gesamte Serie) / Mann, Christian – Schach. Die Welt auf 64 Feldern / Küster, Hansjörg – Die Alpen. Geschichte einer Landschaft / Mielke, Rita – Atlas der verlorenen Sprachen.
Serien
Serienmäßig war 2020 für mich überraschenderweise doch sehr ertragreich, obwohl viele meiner Lieblinge 2019 abgeschlossen worden sind und zahlreiche geplante Staffeln dieses Jahr verschoben wurden. Von dem, was ich dann konkret geschaut habe, war The Queen’s Gambit / Das Damengambit ohne Zweifel mein Liebling. Aber auch noch ein paar weitere Serien – hauptsächlich Comedy und Sci-Fi – haben mir sehr gut gefallen: The Blackout, Star Trek Lower Decks, Jurassic World – Camp Cretaceous, Upload, Magnum P.I., Brooklyn Nine-Nine, Unser Kosmos – Die Reise geht weiter, Avenue 5, Altered Carbon, Fresh Off the Boat, The Good Place, Shetland und The Mandalorian.
Ausblick 2021
Filme: Ich bin mal vorsichtig optimistisch, dass die Kinolandschaft sich wieder normalisiert und ich dann hoffentlich James Bond, Dune und Matrix 4 schauen kann.
Serien: Außer den nächsten Staffeln meiner Lieblingsserien hätte ich nichts gehört, das meine Vorfreude besonders geschürt hätte.
Bücher: Nachdem dieses Jahr der letzte Teil von The Expanse doch nicht erschienen ist, hoffe ich auf nächstes Jahr.
Spiele: Ich wüsste nicht, welche Spiele 2021 neu erscheinen. In meinem Bericht über Essen 2019 habe ich bereits sämtliche Spiele aufgelistet, die ich noch gern spielen würde. Dieses Jahr fand Essen nur digital statt und meine Liste hat sich nicht aktualisiert. Wobei, es gibt schon ein neues Spiel, das auf meiner Wunschliste ganz oben steht, nämlich Dune: Imperium. Ansonsten habe ich ein paar Prototypen kennengelernt, über deren Veröffentlichung ich mich freuen würde, aber darüber muss ich leider schweigen.
Diese Anthologie enthält 9 Kurzgeschichten von Asimov, die sich allesamt natürlich mit möglichen Zukunftsszenarien beschäftigen, teilweise lustig, teilweise beklemmend, aber immer spannend. Unter anderem sind hier die beiden Kurzgeschichten The Last Question und The Ugly Little Boy enthalten, die Asimov selbst später als zwei seiner Lieblingsgeschichten bezeichnet. Außerdem findet sich hier noch die Kurzgeschichte All the Troubles of the World, welche in die gleiche Kerbe schlägt wie die gleichzeitg erschienene Kurzgeschichte The Minority Report von Philip K. Dick, welche dann ja von Steven Spielberg mit Tom Cruise verfilmt wurde.
Nachdem mir die
Inhalt: Die Profikillerin Ava arbeitet für eine dunkle Geheimorganisation und schaltet weltweit hochrangige Zielpersonen aus. Als einer ihrer Aufträge aufgrund von falschen Informationen missglückt, wird sie von ihrer Organisation in eine Zwangspause geschickt, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Doch ihr Auftraggeber Simon hat insgeheim schon ihren Mord in Auftrag gegeben. Für Ava beginnt nun selbst ein Kampf ums Überleben.
Inhalt: Auf Molekülgröße verkleinert, dringt eine Forschergruppe in einem U-Boot in das Gehirn des sterbenden genialen Wissenschaftlers Schapirow ein, um dessen letzte Gedanken einzufangen.
Die Serie basiert auf der berühmten gleichnamigen Jugend-Mystery-Buchreihe, die ich selbst nie gelesen habe. Trotz einiger Kritikpunkte – Details der 80er falsch; zu viele Elemente der Bücher zu brutal verändert; zu alte Schauspieler – habe ich dennoch beschlossen, die erste Episode zu schauen. Die Story konnte ich mich leider überhaupt nicht fesseln und auch sonst fand ich nichts, was mich motiviert hätte, weiterzuschauen. Es ist einfach langweilig.
Inhalt: Nachdem ihr Sohn James bei einem Pferdeunfall ums Leben gekommen ist, machen sich der ehemalige Sheriff George Blackledge und seine Frau Margaret auf die Suche nach ihrem einzigen Enkel. Sie wollen das Kind vor Donnie Weboy, dem kriminellen neuen Freund von James‘ Witwe, beschützen. Das Ehepaar verlässt ihre Heimat North Dakota und begibt sich auf eine Reise durch Montana. Doch Weboy will den Jungen nicht hergeben.
