Eine weitere Kickstarter–Ameritrash-Misere.
Von Gordon Calleja (ca. 30-120 Min.; 1-4 Spieler)
Man stelle sich die Filme Oldboy oder Kill Bill als Brettspiel vor, in typischer Ameritrash-Manier mit jede Menge Miniaturen. Ich sag`s einfach gerade heraus: Das Spiel ist schlecht. Es gibt so viele Details, die einfach nicht funktionieren, dass es nur noch lächerlich ist. Dazu kommt ein sehr schlechtes Regelwerk.
Zuerst gilt es einen Charakter auszuwählen, den man in den verschiedenen Trainingseinheiten kontinuierlich stärker macht. Da sind wir bereits bei den ersten unnötigen Momenten. Diese Trainingsphasen ziehen das Spiel einfach in die Länge, hätten eigentlich viel besser integriert werden können. Dann sucht man sich ein Gebäude aus, stellt seine Figur dort hinein, bewegt sich durch die Räume und tötet Gegner, währenddessen die Mitspieler gar nichts machen und gelangweilt vor sich hin dösen. Die Kämpfe sind zu einfach, in beiden Sinnen des Wortes. Ich werfe Würfel und mache, was drauf steht. Punkt. Durchs Training habe ich mehrere Fähigkeiten erworben, darf aber immer nur eine einsetzen, was einem die Möglichkeit für lustige Kombinationen nimmt. Aber auch ohne diese Fähigkeiten kommt es höchstselten vor, dass man einen Kampf verliert, denn es ist zu einfach. Und wenn man dann tatsächlich mal verliert, kann einfach der nächste Spieler ins leergefegte Haus stürmen und die Punkte holen, was einfach extrem frustrierend ist.
Wenn du ein Spieler bist, der sich Dank der tollen Optik und der coolen Minis ins Thema hineinversetzen und sich emotional in den Würfelwurf reinsteigern kann, dann bist du ein Ameritrash-Fan und wirst Spaß an diesem Spiel haben. Da sind wir aber schon beim nächsten Punkt: Wer braucht so viele Minis? Einfach das Spiel schwerer und teurer machen, typisch Kickstarter eben. Denn wie letztens ausgeführt: Wenn das Spiel nicht viel hermacht, dann muss es optisch passen. Und viele Minis bringen viele Unterstützer auf Kickstarter.
Das schlimmste aber ist die Punktevergabe. Du musst Gangsterkarten vor dich hinlegen und nur wenn in dem Gebäude, das du nach Zufallsprinzip auswählst, zufällig ein entsprechender Gegner drin ist, kriegst du Punkte. Und es kann sogar sein, dass sich dein Gangster eine Runde lang in keinem Gebäude befindet und es für dich damit eigentlich unmöglich ist, Punkte zu machen, was du aber nicht weißt, da es ja geheim und zufällig ist. Du könntest aber in der Trainingsphase in Gebäude spähen, was jedoch nicht viel bringt, weil die Mitspieler, die das nicht machen, extra in diese Gebäude gehen, damit deine Aktion sinnlos war. Und selbst wenn sie dir deine Gebäude lassen, ist das Zufallsprinzip meistens nur minimal reduziert, wenn du eben nicht deinen Gangster gesehen hast.
Fazit: Ein gutes Spiel fürs Muskeltraining beim Rumtragen, aber zum Spielen ist das hier keine Empfehlung.
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Inhalt: Cosima Amberson und John A. Glennscaul sind erbitterte Konkurrenten. Im Kampf um Macht und Geld schrecken die intergalaktischen Konzernbosse vor nichts zurück. Doch nachdem die beiden zwei Jahre lang gemeinsam auf einem defekten Raumfrachter festhingen, müssen sie zusammenarbeiten, um ihre Imperien wieder zu Stärke zu führen und ihre zahlreichen Feinde in die Schranken zu weisen. Der Diebstahl eines KI-Moduls könnte ihre Probleme lösen – aber ihre Verfolger sind so gerissen und skrupellos wie Cosima und John selbst. Eine wilde Jagd durch den Weltraum beginnt.
Inhalt: Neuseeland 1984. Boy, ein elfjähriger Junge und riesiger Michael Jackson Fan, lebt mit seinem Bruder und drei Cousinen bei ihrer Großmutter. Eines Tages muss die Großmutter wegen einer Beerdigung wohin fahren und bleibt einige Tage weg. In dieser Zeit muss Boy, als ältester der Kinder, sich um alles kümmern. Da kommt sein lange abwesender Vater zurück, doch dessen Motivation hierfür ist nicht das, was Boy sich erhofft.
Was soll man zu diesem Spiel groß sagen. Es ist das klassische Zieh-eine-Karte-spiel-eine-Karte-mach-was-drauf-steht. Und ganz originell stehen dann solche Dinge drauf wie „Mitspieler müssen Karten abwerfen“ oder „Ich ziehe eine Karte eines Mitspielers“. Mein Freund, der das auf Kickstarter unterstützt hat, tut mir wirklich Leid. Voller Freude ist er gekommen mit diesem Spiel, dessen Thema – eine Einhornarmee aufstellen – und Grafik viel Spaß versprochen haben. Doch dann spielt man es und, naja, nein, es ist nicht witzig. Es ist nicht mal spannend, interessant oder sonst was. Das größte Problem ist, dass es viel zu lange dauert, fast doppelt so lange als die angegebenen 45 Minuten. Wenn das Spiel kurz wäre, dann könnte man sich an den netten Bildern erfreuen, darüber lachen und noch ehe sie langweilig geworden sind, wäre das Spiel schon zu Ende. Hier aber hauen alle ständig auf den Führenden drein, was dazu führt, dass erst dann irgendjemand gewinnt, wenn niemand mehr ordentliche Konterkarten hat. Das dauert dann aber so lange, dass man sich für die Bilder gar nicht mehr interessiert und der anfängliche Humorfaktor nirgends mehr zu finden ist.
Inhalt: „Was bist du bloß für ein Schwein!?“, ruft ihm seine Mutter zu, als das kleine Schwein Porki sich mal wieder danebenbenommen hat. Und weil Porki auf diese Frage keine Antwort weiß, macht er sich auf die Reise, um es endlich herauszufinden. Unterwegs trifft er Schweine aller Art: zum Beispiel Wolltraut, die Wollmilchsau, Pigasso, das Pinselohrschwein, oder Praline, das Trüffelschwein – und sogar eine kleine Meerjungsau! Als Porki dann auch den Schweinehund überwunden hat, merkt er endlich, was seine wahre Bestimmung ist: Er ist ein richtiges Glücksschwein!
Inhalt: Einige Jahrzehnte in der Zukunft leben alle Menschen in der „Oase“, einer virtuellen Welt. Natürlich muss man immer wieder in die Realität zurückkehren, um seinen Pflichten nachzugehen, aber jede freie Minute wird in der Oase verbracht. Der Erschaffer dieser Welt ist nun gestorben und hat ein Spiel online gestellt. Wer dieses als erster beendet, erbt seinen gesamten Besitz und wird der neue Chef der Oase. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt und so mancher schreckt nicht davor zurück, die Rivalität auch in der Realität auszutragen.
Das ist schwer zu erklären. Es ist einfach ein schöner, gemütlich Ort, in dem man sich wohlfühlen und mit dem man sich identifizieren kann. Das zweistöckige Haus von Donald Duck mit dem kleinen Garten drum herum wirkte einfach wie eine Kopie des Hauses meiner Kindheit. Aber auch die Abenteuer, die sie erlebten, waren derart, dass man sich als Kind durchaus vorstellen konnte, dass einem so etwas auch passiert. Ich glaube, der Grund, warum mir Entenhausen so gut gefällt, ist der gleiche, weshalb mir Star Trek so gut gefällt: es ist optimistisch, hell und fröhlich. Es ist keine düstere Welt, die Superhelden benötigt, die bei ihren Kämpfen alles zerstören.
Eigentlich wäre das hier schon ein cooles Spiel. Wir rollen Würfel, einmal für den Gegner, einmal für den Held, dann wird das ausgewertet und man bekommt eine Belohnung. Durch die Charaktere und spezielle Würfelseiten kann man Würfelmanipulationen durchführen, man hat also durchaus mehrere Optionen. Dazu kommt ein Can’t-Stop-Element, ob man eben tiefer ins Dungeon gehen will und vielleicht alles verliert oder ob man aufhört. All das macht eigentlich schon Spaß und ist gut ausgeführt, gut durchgerechnet. Aber es ist ein Solospiel! Während ein Spieler würfelt, haben die anderen nichts zu tun und es gibt auch keinen Grund, den aktiven Spieler zu beobachten, weil seine Resultate keinerlei Auswirkungen auf die anderen haben. Wenn man nicht gerade selbst am Zug ist, der sich aufgrund der vielen Entscheidungen ziemlich in die Länge ziehen kann, ist das ein sehr langweiliges Spiel.
Inhalt: Seit vielen Tausend Jahren führt die Menschheit Krieg gegen die geheimnisvollen Crul. Und seit ebenso langer Zeit erzählt man sich Geschichten von der Hauptstreitmacht des Feindes, die seit Ewigkeiten durch die endlosen Weiten des interstellaren Raums unterwegs ist, um eines Tages die Kernwelten der menschlichen Zivilisation zu vernichten. Der ehemalige Soldat Jarl, dem man Verrat und Mord zur Last legt, ist auf der Flucht vor den eigenen Verbündeten. Als Gejagter muss er die legendäre Erde finden, jenen mythischen Ursprungsplaneten der Menschen. Denn dort soll die größte aller Waffen lagern, eine Waffe, die den Krieg beenden und Frieden bringen kann. Jarls Suche führt ihn durch die Tiefe der Zeit. Doch er ahnt nicht, dass er nur ein Werkzeug in einem viel größeren Plan ist.
