Ein tolles Buch über wichtige Themen.
Der Autor bespricht in diesem Buch die Themen Armutsbekämpfung, 15-Stunden-Woche, bedingungsloses Grundeinkommen und offene Grenzen. Dabei möchte er zeigen, dass diese „utopischen“ Ideen eigentlich absolut realistisch sind und belegt dies mit Fallbeispielen und Statistiken. Die zentrale Aussage dabei ist folgende: „Es könne leicht eine Generation dauern, bevor sich neue Ideen durchsetzen. Deshalb brauchen wir Denker, die nicht nur geduldig seien, sondern auch den Mut zur ‚Utopie‘ hätten.“ (S. 246) Das wichtigste Argument hingegen, diese Themen salonfähig und für die Öffentlichkeit interessant zu machen, ist, dass sie viel billiger sind als die heutigen, verschwenderischen Systeme. Wer sich also für diese Themen interessiert und konkrete Daten sucht, um seine Ideen zu untermauern, der sollte hier zugreifen.
Dieses Buch tappt in die gleiche Falle wie fast alle Bücher über soziale und ethische Themen: Wer die gleiche Meinung vertritt, wird hier zugreifen und vielleicht ein paar neue Argumente kennenlernen; Wer hingegen eine andere Meinung hat, wird hier nicht zugreifen, obwohl genau die dieses Buch lesen sollten. Es gibt also eine Diskrepanz zwischen dem angepeilten und konkreten Zielpublikum. Das Problem ist hierbei die „kognitive Dissonanz“, die der Autor in dem Buch auch ausführt: „Lässt sich die Realität nicht mit unseren tiefsten Überzeugungen in Einklang bringen, so basteln wir uns lieber eine neue Realität, als dass wir unser Weltverständnis korrigieren würde. Mehr noch, wir versteifen uns sogar mit wachsender Leidenschaft auf unsere Überzeugungen.“ (S. 234) Speziell die Bildung ist dabei ein entscheidender Faktor: „Intelligente Menschen sind sehr gut darin, Argumente, Expertenmeinungen und Studien zu finden, die ihre vorgefassten Meinungen bestätigen, und dank des Internets fällt es uns leichter denn je, Bestätigung für unsere Ansichten zu finden und mit einem Mausklick auf einen weiteren Beleg für ihre Stichhaltigkeit zuzugreifen. … Intelligente Menschen nutzen ihren Verstand nicht, um die richtige Antwort zu finden. Sie nutzen ihn, um die Antwort zu finden, die ihnen gefällt.“ (S. 234-235) Aufgrund dessen ist es sehr schwer, heutzutage ein System zu verändern, aber es kann doch gehen, wie der Autor weiter ausführt.
Fazit: Sollte von allen gelesen werden, die glauben, dass unser politisches, kapitalistisches System so nicht mehr funktioniert.
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Inhalt: Als ein exzentrischer Juwelier aus New York namens Howard Ratner einen wertvollen Opal geliefert bekommt, geht er eine Reihe von Sportwetten ein, die sein Leben verändern könnten. Während der aufreibenden Zeit muss er sich mit seinen zwielichtigen Gläubigern, wohlhabenden Kunden und dem bekannten Basketballer Kevin Garnett auseinandersetzen. Wenn er richtig absahnt, könnte er sich mit seiner Freundin zur Ruhe setzen.
In diesem Spiel ist jeder Spieler der Manager eines eigenen Dinousaurierparks. Jede Runde zieht man eine Anzahl Dinos – sehr gut gemachte Holzfiguren – aus dem Beutel, entscheidet sich für einen und gibt den Rest an den linken Spieler weiter, der wieder eines davon nimmt und weitergibt. Sobald das Drafting stoppt, also keine Dinos mehr weitergegeben werden können, wird neu aus dem Beutel gezogen. Dinos, die man behält, stellt man auf eins der sechs Felder seines Parks. Doch für jedes Feld gibt es andere Legeregeln und eine andere Punktewertung. Man muss also gut überlegen, welche Dinos man behalten und wohin stellen möchte. Ein schönes Spiel mit spannenden Entscheidungen.
Inhalt: Seit seiner Kindheit wollte Reid Malenfant Astronaut werden, doch die NASA lehnte ihn ab. Seine Frau Emma ist erfolgreicher: Sie bricht mit einer Expedition zum Marsmond Phobos auf, um eine Anomalie zu erkunden. Doch ein Jahr später reißt der Kontakt ab, und Emma gilt seither als verschollen. Reid bekommt schließlich doch noch einen Platz als Space-Shuttle-Pilot, stürzt jedoch bei einem tragischen Unfall ab.
Ich habe mich persönlich eine Weile intensiv mit erneuerbaren Energien auseinandergesetzt. Ich will damit nicht sagen, dass ich ein Experte bin, keinesfalls, aber ein informierter Laie. Und selbst mir ist aufgefallen, wie viel Blödsinn in diesem Film berichtet wird. Er ist voller veralteter, falscher und irreführender Informationen. Wenn sie etwa über Speicherkapazitäten, Kosten-Nutzen-Rechnungen und andere technische Details sprechen, hat man das Gefühl, dass die Macher keine Quellen konsultiert haben, die jünger als 10 Jahre sind. Dann spricht er davon, dass man für Solaranlagen die Natur zerstören muss, erwähnt aber nicht, dass man sie auf Hausdächern montieren könnte. Das gleiche sagt er zur Konstruktion von Windrädern, zeigt aber nicht, dass die Natur nach deren Fertigstellung bis an die Säulen zurückkehrt und sie somit eigentlich keinen bleibenden Schaden hinterlassen.
In diesem Spiel wird durch Würfelwürfe entschieden, welche Buchstaben generiert werden. Diese Buchstaben werden jedoch nicht angesammelt und dann beliebig zusammengestellt, sondern sie müssen sofort auf deinem Notizblatt eingetragen werden. Dadurch ist es extrem zufällig, ob man es schafft ein Wort zu kreieren oder nicht, weil man die Buchstaben eben nicht mehr verschieben kann. Mir persönlich gefällt das nicht, aber es ist natürlich Geschmackssache.
Es gibt wohl kaum einen Menschen, der nicht mit Begeisterung den Sternenhimmel betrachtet, aber wer will, bzw. kann sich schon ein Teleskop leisten? Da ist es natürlich super so ein Büchlein in der Hand zu haben, das einem hilft die Objekte am Himmelszelt mit bloßem Auge zu erkennen und zu interpretieren.
