Film: Die Chroniken des Geistertempels (2016)

Netter Abenteuerfilm aus China.
Abenteuer / Action mit Mark Chao von Lu Chuan. 118 Min.
Inhalt: In den Bergen Chinas wird ein Sensationsfund gemacht. Neben gigantischen Fossilien bisher nicht bekannter Kreaturen findet man perfekt erhaltene Überreste einer unbekannten Menschenrasse. Forscher sollen das Geheimnis dahinter lüften. Aber die Expedition verläuft anders als erwartet und bringt zunächst etwas noch Seltsameres ans Tageslicht. Bei der Untersuchung stoßen die Wissenschaftler auf einen mysteriösen Tempel.
Der Film beginnt mit einem interessanten Abenteuer, einer spannenden Expedition in den Bergen. Wirklich sehr gut gemacht mit tollen Spezialeffekten. Das Mysterium bleibt weiter spannend mit einigen gelungenen Wendungen, jedoch ist die zweite Hälfte des Films eher ein Actionfest, was mir ja eigentlich sehr gut gefällt, zumal die Action ja auch gut gemacht ist. Also insgesamt bietet der Film alles, was man von einem Action-Abenteuer erwartet, er eignet sich somit perfekt als Abendunterhaltung.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Warum so viele negative Kritiken?

Ich bin immer wieder überrascht, wie viel Hass und Negativität einem Film oder einer Serie zuteil werden kann. Die Anonymität des Internets verleiht einfach dazu, viel ungehemmter zu schreiben. Aber statt dass diese Anonymität hilft, wirklich zu schreiben, was man denkt, wird man meistens von einer bestimmten Welle mitgerissen und hat dann Spaß daran da mitzureiten.
Damals beim Film Captain Marvel ist es mir das erste Mal richtig aufgefallen, jetzt bei der Serie Cowboy Bebop ganz extrem, beim Film Red Notice etwas weniger und Aquaman 2 ist schon das nächste Opfer.
Ich habe bereits in einem anderen Beitrag vor zwei Jahren geschrieben, dass Einspielergebnisse gezeigt haben, dass die meisten Menschen sich anscheinend nicht vom Internet beeinflussen lassen, dass frauenfeindliche und anderweitige Hassbotschaften nicht wirklich auf den breiten Nährboden fallen, den die Schreihälse sich erhoffen und die Skandalmedien prophezeien.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich nur noch ungern im Internet surfe, weil man dort nur noch zugemüllt und vergiftet wird. Ich habe meine Seiten und Kanäle des Vertrauens und gehe auf neue Seiten und Kanäle nur dann, wenn sie mir konkret empfohlen werden.
Nehmen wir zum Beispiel das, was in den letzten Monaten mit Cowboy Bebop passiert ist. Ich habe mich auf die Serie gefreut und hätte mir gerne mit Teasern, Trailern und Clips die Wartezeit versüßt. Doch nein, wohin man klickt nur Negativität und Hass. Der weibliche Charakter in der Adaption ist nicht so „sexy“ wie jener im Anime. Wirklich?! Deswegen muss man gleich den Aufstand üben?
Und hier noch eine Quizfrage: Woran erkennt man Fake Reviews zu Cowboy Bebop? Wenn da steht, dass der Charakter von Faye Valentine so schlecht umgesetzt ist, dass man schon nach der dritten Episode aufgehört hat zu schauen, obwohl Faye Valentine erst in der vierten Episode auftritt.
Ich verstehe halt nicht, warum so viele Menschen ihre Energien immer auf negative Aspekte konzentrieren müssen. Wenn ihr etwas nicht mögt, dann schaut es einfach nicht. Aber nicht dem Rest der User den Spaß verderben. Studios interesserieren sich nicht für solche Hasskampagnen, wenn am Ende genug Leute einschalten. Ihr wollt einem Studio schaden? Einfach nicht über den Film reden und nicht anklicken, wenn er dann draußen ist. Auch negative Werbung ist Werbung.

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Spiel: Canopy – Baumkronen (Weird City Games / Kosmos)

Cooles 2-Personen-Set-Collection-Spiel.
Von Tim Eisner (ca. 30 Min.; 1-4 Spieler)
Auf der Schachtel steht zwar, dass dieses Spiel für 1-4 Spieler ist, aber nur, weil es eine solo sowie eine 3-4 Spieler Variante gibt. Aber das eigentliche Spiel, das Herzstück und zentrale Konzept, ist das 2-Personen-Spiel, denn darauf ist alles ausgelegt und ausgerichtet und funktioniert auch super. Die Solo-Variante bietet einfach einen Automa, ist aber weiterhin das normale 2-Personen-Spiel, nur halt mit weniger Taktik, weil der Automa eben total zufällig agiert. Dennoch macht mir das Spiel solo auch viel Spaß. Einzig die 3-4 Spieler Variante kann ignoriert werden. Unnötig kompliziert aufzubauen und macht wenig Spaß.
In diesem Spiel sammeln die Spieler also Karten und vergrößern damit den Regenwald vor ihnen. Bäume, Pflanzen und Tiere stellen die Vielfalt des Regenwaldes dar und die einzelnen Karten sind auch noch sehr schön gestaltet.
Mechanisch funktioniert das so, dass ein Spieler einen geheimen Kartenstapel anschaut und sich entweder alle davon nimmt oder ihn wieder zurücklegt. Legt er ihn zurück, kommt eine weitere zufällige geheime Karte vom Nachziehstapel dazu. Insgesamt gibt es drei solcher Stapel und wenn ein Spieler keinen davon will, muss er die oberste Karte vom Nachziehstapel nehmen. Bei Spielende werden die Sets gewertet, doch jedes Set hat andere Konditionen und oft kriegt man sogar Minuspunkte, wenn man von einer Kartenart zu viele hat. Es gilt also immer seine Auslage gut im Auge zu behalten, um bei der Wahl des Kartenstapels die optimale Entscheidung zu treffen.
Das Spiel ist optisch schön, regeltechnisch einfach, intuitiv und bis zum Ende spannend.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

Auf Amazon zu kaufen:
KOSMOS – Baumkronen, Unter den Wipfeln des Regenwalds, Spiel für zwei Personen
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Buch: Ruocchio, Christopher – Howling Dark (Sonnenfresser, Buch 2)

Ich war selten so verwirrt.
Inhalt: Auf seiner unermüdlichen Suche nach dem Geheimnis der fremdartigen Zivilisation der Cielcin kommt Marlowe auf einen barbarischen Planeten, wo seine Rachepläne gegen die Adelskaste der Galaxis und sein Streben nach Gerechtigkeit auf eine harte Probe gestellt werden. Um zu überleben, muss er womöglich sich selbst und die, die er liebt, verraten.
Als ich begonnen habe dieses Buch zu lesen, dachte ich zuerst, dass ich das flasche Buch in Händen halte. Ich musste im Internet recherchieren, um bestätigt zu bekommen, dass es schon korrekt ist. Was meine ich damit? Dieses Buch beginnt nicht da, wo der erste Band geendet hat, sondern macht einen gewaltigen Zeitsprung. Das, was in dieser Zwischenzeit passiert ist, wird nirgends erklärt und wird einfach vorausgesetzt, was halt extrem verwirrend ist. Man muss sich also am Anfang durchkämpfen und wenn man sich endlich zurechtgefunden hat, beginnt eine langatmige Phase, von der man nicht recht weiß, wohin sie führen soll. Dafür entschädigt dann das Ende vollends, da wird es dann sehr spannend und interessant und auch die Linguistik spielt endlich wieder eine Rolle. Aber so einen fetten Schmöker lesen, nur um im letzten Viertel gut unterhalten zu werden, ist halt nicht sehr reizvoll. Tatsächlich habe ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt und habe schließlich fast zwei Monate gebraucht, es zu beenden.
Man muss natürlich den ersten Band gelesen haben, um bei dem hier auch nur irgendwie mitzukommen. Wer jedoch vom ersten Band nicht vollends begeistert war, der sollte hier nicht zugreifen, denn es ist einfach in allen Belangen schlechter.
Nichtsdestotrotz finde ich das aufgebaute Universum spannend und ich sehe hier viel Potenzial, zumal der Schreibstil auch noch sehr gut ist und über weite Strecken den nicht vorhandenen Plot erfolgreich kaschiert. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht zum nächsten Band greifen, aber mir extra dafür Zeit nehmen eher nicht.
Fazit: Nur sehr bedingt zu empfehlen.

Auf Amazon zu kaufen:
Die Finsternis zwischen den Sternen: Roman (Imperium-Reihe, Band 2)
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Serie: Das Rad der Zeit – Pilotfolge

Pure Enttäuschung.
Ich habe die Buchreihe, auf welcher diese Serie basiert, nie gelesen, aber immer wieder gehört, wie toll die doch sei. Da ich persönlich aber mehr ein Sci-Fi-Fan bin als ein Fantasy-Fan, hat es mich nie besonders gereizt, in dieses Universum einzutauchen. Doch dieser von Amazon so großartig aufgebauschten Serie wollte ich dann doch eine Chance geben und habe mir die Pilotfolge angeschaut. Mehr werde ich auch nicht schauen. Das liegt einerseits an meinem persönlichen Geschmack, denn damit ich mich irgendeinem High Fantasy Produkt widme, muss es schon ganz besonders speziell sein, während das hier doch eher sehr generisch wirkt.
Vor allem aber liegt es auch an der Qualität der Serie, weshalb ich nicht weiterschauen möchte. Verglichen mit den großen Serien, welche die verschiedenen Streamingplattformen heutzutage raushauen, wirkt das hier schon eher schlechter und billiger. Die Serie wirkt, als wäre sie vom SyFy-Channel oder vom CW-Network produziert worden. Sie entspricht also nicht der Erwartungshaltung gegenüber einer teuren Amazon-Produktion. Aber da könnte man noch ein Auge zudrücken, wenn der Plot spannend und die Schauspieler gut wären.
Als großer Fantasy-Fan wird man vielleicht Spaß daran haben und zumindest froh sein, dass von diesem Genre überhaupt etwas kommt. Aber für nicht-Fantasy-Fans ist die Serie einfach nicht gut genug, hat nichts reizvolles und geht bei all der Konkorrenz mit höherer Produktionsqualität einfach unter.
Fazit: Kann probiert werden.

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Film: Red Notice (2021)

Großartige Unterhaltung.
Action / Abenteuer mit Ryan Reynolds von Rawson Marshall Thurber. 115 Min.
Inhalt: Ein Profiler des FBI (Dwayne Johnson) macht sich den meistgesuchten Kunsträuber der Welt zum Partner (Ryan Reynolds), um eine Verbrecherin zu schnappen (Gal Gadot), die immer einen Schritt voraus ist.
Dieser Film bietet alles, was man von so einem Film eben erwartet: ordentliche Action, gelungener Humor und großartige Schauspieler, die sichtlich Spaß an den Dreharbeiten hatten. Der Plot ist bis zum Ende spannend und bietet einige interessante Wendungen, mit toller Schatzsuche inklusive. Also insgesamt ein ordentliches Paket, das einen unterhaltsamen Filmabend bietet.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Gedankensprung: Die unterschiedliche Rezeption von Anime in Japan und außerhalb

Ich habe schon öfters geschrieben, dass wir Animefans außerhalb Japans immer mehrere Animes als die Top 3 oder Top 5 haben, die also alle kennen oder schauen. In Japan gibt es nur eine Nummer 1, konkurrenzlos und mit weitem Abstand, nämlich One Piece. Tatsächlich gibt es viele Animeserien, die hier im Westen viel beliebter sind als in Japan selbst, dennoch sind nur wenige Animestudios bereit, auch die internationalen Fans zu berücksichtigen, sondern behalten nur den japanischen Markt im Auge.
Abgesehen von dem ist mir aber bei zwei Animeserien dieses Jahr besonders aufgefallen, wie groß der Unterschied zwischen Japan und dem Rest der Welt wirklich ist. Ich spreche hier von den beiden Serien Higehiro: After Being Rejected, I Shaved and Took in a High School Runaway und Komi Can’t Communicate. Beide Animeserien sind hier bei uns in Europa und Amerika sehr beliebt (süß, lustig, romantisch…), jedoch nicht in Japan selbst. Dort werden diese beiden Serien ziemlich kritisiert. Denn es werden hier Probleme thematisiert, die bei uns derart nicht existieren und wir deshalb auch gar nicht so emotional involviert sind, sie also einfach als „nette“ Geschichten betrachten. In Japan hingegen, wo diese Probleme eklatant sind, werden diese Serien ganz anders betrachtet. Und dort wird groß kritisiert, dass die Probleme falsch dargestellt werden und sogar verharmlost werden. Speziell wird auch noch kritisiert, dass in beiden Serien der männliche Hauptcharakter unrealistisch „gut“ ist, zu „brav“ und „einfühlsam“. Also ein männliches Publikum bedient, das sich dann gut fühlt, obwohl soziale Probleme von Mädchen eigentlich im Mittelpunkt stehen.
Komi Can’t Communicate wird weiters auch noch für seine Sprache kritisiert. Japanisch hat ja ein sehr großes Vokabular und je nach sozialer Situation müssen andere Formulierungen verwendet werden. Die Kritik hier rührt nun daher, dass der männliche Hauptcharakter anscheinend unangebrachte Formulierungen verwendet. Das ist natürlich etwas, was in der Übersetzung komplett verloren geht und wir hier nicht nachvollziehen können.
Das Element Sprache ist auch etwas, weshalb manche Animes in Japan extrem beliebt sind, bei uns jedoch überhaupt nicht, weil das eben in der Übersetzung verloren geht. Etwa die komplette Monogatari Reihe lebt vom Spiel mit der Sprache, ebenso zahreiche weitere Animes. Und wenn dieses Spiel verloren geht, verlieren diese Serien insgesamt an Qualität und haben außerhalb Japans entsprechend kaum Erfolg.
Ein weiteres Beispiel für diese Diskrepanz ist das Anime Shadows House. Hier gibt es keine sozialen Probleme, keine sprachlichen Hürden und keine kulturellen Eigenarten. Also insgesamt eine Serie, die problemlos dem internationalen Publikum vorgesetzt werden könnte. Dennoch ist die Serie zwar in Japan sehr beliebt, aber außerhalb konnte sie kaum Publikum gewinnen, was sehr schade ist, denn mir persönlich hat sie auch sehr gut gefallen.
Nur, weil wir etwas schauen, was in einem Land, einer anderen Kultur gemacht worden ist, bedeutet das nicht, dass wir auch wirklich das gleiche sehen, das gleiche wahrnehmen.

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Spiel: Mille Fiori (Schmidt Spiele)

Schönes Spiel.
Von Reiner Knizia (ca. 60-90 Min.; 2-4 Spieler)
Der vielleicht berühmteste Spieleautor der Welt hat hier wieder zugeschlagen. Er greift einige der momentan beliebtesten Mechanismen auf (Drafting, Punktesalat, Area Control) und kombiniert diese in einfacher und präziser Weise. Die Regeln sind einfach, intuitiv und schnell erfasst, bieten dann aber eine überraschende spielerische Tiefe.
Das Spielmaterial ist sowohl optisch als auch haptisch großartig und allein deshalb macht es schon Spaß, das hier zu spielen. In jedem Zug legt man ein Plättchen auf das Spielfeld und versucht derart möglichst punkteträchtige Kombinationen zu erschaffen.
Die Schachtel besagt zwar, dass das Spiel für 2-4 Spieler ausgelegt ist, aber es funktioniert nur mit 3-4. Zu zweit spielt man nur nebeneinander und kommt sich nicht richtig in die Quere, was nur mit mehr Spielern der Fall ist und dann auch richtig spannend ist.
Je nach Entwicklung des Spielfeldes und Spielgruppe kann Mille Fiori bis zum Ende spannend bleiben oder sich in der Endphase mühsam hinziehen. Entsprechend hatten wir einige richtig tolle Partien, aber auch ein paar enttäuschende.
Fazit: Empfehlenswert.

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Mille Fiori
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Buch: Harari, Yuval Noah – Sapiens 2. Die Falle (Graphic Novel)

Großartige Lektüre.
Dies hier ist ein Sachbuch als Graphic Novel, basierend auf dem Weltbestseller Eine kurze Geschichte der Menschheit desselben Autors. Das Original besteht aus vier Teilen und dies hier ist nun der zweite, als Graphic Novel adaptiert. Der erste Band Sapiens – Der Aufstieg hat mir bereits sehr gut gefallen und das hier bringt dieselbe Qualität. Inhalt und Optik sind einfach fantastisch. Wer bereits den ersten Band mochte, wird auch hier voll zufrieden gestellt werden.
Aber es ist eigentlich gar nicht nötig, den ersten Band gelesen zu haben. Natürlich, wer ein komplettes Bild der menschlichen Entwicklung bekommen will, sollte das machen, aber rein von der Lektüre her sind die beiden Bände eigenständig und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Tatsächlich finde ich sogar, dass dieser Band hier viel mehr Zündstoff für Debatten hat. Wenn es nämlich um den Unterschied zwischen Biologie und Kultur geht, bewundere ich den Mut, das hier so klar ausgesprochen zu haben. Hierarchien, Rassismus, Kastensystem, Patriarchat, Homosexualität und viele weitere heikle Themen werden hier (ab S. 164) auf verständliche Weise auf einen gemeinsamen Nenner runtergebrochen und präsentiert. Sehr gut gemacht und allein wegen diesem Abschnitt ist dieses Buch absolut lesenswert.
Aber auch der Rest des Buches lohnt sich und enthält einige sehr interessante Punkte, die doch zum Nachdenken anstimmen sollten.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Sapiens: Die Falle
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Serie: Cowboy Bebop – Staffel 1

Gelungenes Live-Action-Reboot einer meiner Lieblingsanimeserien.
Diese Serie folgt, wie eben auch das originale Anime aus dem Jahre 1998, einer Gruppe von Weltraum-Kopfgeldjägern. In jeder Episode erleben sie dabei ein neues, in sich geschlossenes Abenteuer, mit viel Humor und verrückten Wendungen, wobei ein roter Faden sich durch die gesamte Serie zieht, nämlich die Aufarbeitung der Vergangenheit des Hauptcharakters Spike Spiegel, die dann im Finale kulminiert. In diesem Reboot bleibt die Geschichte rund um Spike Spiegel gleich, aber die einzelnen Abenteuer sind anders, was mir sehr gut gefallen hat. Das Ende selbst wurde dann ein bisschen abgeändert, um eine 2. Staffel vorzubereiten, die dann eben nichts mehr mit dem Original zu tun haben wird, da dessen Plot ja abgeschlossen ist.
Über die Änderung des Endes kann man diskutieren und ich verstehe auch die entsprechende Kritik, aber mir hat es dennoch gefallen und ich denke, dass Zuschauer, die das Original nicht kennen, damit kein Problem haben werden.
Ich finde allgemein, dass diese Serie hier den Stil des Animes sehr gut einfängt und die Schauspieler die Charaktere sehr gut präsentieren. Also in meinen Augen voll gelungen. Tatsächlich gefällt mir Faye Valentine in dieser neuen Version sogar besser als im Original. Und die heftige Kritik, dass sie hier nicht so „sexy“ wie im Anime ist, sollte einfach kopfschüttelnd ignoriert werden.
Der vierte Hauptcharakter, Ed, ist hier noch gar nicht vorgekommen, aber die letzte Szene in der letzten Episode zeigt, dass er dann Teil der zweiten Staffel sein wird. In dieser wird dann hoffentlich auch die Vergangenheit von Faye Valentine aufgearbeitet, was jetzt hier in der ersten Staffel noch nicht gemacht wurde. Es gibt also noch genug Material vom Anime, was genutzt werden muss. Entsprechend freue ich mich schon auf die Fortsetzung.
Den einzigen Kritikpunkt, den ich wirklich nachvollziehen kann, ist die Optik. Es gibt nämlich einige Kameraeinstellungen, die sehr seltsam sind, aber halt Hommagen an das Anime sind. Speziell in der ersten Episode gibt es sehr viel davon, das wird dann immer weniger. Mir persönlich gefällt es, ich bin ja auch ein großer Fan des Animes, ich verstehe aber vollkommen, wenn es jemanden nicht gefällt. Dieser spezielle Stil ist halt Geschmackssache.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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