Buch: Taylor, Dennis E. – Alle diese Welten (Bobiversum 3)

Solider Abschluss.
Inhalt: Hundert Jahre nachdem Bob Johansson ausgezogen ist, um auf fremden Planeten eine neue Heimat für die Menschheit zu finden, kann man sagen, dass er seine Mission erfüllt hat. Unzählige Kolonien haben er und seine Kopien in der Galaxis gegründet und die Menschen vor dem Aussterben bewahrt. Dabei haben sie sich allerdings einen mächtigen Feind in Form einer hoch entwickelten Alien-Zivilisation gemacht, die nun die Menschheit bedroht. Um den Kampf gegen die Aliens zu gewinnen, müssen die Bobs alles riskieren.
Das Buch stellt sicherlich alle zufrieden, die bereits die ersten beiden Bände gelesen haben, interessant fanden und auf den Abschluss gespannt waren. Das Ende ist zufriedenstellend, durchaus gelungen. Natürlich können bei dieser Art von Geschichten immer weitere Fortsetzungen folgen, doch das ist nicht nötig und das Buch lädt wunderbar dazu ein, einfach selbst ein bisschen von den unendlichen Möglichkeiten dort draußen zu träumen.
Was ich schade fand und weshalb ich nicht in Begeisterungsstürme ausbreche, ist die Tatsache, dass das Element des Entdeckens und Erforschens hier viel zu kurz kommt, also das, weshalb mir die ersten beiden Bände so gut gefallen haben. Das ist jedoch verständlich, denn der Autor wollte sämtliche Handlungsstränge zu Ende bringen nicht noch neue eröffnen, weshalb das voll in Ordnung geht.
Fazit: Die gesamte Trilogie ist sehr zu empfehlen.

Auf Amazon zu kaufen:
Alle diese Welten: Roman (Bobiverse, Band 3)
Wenn Ihr das Buch über diesen Link kauft, unterstützt Ihr diesen Blog. Vielen Dank dafür!
Veröffentlicht unter Bücher | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | 4 Kommentare

Serie: Stranger Things – Staffel 3

Großartig! Ich habe schon lange nicht mehr eine ganze Staffel in nur einer Nacht geschaut.
Wer Stranger Things bisher mochte, wird auch hier voll zufrieden gestellt werden. Der Neuzugang im Cast passt perfekt, die neuen Gegner sind interessant und auf die Sidestory von Elf wurde zum Glück verzichtet, also alles sehr positive Entwicklungen, die die dritte Staffel meiner Meinung nach viel besser als die zweite haben werden lassen. Der Schluss ist schön, absolut zufriedenstellend, wenn auch etwas traurig. Außerdem wirkt er ziemlich absolut, es braucht da gar keine vierte Staffel mehr, aber schauen würde ich sie auf jeden Fall.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht unter Serien | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 5 Kommentare

Film: Spiderman – Far From Home (2019)

Gelungener Marketing-Gag.
Superhelden-Action mit Tom Holland von Jon Watts. 129 Min.
Inhalt: Der freundliche Junge Peter Parker ist der Superheld, der als Spiderman bekannt ist. Er beschließt, gemeinsam mit seinen Freunden Ned, MJ, Flash und anderen auf eine Reise zu gehen. Natürlich ist auch im Urlaub sein Einsatz gefragt.
Monatelang wurde dieser Film als alleinstehender Spiderman-Film im MCU beworben, ohne größeren Plot-Kontext, also als angenehmer Sommer-Superheldenfilm. Doch dann wurde plötzlich vermittelt, dass dieser Film der Abschluss der MCU-Phase 4 ist, man ihn also schauen sollte, wenn man alles andere im MCU auch schon gesehen hat. Das war natürlich eine klare Botschaft an all die Unentschlossenen und Zweifler. Tja, was man nicht alles macht, um Leute ins Kino zu locken. Also sag ich hier ganz klar: Endgame war der Abschluss! Natürlich können die Ereignisse von dort im weiteren MCU nicht ignoriert werden, aber einfach den ersten Film danach als eigentlichen Abschluss zu bezeichnen, ist schon etwas dreist. Aber es hat funktioniert, denn die Leute sind in die Kinos geströmt und haben sich dann am Ende über die Mid- und End-Credit-Scenes geärgert, in denen Cliffhanger direkt in Phase 5 überleiten.
Ich finde den Film nicht schlecht, überhaupt nicht, er ist sehr witzig und der Gegner ist erfrischend untypisch, also absolut gute Unterhaltung. Dennoch bin ich mit dem Gefühl zurückgeblieben, hier einfach nur in eine Falle von Disney getappt zu sein: „Endgame ist zwar der Abschluss einer Saga, aber das MCU geht weiter. Bleibt bei uns!“
Fazit: Sehenswert.

Veröffentlicht unter Filme | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Serienzukunft

Da wir jetzt ja schon fast mitten im Sommer sind und die große Serienzeit (Oktober – Juni) beendet ist, wird es Zeit zu kontrollieren, wie es mit den Serien weitergeht, die ich schaue.
Tja, wie bereits letztens erwähnt, wurde die tolle Serie Whiskey Cavalier bereits nach einer Staffel abgesetzt. Im Gegensatz dazu haben (was heutzutage eh eine Seltenheit ist), Game of Thrones und The Big Bang Theory ihr natürliches Ende erreicht, denen auch Life in Pieces jetzt im Juli und Killjoys im August folgen werden. Also schon mal fünf Serien, die für mich nicht weiterlaufen werden.
Dazu kommen noch die Serien, bei denen weiterhin große Fragezeichen dahinter stehen: Wird es eine sechste Staffel von Fresh off the Boat geben? Eine fünfte Staffel von The Expanse?
Ganz konkret gibt es also nur sehr wenige Serien, die mir gefallen und deren Fortsetzung für eine weitere Staffel gesichert ist und die bisherigen Vorschauen präsentieren nichts, was mein Interesse geweckt hätte. Dadurch habe ich Zeit, Serien auszuprobieren, die normalerweise nicht so in mein Schema passen und wer weiß, vielleicht entdecke ich ja dadurch irgendein Juwel. Andererseits beginnt gerade die Anime-Sommer-Staffel und da sind so viele Serien dabei, die interessant klingen, dass es eigentlich eh gut ist, mehr Zeit zu haben.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spiel: Spirit Island (Pegasus Spiele)

Kooperatives Chaos.
Von R. Eric Reuss (ca. 90-120 Min.; 1-4 Spieler)
Dieses Spiel basiert auf einer sehr interessanten Prämisse: Die Spieler sind die Naturgeister einer Insel und versuchen gemeinsam die europäischen Kolonisten zu vertreiben, die versuchen, dort Fuß zu fassen. Das Spiel ist ziemlich komplex, mit vielen Dingen, die immer wieder passieren und zahlreichen Optionen für die Spieler. Ich persönlich habe es als sehr schwierig empfunden, ständig alles im Auge zu behalten, was wann wo passiert und dementsprechend war es auch schwierig Strategien zu entwickeln und zu planen. Dazu kommt noch, dass alle Spieler ihre Aktionen gleichzeitig ausführen, was durchaus in Chaos enden kann. Es gilt hier wirklich als Spieler diszipliniert zu sein und eine gute Kommunikation zu haben. Also an einem Spieleabend mit Lärm an anderen Tischen würde ich das hier nicht spielen. Auch Personen am Tisch, die nicht mitspielen, würde ich sofort wegschicken, es sei denn, sie sind still oder produktiv. Dieses Spiel erfordert wirklich Ruhe, Konzentration und Kommunikation.
Tja, mir gefällt das Spiel nicht. Es ist einfach zu viel, was hier passiert, zu viele Regeldetails, zu viele Spezialfunktionen, zu viele Sondersituationen. Es ist halt ein kooperatives Ameritrash-Spiel. Vielen gefällt das, ständig zu lesen, was sich verändert, was jetzt passiert, in die Welt einzutauchen. Für mich persönlich hat dieses Spiel den Bogen überspannt. Aber das sollte nicht überraschen, denn mir hat ja auch Robinson Crusoe schon nicht gefallen. Es macht mir einfach keinen Spaß, unnötig schwere Koops zu spielen, die man nur in einer Partie von 100 gewinnen kann, wenn man zufällig die richtige Kombination von Charakteren für den Gegner hat und die idealen Karten gezogen werden. Aber wer das mag, wird auch hier seine Freude haben.
Fazit: Sollte probiert werden.

Auf Amazon zu kaufen:
Pegasus Spiele – Spirit Island (deutsche Ausgabe)
Wenn Ihr das Spiel über diesen Link kauft, unterstützt Ihr diesen Blog. Vielen Dank dafür!
Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiele | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Buch: Brandhorst, Andreas – Eklipse

Der schwächste Brandhorst bisher, aber nicht schlecht.
Inhalt: Nach langer Reise kehrt das Raumschiff Eklipse zur Erde zurück. Dort findet die Crew eine völlig veränderte Welt vor, von der fast alle Menschen verschwunden sind. Außerdem stellt sich heraus, dass sich ein blinder Passagier an Bord befand: ein Spike, die gefährlichste bekannte Lebensform der Galaxis, die die Biosphäre eines ganzen Planeten innerhalb weniger Tage infizieren kann. So muss die Crew der Eklipse nicht nur das Geheimnis lüften, was mit den Menschen auf der Erde geschehen ist. Sie muss auch zu einer unmöglichen Mission aufbrechen und das Spike vernichten, bevor es Gelegenheit bekommt, seine Saat auszubringen.
Die beiden Probleme dieses Buches sind der Anfang und das Ende. Der Anfang wirkt sehr überhastet und so, als hätte der Autor in den billigsten Kisten nach Tricks gekramt, um Spannung aufzubauen. Aber es funktioniert, denn sobald die Crew auf der Erde unterwegs ist, haben wir hier wirklich ein solides Sci-Fi-Abenteuer in typischer Brandhorst-Manier vor uns: spannend, kreativ, durchdacht mit auch der nötigen Portion Action. Es zahlt sich also absolut aus, sich am Anfang durchzukämpfen.
Über das Ende muss ich aber schon auch ein paar Worte verlieren. Es ist grundsätzlich dank einer überraschenden Wendung schon zufriedenstellend, aber halt ein typisches Sci-Fi-Ende, was einem gefallen muss. Ich bin grundsätzlich kein Freund von Geschichten mit temporalen Anomalien oder Parallel-Universen, aber wenn es gut gemacht ist, dann passt es. Brandhorst hat bereits letztes Jahr mit dem großartigen Die Tiefe der Zeit bewiesen, dass er das kann. Hier ist es nicht schlecht gemacht, nur im direkten Vergleich der beiden Bücher bleibt man bei Eklipse doch ein bisschen enttäuscht zurück.
Grundsätzlich denke ich schon, dass Brandhorst-Fans hier gut bedient werden und auch ich wurde toll unterhalten, aber wer noch nie ein Buch dieses Autors gelesen hat, sollte mit einem anderen beginnen.
Fazit: Lesenswert.

Auf Amazon zu kaufen:
Eklipse: Roman
Wenn Ihr das Buch über diesen Link kauft, unterstützt Ihr diesen Blog. Vielen Dank dafür!
Veröffentlicht unter Bücher | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Serie: Siren. Mysterious Mermaids – Staffel 1

Interessant, aber doch irgendwie langweilig.
In der Serie geht es um den Ort Bristol Cove, wohin plötzlich zwei Meerjungfrauen kommen. Das interessante an der Serie ist nun, dass hier nicht mit Magie und weiteren fantastischen Wesen gearbeitet wird, sondern alles relativ realistisch gehalten wird, mit Meerwesen eben als bisher unentdeckter Spezies. Auch der Grund, warum die Meerjungfrauen plötzlich auftauchen (Überfischung) und die damit einhergehenden Kommunikationsschwierigkeiten basieren auf diesem Realismus. Ich finde, die Serie ist sehr gut durchdacht und ausgeführt. Natürlich dürfen auch eine geheime Militärorganisation und böse Meerwesen nicht fehlen, um die Spannung aufrecht zu erhalten. Das ist noch ein Element, das der Serie gut gelungen ist, nämlich die Kultur der Meerwesen (Meerjungfrauen und Wassermänner) auszuarbeiten, also Jagdinstinkt, Gesang, Matriarchat, Etc.
Auch wenn die Serie eine spannende Geschichte erzählt und dank der Mystery-Elemente spannend bleibt, ist sie für mich doch auch ziemlich langweilig. Denn einerseits sind zu viele Szenen zu langatmig gehalten und andererseits sind die schauspielerischen Leistungen nicht wirklich großartig. Letzteres ist bei emotionalen oder spannenden Szenen umso eklatanter. Da für mich außerdem am Staffelende keine interessante Frage offen geblieben ist, werde ich die zweite Staffel, die gerade ausgestrahlt wird, nicht schauen. Übrigens ist bereits sogar schon eine Dritte angekündigt worden, Fans dürfen sich also freuen.
Fazit: Sollte man probieren.

Veröffentlicht unter Serien | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 3 Kommentare

Film: Instant Family – Plötzlich Familie (2018)

Schöner Film über das schwierige Thema „Adoption“.
Komödie / Drama mit Rose Byrne und Mark Wahlberg von Sean Anders. 120 Min.
Inhalt: Pete (Mark Wahlberg) und Ellie (Rose Byrne) entschließen sich, endlich eine eigene Familie zu gründen, und beschäftigen sich deshalb erstmalig mit dem Thema Adoption. Als sie ein Geschwister-Trio kennenlernen, ist es um die beiden endgültig geschehen. Über Nacht werden Pete und Ellie zusammen mit Lizzy und ihren süßen Geschwistern Juan und Lita zu einer echten Großfamilie. Plötzlich steht das Paar vor der Herausforderung, ihre neuen Aufgaben als Pflegeeltern von gleich drei Kindern zu meistern, immer in der Hoffnung, schon bald eine richtige Familie zu werden.
Dieser Film schafft perfekt die Gratwanderung zwischen Drama und Komödie. Es gibt Szenen, die einen emotional mitreißen und dann wieder Witze, die wirklich gelungen sind. Dazu ein wunderschöner Plot und gut ausgearbeitete Charaktere. Das Thema „Adoption“ wird hier nicht ins Lächerliche gezogen, aber auch nicht melodramatisch-tragisch präsentiert. Die Realität von Adoptionen, deren Vor- und Nachteile, werden nicht verheimlicht, bzw. schöngeredet, aber realistisch mit einer angenehmen Prise Humor gezeigt. Natürlich, viele Facetten des Themas werden außen vorgelassen, was einfach daran liegt, dass es so viele unterschiedliche Situationen gibt. Da ist es besser, Rosinen raus zu picken, als alles in einen Topf zu werfen. Ich empfinde den Film als gelungen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

Veröffentlicht unter Filme | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | 1 Kommentar

Gedankensprung: Anime-Update Frühling ’19

Selten haben so viele Serien zu Beginn große Versprechungen gemacht und wurden dann aber trotzdem von mir nach der dritten Episode fallen gelassen, weil sie einfach nichts geliefert haben.

Kimetsu no Yaiba war, nicht nur in Ermangelung von Alternativen, sondern weil es wirklich gut ist, meine Lieblingsserie in dieser Staffel und sie läuft im Sommer direkt weiter, was mich sehr freut. Es geht hier um einen Jungen, dessen Familie von einem Dämonen getötet worden ist. Nur seine Schwester hat überlebt, aber hat sich in eine Dämonin verwandelt. Er reist nun mit ihr im Schlepptau durch das Land, um eine Heilung zu finden. Im Sommer geht es direkt weiter und ich freue mich sehr darüber.

Carole & Tuesday ist ein sehr gut gemachtes Musikanime. Ich habe selten eine derart tolle Produktionsqualität erlebt. Es ist angesiedelt in der Zukunft, auf dem kolonisierten Mars, wo zwei Mädchen versuchen eine Musikkarriere zu starten. Das Tolle ist nicht nur die Optik und die wunderbare Detailverliebtheit, sondern auch die Musik. Wurden hierfür doch extra professionelle Musiker aus der ganzen Welt angeheuert, um die Lieder zu schreiben und zu singen. Und das hat sich absolut ausgezahlt, denn die Lieder, allesamt auf Englisch, sind wirklich fantastisch. Es geht im Sommer direkt weiter und ich freue mich schon darauf.

One Punch Man 2nd Season ist sicher das, worauf ich mich am meisten gefreut habe und ich habe es sogar geschaut, obwohl ich das Manga lese. Humor und Charaktertiefe wurden gut adaptiert und gelungen von der ersten Staffel weitergeführt. Deshalb habe ich sie auch bis zum Ende geschaut. Aber die Kämpfe hatten, weil ein neues Studio das produziert hat, eine viel schlechtere Qualität als in der ersten Staffel, was schon eine herbe Enttäuschung war. Ich hatte dennoch Spaß, aber es konnte mich nicht wirklich wie damals fesseln. Der Cliffhanger am Ende lässt einen gespannt auf die dritte Staffel warten.

Fruits Basket (2019) ist ein Remake, das ich aus Nostalgiegründen geschaut habe. Das Original hat mir damals sehr gut gefallen, es ist einfach so süß und emotional. Die neue Version ist ziemlich ähnlich und fängt das auch sehr gut ein.
Senryuu Shoujo ist ein süßes Anime über ein paar Oberschüler, die nur in Gedichtform miteinander sprechen und dabei die Liebe suchen.
Kono Oto Tomare! ist eine Serie über das Koto, ein traditionelles japanisches Musikinstrument. Diese Serie hätte ich fallen lassen, wenn mir nicht die Musik so gut gefallen hätte. Das ist wirklich etwas sehr beeindruckendes.
Mayonaka no Occult Koumuin war länger als drei Episoden interessant und deswegen habe ich sie auch zu Ende geschaut, sie ist aber ab der Mitte schon sehr langweilig geworden. Es geht hier um eine Art Ghostbusters in Tokyo, die dafür sorgen, dass die Geister nicht zu viel Chaos anrichten.
Dororo, was mir ja in der Winter-Staffel sehr gut gefallen hat, hat hier nun ordentlich an Spannung verloren und war am Ende schon sehr langweilig.
Auch Fairy Gone hatte das Glück, dass es länger als drei Episoden interessant blieb. Außerdem gibt es in der Serie schon tolle Kämpfe und es spielt in einem Steam Punk Universum, zwei weitere Pluspunkte. Andererseits ist der Plot extrem chaotisch, all die Namen einfach nur verwirrend und die Charaktere langweilig. Die Serie wird im Sommer ohne mich weiterlaufen.

Ebenfalls startete diesmal Kenja no Mago, dessen Manga-Version ich lese. Ich habe reingeschaut und muss sagen, dass es eine sehr schlechte Adaption ist, die ich nicht empfehlen kann. Ganz anders ist es mit Tate no Yuusha no Nariagari, das ja weitergelaufen ist, was eine sehr gute und empfehlenswerte Adaption darstellt. Und wie bekannt lese ich auch weiterhin die Mangas zu den Serien One Piece, Boruto, Fairy Tail und Black Clover, schaue diese also nicht, bzw. sehr sporadisch.

Neben diesen aktuellen Serien habe ich auch Zeit gefunden, eine ältere zu schauen:
Is It Wrong to Try to Pick Up Girls in a Dungeon? Das habe ich deswegen geschaut, weil ich oft schon Empfehlungen dafür erhalten habe und im Sommer die zweite Staffel kommen wird. Es handelt sich hierbei um eine Fantasy-Geschichte, in welcher ein mysteriöses Dungeon durchquert werden muss. Ich finde die Serie in allen Aspekten richtig toll und freue mich schon auf die Fortsetzung.

Ausblick auf den Sommer 2019:
Nachdem der Frühling doch eher langweilig war, scheint der Sommer uns mit Serien zu überschütten. Aber wir haben ja gerade erst gelernt, dass so einige Serien viel versprechen, aber dann nur wenig halten. Am meisten freue ich mich jedenfalls auf Kanata no Astra, eine Space Opera. Schauen wir, ob die endlich gut wird. Ebenfalls kommt Dr. Stone, zu dem ich das Manga lese. Absolut zu empfehlen. Und weitere Serien, die mich neugierig gemacht haben, wären: Dungeon ni Deai wo Motomeru no wa Machigatteiru Darou ka II, Arifureta Shokugyou de Sekai Saikyou, Toaru Kagaku no Accelerator, Vinland Saga, Enen no Shouboutai, Lord El-Melloi II Sei no Jikenbo: Rail Zeppelin Grace Note, Isekai Cheat Magician, Nakanohito Genome [Jikkyouchuu], Uchi no Ko no Tame naraba, Ore wa Moshikashitara Maou mo Taoseru kamo Shirenai, Cop Craft, Bem, Katsute Kami Datta Kemono-tachi e, Quanzhi Gaoshou 2nd Season und Kengan Ashura.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Spiel: Dead Man’s Draw (Heidelberger Spieleverlag)

Flottes, lustiges Push-Your-Luck-Spiel.
Von Felideus Bubastis (ca. 10-15 Min.; 2-4 Spieler)
In diesem Spiel geht es darum, wie eben bei Push-Your-Luck üblich und wie bereits aus Port Royal hinreichend bekannt, solange Karten von einem Deck zu ziehen, bis einem das Glück verlässt oder man Angst bekommt und aufhört. Das Besonderes und Tolle an diesem Spiel ist nun, dass jede Karte ein Symbol hat, welches, wenn aufgedeckt, irgendeine Funktion auslöst. Diese Funktionen können teilweise negativ oder positiv sein und teilweise sogar taktische Optionen eröffnen. Gerade dieser letzte Punkt ist es, der das Spiel so toll macht. Man ist eben nicht nur vom Glück abhängig und auf eine Option beschränkt, sondern kann teilweise spannende Aktionsketten initiieren.
Die erste Partie zieht sich zwangsläufig in die Länge, weil man die Symbole noch nicht kennt und jedes mal nachschauen muss. Aber die sind durchaus einfach und konsequent, also schnell zu lernen, was dazu führt, dass die nächsten Partien sehr flott laufen und selten länger als 10 Minuten dauern.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

Auf Amazon zu kaufen:
Dead Man’s Draw, Kartenspiel
Wenn Ihr das Spiel über diesen Link kauft, unterstützt Ihr diesen Blog. Vielen Dank dafür!
Veröffentlicht unter Gesellschaftsspiele | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar