Spiel: Buntes Burano (EmperorS4)

Ein sehr schönes Spiel, sowohl optisch als auch mechanisch.
Von Wei-Min Ling (ca. 20-40 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem relativ simplen Spiel wollen wir die farbenprächtigen Häuserfassaden von Burano nachbauen. Da trifft es sich gut, dass die Karten optisch sehr ansprechend sind und den Flair dieser Ortschaft gut einfangen. Auch der Mechanismus ist recht einfach und intuitiv: Ich kaufe Karten oder nehme Geld und dann lege ich die Karten oder behalte sie auf der Hand. Die Schwierigkeit des Spiels liegt in den Touristen- und Einwohnerkarten. Denn je nachdem, welche ich bekomme, wird bei mir etwas anderes gewertet. Man muss als beim Kauf und Auslegen der Karten sehr genau überlegen, welche Punktekarte man werten möchte, um also eine effiziente Fassade zu errichten. Da man eben in jeder Runde andere Karten werten kann und die Entscheidung persönlich ist, wird in jeder Partie die Häuserfassade anders aussehen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Pieper, Dietmar & Saltzwedel, Johannes (Hrsg.) – Die Welt der Habsburger. Glanz und Tragik eines europäischen Herrscherhauses

Leider zu sprunghaft für meinen Geschmack.
Ich hatte bereits aus derselben Reihe das Buch Rom – Aufstieg einer antiken Weltmacht gelesen und hatte daher schon ungefähr eine Vorstellung davon, was mich erwarten würde. Also keine wissenschaftliche Herangehensweise, sondern eine allgemeine Präsentation für das interessierte Bildungsbürgertum. Während ich jedoch in jenem die journalistische Herangehensweise gelobt hatte, die uns Themen präsentiert, die oft in solchen historischen Werken vernachlässigt werden, fehlen hier leider diese „unbekannten und dadurch interessanten“ Themen, es ist eher standardmäßig. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da die Geschichte der Habsburger an die 800 Jahre umfasst und es daher eh genug zu erzählen gibt. Speziell die Anfänge dieser Dynastie sind für viele sicherlich ein unbekanntes Detail und die werden hier schön präsentiert.
Was mich aber am meisten gestört hat ist der sehr sprunghafte Charakter der einzelnen Kapitel. Ich habe mich jedes mal sehr schwer getan zu verstehen, wo bzw. wann wir uns gerade befinden. Da die einzelnen Kapitel eben keine konsequente Ereignisgeschichte erzählen, sondern nur diverse Aspekte beleuchten, gibt es eben ständig geographische und zeitliche Sprünge. Andauernd den beigefügten Stammbaum zu konsultieren ist auch irgendwann nur noch nervig. Bessere Vorspänne hätten hier wirklich einen großen Unterschied gemacht.
Wenn jemand ein Buch sucht, um die Habsburger ohne Vorwissen kennenzulernen, dann ist er hier falsch. Wer aber schon über ein grobes Grundgerüst verfügt und einfach sein Wissen auffrischen möchte, bestimmte Aspekte besser kennenlernen möchte, der kann hier getrost zugreifen.
Was ich aber nicht unbemerkt lassen möchte ist das Kapitel „Butter auf die Decks“ (S. 98) zur Seeschlacht von Lepanto. Rasch als Entwarnung: Sämtliche anderen Kapitel sind viel besser und durchwegs lesenswert, aber das hier ist einfach nur schlecht. Ich würde mich schämen, so etwas zu veröffentlichen. Es wirkt fast so, als hätte der Autor seinen Auftrag vergessen und an einem Nachmittag nach rascher Internet-Recherche einfach diese drei Seiten hingeklatscht. Dass die Herausgeber das auch noch akzeptieren, ist absolut unverständlich. Dies stört mich persönlich halt umso mehr, weil gerade dieses Thema mich sehr interessiert. Seefahrtsgeschichte ist ein großes Steckenpferd von mir. Nun, ich wollte einfach kurz meinen Frust darüber loslassen, aber, wie gesagt, sind die anderen Kapitel durchwegs von einer ordentlichen Qualität mit einem populären Schreibstil.
Fazit: Ich habe dieses Büchlein als angenehme Lektüre empfunden, um mein Wissen über die Habsburger aufzufrischen.

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Serie: The Mandalorian – Staffel 1

Star Wars ohne Skywalker. Super!
Das Universum von Star Wars bietet unzählige Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen. Während man sich im Kino rein auf die Skywalker-Saga konzentriert hat, hat man hier im Serienformat nun die Chance ergriffen und etwas gänzlich Neues erzählt. Ohne Ballast und ohne nostalgische Ostereier, einfach ein frischer Neustart, der absolut gelungen ist. Der Plot ist zwar etwas dünn und geradlinig, aber gerade das macht den Charme dieser Serie aus. Keine weltbewegenden Intrigen, mystischen Questen oder galaktischen Bedrohungen und dennoch ein audiovisuelles Spektakel mit einem Mindestmaß an Spannung und einer Prise Humor.
Das Ende ist offen, denn eine zweite Staffel war von vornherein geplant und ich freue mich schon drauf. Dies ist übrigens die erste Serie, bei der ich mir jedes Mal den Abspann angeschaut habe. Sehr zu empfehlen!
Man muss kein Fan von Star Wars sein, um die Serie zu mögen, denn sie hat mit dem „klassischen“ Star Wars nicht viel gemein, sie spielt einfach im selben Universum, jedoch ohne Jedi oder Lichtschwerter, also wie Rogue One.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Journey To China – The Mystery Of Iron Mask (2019; Originaltitel: Viy 2)

Toller Abenteuerfilm mit ordentlichem Kampfsport.
Fantasy / Abenteuer mit Jackie Chan und Arnold Schwarzenegger von Oleg Stepchenko. 124 Min.
Inhalt: Im 18. Jahrhundert versucht der Forscher und Kartograph Jonathan Green den Osten Russlands und China zu zeichnen. Dabei wird er in einen mystischen Konflikt um einen Drachen, magischen Tee und einer bösen Hexe gezogen.
Der Film heißt im Original zwar Viy 2, hat mit dem ersten Teil von Viy aber nichts zu tun, außer dem Hauptcharakter Jonathan Green, der nun halt in die andere Himmelsrichtung reist. Der erste Teil war ein Fantasy-Horrorfilm und eine rein russische Produktion. Der zweite Teil ist nun eine chinesische Koproduktion ohne jegliches Horrorelement, dafür aber mit viel Kampfsport. Man muss den ersten Teil also nicht gesehen haben, um diesen hier schauen zu können, weil sie komplett unabhängig voneinander und eigenständig sind.
Die chinesische Koproduktion hat aber neben toll choreographierten Kampfszenen auch dazu geführt, dass Jackie Chan und Arnold Schwarzenegger in Nebenrollen mitspielen. Wer also schon immer einmal einen Kampf zwischen diesen beiden Schauspielern sehen wollte, der muss hier unbedingt einschalten, denn der ist wirklich gelungen. Aber auch so hat Schwarzenegger hier eine witzige Rolle erhalten und man merkt, dass er Spaß dabei hatte.
Der Film bietet einen soliden Plot, eine tolle Abenteuergeschichte, wie ich sie sehr gern habe, wie man sie aber heutzutage nur noch selten sieht. Gelungener Humor lockert das Ganze auf und die finanziellen Ressourcen machen den Film auch optisch sehenswert.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Würfel-WG (Kosmos)

Flottes, lustiges Würfelspiel basierend auf dem Bestseller Die Känguru-Chroniken.
Von Johannes Krenner und Alexander Pfister (ca. 35 Min.; 2-4 Spieler)
Ganz klassisch wird in diesem Spiel gewürfelt. Entsprechend der Karten, die du vor dir liegen hast, sind es mehr oder weniger Würfel. Bist du nicht zufrieden, darfst du nochmal würfeln. Hast du bestimmte Karten, darfst du ein paar Würfel behalten und nur den Rest würfeln. Spätestens den dritten Wurf musst du akzeptieren. Ziel ist es, gewisse Muster wie bei Poker zu erreichen. Je nach Muster kann man dann eine Karte vom Vorrat nehmen und in die eigene Auslage legen, was dich kontinuierlich besser macht und dir Punkte bringt. Aber auch die Mitspieler können von den Mustern profitieren, wenn sie die entsprechenden Karten besitzen. Es ist also ein Glücksspiel mit Push-your-luck-Elementen. Diese Mechanik mit dem witzigen Thema (nervige Mitbewohner) und der humorvollen Grafiken führt dazu, dass die Spielrunden hiermit eigentlich immer sehr lustig sind.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Hämmerle, Susa & Unzner, Christa – Der Nussknacker

Schönes Buch mit fantastischer Begleit-CD.
In diesem Buch wird die berühmte Geschichte vom Nussknacker kindgerecht nacherzählt. Dazu gibt es wunderschöne Bilder. Es ist wirklich ein Genuss darin zu schwelgen und Kinder haben so viel anzuschauen, während ihnen vorgelesen wird.
Auch die Begleit-CD ist absolut gelungen. Darauf befinden sich 42 Tracks, in denen alternierend einmal das Buch weiter vorgelesen wird und einmal die Musik von Tschaikowsky zu hören ist. Der Sprecher Dietmar Wunder liest großartig. Es ist einfach sehr schön, die CD in den Player zu legen und mit dem Kind nebenbei das Buch anzuschauen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Der Nussknacker: Märchenballett nach Peter Iljitsch Tschaikowsky (Musikalisches Bilderbuch mit CD)
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Serie: The Witcher – Staffel 1

Naja, nicht mein Ding. Dennoch gut.
Ich habe bereits vor Jahren auf Empfehlung eines Freundes einen ganzen Nachmittag mit dem Computerspiel verbracht, bin dafür aber überhaupt nicht warm geworden und habe es am Abend gleich wieder deinstalliert. Dementsprechend war mein Interesse jetzt auch nicht sehr groß, diese Serie zu schauen. Die erste Folge wollte ich mir aber dennoch gönnen, um einfach zu wissen, was da los ist. Nun, die ist wirklich schlecht. Hätte ich nicht zwei Wochen Zeit gehabt, hätte ich wohl nicht weitergeschaut. In Ermangelung von Alternativen und aufgrund der zeitlichen Möglichkeiten habe ich aber dennoch weitergeschaut. Tatsächlich wird die Serie mit jeder Episode besser und kulminiert in einem gelungenen Finale.
Die Produktionsqualität ist leider nicht der gewohnte Netflix-Standard, wir haben von diesem Studio schon besseres geliefert bekommen. Die Serie ist optisch durchaus ordentlich, aber wenn halt Netflix draufsteht, denn schaltet man schon mit einer ganz anderen Erwartungshaltung ein.
Auch konnte ich mich allgemein weder mit diesem Universum anfreunden, wie bereits damals beim Computerspiel, noch mit den Charakteren. Es gibt genug Fans, absolut nachvollziehbar, aber ich bin halt keiner. Die Serie bot kurzweilige Unterhaltung und hatte einfach ein perfektes Timing. Ein zweite Staffel kommt nächstes Jahr im Herbst und ich werde sie schauen, wenn ich Zeit habe. Aber ich werde mir sicher nicht extra Zeit dafür nehmen.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Film: Jumanji – The Next Level (2019)

Gelungene Fortsetzung eines tollen Films.
Fantasy-Abenteuerfilm mit Dwayne Johnson von Jake Kasdan. 123 Min.
Inhalt: Die vier Freunde kehren in die Welt von Jumanji zurück, doch statt das bekannte Abenteuer locker runterzuspielen, wartet ein neues Level auf sie, mit unbekannten Gefahren und noch schlimmeren Gegnern. Zum Glück sind diesmal zwei Opas auch dabei.
Wie bereits beim ersten Teil ausgeführt, hat dieser Film einen perfekten Cast, der auch diesmal wieder super funktioniert. Der Neuzugang wurde gut aufgenommen und integriert.
Ich mag solche Abenteuerfilme einfach mit spektakulären Gefahren und abstrusen Hindernissen. Es macht einfach Spaß zuzuschauen, wie die Charaktere sich da durchwinden und großartige Stunts liefern. Ich möchte unterhalten werden und das gelingt diesem Film perfekt.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Gedankensprung: Anime-Update Herbst ’19

Das war jetzt eine angenehme Staffel. Einige gute Serien, aber nicht so viele, als dass ich Stress bekommen hätte oder wie im Sommer sogar welche ausgelassen hätte.

Die zweite Staffel von Ginga Eiyuu Densetsu: Die Neue These war definitiv meine liebste Serie in dieser Staffel, ist sie doch eine Space-Opera und hat somit voll meinen Geschmack getroffen. Ein spannender Plot, interessante Charaktere, tolle Weltraumkämpfe und politische Intrigen garantieren gute Unterhaltung. Die Geschichte ist jedoch noch nicht zu Ende und daher warte ich auf die dritte Staffel.

Die vierte Staffel von Boku no Hero Academia war fantastisch. Die gewohnte Produktionsqualität bietet tolle Kämpfe und die Charaktere entwickeln sich innerhalb eines spannenden Plots interessant weiter. Die Serie läuft im Jänner direkt weiter und ich werde auf jeden Fall dabei bleiben.

Ich persönlich empfinde Enen no Shouboutai, das aus dem Sommer direkt weitergelaufen ist, optisch viel besser als Boku no Hero Academia, speziell die Kämpfe sind etwas vom Besten, das ich in den letzten Jahren gesehen habe. Mein Problem ist nur, dass der Plot etwas konfus ist. Dennoch genieße ich jede Episode, sind sie doch audiovisuelle Meisterwerke. Auch hier ist die Geschichte noch nicht zu Ende und ich freue mich schon auf die zweite Staffel, die anscheinend im April kommen soll.

No Guns Life war auch ein richtig tolles Anime, angesiedelt in einem faszinierenden Cyberpunk-Universum. Interessante Charaktere versuchen eine Verschwörung aufzudecken und stoßen dabei auf düstere Geheimnisse der regierenden Elite. Ein spannender Plot mit tollen Kämpfen. Hier soll ebenfalls eine zweite Staffel im April kommen, was dazu geführt hat, dass die letzten Episoden etwas langatmig, bzw. für den Hauptplot nicht essentiell waren.

Hoshiai no Sora war eine Mischung aus Sportanime (Softtennis) und Drama (Familienprobleme der einzelnen Charaktere). Die meiste Zeit sind diese beiden Seiten gut ausbalanciert worden mit toll animierten Tennissequenzen und emotionalen Familienszenen. Manchmal war es mir dann zwar ein bisschen zu viel Drama, aber allgemein wäre die Serie wirklich zu empfehlen, wenn nicht das Studio 24 Episoden geplant hätte, der Produzent dann aber nach 12 Episoden aus welchem Grund auch immer den Stecker gezogen hätte. Somit bleiben wir mit einem brutalen unvollendeten Cliffhanger zurück, der wohl nie aufgelöst werden wird. Schade.

Die zweite Staffel von Kono Oto Tomare! war sogar noch besser als die erste. Schöne Charakterentwicklungen und wunderbare Musik machen das hier zu einer ganz tollen Serie. Das schöne Staffelfinale kann so stehen bleiben, ein dritte Staffel wäre aber schon schön und wird wohl auch kommen.

Shinchou Yuusha: Kono Yuusha ga Ore Tueee Kuse ni Shinchou Sugiru war ein äußerst lustiges Isekai mit einem „realistischen“ (übervorsichtigen) Hauptcharakter. Ich habe selten bei einem Anime so viel gelacht. Ein absolut gelungener Humor mit einem tollen Ende.

Houkago Saikoro Club war ein ganz besonderes Erlebnis, geht es hier doch um eine Gruppe von Freunden die Brettspiele miteinander spielen. Brettspiele! Ein Anime wie für mich gemacht. Plot ist hier keiner vorhanden. Es war aber trotzdem nett, das zu schauen. In jeder Episode wurde ein anderes Brettspiel präsentiert und es wirkte wie ein Playthrough, das man auf YouTube oft findet, nur halt im Animestil. Das Tolle aber war, dass es allesamt weltbekannte Spiele sind, die auch wir an unseren Spieleabenden spielen und es machte großen Spaß die Regale im Hintergrund der Serie zu studieren und Spiele zu erkennen. Sogar ein professioneller Prototyp wurde gebastelt. Für jeden Brettspiel-Fan zu empfehlen.

Sword Art Online: Alicization – War of Underworld ist die direkte Fortsetzung der letzten Staffel und lief genauso enttäuschend weiter. Da steckt so viel Potenzial drinnen und dann so etwas. Im April läuft die Serie weiter und ich werde sie sicher schauen, weil ich einfach hoffe, dass vielleicht doch noch etwas Fantastisches kommt, waren doch die ersten zwei Staffeln sowie der Film und der Spin-Off richtig gut.

Von Nanatsu no Taizai: Kamigami no Gekirin hat mir bereits die letzte Staffel nicht gefallen, aber ich wollte ihr dennoch eine Chance geben, weil die erste Staffel damals so phänomenal war. Leider wurde es nur noch schlimmer. Sie wird immer Jänner direkt weiterlaufen, aber ohne mich.

Phantasy Star Online 2: Episode Oracle ist Space-Sci-Fi, also mein liebstes Genre und daher musste ich es einfach schauen, doch es entpuppte sich als langweilig, billig und stereotyp. Sie wird immer Jänner direkt weiterlaufen, aber ohne mich.

Und wie bekannt lese ich auch weiterhin die Mangas zu den Serien One Piece, Boruto, Black Clover, Dr. Stone und Shokugeki no Souma, schaue diese Animes also nicht, bzw. nur sehr sporadisch.

Neben diesen aktuellen Serien habe ich auch Zeit gefunden, mein Großprojekt, nämlich Gintama zu schauen, weiterzubringen, und habe sogar noch ein zweites Großprojekt gestartet, nämlich Master Keaton, eine richtig tolle Serie im Stil von Lupin, einer meiner Lieblingsserien, mit gut recherchierten Archäologieelementen.

Ausblick auf den Winter 2020:
Auch die Vorschau für den Winter verspricht eine Fülle von guten Serien, wie etwa Magia Record: Mahou Shoujo Madoka☆Magica Gaiden (TV), Kyokou Suiri, Somali to Mori no Kamisama, Dorohedoro, Rikei ga Koi ni Ochita no de Shoumei shitemita, Infinite Dendrogram, Majutsushi Orphen Hagure Tabi, Kuutei Dragons, Housekishou Richard-shi no Nazo Kantei und Natsunagu!.

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Spiel: Maracaibo (Game’s Up)

Tolles intensives Strategiespiel.
Von Alexander Pfister (ca. 60-150 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem Spiel geht es darum, die Karabik zu bereisen, Aufträge zu erfüllen und Einfluss bei den Kolonialmächten Spanien, Frankreich und England zu erringen. Das Kernstück des Spiels ist der sehr interessante Bewegungsmechanismus. In jeder Runde müssen wir nämlich einmal mit unserem Schiff die Karibik umrunden und auf jedem Feld irgendwelche Aktionen ausführen. Dabei können wir so weit springen, wie wir wollen. Je mehr Felder wir in einem Zug überspringen, desto stärker ist die Aktion, die wir da dann ausführen. Je mehr Felder wir aber überspringen, desto weniger Aktionen können wir in einer Runde insgesamt ausführen. Der Trick liegt also daran, die Balance zu finden zwischen der Quantität an Aktionen und der Qualität dieser. Ich finde dieses Puzzle sehr spannend und es bietet einige interessante Dilemmata. Dazu kommt noch, dass eine Runde dann endet, wenn ein Spieler als erstes die Umrundung beendet hat. Wenn ich also sehe, dass ein Spieler vorprescht, um die Runde kurz zu halten, muss ich meinen Plan anpassen und flexibel entscheiden, auf welche Aktion ich nun doch verzichte.
Zusätzlich kann man noch sein Schiff und die einzelnen Aktionsfelder mit eigenen Figuren für sich verbessern, wobei man sich immer überlegen sollte, ob man seinen Marker auf der Wanderleiste weiterbringen, den Einfluss bei einer der Großmächte erhöhen oder einfach Aufträge erfüllen möchte.
Es ist ein solides, spannendes Vielspielerspiel mit großem Wiederspielreiz. Produktionstechnisch ist es zwar kein Meisterwerk, aber hübsch genug um seine Aufgabe zu erfüllen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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