Film: Encanto (2021)

Ein weiterer schöner Familienfilm von Disney.
Kinderfilm / Musical mit Stephanie Beatriz von Byron Howard und Jared Bush. 100 Min.
Inhalt: Versteckt in den Bergen Kolumbiens lebt die magisch begabte Familie Madrigal in einem Dorf namens Encanto. Die Einzige, die keinen Funken Magie beherrscht, ist die Jugendliche Mirabel. Sie versucht sich trotz ihres Handicaps einzugliedern. Plötzlich wird das Zuhause der Familie bedroht und die unbegabte 15-Jährige ist auf sich allein gestellt, um ihre Familie zu retten.
Wir haben hier eine wunderbare, herzerwärmende Geschichte, die großartig animiert ist. Allein um die diversen magischen Zimmer zu sehen, zahlt es sich aus, hier einzuschalten. Für die Kinder definitiv das Highlight des Films. Der Plot fesselt rasch, bleibt bis zum Ende spannend und ist daher sehr kurzweilig.
Ein bisschen enttäuscht war ich von der Musik. Sie ist durchaus schön und gut gemacht, aber irgendwie konnte sie mich nicht so packen wie in anderen Disney-Filmen. Nette Lieder, die in der Situation zum Plot passen, aber danach gleich wieder vergessen, keine Ohrwürmer.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Santa Maria (Pegasus Spiele)

Tolle Perle in einer hässlichen Schale.
Von Eilif Svensson und Kristian Amundsen Østby (ca. 45-90 Min.; 1-4 Spieler)
Aufgrund der Schachtel habe ich lange um dieses Spiel einen Bogen gemacht. Es schaut einfach so trocken und uninteressant aus. Nachdem aber immer öfter positiv über dieses Spiel gesprochen wurde, nahm ich es zur Hand und begann den Klappentext zu lesen. Auch dieser konnte meine Motivation nicht wecken. Dann verging wieder viel Zeit, in der mir dieses Spiel immer wieder empfohlen wurde. Also habe ich es nun endlich ausgepackt und ja, es zahlt sich absolut aus.
Es ist im Prinzip eine Mischung aus Plättchen-Legespiel und Worker Placement. Mit neuen Plättchen bauen die Spieler ihre individuellen Landschaften aus und erhalten damit neue Aktionsfelder, die sie dann benutzen können, wenn sie ihre Würfel (Worker) einsetzen. Diese beiden Mechanismen eröffnen zahlreiche Optionen und Strategien, die am Ende in einem spannenden Punktesalat münden.
Das Spiel erweckt einfach einen extrem trockenen, langweiligen Eindruck, wenn man sich aber darauf einlässt und eintaucht, entdeckt man eine große Spieltiefe, es entsteht ein tolles Puzzle, das einen fesselt und die Zeit wie im Fluge vergehen lässt.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Santa Maria
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Serie: Only Murders in the Building – Staffel 1

Großartige Mystery-Serie.
Die Kombination aus Spannung, Humor und tollen Schauspielern (Steve Martin, Martin Short, Selena Gomez) ist hier einfach perfekt verpackt. Der Trailer für die Serie hatte mein Interesse sofort geweckt, aber ich dachte nicht, dass ich derart gut unterhalten werden würde. Ich war sofort gefesselt und konnte nicht mehr aufhören zu schauen.
Vom Genre her erinnert der Plot an Jugend-Hobby-Detektive, nur sind es hier erwachsene True Crime Fans, die einen Fall lösen wollen und dabei auch noch einen Podcast zu genau diesem Thema beginnen. Lustig und spannend gleichzeitig. Besonders sei auch der Soundtrack lobend hervorgehoben, der dem Ganzen noch einen unvergesslichen Touch verleiht.
Speziell wegen Selena Gomez war ich zu Beginn etwas unsicher, was ich davon halten sollte, aber sie hat sehr gut gespielt, passt sehr gut in diese Rolle und hat mich dann auch wirklich überzeugt.
Der Fall selbst ist in dieser Staffel abgeschlossen, die Geschichte also zufriedenstellend zu Ende erzählt. In der letzten Szene wird dann aber schon der nächste Fall eröffnet, es endet also in einem Cliffhanger, was in dem Fall kein Problem ist, weil die zweite Staffel bereits gedreht wird.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Matrix 4 – Resurrections (2021)

Eh nicht so schlecht wie in manchen Kritiken zu lesen.
Sci-Fi / Action mit Keanu Reeves von Lana Wachowski. 148 Min.
Inhalt: Um herauszufinden, ob seine Realität ein physisches oder mentales Konstrukt ist, muss sich Neo erneut dafür entscheiden, dem weißen Kaninchen zu folgen. Denn er ist in der Matrix-Welt gefangen, doch ohne sich dessen bewusst zu sein. Zudem wird er von seltsamen Erinnerungen geplagt. Sein Leben nimmt eine unvorhergesehene Wendung, als er einen Mann trifft, der ihn über seine Realität aufklärt. Die Welt, in der er sich nun befindet, ist jedoch viel gefährlicher als je zuvor.
Bevor man sich den Film anschaut, sollte man sich in Erinnerung rufen, dass sich die Wachowskis jahrelang dem Druck des Studios widersetzt haben, eine Fortsetzung zu drehen. Darüber, warum dieser Film am Ende tatsächlich mit Lana Wachowski als Regisseurin verwirklicht wurde, gibt es verschiedene Theorien. Mit diesem Hintergrund erhalten einigen Szenen im Film eine ganz andere Ebene, wenn eben die Praxis der ständigen Fortsetzungen kritisiert und das Dilemma zwischen Treue zum Original und Innovation thematisiert wird. Auch die Szene nach dem Abspann passt da dazu.
Der Film ist für mich an sich eine würdige Fortsetzung der Trilogie und eigentlich gleichwertig zu dem zweiten und dritten Teil. Andersherum kann gesagt werden, dass Fans, die damals positiv zum zweiten und dritten Teil standen, auch hier wieder zufrieden sein werden. So wie ich. Wer aber bereits damals über den zweiten und dritten Teil nur fluchte, der braucht hier nicht einzuschalten.
Mein größter Kritikpunkt an dem Film hier ist aber, dass die Kampfszenen im Vergleich zum Vorgänger leider weniger episch sind, mehr geschnitten und insgesamt viel kürzer sind. Denn egal wie man zum Plot von Matrix steht, die Kämpfe gefallen eigentlich jedem. Und dass man genau dieses Element nicht besser ausgebaut hat, finde ich unverständlich.
Insgesamt finde ich den Film nicht schlecht. Ein durchaus spannender Plot, einige coole Effekte und ein Hauch Hollywoodkritik sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Wer insgesamt positive Erinnerungen an die Matrix-Trilogie hat, der sollte hier schon reinschauen.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Heitz, Markus – Die Rückkehr der Zwerge, Teil 1 (6. Band der Zwerge-Saga)

Ich würde so gerne nur positiv darüber sprechen.
Inhalt: Hunderte Zyklen vergingen im Geborgenen Land. Der Zwerg Goïmron arbeitet als Gemmenschnitzer in der Stadt Malleniaswacht. Ihn faszinieren vor allem die alten Zeiten, die großen Zeiten der fünf Zwerge-Stämme, und so sucht er auf den Märkten immer wieder nach Aufzeichnungen und Artefakten, die ihm Hinweise auf die stolze Geschichte geben. Dabei gerät Goïmron überraschend an ein Buch, das handschriftlich und auf Zwergisch verfasst wurde. Aufgrund der Fülle von Details gibt es keinerlei Zweifel: Das Buch muss vom heldenhaften Tungdil Goldhand selbst stammen – doch der gilt seit Hunderten von Zyklen nach einem verheerenden Beben im Grauen Gebirge als verschollen. Aber der letzte Eintrag ist nicht lange her – wie kann das sein? Als Goïmron sich nichtsahnend auf die Suche nach dem legendären Zwerg macht, geraten er und seine Gefährtentruppe schon bald mitten hinein in uralte Intrigen und brutale Machtkämpfe von skrupellosen Menschen, geheimnisvollen Albae und Drachen.
Der Autor hat hier die zentralen Dinge gut genug gemacht, um den Leser bei Laune zu halten, drum herum ist aber viel missglückt. Wie bereits der fünfte Band kann auch dieser hier qualitativ nicht mit dem ersten mithalten, er erfüllt aber seine Funktion tadellos, die Fans erneut abzuholen und zu berichten, wie es im Geborgenen Land weitergeht.
Das Buch wird zwar damit beworben, dass nicht nur Fans es lesen können, sondern auch Neueinsteiger keine Probleme haben sollten. Ich selbst sehe jedoch nicht, wie ein Neuling das schaffen soll, denn es wird einfach sehr viel auf die alten Bücher Bezug genommen, viel Vorwissen vorausgesetzt. Im Gegenteil würde ich jedem empfehlen, mit dem ersten Band anzufangen, denn der ist einfach großartig und sich dann eben bis hierher vorzuarbeiten.
Bei diesem Buch kann man sehr gut sehen, welche Kapitel der Autor gerne geschrieben hat und welche Seiten er einfach nur hastig gefüllt hat. In den Kapiteln mit Xanomir merkt man, dass der Autor diesmal das Meer beleuchten wollte. Diese Kapitel sind wunderbar geschrieben und ausführlich recherchiert. Heitz in Höchstform. Der Handlungsstrang um die Wasserfestung der Zwerge war dann auch mein liebster. Auch der Antiheld Klaey Berengart und der eigentliche Hauptcharakter, der Gemmenschnitzer Goimron, der in ein Abenteuer stolpert und durch Mut zum Helden aufsteigt, sind sehr gut ausgearbeitet. Wie gesagt, das Buch bietet genug, um den Leser bei Laune zu halten.
Doch die anderen Charaktere sind sehr eindimensinal, die anderen Handlungsstränge sehr seicht und überhastet, der Hauptplot recht banal. Es gibt sehr viel, was man an dem Buch kritisieren könnte (Gendersprache, bartlose Zwerge etc.), aber ich könnte über all das hinwegblicken, wenn da nicht diese eine Sache wäre. Mein größtes Problem mit dem Buch ist nämlich die absolut graunhafte, unlogische und inkonsequente Darstellung von Zeitspannen und räumlichen Distanzen.
Negative Dinge werden nur dann zu einem Problem, wenn man als Leser drüber stolpert und der Lesefluss behindert wird. Das ist mir hier mit den Zeitspannen und räumlichen Distanzen passiert. Natürlich, jeder Leser hat andere Elemente, die einem ins Auge fallen, auf die er Wert legt und dieser Aspekt ist mir nunmal wichtig.
Das Buch endet wie erwartet in einem Cliffhanger, ist es ja nur der erste Teil vom sechsten Band. Der zweite Teil liegt schon bereit und wird unverzüglich in Angriff genommen, denn ich möchte natürlich wissen, wie es weitergeht.
Fazit: Für Fans, die gerne wieder ins Geborgene Land eintauchen wollen, sehr zu empfehlen.

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Die Rückkehr der Zwerge 1: Roman
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Serie: Shetland – Staffel 6

Ob sich dafür das warten gelohnt hat?
Ich war von Anfang an ein Fan der Krimiserie Shetland, weil hier die Natur und die Kultur der Shetland-Inseln gut eingefangen und gezeigt wird. Dazu kommen noch spannende Fälle und interessante Charaktere. Außerdem schaue ich die Serie gern auf Englisch, denn die schottische Varietät klingt einfach wunderbar.
Ab Staffel 3 wurden dann jedoch nicht mehr mehrere Fälle gelöst, sondern nur ein einziger, der sich über alle sechs Episoden der Staffel zieht. Am Anfang hat dieses neue Konzept eh noch gut geklappt, doch mit der Zeit mussten immer mehr nebensächliche Dramen eingefügt und ergebnislose Spuren verfolgt werden, um die Zeit vollzukriegen. Das hat dazu geführt, dass mir die fünfte Staffel dann eigentlich nicht wirklich gefallen hat. Dort war jedoch auch noch der Fall selbst eher uninteressant. Die aktuelle Staffel hat mir in dieser Hinsicht wieder besser gefallen, denn der Kriminalfall ist durchaus spannend, aber es gibt einfach zu viel nebensätzliches, belangloses Drama. Ich habe es also einerseits gern geschaut, andererseits gab es viele Szenen, durch die ich mich regelrecht gequält habe. Außerdem endet diese Staffel erstmals mit einem Cliffhanger, weil eben die siebte Staffel direkt im Anschluss gedreht wurde.
Fazit: Bis zur vierten Staffel ist diese Serie absolut zu empfehlen und könnte dort dann auch beendet werden. Die fünfte Staffel war schlecht und die sechste jetzt okay, aber nicht gut genug, um dafür Zeit in die fünfte zu investieren.

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Film: Wind River (2017)

Ein verstecktes Juwel.
Thriller / Drama mit Jeremy Renner von Taylor Sheridan. 107 Min.
Inhalt: Cory Lambert ist Fährtenleser und Jäger und arbeitet in einem Indianerreservat. Als er bei der Jagd auf eine Frauenleiche stößt, übernimmt FBI-Agentin Jane Banner den Fall. Doch die junge Frau aus Florida kennt sich im eiskalten Wyoming nicht aus. Noch dazu erinnert Cory der Todesfall der 18-jährigen Natalie an ein eigenes Trauma – den Tod seiner Tochter. Also bietet er Jane seine Hilfe bei dem Fall an.
Nachdem ich bereits von einigen Kritikern meines Vertrauens diesen Film empfohlen bekommen habe, habe ich mich nun endlich daran gewagt und war sofort gefesselt. Das intensivste Element dieses Films ist die Dichotomie aus wunderbaren Landschaftsbildern und tief emotionalem Drama. Der Film entwickelt einen Sog, der einen mitreisst, nicht zuletzt wegen des sehr gelungenen Soundtracks. Wind River beginnt wie ein klassischer Krimi, verarbeitet dann aber auf sensible Weise verschiedene Themen, wird zu einem Ethnodrama, das dann mit einer wuchtigen Rückblende in einem äußerst gelungenem Showdown mündet. Außerdem spielen Jeremy Renner und Elizabeth Olsen einfach großartig.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Gedankensprung: Erinnerungslücken

Scheinbar habe ich ein wirklich schlechtes Erinnerungsvermögen.
Einst, in meiner Jugend, lebte ich in einer abgelegenen Region inmitten der Berge, der ich dann nach dem Schulabschluss den Rücken zukehrte. Ich ging fort zum Studium und blieb bis heute in der Ferne. In dieser Region gibt es einen Jugenddienst, also ein Büro, das sich um die Anliegen von Kindern und Jugendlichen kümmert und versucht, für diese Altersgruppe Dinge zu organisieren und diese auch politisch zu vertreten. Und eben dieser Jugenddienst hat damals eine Homepage gestartet, die „cool“ und „modern“ sein solle, also ein Internetportal für die Jugendlichen der Region. Und ich wurde damals eingeladen, für diese Seite Filmrezensionen zu schreiben. Das war damals in den Jahren 2001 bis 2004 und ich habe auf Kosten des Jugenddienstes regelmäßig das Kino besucht, um über aktuelle und verborgene Filme zu berichten, wie etwa über Vidocq, Chihiros Reise ins Zauberland, Harry Potter und der Stein der Weisen, Catch Me If You Can, Minority Report, Ring und viele weitere. Als ich dann mit dem Studium begonnen habe, habe ich mit dieser Tätigkeit aufgehört und die Homepage ist dann auch irgendwann wieder vom Netz genommen worden.
Irgendwie habe ich dann aber total vergessen, dass ich damals mehrere Jahre lang Filmrezensionen geschrieben habe. Über eine Dekade später habe ich diesen Blog hier eröffnet und damals dachte ich mir, dass es eigentlich interessant wäre, Rezensionen zu schreiben. Dass ich das aber schon einmal gemacht hatte, war mir total entfallen.
Erst jetzt, als ich in meiner alten DVD-Sammlung wühlte und den Film Vidocq in Händen hielt, kamen die Erinnerungen an diese Jugendhomepage zurück. Auch wenn es schön ist, in Erinnerungen zu schwelgen, war ich andererseits doch zutiefst geschockt, was ich da vergessen hatte. Nicht nur ein einmaliges, irrelevantes Event, aber wirklich eine Aktivität, der ich mehrere Jahre lang nachging und die mir auch Freude bereitete. Das lässt mich innehalten und ich frage mich, was ich sonst noch vergessen habe. Oder gar noch schlimmer: An welche Dinge erinnere ich mich falsch?

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Serie: Dexter – New Blood (Miniserie; abgeschlossen)

Großartig!
Wie viele Fans der Serie Dexter, war auch ich damals mit den letzten Staffeln nicht sehr glücklich, aber das Ende war für mich zufriedenstellend abgerundet. Dennoch habe ich mich sehr über diese Rückkehr nach all den Jahren gefreut und finde es sehr gut, dass es bei einer Staffel belassen wird. Dadurch kann eine abgeschlossene Geschichte erzählt werden und ein ordentlich ausgebauter Schlusspunkt gezogen werden.
Es wurde zwar gemeint, dass auch ein neues Publikum diese Miniserie hier schauen könne, aber das stimmt nicht. Wenn du die originale Dexter-Serie nicht geschaut hast, solltest du das hier ignorieren. Wer hingegen damals Dexter zu Ende geschaut hat, sollte hier auf jeden Fall einschalten. Ich war sehr positiv überrascht und finde, dass New Blood qualitativ locker mit den besseren Dexter-Staffeln gleichzieht. Ich war von Anfang an gefesselt.
Die letzte Episode insgesamt, das Ende aber speziell, spaltet die Fangemeinde. Da ich nichts spoilern möchte, werde ich darüber kein Wort verlieren, nur so viel: Mir hat’s gefallen und ich finde, dass damit das Franchise insgesamt einen würdigen Abschluss gefunden hat. Es wird bereits über weitere Spin Off Serien diskutiert, aber ich finde, das ist nicht nötig. New Blood war toll, sollte aber für sich alleine stehen.
Fazit: Für Fans absolut zu empfehlen.

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Film: The Protégé – Made for Revenge (2021)

Solide.
Action / Thriller mit Samuel L. Jackson von Martin Campbell. 109 Min.
Inhalt: Anna wurde als Kind vom legendären Auftragsmörder Moody gerettet und anschließend ausgebildet. Inzwischen ist sie erwachsen und gilt als geschickteste Auftragsmörderin der Welt. Als ihr Mentor brutal ermordet wird, will sie ihn um jeden Preis rächen.
Wir haben ja heutzutage glücklicherweise im Bereich der Actionfilme ein ziemlich hohes Grundiveau erreicht. Ordentliche Kameraführungen, gut choreographierte Action, einen Touch Humor und schon hat man einen modernen Actionfilm. Das bedeutet, dass man kaum noch falsch zugreifen kann, wenn man sich am Abend mit Action berieseln lassen möchte. Andererseits führt das aber auch zu Einheitsbrei, bei dem es dann eben mehr braucht, als nur eine gute Produktionsqualität, um aus der Masse hervorzustechen. In diesem Fall ist es die Riege der Hollywoodstars, die hier auftaucht, die diesen Film ein bisschen erhöht. So sehen wir eben neben der Hauptdarstellerin Maggie Q auch noch Samuel L. Jackson, Michael Keaton und Robert Patrick. Diese tauchen nicht nur in kurzen Cameos auf, sondern spielen wichtige Charaktere und sind viel vor der Kamera. Außerdem spielen sie auch ordentlich und haben die Dreharbeiten offensichtlich nicht als Urlaub mit Honorar interpretiert.
Wer aber mehr als ein paar bekannte Schauspieler benötigt, um einen Film über die Masse zu heben, der wird hier leider nichts finden. Wie gesagt, ein solider, kurzweiliger Film, der zu unterhalten weiß, aber nichts, um sich dafür extra Zeit zu nehmen oder Geld zu investieren.
Fazit: Empfehlenswert.

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