Serienupdate

Da ich jetzt schon lange über keine Serien mehr geschrieben habe, wird es Zeit, mal ein allgemeines Update zu bringen. Nun, mich interessiert momentan einfach nichts.
Die zweite Staffel von Blood & Treasure hätte jetzt im Sommer ausgestrahlt werden sollen und ist offiziell auch schon fertig gedreht, aber aus irgendeinem wurde sie dann doch blockiert und niemand weiß, was da jetzt los ist. Hoffentlich kommt die noch, denn das hätte meine Sommerunterhaltung sein sollen.
Somit ist das einzige – außer Anime – was ich momentan schaue: Star Trek – Lower Decks. Das hat mich positiv überrascht.
Und was ist sonst noch geplant? Altered Carbon wurde leider abgesetzt, The Expanse kommt irgendwann, Jack Ryan hoffentlich im Herbst. Brooklyn Nine-Nine wäre auch für Herbst geplant gewesen, aber aufgrund verschiedener Umstände wurde noch gar nicht mit den Dreharbeiten begonnen und es wird wohl erst nächstes Jahr weitergehen. Ob ich MacGyver weiterschauen werde, steht noch in den Sternen, aber auf Magnum P.I. freue ich mich hingegen sehr. MacGyver wird wohl irgendwann 2021 weitergehen, während Magnum P.I. im Herbst nichts verhindern sollte, da es auf Hawaii fast keine Covid-19-Fälle gibt und die Dreharbeiten daher problemlos stattfinden können. Auch The Mandalorian und Star Trek Discovery sollten laut aktuellem Infostand im Herbst weitergehen. Shetland, Stranger Things, The Kominsky Method, The Orville und Space Force hingegen sollten irgendwann 2021 weiterlaufen.
Puh, das ist jetzt sehr viel und ich bin mir sicher, dass ich etwas ausgelassen habe, aber was ich hier erwähnt habe, ist das, was mich nun mal am meisten interessiert. Für einige dieser Serien wurde bereits angekündigt, dass die nächste die letzte Staffel sein wird (The Kominsky Method, The Orville), bei anderen ist es noch nicht fix, scheint aber auch so zu sein (Stranger Things, MacGyver). Nun, lassen wir uns überraschen und hoffen auf ein weiteres gutes Serienjahr.

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Film: Murder Mystery (2019)

Ein gelungene Sandler-Komödie, die Sandler-Fans zufrieden stellt.
Krimi-Komödie mit Adam Sandler und Jennifer Aniston von Kyle Newacheck. 97 Min.
Inhalt: Der New Yorker Polizist Nick Spitz macht mit seiner Ehefrau Audrey Urlaub in Europa, um den Funken ihrer Liebe nach fünfzehn Jahren Ehe neu zu entfachen. Im Flugzeug treffen sie auf einen Milliardär, der sie zur Hochzeit seines Onkels Malcolm Quince auf seine Jacht einlädt. Bei der Hochzeit eröffnet der Millardär, dass seine neue Frau seine Alleinerbin sein soll. Nachdem Quince und sein Sohn tot aufgefunden werden, werden Nick und Audrey des Mordes verdächtigt und sie müssen nun ihre Unschuld beweisen.
Der Film ist witzig und bietet angenehme, durchaus familienfreundliche Unterhaltung. Ich persönlich finde jene Sandler-Komödien am besten, in denen er einen starken weiblichen Gegenpart hat und das ist hier definitiv auch der Fall.
Man merkt aber schon, dass der Film ein faules Drehbuch hat, das schnell dahingeklatscht wurde, um irgendeine Deadline einhalten zu können. Angefangen bei der Begründung, warum das Ehepaar Spitz von einem Milliardär eingeladen wird. Die Idee des Films ist ja, dass Frau Spitz ein riesiger Krimi-Fan ist und Herr Spitz sich endlich als guter Detektiv beweisen möchte. Dazu hätte super gepasst, wenn sie wirklich Nachforschungen betreiben und die verschiedenen Personen befragen, aber nicht einfach von einer Actionszene in die nächste laufen, bei denen noch mehr Familienmitglieder sterben und – no na ned – der letzte Überlebende der Täter ist. Ich meine, das ist schon alles unterhaltsam und witzig inszeniert worden, aber man hätte halt mit mehr Mühe ein richtiges Meisterwerk kreieren können, eine Hommage an Agatha Christie.
Wie dem auch sei, ist der Film nicht schlecht. Man träumt halt gerne davon, was hätte sein können.
Fazit: Empfehlenswert.

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Buch: Asimov, Isaac – Foundation and Earth (Foundation-Saga 7)

Das beste Buch zum Schluss und das Ende lädt – im positiven Sinne – zum Diskutieren ein.
Dieses Buch hier bildet nun den Abschluss des offiziellen 15-Bändigen Foundation-Zyklus, wie er von Asimov selbst zusammengestellt wurde und ich habe ihn auch in der von ihm vorgeschlagenen Reihenfolge gelesen. Bis auf die Imperium-Trilogie und den fünften Band der Roboter-Serie haben mir eigentlich alle Bücher sehr gut gefallen.
Dieser abschließende Band ist sehr gelungen. Wir erleben hier eine Odyssee durchs Weltall auf der Suche nach der längst vergessenen Erde. Dabei stoßen die Protagonisten auf verschiedene Welten, die von Menschen kolonisiert worden sind, dann aber vom Rest der Galaxis abgeschnitten wurden und sich über Jahrtausende hinweg individuell entwickelt haben. Das alleine ist schon sehr spannend und würde auch alleinstehend ein großartiges Werk bieten. Es kommt aber noch wunderbar hinzu, dass immer wieder auf andere Bände des Zyklus Bezug genommen wird, dass man also alles gelesen haben muss, um hier wirklich jedes Detail zu schätzen. Außerdem werden hier sehr gelungen sämtliche Handlungsstränge, offenen Fragen und Rätsel zu einem kompakten, zufriedenstellenden Abschluss verbunden. Also ja, wer den gesamten Zyklus ließt, wird am Ende nicht enttäuscht werden.
Aber soll es das gewesen sein? Für mich schon. Ich bin zufrieden mit dem, was der Autor selbst empfohlen hat. Anscheinend finden sich jedoch innerhalb des Zyklus immer wieder Anspielungen auf andere seiner Werke, wie etwa The End of Eternity oder Nemesis, weshalb angenommen wird, dass der Autor einen größeren Zyklus geplant hatte, das dann aber verworfen oder einfach nicht mehr geschafft hat. Außerdem haben nach Asimovs Tod noch viele weitere Autoren Bücher geschrieben, die in diesem Foundation-Zyklus angesiedelt sind. Wenn man das alles zusammennimmt, gibt es derzeit über 60 Bücher im erweiterten Zyklus. Auch wenn mir die 15 Bücher des „offiziellen“ Zyklus sehr gut gefallen haben, bin ich kein so großer Fan geworden, dass ich noch weitere Monate meines Lebens damit verbringen möchte. Es war ein tolles Abenteuer, aber für mich ist es zu Ende.
Fazit: Der gesamte Zyklus ist sehr zu empfehlen.

Nachtrag: Wenn jemand beschließt Asimov zu lesen, würde ich ihm auf jeden Fall empfehlen, mit I, Robot zu beginnen. Wenn einem das gefällt, sollten auch noch Band 2-4 der Roboter-Serie gelesen werden. Den fünften Band der Roboter-Serie sollte man hingegen nur lesen, wenn man bereit ist, alle 15 Bände des Zyklus zu lesen.
Es kann natürlich auch die originale Foundation-Trilogie (Foundation-Saga 3-5) für sich alleine gelesen werden, wie es ja bei der Veröffentlichung auch konzipiert war, aber ich finde, sie verliert an Charme, wenn man den Rest weglässt.

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Buch: Asimov, Isaac – Foundation’s Edge (Foundation-Saga 6)

Wieder mal ist einer Erklärung nötig, bevor wir in den letzten Zweiteiler des 15-Bändigen Foundation-Zyklus eintauchen können.
Ich habe ja schon einmal geschrieben, dass mir nicht ganz klar ist, warum die Imperium-Trilogie Teil des Foundation-Zyklus ist, aber in diesem Band wird das klar. Ebenfalls wird hier auch wieder auf die Roboter-Serie zurückgegriffen, also eine Zusammenführung des gesamten Werkes.
In diesem Buch hier wird also fortgeführt, wie die Menschheit dem Seldon-Plan folgt, um das zweite galaktische Imperium zu erschaffen. Aber was, wenn jemand den Plan zu seinen Gunsten manipulieren will?
Ich muss zugeben, dass mir der Beginn des Buches nicht gefallen hat. Aber das ist etwas Persönliches, denn ich hatte gehofft, wieder eine konkrete Seldon-Krise und deren Lösung zu sehen. Das Buch wird dann aber immer spannender und die zweite Hälfte habe ich dann regelrecht verschlungen. Das leicht offene Ende leitet über zum großen Finale.
Im fünften Band der Roboter-Serie ist ein Rätsel ans Tageslicht gekommen, das mich bis jetzt gebannt hält. Ich hatte gehofft, dass hier nun die Auflösung kommt, weil ja so viele Stränge zusammengführt werden, aber leider war dem nicht so. Nun, vielleicht ist das ja Teil des großen Finales im nächsten Band. Ich bin gespannt.
Fazit: Wer bis jetzt alles gelesen hat, sollte auch das hier noch lesen.

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Buch: Asimov, Isaac – Second Foundation (Foundation-Saga 5)

Tolle Fortsetzung!
Inhalt: Nachdem der Seldon-Plan auseinanderzufallen droht, tritt die Zweite Foundation aus ihrem Versteck und muss die Ereignisse derart leiten, dass das von der Psychohistorie vorhergesagte Ziel doch noch erreicht werden kann.
Es gibt hier eigentlich nicht viel zu sagen. Wer die Saga bis jetzt gelesen hat, wird auch hier wieder voll auf seine Kosten kommen. Noch zwei Bände!
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Asimov, Isaac – Foundation and Empire (Foundation-Saga 4)

Weiter geht’s mit dieser großartigen Serie.
Auch hier haben wir wieder Kurzgeschichten, welche die Entwicklung der Foundation erzählen, bis etwas passiert, was von Hari Seldon und seiner Psychohistorie nicht vorhergesehen werden konnte, weil es damals unvorstellbar und daher unkalkulierbar war.
All die Gründe, weshalb ich diese Saga bisher genossen habe, treffen auch hier wieder zu. Bis auf das unvorhergesehene Ereignis. Ich finde die grundsätzliche Idee gut, dass etwas passiert, was man so absolut nicht vorausberechnen kann, nur das, was Asimov dafür gewählt hat, hat halt nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Dennoch weiterhin sehr spannend und ein tolles Lesevergnügen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Buch: Asimov, Isaac – Foundation (Foundation-Saga 3)

Wir sind jetzt also mittendrin in der Foundation-Saga und es ist großartig.
Inhalt: Hari Seldon hat mit seiner Psychohistorie vorausgesehen, dass das galaktische Imperium auseinanderfallen und 30.000 Jahre Barbarei folgen würden, ehe ein zweites Imperium erneut Friede und Wohlstand in der gesamten Galaxis verbreiten könne. Er hat nun einen Plan entworfen, diese 30.000 Jahre auf 600 Jahre zu verkürzen, indem er die Foundation gründete. Dieses Buch hier folgt nun der Geschichte dieser Foundation, bzw. der Kolonie am Rande der Galaxis, in deren Zentrum sich die Foundation befindet. Es ist also konkret eine Sammlung von Kurzgeschichten, die jeweils von einem anderen Ereignis berichten, von einer anderen Krise, die mithilfe der Psychohistorie überwunden wird, um dann am Ende ein neues, friedfertiges, wohlhabendes Imperium gründen zu können.
Die Idee des Buches ist ja, dass die Psychohistorie die Zukunft voraussagt. Die Spannung liegt also nicht darin, ob sie das Ziel erreichen, sondern wie. Und dieses „wie“ ist deshalb so interessant, weil da viele philosophische, moralische und soziale Ideen ausgeführt und durchdacht werden.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich verstehe absolut, warum das Werk bei Sci-Fi-Fans so beliebt ist. Wie man das hingegen verfilmen möchte, entzieht sich jedoch meinem Verständnis. Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass sie es wie bei Altered Carbon machen, wo auch in jeder Staffel neue Schauspieler kommen.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Spiel: Santorini (Roxley)

Großartiges taktisches 2-Personen-Spiel.
Von Gord! (ca. 20 Min.; 2 Spieler)
Auf dem Spielfeld (5×5 Raster) bewegen die Spieler ihre zwei Figuren, um Gebäude zu bauen, bzw. zu erhöhen. Wer zuerst eine seiner Figuren auf der dritten Ebene eines Gebäudes platziert, hat gewonnen. Was einfach klingt, verbirgt eine faszinierende taktische Tiefe. Es gilt den Gegner auszumanövrieren, Bauplätze zu blockieren und dritte Stockwerke mit Kuppeln zu überbauen. Außerdem gibt es zahlreiche Götterkarten, von denen jeder Spieler eine erhält. Jeder Gott hat eine Spezialfähigkeit, die nun dem Spieler zur Verfügung steht. Dadurch entsteht ein spannendes asymmetrisches Spiel. Weil es nun so viele Götter gibt, erhält man immer eine andere Spezialfähigkeit und somit ist jedes Spiel anders.
Dieses Spiel ist so toll, dass man nach einer Partie gleich noch eine spielen möchte. Und noch eine. Und noch eine.
Für mich persönlich wirkt das Spiel so, als hätte jemand Torres gespielt und sich überlegt, wie man das kleiner, prägnanter, variabler und einfach besser machen könnte. Mit ein bisschen Recherche erfährt man aber, dass Santorini als Prototyp schon viel früher die Runde gemacht hat und diese zwei Spiele daher unabhängig voneinander entstanden sind.
Es gibt aber auch zwei Minuspunkte: Erstens ist die Ikonographie auf den Götterkarten nicht sehr intuitiv und sogar nach mehreren Spielen muss man immer noch im Regelheft nachlesen; Zweitens gibt es keine Karte für den Gott Helios.
Fazit: Sehr zu empfehlen.

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Santorini – taktisches 3D-Brettspiel
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Buch: Isländersagas – Die Neuübersetzung

Es ist immer toll in die Geschichten vergangener Kulturen einzutauchen.
In diesem Fall hier geht es um die Erzählungen der ersten Siedler Islands, ihre Probleme, Streitigkeiten und der intensive Kontakt mit Norwegen und Dänemark. Die Isländersagas sind keine Mythen oder Märchen, sondern Berichte von Begebenheiten, die durchaus genauso hätten stattfinden können. Niedergeschrieben wurden sie im 13. und 14. Jahrhundert, also über 300 Jahre nach der Besiedelung Islands. Wie viel also über die Jahrhunderte mündlicher Tradierung verfälscht wurde, sei dahingestellt, denn die Geschichten sind immer noch faszinierend zu lesen und geben einen tollen Einblick in diese vergangene Kultur. Speziell die Vinlandsagas, also die Geschichten aus Grönland und Nordamerika, habe ich am spannendsten gefunden.
Sehr schön ist auch in diesem Buch, dass es zu jeder Saga einen kleinen Einleitungstext der Herausgeber gibt, welcher die Saga historisch und literarisch einordnet und auch erklärt. So etwas finde ich immer sehr wichtig und interessant.
Fazit: Empfehlenswert.

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Isländersagas: Die Neuübersetzung (Fischer Klassik)
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Film: Hamilton (Musical-Aufnahme 2020)

Leider nur am Bildschirm, aber dennoch ein tolles Erlebnis.
Musical von & mit Lin-Manuel Miranda. 140 Min.
Das Musical Hamilton ist nun schon seit einigen Jahren in aller Munde und vom Thema her hat es mich eigentlich überhaupt nicht interessiert. Als nicht-US-Bürger sind die Gründerväter halt nicht sehr spannend. Dazu kam auch noch die Kritik falscher Geschichtsdarstellung, was mich als Historiker dann auch noch etwas stutzig gemacht hat. Alledem zum Trotz habe ich das dann doch geschaut, weil mich die Musik und die Performance halt doch interessiert haben und in dieser Hinsicht bin ich absolut nicht enttäuscht worden.
Ich verstehe, warum dieses Musical in den USA so gut ankommt: Tolle Musik, großartige Choreographie und viel Patriotismus. Außerdem interessiert sich in den USA eh niemand für korrekte historische Darstellungen, solange Land, Gründerväter und Verfassung in einem guten Licht erscheinen.
Aber auch wenn man mit dem Inhalt rein gar nichts anfangen kann, so bieten Musik und Tanz alleine schon ausreichend Unterhaltung, sind wirklich sehr gelungen.
Fazit: Für Musical-Fans zu empfehlen.

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