Gedankensprung: Top Anime 2021

Nachdem nun also auch die Anime-Herbst-Staffel 2021 zu Ende gegangen ist, wird vielerorts allgemein über das Anime-Jahr 2021 diskutiert und unweigerlich kommt die Frage nach dem jeweiligen Lieblingsanime des Jahres auf.
Wenn man mich fragt, welches Anime mir dieses Jahr am besten gefallen hat, von denen, die ich geschaut habe, dann wäre das eindeutig Great Pretender, ein Meisterwerk! Animation einfach großartig, super spannender Plot, phänomenaler Soundtrack, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, perfekt abgeschlossen mit einer Staffel. Absolut zu empfehlen!
Doch da Great Pretender aus dem Jahre 2020 stammt und ich das Top Anime 2021 suche, kommen also nur jene Serien in Frage, die auch tatsächlich dieses Jahr erschienen sind. Konkret also jene vier Serien, die eben in den jeweiligen Staffeln meine Lieblinge waren, nämlich Jujutsu Kaisen (Winter), Vivy: Fluorite Eye’s Song (Frühling), Kobayashi-san Chi no Maid Dragon S (Sommer) und Sekai Saikou no Ansatsusha, Isekai Kizoku ni Tensei suru (Herbst). Aber eigentlich ist das gar kein Vergleich, denn im Sommer und Herbst war für mich keine Serie „Top“, ich habe mich lediglich für jeweils eine Serie entscheiden müssen, die mir da am besten gefallen hat.
Die Entscheidung fällt also zwischen den Kandidaten vom Winter und Frühling. Davon haben mir beide wirklich sehr gut gefallen. Da jedoch Jujutsu Kaisen noch nicht abgeschlossen ist – ich freue mich schon auf die Fortsetzung – wähle ich Vivy: Fluorite Eye’s Song als meinen Liebling 2021, denn diese erzählt die Geschichte in einer Staffel, ist also eigentlich eine Miniserie. Vivy: Fluorite Eye’s Song ist eine richtig tolle Sci-Fi-Serie, sehr spannend, großartig animiert, fantastische Kämpfe, philosophische und moralische Dilemmata, einfach das komplette Paket mit einem ordentlichen Abschluss.

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Buch: Corey, James S. A. – Leviathan Falls (The Expanse 9)

Gelungener Abschluss einer großartigen Buchreihe.
Inhalt: Das lakonische Imperium scheint zurückgedrängt, doch die Protomolekül-Aliens rücken immer näher, als der oberste Konsul Duarte eine Entdeckung macht. Die Crew der Rocinante rüstet sich für eine allerletzte Schlacht, in der es um die Zukunft der Menschheit geht.
Mir haben sämtliche Bücher dieser Reihe sehr gut gefallen, auch die separat veröffentlichten Kurzgeschichten. Einfach insgesamt eine fantastische Lektüre. Dieser letzte Band ist ein würdevoll inszenierter Höhepunkt und es ist einfach toll, die alten bekannten Charaktere und auch bereits verabschiedete, noch ein letztes Mal zu treffen. Spannend, actiongeladen, emotional – einfach ein perfektes Paket.
Das Ende muss natürlich diskutiert werden. Es ist, für mich, absolut zufriedenstellend. Außerdem bleiben keine Fragen offen, sämtliche Handlungsstränge werden abgeschlossen. Es ist halt ein Ende, das man aus der Sci-Fi-Literatur gewöhnt ist und in dieser Kategorie das vielleicht beste, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Es ist vor allem ein Ende, das dem Wort „Expanse“ gleich eine ganz neue Bedeutung gibt. Personen, für die diese Buchreihe die erste Begegnung mit Sci-Fi-Literatur ist, könnten sich am Ende vielleicht ein bisschen stoßen, aber ich denke nicht, dass irgendjemand ein schlechtes Wort darüber verlieren wird.
Fazit: Die gesamte Buchreihe ist absolut zu empfehlen.

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Leviathan Falls: Book 9 of the Expanse (now a Prime Original series) (English Edition)
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Serie: Tiger King – The Doc Antle Story

Als ich letztens die zweite Staffel von Tiger King geschaut habe, ist mir sofort aufgefallen, dass Doc Antle dort nicht mehr auftaucht. Ich hatte zunächst gedacht, dass es da rechtliche Gründe gibt, aber wie überrascht war ich, also dieses Spin Off erschien.
Natürlich musste ich sofort einschalten, sind ja eh nur drei Episoden.
Wer die erste Staffel geschaut hat, kennt natürlich Doc Antle und weiß daher, wohin die Richtung läuft: Tiger-Sekte, Harem, Tierquälerei. Faszinierend ekelhaft. Also nur für hartgesottene Fans des Originals mit dem entsprechenden Vorwissen.
Fazit: Nur für Fans, aber für diese absolut.

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Film: Love Hard (2021)

Solide Standard-Weihnachtsromanze.
Liebe / Komödie mit Nina Dobrev von Hernán Jiménez García. 105 Min.
Inhalt: Natalie (Nina Dobrev) lernt den Mann ihrer Träume auf einer Dating-App kennen. In der Hoffnung, ein wahres Weihnachtswunder zu erleben, macht sich Natalie auf den Weg. Anstatt ihn zu überraschen, wird sie selbst allerdings überrascht: Josh (Jimmy O. Yang) ist ein schamloser Betrüger, der sich online als ein anderer ausgegeben hat. Natalie muss eingestehen, dass sie auf sein Fake-Profil hereingefallen ist. Der gut aussehende Typ von seinen Profilfotos, Tag (Darren Barnet), lebt allerdings auch in der Stadt, nur wenige Straßen weiter – und der charmante Lügenbold verspricht seiner verärgerten Angebeteten, die beiden zu verkuppeln. Einzige Bedingung: Sie soll sich über die Feiertage als seine Freundin ausgeben.
Weihnachtsfilme gibt es wie Sand am Meer und jedes Jahr kommt eine neue Flut dazu. In den meisten Familien hat sich meistens ein Film etabliert, der jedes Jahr geschaut wird, aber man möchte natürlich auch mal was anderes sehen. Wegen der Stimmung und der Atmosphäre greift man dann natürlich zu einem weiteren Weihnachtsfilm. Sehr oft ist dieser jedoch sehr schlecht, aber man bleibt halt sitzen, weil jetzt Familienzeit ist. In seltenen Fällen hat man hingegen Glück und der Film ist sogar sehenswert, wie eben hier.
Natürlich ist Love Hard kein Meisterwerk, aber er weiß, was er will, welches Publikum er bedient und funktioniert in dieser Hinsicht perfekt. Romantik, Humor und am Ende noch eine Liebesmoral, also das typische Rezept für einen Wohlfühfilm in der Weihnachtszeit.
Wer diesen Film einschaltet, weiß sofort, was einen erwartet, alles ist sehr vorhersehbar, aber gerade das ist ja die Stärke solcher Filme.
Fazit: Empfehlenswert.

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Gedankensprung: Anime-Update Herbst ’21

Diesmal waren es endlich so wenig Serien, dass ich stressfrei schauen konnte. Aber wie bereits im Sommer tat ich mich auch diesmal sehr schwer, ein Top-Anime der Season zu küren, denn leider verdiente diese Season jetzt den Titel „Season der katastrophalen Enden“.

Aber wenn ich mich auf ein Top-Anime festlegen muss, dann entscheide ich mich für Sekai Saikou no Ansatsusha, Isekai Kizoku ni Tensei suru, allein wegen dem coolen Konzept und der genial durchdachten kreativen Ideen.
Sekai Saikou no Ansatsusha, Isekai Kizoku ni Tensei suru ist ein Isekai, was bedeutet, dass jemand aus unserer Welt in eine andere, mittelalterlich angehauchte Fantasywelt teleportiert wird. Dieses Konzept ist nicht neu. Doch diesmal ist es der welbeste Auftragskiller, der dorthin teleportiert wird, um dort den „Helden“ zu töten. Die Idee ist schonmal sehr spannend und auch richtig gut umgesetzt. Der Anfang der Serie war stark, dann gab es ein paar Folgen einen Durchhänger, doch das letzte Drittel war dann echt super. Die letzte Folge, obwohl super gemacht, wirkt extrem überhastet, als hätte man schnell abschließen müssen. Doch dann kommt nach dem Abspann noch die Postcredit-Szene, die alles klärt und damit die letzte Folge gleich viel besser werden lässt. Staffel 2 muss kommen, doch leider noch nicht bestätigt, also frühestens 2023.

Tsuki to Laika to Nosferatu ist eine sehr spezielle Serie, wie man sie nur selten sieht. Erzählt wird hier der Wettlauf ins All zwischen den USA und der UdSSR, jedoch in einem alternativen Universum mit anderen Namen. Die Serie hier spielt in der Federal Republic of Zirnitra (äquivalent zur UdSSR) und erzählt, wie dort alles daran gesetzt wurde, den ersten Menschen ins All zu schicken. Den ersten Hund hatten sie schon oben, aber dessen Biologie ist zu unterschiedlich zu Menschen. Also wird ein Vampir gefangen, zum Kosmonauten-Training gezwungen und dann geheim ins All geschickt. Erst danach folgt, ganz offiziell, der erste Mensch.
Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist einerseits eine Parabel zu Tierexperimenten und Rassismus, gleichzeitig aber auch eine Liebesgeschichte und die Geschichte einer Revolution. Die Serie ist abgeschlossen, kann also problemlos geschaut werden. Schön, ruhig, nachdenklich.

Blade Runner: Black Lotus ist eine sehr gut animierte Serie im Blade Runner Universum. Ein spannender Plot mit cooler Atmsophäre, interessanten Charakteren und großartiger Musik macht das hier zu einer Perle. Da jedoch noch nicht alle 13 Episoden ausgestrahlt worden sind, habe ich mich dagegen entschieden, es jetzt schon als Top-Anime zu bezeichnen.

Komi-san wa, Comyushou desu. ist ein witziges romantisches Anime, rund um ein Mädchen, das psychologische Probleme hat, mit anderen Menschen zu kommunizieren. Die erste Episode ist sehr gut gemacht, sehr gefühlvoll. Die nächsten Episoden konnten leider den Charme des Anfangs nicht mehr so gut einfangen, vor allem deshalb, weil mir die neu dazukommenden Nebencharaktere allesamt nicht gefallen. Die Serie bleibt aber dennoch bis zum Schluss witzig, also eine angenehm lockere Unterhaltung für Zwischendurch. Hätte man sich die Mühe gemacht, den Rest der Serie auf dem Niveau der Pilotfolge zu halten, hätte hier ein Meisterwerk entstehen können. So ist es einfach eine nette Romcom, für die ich in dieser Season zufällig genug Zeit hatte. In Japan selbst wurde diese Serie übrigens ziemlich stark kritisiert (>>hier nachzulesen<<). Wie typisch bei diesen episodenhaften Liebesgeschichte gibt es kein richtiges Ende und ob irgendwann eine zweite Staffel kommen wird, steht in den Sternen.

Sakugan hat sehr gut begonnen, mit großem Potenzial, einem interessanten Geheimnis und einer fantastischen Vater-Tochter-Kombo. Doch leider hat sich die Serie bald in zahlreichen Nebengeschichten verstrickt und bewegte sich nicht vorwärts. Wegen der tollen Chemie zwischen Vater und Tochter bin ich weiter dran geblieben, doch die Serie endet in einem Cliffhanger und wann die zweite Staffel kommt, steht noch in den Sternen.

Kyoukai Senki, ein Mecha-Anime, hat sehr interessant begonnen, wurde dann aber mit Folge zu Folge langweiliger. Man merkt sehr gut, wie hier versucht wurde, ein Epos im Stil von Gundam Wing aufzubauen, doch in all dem Worldbuilding und Nebengeplänkel ist die Spannung leider total verloren gegangen. Außerdem sind Animationsstil und Charakterdesing ziemlich veraltet. Geht im Jänner direkt weiter, jedoch ohne mich.

Lupin III: Part 6 – Lupin eben. Wer ihn mag, wird hier wieder einschalten, wer nicht, der wird das hier ignorieren. Persönlich bin ich ein Lupin-Fan, finde aber, dass diese Staffel hier die bisher schlechteste ist. Geht im Jänner direkt weiter und ich werde natürlich dabei bleiben.

Kaizoku Oujo hätte das Potenzial gehabt, nicht nur das Top-Anime der Season zu werden, sondern auch des Jahres und sogar in meine persönliche Top-Liste aufgenommen zu werden. Plot, Charaktere, Animationen, Kampfszenen – alles einfach großartig! Eine Adelstochter reist mit einer Gruppe japanischer Piraten rund um die Welt, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Klingt richtig spannend und macht lange Zeit auch Spaß, doch dann kommt dieses Ende und ruiniert alles. Ja, eines dieser Finale, die im Nachhinein eine ganze Serie zerstören. Sehr schade und extrem frustrierend.

Takt Op. Destiny schlägt in die gleiche Kerbe wie Kaizoku Oujo: Viel Potenzial; starker Anwärter auf Top-Anime der Season, gar des Jahres; interessante Charaktere, großartige Animationen, fantastische Kampfszenen, phänomenale Musik. Doch dann ebenfalls ein Ende, das alles ruiniert. Im Gegensatz zu Kaizoku Oujo kam dieses furchtbare Ende jedoch nicht überraschend, sondern hat sich schon ein paar Episoden vorher angekündigt, war also nicht derart extrem furstrierend. Nun, man hätte halt schon viel früher wissen müssen, dass diese Serie nur Werbung für ein Computerspiel ist.

Isekai Shokudou 2 hat mich enttäuscht. Die erste Staffel rund um dieses Fantasy-Restaurant hat mir sehr gut gefallen, doch jetzt hat die Serie irgendwie an Charme verloren. Oder ich war einfach nicht in Stimmung für diese Art von ruhigem Anime.

Diesmal bin ich leider nicht dazu gekommen, ältere Animes nachzuholen. Beastars, JoJo, Odd Taxi und World Trigger also stehen weiterhein auf meiner Watchlist, ebenso die dritte Staffel von Log Horizon. Außerdem wartet ja auch noch Gintama auf mich.

Edens Zero, Boruto und One Piece lese ich ja, habe die Serien also nicht geschaut, ebenso Shin no Nakama ja Nai to Yuusha no Party wo Oidasareta node, Henkyou de Slow Life suru Koto ni Shimashita.

Ausblick auf den Winter 2022:
Eigentlich gibt es da nicht viel, was von den Vorschauen her mein Interesse geweckt hätte. Demon Slayer 2 und Genius King 2 sind Pflichttermine für mich und sonst eigentlich nichts.

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Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Ich werde also die nächsten zwei Wochen die Winterferien genießen und daher auch diesen Blog ein bisschen ruhen lassen. Die nächsten Kritiken sollten am 08. Jänner 2022 kommen. Und was erwartet euch da? Nun, momentan lese ich den neunten und letzten Band von The Expanse, also das kommt sicherlich. Vielleicht schaffe ich es auch Matrix 4 im Kino zu schauen und vermutlich wird auch irgendein Weihnachtsfilm eingeschaltet werden. Serienmäßig steht viel auf meiner Watchlist, aber aktuell bin ich in der Mitte von Arcane und vermutlich wird auch The Witcher in den Ferien gebinged werden. Viele andere Serien veröffentlichen wöchentlich neue Episoden, also da wird man wohl noch eine Weile warten müssen. Aber auch mein Turm mit noch zu spielenden Brettspielen ist ziemlich hoch und am liebsten würde ich die alle da an einem Abend spielen: Momiji, Santa Maria, Undo und Marvel Villainous.

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Gedankensprung: Jahresrückblick 2021 / Ausblick 2022

Jahresrückblick 2021

Das Jahr 2021 neigt sich seinem Ende und somit wird es auch Zeit sich den unzähligen Jahresrückblicken anzuschließen, die jetzt überall gedeihen. Was mir 2021 am besten gefallen hat, soll hier zusammengetragen werden und somit einen Abschluss für dieses Jahr bieten. Wobei ich anmerken möchte, dass ich über Dinge spreche, die ich in diesem Jahr kennengelernt habe, es ist also nicht alles neu in diesem Jahr erschienen.
Dieses Jahr stand für mich ganz im Zeichen von Dune, denn sowohl das Brettspiel als auch der Film waren für mich die beiden Highlights von 2021.

Gesellschaftsspiele
Wir starten mit dem Bereich, der auf meinem Blog die meisten Besucher erhalten hat: Brett- und Kartenspiele.
Ohne Zweifel war Dune Imperium (Dire Wolf) für mich das beste Spiel des Jahres. Ebenfalls sehr gut gefallen haben mir Floriferous (Pencil First Games), Pax Pamir (Wehrlegig Games), Stellar (Renegade), Glasgow (Lookout Spiele), Spirits of the Wild (Mattel) und Canopy – Baumkronen (Weird City Games / Kosmos).
Dieses Jahr kam genau eine Erweiterung für eines meiner liebsten Spiele und sie hat mir auch sehr gut gefallen, nämlich 7 Wonders Duel – Agora Erweiterung (REPOS Production).

Filme
Von den drei Filmen, die ich dieses Jahr unbedingt sehen wollte, habe ich am Ende nur einen geschaut, der dann auch für mich der beste Film des Jahres ist, wenn nicht überhaupt der letzten paar Jahre, nämlich Dune. Daneben gab es aber nur noch sehr wenige Filme, die ich für mich als „Top“ bezeichnen würde, nämlich Space Sweepers, Red Notice, Kate und Free Guy.

Bücher
Vor allem dieser Bereich war wie bereits in den letzten Jahren extrem Science-Fiction-lastig, doch es gab auch genug Ausflüge in andere Genres. Vor allem habe ich dieses Jahr auch viele Sachbücher gelesen.
Von den Büchern, die mir dieses Jahr am besten gefallen haben, kann ich leider keines nennen, das besonders hervorgestochen wäre. Aber es gab durchaus eine Reihe von Büchern, die mir sehr gut gefallen haben: Harari, Yuval Noah – Sapiens 2. Die Falle (Graphic Novel) / Dorren, Gaston – In 20 Sprachen um die Welt. Die größten Sprachen und was sie so besonders macht / Weir, Andy – Project Hail Mary / Wells, Martha – Tagebuch eines Killerbots 2: Der Netzwerkeffekt / Wells, Martha – Tagebuch eines Killerbots (dt. #3; eng. #6): Fugitive Telemetry / Stuchtey, Benedikt – Geschichte des Britischen Empire.

Serien
Serienmäßig war 2021 für mich leider nicht sehr ertragreich, da viele meiner Lieblinge letztes Jahr abgeschlossen worden sind und zahlreiche geplante Staffeln dieses Jahr erneut verschoben wurden. Von dem, was ich dann konkret geschaut habe, war Squid Game ohne Zweifel mein Liebling. Aber auch noch ein paar weitere Serien – hauptsächlich Comedy und Sci-Fi – haben mir sehr gut gefallen: Star Trek Lower Decks, Brooklyn Nine-Nine, Magnum P.I., Hubert und Staller, The Expanse, The Astronauts und The Mandalorian.

Ausblick 2021

Filme: Ich bin mal vorsichtig optimistisch, dass die Kinolandschaft sich wieder normalisiert und ich dann hoffentlich Phantastische Tierwesen 3: Dumbledores Geheimnisse, John Wick 4, Jurassic World 3, Avatar 2, Mission: Impossible 7, Uncharted, Spider-Man: Into the Spider-Verse 2 und Tod auf dem Nil schauen kann.
Serien: Außer den nächsten Staffeln meiner Lieblingsserien hätte ich nichts gehört, das meine Vorfreude besonders geschürt hätte, außer Halo.
Bücher: Da ich den letzten Teil von The Expanse gerade lese, beschränkt sich meine Vorfreude auf Sapiens 3 von Harari und die Fortsetzung der Killerbot-Reihe von Wells.
Spiele: Ich wüsste nicht, welche Spiele 2022 neu erscheinen. In meinem Bericht über Essen 2021 habe ich bereits sämtliche Spiele aufgelistet, die ich noch gern spielen würde. Dabei auf der Liste ganz oben steht Lost Ruins of Arnak (CGE).

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Werbung: Galactic Snackin‘ Grogu

Wer eine Idee für ein Last Minute Weihnachtsgeschenk braucht, ist hier genau richtig. Grogu, aka Baby Yoda, ist einfach eine großartige Figur, sei es als Dekoration für Star Wars Fans oder konkret als Spielzeug für die Kleinen. Diese Version hier, nämlich Galactic Snackin‘ Grogu, bringt vier Accessoires mit sich, die ihn jeweils andere Geräusche machen lassen.
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Spiel: Pax Pamir – Second Edition (Wehrlegig Games)

Tolles, intensives Strategiespiel.
Von Cole Wehrle (ca. 45-120 Min.; 1-5 Spieler)
In diesem optisch großartigen Spiel wird „The Great Game“ nachgezeichnet. Briten, Russen und Afghanen kämpfen um Einfluss im Pamir-Gebiet. Es ist aber nicht nur vom Thema her historisch und gut recherchiert, sondern auch sämtliche Bilder sind Replikas historischer Gemälde aus jener Region. Wenn man dieses Spiel in Händen hält, ist es, als würde man ein Museum für afghanische Geschichte besichtigen. Wirklich sehr gut gemacht. Aber da hört das nicht auf, denn das „Spielbrett“ ist ein Stofftuch, das man beim Wegräumen zusammenrollen kann und die Einflusssteine sind richtig markante Klötze, also nicht nur optisch, sondern auch haptisch ist dieses Spiel ein Hochgenuss.
Aber nicht nur vom Material her, sondern auch von den Mechanismen macht dieses Spiel viel Spaß. Im Herzen ist das hier ein kartengesteuertes Area-Control-Spiel. Doch mit diesen Karten gibt es einige einzigarte und innovative Mechanismen, die ich zumindest noch nirgends anders gesehen habe. Das allein ist schonmal toll. Doch dann wird noch ein ganzer Topf Komplexität darüber geschüttet. All die Regeldetails können zunächst abschrecken, ist das Regelheft schließlich weder dünn noch übersichtlich. Und leider sind viele Regeldetails nicht wirklich intuitiv, aber teilweise spielentscheidend. Doch wenn man sich einmal da durchgekämpft hat, die Schale geknackt hat, dann offenbart sich ein Juwel, das nicht umsonst so eine riesige Fanbasis in der Spielewelt hat.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Serie: Jurassic World. Camp Cretaceous – Staffel 4

Schade.
Im Vergleich zu den vorhergehenden Staffeln ist diese hier wesentlich schlechter. Ich habe bereits damals geschrieben, dass Staffel 3 einen zufriedenstellenden Abschluss bietet. Im Nachhinein betrachtet, hätte man es dabei belassen sollen: drei tolle Staffeln, ordentliches Ende, aus. Dennoch wurde diese vierte Staffel nachgereicht und das offene Ende verlangt regelrecht nach einer fünften. Plot und Charakterentwicklungen waren diesmal leider extrem lächerlich und uninteressant, wenig Spannung und viel nerviges Zeitgeschinde.
Mehr aber beunruhigt mich, dass die Serie ja auf den dritten Jurassic World Film vorbereiten soll. Wenn diese Serie also ein Indiz dafür ist, was uns im Kino erwarten wird, dann schwant mir Übles.
Fazit: Nicht zu empfehlen. Bei Staffel 3 aufhören.

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