Film: The Guilty (2021)

Spannend bis zum Ende.
Thriller / Drama mit Jake Gyllenhaal von Antoine Fuqua. 90 Min.
Inhalt: Ein Polizist wird in die Notrufzentrale versetzt, wo er eine Anruferin in Not retten muss und einen Tag der Enthüllungen – und der Abrechnung – durchlebt.
Dieser Film ist eine ganz spezielle Produktion, wie man sie nur selten zu sehen bekommt. Die gesamte Handlung spielt nämlich in der Notrufzentrale, man sieht also 90 Minuten lang nur Jake Gyllenhaal, der fantastisch spielt. Was auf der Straße passiert, was man am Tatort entdeckt und all die anderen Entwicklungen bekommt der Zuschauer nur mit, weil Joe Baylor (Jake Gyllenhaal) dies alles über seine Telefonleitung in der Notrufzentrale mithört.
Dieser Film funktioniert nur deshalb, weil Jake Gyllenhaal so ein großartiger Schauspieler ist. Er erhält den Notruf und als Zuschauer leidet man bald mit ihm mit, hofft mit ihm, zittert mit ihm, denn er kann nichts anderes tun, als mit Leuten zu telefonieren und den Einsatz irgendwie zu koordinieren. Und über diese Situation kommen dann noch seine eigenen Probleme drauf, die sehr gut in die Geschichte hineingewoben sind.
Dieser Film ist eigentlich ein Remake eines dänischen Films, den ich selbst nicht gesehen habe. Der Tenor der Kritiken, den ich zumindest vernommen habe, meint, dass das Remake dem Original in nichts nachstehe und beide sehenswert sind. Aber es wird auch an vielen Stellen betont, dass ein Detail am Ende anders ist und deswegen die meisten das Original bevorzugen. Ich habe dann recherchiert, was das für ein Detail ist und muss sagen, dass ich das jetzt nicht so schlimm finde. Im Gegenteil hat mir das, was ich da gesehen habe, sehr gut gefallen und ich brauche die andere Variante eigentlich nicht.
Fazit: Egal ob dänisches Original oder amerikanisches Remake, der Film ist einfach sehr zu emfpfehlen.

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Gedankensprung: Eine Serie rewatchen

Vor ein paar Wochen habe ich begonnen meine Lieblingsserie noch einmal zu schauen, nämlich Star Trek Deep Space Nine.
Ich schaue diese Serie nun schon zum dritten Mal. Die einzige andere Serie, die ich ebenfalls bereits dreimal geschau habe, ist Friends. Und eine weitere Serie habe ich zweimal geschaut, plane aber bereits einen dritten Durchgang, nämlich Scrubs.
Diese Serie hier jetzt anzuschauen, tut einfach meiner Psyche gut. Ich bin ja ein großer Star Trek Fan, aber die neuesten Serien haben mich daran zweifeln lassen. Wenn ich mit Discovery, Picard oder Lower Decks aufgewachsen wäre, wäre ich wohl nicht ein Fan dieses Franchises geworden. Aber jetzt diese alte Serie noch einmal zu schauen, bestätigt mich einfach. Und das tut gut!
Ich habe jetzt gerade mal die Hälfte der ersten Staffel durch und schon weiß ich wieder, warum ich ein Star Trek Fan bin, warum Deep Space Nine meine absolute Lieblingsserie ist und warum die neuesten Star Trek Serien zurecht heftigst kritisiert werden.
Ich schaue gerne Filme, die mir gefallen, öfters an, weil ich weiß, dass sie mir gefallen. Natürlich schaue ich gerne neue Dinge, ich führe ja einen ganzen Blog darüber, aber manchmal hat man einfach keine Lust etwas zu probieren, sondern will die Zeit mit etwas verbrigen, von dem man weiß, dass es einem gefällt. Und so ist es keine Zeitverschwendung, etwas nochmal zu schauen, was man schon kennt, wenn es der eigenen Psyche gut tut, wenn man sich für eine Weile in eine positive Ecke mit gemütlicher Nostalgie zurückziehen kann.

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Spiel: Catan – Logik Rätsel (Kosmos)

Interessantes Konzept.
Von Kosmos (ca. X Min.; 1 Spieler)
In diesem Brainteaser-Spiel befinden sich 40 Rätsel in fünf Kapiteln und 4 Schwierigkeitsstufen. Das Spielmaterial ist sehr gut gemacht und unterstützt die angenehme Rätselatmosphäre. Thematisch passt es auch sehr gut zum Catan-Universum.
Bei jedem Rätsel wird das Spielbrett anders vorbereitet und der Spieler erhält unterschiedliche Plättchen in die Hand. Das Rätsel besteht nun darin, herauszufinden, wie ich diese Plättchen korrekt auf das Spielbrett lege, um sämtliche Dörfer mit der Stadt zu verbinden. Das Knifflige dabei sind die speziellen Legeregeln, die es zu beachten gilt.
Mein großes Problem damit ist jedoch die Schwierkigkeit, denn es ist für mich einfach zu einfach. Die unteren beiden Schwierigkeitsstufen sind so einfach, dass ich länger brauche das Rätsel vorzubereiten als es zu lösen, was ja auch in Ordnung wäre. Auf der dritten Stufe brauche ich gleich lange fürs Vorbereiten wie fürs Lösen. Die vierte Stufe wäre als die Interessante, denn da sitze ich schon einige Minuten da und zerbreche mir den Kopf. Aber von dieser gibt es viel zu wenig.
Ich finde das Konzept sehr interessant, hätte mir jedoch mehr Rätsel auf der höchsten Schwierigkeitsstufe gewünscht. Da man das Prinzip rasch verstanden hat, sind die unteren Stufen rasch zu simpel. Und weil es von den Schwierigen nur so wenige gibt, ist man schnell mit allem durch.
Andererseits bietet sich das hier sehr gut an, einfach weitere Rätsel auf der Homepage zu veröffentlichen, die man gratis runterladen könnte. Freuen würde ich mich sehr darüber.
Fazit: Empfehlenswert.

Auf Amazon zu kaufen:
CATAN – Logik Rätsel
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Serie: Tiger King – Staffel 2

Sie haben es tatsächlich geschafft, in einem Jahr eine zweite Staffel zu produzieren, die der ersten in nichts nachsteht.
Die erste Staffel wäre ja offiziell eine abgeschlossene Miniserie gewesen, aber aufgrund des Erfolgs wollte man natürlich nachlegen. Das ist auch wunderbar geglückt und wie so oft gibt es eigentlich nur einen Satz: Wer die erste Staffel mochte, wird auch hier begeistert sein, wer nicht, der wird hier nicht umgestimmt. Und wer der Serie noch keine Chance gegeben hat, der sollte sie durchaus mal probieren.
Im Grunde geht man hier auf die Kindheit der wichtigsten Charaktere ein, beleuchtet weitere Theorien zum Verschwinden eines bestimmen Mannes, rückt einen weiteren Zoobesitzer in den Mittelpunkt und enthüllt weitere Details darüber, weshalb der Tiger King im Gefängnis sitzt. Telefongespräche mit diesem sind auch wichtige Elemente hier in der zweiten Staffel.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Film: Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings (2021)

Guter Start in die nächste Marvel-Ära.
Action / Fantasy mit Simu Liu von Destin Daniel Cretton. 132 Min.
Inhalt: Als er in die Machenschaften der mysteriösen Organisation „Zehn Ringe“ verwickelt wird, ist Shang-Chi (Simu Liu) gezwungen, sich seiner Vergangenheit zu stellen, die er hinter sich gelassen zu haben glaubte.
Dieser Film wird Marvel-Fans gut unterhalten und wer kein Fan ist, wird hier seine Meinung nicht ändern. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Nach so vielen Marvel-Filmen weiß man, worauf man sich einlässt. Das Rezept funktioniert weiterhin, der Film ist solide.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Star Trek – Zurück in die Illegalität

Zwei neue Star Trek Serien sind gestartet und wir hier in Europa können sie nicht schauen. Buh!
Seit ich finanziell abgesichert bin, bemühe ich mich, so viele Serien und Filme wie möglich auf legale Weise zu schauen. Entsprechend habe ich ein Abo für Netflix, Amazon Prime und Disney+. Aber irgendwann ist genug. Doch was ist jetzt passiert? Paramount plant, seinen gesamten Content in Europa nur noch über Sky zu verbreiten und möchte damit irgendwann 2022 beginnen.
Vor ein paar Wochen feierte Star Trek Prodigy Premiere und es wurde gleich verkündet, dass es erst irgendwann 2022 über Sky nach Europa kommen würde. Jetzt hätte die vierte Staffel von Star Trek Discovery beginnen sollen, aber zwei Tage zuvor wurde die Serie von Netflix entfernt und wird erst irgendwann 2022 über Sky nach Europa kommen. Das selbe wird sicher mit Star Trek Picard und Star Trek Lower Decks auf Amazon Prime passieren.
Wer bereits Sky bezieht, wird damit kein Problem haben, aber Star Trek Fans wie ich sind halt doch sauer, irritiert, wütend. Soll ich jetzt wirklich noch eine vierte Plattform abonnieren, nur um Star Trek zu schauen? Lust habe ich dazu halt keine, doch die Alternative ist die Rückkehr zu illegalen Streamingseiten. Außerdem ist es nicht nur eine neue Plattform, sondern die kommt erst irgendwann 2022 nach Europa, aber die Serien gibt es jetzt schon. Da ich aber übers Internet international auf Englisch mitlese und mitdiskutiere, bin ich ständig mit diesen Serien konfrontiert, also möchte ich sie auch gesehen haben.

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Film: Jungle Cruise (2021)

Kurzweilige Unterhaltung ohne Originalität.
Abenteuer mit Emily Blunt von Jaume Collet-Serra. 127 Min.
Inhalt: Eine uralte Legende besagt, dass irgendwo im Amazonas ein einzigartiger Baum wächst, der über außergewöhnliche Heilkräfte verfügt. Anfang des 20. Jahrhunderts hat es sich die Forscherin Lily Houghton (Emily Blunt) zur Aufgabe gemacht, das magische Gewächs ausfindig zu machen. Um sich ihren Weg durch den ebenso dichten wie gefährlichen Dschungel zu bahnen, heuert sie gemeinsam mit ihrem Bruder McGregor (Jack Whitehall) den windigen Flussschiff-Kapitän Frank (Dwayne Johnson) an, der das Gebiet wie seine Westentasche kennt. Doch die Zeit rennt ihnen davon, denn auch einige finstere Gesellen, darunter der verrückte Prinz Joachim (Jesse Plemons), haben es auf den heilenden Baum abgesehen. Und als wäre das noch nicht genug, macht dem ungleichen Trio bald noch ein mysteriöser Fluch das Leben schwer.
Ich liebe ja Abenteuerfilme und ich freue mich immer, wenn ein neuer irgendwo auftaucht. Entsprechend habe ich mit Vorfreude den hier erwartet, muss aber am Ende sagen, dass ich froh bin, nicht extra Geld für das Kinoticket oder den VIP-Zugang bezahlt zu haben, sondern ihn ohne Aufpreis auf Disney+ gesehen zu haben. Ich frage mich einfach, ob dies das Laster all jener ist, die alt werden und bereits zu viele Filme gesehen haben. Ich kann mir nämlich schon verstellen, dass ein unbelastetes junges Publikum hier viel Spaß haben wird, denn der Film ist gut gemacht, witzig und auch durchaus spannend. Emily Blunt spielt großartig, Dwayne Johnson nicht so sehr.
Meine Enttäuschung rührt halt daher, dass dieser Film so viele eindeutige Anleihen von anderen Filmen nimmt, aber in seinem Gesamtpaket einfach keinem davon auch nur annährend das Wasser reichen kann. Die drei Hauptcharaktere scheinen 1:1 von Die Mumie (1999) übernommen worden zu sein, nur mit weniger Charme und weniger Elan. Auch Fluch der Karibik, Indiana Jones und Jumanji lassen grüßen, sowie die Anime-Serie Black Lagoon.
Aber es ist nicht nur die fehlende Originalität, die mich hier stört, sondern auch einige eklatante Logikfehler. Wenn man sich vom Rausch des Films fesseln lässt und die Achterbahnfahrt genießt, wird man sich auch nicht weiter daran stoßen, wenn man aber den Film anschließend nochmal Revue passieren lässt, fallen doch so einige Dinge auf.
Da nun im Genre der Abenteuerfilme ohnehin viel zu wenig erscheint, erfüllt dieser Film seinen Zweck. Er unterhält und lädt zum Träumen ein, selbst mal ein Abenteuer zu erleben. Ein junges Publikum wird vermutlich begeistert sein und sich dann dazu verleiten lassen, diese viel besseren Vorbilder auch noch zu schauen.
Fazit: Kann geschaut werden.

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Spiel: Floriferous (Pencil First Games)

Tolles Set-Collection-Spiel mit großartigem Design.
Von Eduardo Baraf, Steve Finn und Keith Matejka (ca. 20-30 Min.; 1-4 Spieler)
In diesem wunderschön gestalteten Spiel sammeln wir Blumen, welche einfach sehr gut gemalt worden sind. Allein schon wegen der Optik macht es Spaß, das hier zu spielen. Wenn die Karten ausliegen, ist es, als wäre man in einer Blumenwiese. Einfach nur ein schönes, gemütliches, entspannendes Spiel.
Als Spieler pflücken wir jede Runde eine Blumenkarte und fügen diese unserer Sammlung hinzu. Blumenkarten haben drei Informationen: Farbe, Form und Insekt. Je nach Auftrag müssen andere Dinge gesammelt werden. Es gibt drei offene Aufträge, um welche die Spieler kämpfen, und zahlreiche individuelle Aufträge, die es auch zu erfüllen gilt. Doch es geht nicht nur darum, was man den anderen wegnimmt, sondern auch an welcher Position. Wenn ich auf der Wiese oben etwas nehme, bin ich in der nächsten Runde früher dran und kann früher entscheiden. Wenn ich jedoch unten etwas nehme, bin ich danach später dran und muss zwischen den Resten wählen. Diese netten Dilemmata machen Floriferous zu einem spannenden Spiel, das flott geht und einfach schön ist.
Das Spiel verfügt auch über einen Solomodus, der sehr gut funktioniert. Nämlich interagiert man dabei mit einem Automa, der ebenfalls Blumen pflückt und anschließend kann man seine Punkte mit einer Wertetabelle vergleichen. Auch solo macht das Spiel viel Spaß.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Star Wars. Die Hohe Republik 1 – Das Licht der Jedi (Charles Soule)

Tolles Sci-Fi-Abenteuer mit ein paar Jedis mittendrin.
Inhalt: Eine Explosion im Hyperraum bedroht die Leben von Milliarden. Zum Glück sind die Jedi stark in der Macht, und sie eilen unverzüglich herbei, um das Schlimmste zu verhindern. Der kleinste Fehler kann zur Katastrophe führen, doch die Völker der Galaxis blicken voll Zuversicht auf ihre Beschützer. Aber während sich die Aufmerksamkeit aller auf ihre Helden richtet, wächst jenseits der Grenze der Hohen Republik eine Bedrohung heran, die das Herz eines jeden Jedi in Angst und Schrecken versetzen wird.
Vorweg sei gleich gesagt, dass dieses Buch nicht in sich geschlossen ist, sondern den Auftakt zu einer neuen Saga bildet, welche eben zur Zeit der Hohen Republik spielt. Dieses Buch endet also mit zahlreichen offenen Handlungssträngen.
An sich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Man muss kein Star Wars Fan sein, um das hier zu mögen, es reicht ein Sci-Fi Fan zu sein. Denn besonders gut hat mir gefallen, dass hier nicht schon wieder die Sith die Gegner sind, sondern jemand ganz Neues aufgebaut wird. Da die Sith hier keine Rolle spielen und die Galaxis im Gleichgewicht ist, können die Jedi wirklich als solche strahlen. Denn darum geht es in der Saga der Hohen Republik: Die Jedi am Höhepunkt ihrer Macht zu zeigen, als sie in der ganzen Galaxis verstreut waren, in Außenposten und Tempeln, und den unterschiedlichsten Aufträgen nachgingen. Dabei schafft es der Autor aber sehr gut, die einzelnen Jedi als differenzierte Individuen darzustellen und nicht einfach eine Schablone immer wieder zu verwenden.
Die Geschichte spielt aber auch am Äußeren Rand, wo die Republik sich noch nicht vollends durchgesetzt hat, wo nicht alles heiter Sonnenschein ist. Hier ist nichts weichgespült und nichts disneyfiziert. Die Hohe Republik präsentiert eine sehr erwachsene Galaxis, in der die Autoren nichts schönreden. Eine Expansion in gesetzloses Grenzland geht nun einmal nicht ohne Reibereien vonstatten, und das Große Desaster, welches dieses Projekt lostritt, tut sein Übriges. Das hier ist wortwörtlich Star Wars, ein Sternenkrieg.
Ein kleiner negativer Punkt ist, dass man zu schnell mit zu vielen Charakteren konfrontiert wird. Man muss da teilweise schon sehr konzentriert sein, wer da jetzt was macht und wem was passiert. Und wenn man dann endlich Ordnung in seinem Kopf hat, ist das Buch eigentlich schon zu Ende. Aber vielleicht hat man dann ja im nächsten Buch von Anfang an ein klares Bild.
An sich bin ich selbst ja kein großer Star Wars Fan und ich habe von diesem Franchise noch nie einen Roman gelesen, aber das hier hat mich echt positiv überrascht. Ein wirklich gelungener Auftakt für eine Saga, die viel Spannung verspricht. Das nächste Buch werde ich definitiv lesen.
Fazit: Empfehlenswert.

Auf Amazon zu kaufen:
Star Wars™ Die Hohe Republik – Das Licht der Jedi (Die Zeit der Hohen Republik, Band 1)
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Film: Eternals (2021)

Meh. Weder Fisch noch Fleisch, aber eigentlich lobenswert.
Sci-Fi / Action / Abenteuer mit Richard Madden von Chloé Zhao. 157 Min.
Inhalt: Ajak führt eine Gruppe von zehn übernatürlichen Wesen bekannt als die Eternals an, die seit Tausenden von Jahren unentdeckt unter den Menschen leben. Die Eternals beschützen die Menschheit vor den bösen Deviants, die kürzlich wieder aktiv geworden sind.
Dass Marvel das Risiko eingegangen ist, von seinem bewährten Filmrezept abzuweichen, ist grundsätzlich lobenswert. Einspielergebnisse und Kritiken lassen jedoch befürchten, dass Marvel so ein Experiment nicht mehr wiederholen wird, zumal Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings bewiesen hat, dass das bewährte Filmrezept immer noch aufgeht, immer noch erfolgreich ist und Publikum lockt. Das wäre aber schade, denn frischer Wind und Alternativen zu Einheitsbrei sind immer wünschensert und löblich.
In diesem Film wurde jedenfalls versucht ein traditionelles Marvel-Produkt mit einem meditativen und melancholischen Tonfall zu belegen. Man merkt einfach sehr gut, wie die Regisseurin in eine Richtung drängt, die Produzenten aber immer wieder zügeln und am alten Rezept festhalten. Das führt einfach dazu, dass hier ein Film vorliegt, der viel sein möchte, aber nichts ist. Vielleicht wäre Eternals ein richtig guter Film geworden, wenn die Regisseurin freie Hand gehabt hätte, vielleicht sogar ein Film wie Dune. Aber das werden wir nie wissen.
Der Plot des Films ist typische Fantasy-Sci-Fi: Wenn man sich darauf einlässt, dann ist er durchaus konsistent, in sich logisch und spannend. Speziell die Wendungen sind sehr gut gemacht. Wenn jemand aber schon beim Plot der anderen Marvel-Filme den Kopf schüttelt, dann wird er hier nur noch die Augen verdrehen.
So ambivalent wie der Film ist, ist auch meine Meinung. Ich kann mich nicht entscheiden, ob er mir gefällt oder nicht. „Meh“ ist das Wort, das es für mich am besten beschreibt. Der Film ist irgendwie träge und öde, aber dann doch wieder schön mit einigen tollen Momenten.
Fazit: Meh.

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