Wie bereits im Winter gab es diesmal wieder so wenig Serien, dass ich stressfrei schauen konnte. Und wie in der letzten Season waren es diesmal auch qualitativ hochwertige Serien, hat also wirklich Spaß gemacht.
Die dritte Staffel von Ginga Eiyuu Densetsu: Die Neue These (Legend of the Galactic Heroes) war definitiv meine liebste Serie in dieser Staffel, ist sie doch eine Space-Opera und hat somit voll meinen Geschmack getroffen. Aber es ist nicht nur das Genre, das mich anspricht, sondern der Plot ist absolut spannend, die Charaktere sehr gut ausgebaut, die Animationen fantastisch, speziell die Weltraumschlachten. Tatsächlich würde ich diese Serie mittlerweile als meine liebste Animeserie aller Zeiten bezeichnen, aber sie ist noch nicht abgeschlossen. Eine vierte Staffel ist bereits angekündigt.
Die Buchvorlage besteht aus zehn Bänden, von denen jeweils ein Buch als eine Staffel verfilmt wurde. Wenn alles klappt, werden wir also am Ende zehn Staffeln haben. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn es weitergeht.
Spriggan war auch großartig. Es ist eine Art futuristischer Indiana Jones mit coolen Cyberpunk-Elementen. Die erste Staffel hat 6 Episoden, aber jede Episode ist 40 Minuten lang und erzählt eine eigene in sich geschlossene Geschichte. Der Hauptcharakter ist immer gleich, aber das Artefakt, das er sucht und die Gegner sind immer andere. Außerdem sind die Kämpfe wirklich toll gemacht. Sehr zu empfehlen und ich freue mich schon auf die zweite Staffel.
Das in der Community beliebteste Anime war diesmal sicherlich Spy x Family, ein tolles Comedy-Anime, bei dem ich bei jeder Folge herzhaft lachen musste. Einfach sehr witzig. Es geht um einen Geheimagenten, der sich eine falsche Familie zusammenstellt, um einen Auftrag zu erfüllen. Nur weiß er nicht, dass seine Ehefrau eigentlich eine Auftragsmörderin ist und die Tochter auch einige Geheimnisse verbirgt. Die Serie ist toll animiert, mit einem guten Tempo und gelungenen Witzen. Ich freue mich schon auf die zweite Staffel.
Paripi Koumei basiert auf einer der verrücktesten Prämissen, die ich je gesehen habe, aber es funktioniert phänomenal: „Zhuge Kongming erwarb sich einen Ruf als einer der größten Taktiker in der Zeit der Drei Königreiche im China des dritten Jahrhunderts. Jahrhunderte später wacht Kongming im modernen Tokio mit einem jüngeren Körper und intakten Erinnerungen auf. In eine unbekannte Welt gestoßen, findet er seinen Weg in einen Nachtclub und trifft Eiko Tsukimi, eine aufstrebende Sängerin, deren Auftritt ihn sofort in seinen Bann zieht. Angesichts des immensen musikalischen Potenzials von Eiko schwört Kongming, dass er sie berühmt machen wird und schlüpft in die Rolle ihres Managers. Kongming ist fest entschlossen, seine Ziele zu erreichen – selbst wenn er die Kriegsstrategien anwenden muss, die ihn in seinem früheren Leben berühmt gemacht haben.“ – Diese Prämisse funktioniert deshalb so gut, weil einerseits die Anwendung der Kriegsstrategien sehr gut durchdacht und dargestellt wird, andererseits aber auch die Produktionsqualität der Musik so gut ist wie zuletzt beim fantastischen Carole & Tuesday. Kein Top-Anime wie die anderen, über das man noch jahrelang sprechen wird, aber dennoch sehr zu empfehlen. Ein zweite Staffel kann gerne kommen, muss aber nicht.
Dance Dance Danseur ist ein Anime, das all jenen gefallen wird, denen auch Ballroom e Youkoso gefallen hat, nur halt mit Ballett statt mit modernen Standardtänzen. Ich finde jedoch, dass die Zeichenqualität hier jetzt etwas schlechter ist. Außerdem ist hier auch viel Drama enthalten und es wird diskutiert, was denn Männlichkeit bedeutet und ob ein Junge Ballett tanzen darf. Weil ich selbst keine Motivation hatte, mit zu viel Drama konfrontiert zu werden, habe ich die Serie dann nicht geschaut, möchte sie aber als Empfehlung dennoch hier erwähnen.
Healer Girl ist ein einzigartiges Konzept, es handelt sich hierbei nämlich um ein Musical-Anime. Es gibt sehr viele Musik-Animes, aber ein Musical-Anime hat es noch nie gegeben, in welchem also die Dialoge gesungen werden. Das Konzept ist sehr interessant und es zahlt sich definitiv aus, zumindest die erste Episode anzuschauen. Das Problem ist halt, dass der Plot überhaupt nicht spannend ist und das Konzept allein reicht nicht aus, eine ganze Serie zu tragen. Deshalb bin ich auch bald wieder ausgestiegen, aber ich empfehle dennoch, zumindest die Pilotfolge einmal gesehen zu haben.
Tate no Yuusha no Nariagari, Kaguya-sama wa Kokurasetai, One Piece und Boruto lese ich als Manga, habe also die Animes nicht geschaut.
Diesmal habe ich es wieder geschafft, mich mit ein paar älteren Animes zu beschäftigen. Ich habe mir also die ersten paar Episoden von Baki gegönnt und muss sagen, dass die mir überhaupt nicht gefallen haben. Ebenso habe ich endlich die dritte Staffel von Log Horizon geschaut und die hat mir noch weniger gefallen als bereits die schwache zweite Staffel. Diese Serie, sollte irgendwann eine vierte Staffel kommen, werde ich wohl nicht weiter verfolgen. Weiterhin auf meiner Watchlist sind also Beastars, Odd Taxi und World Trigger. Außerdem wartet ja auch noch Gintama auf mich.
Ausblick auf den Sommer 2022:
Die nächste Season wirkt recht unspektakulär. Keine Serie ist mir ins Auge gesprungen, aber es gibt einige, die interessant genug klingen, dass ich ihnen eine Chance geben möchte. Einzig die vierte Staffel von Dungeon ni Deai wo Motomeru no wa Machigatteiru Darou ka und die zweite Staffel von Shadows House sind Pflichttermine.
Wie der Titel schon sagt, ist das hier ein Lexikon. Fast 300 berühmte Schiffe der Weltgeschichte sind hier alphabetisch aneinandergereiht, mit jeweils einem längeren Beitrag dazu, im Durschnitt zwei Seiten. Der Autor verknüpft technik- bzw. schiffsbaugeschichtliche sowie kultur-, literatur- und militärhistorische Aspekte in einer sachlichen und doch angenehm flüssigen Sprache. Es kommen aber nicht nur reale Schiffe aus der Antike bis zur Gegenwart vor, sondern es finden sich auch solche aus der Mythologie und einige ikonische Schiffe aus der Phantastik. Ausführliche Register am Buchende helfen bei der Suche nach bestimmten Schiffen oder Personen.
Obi-Wan Kenobi war als Miniserie konzipiert, erzählt also eine in sich geschlossene Geschichte und liegt bei den diversen Kritiken und Bewertungen weit unter den Erwartungen. Dennoch wird nun über eine zweite Staffel gesprochen. Aber eigentlich nicht verwunderlich, wenn man sich die Zahlen anschaut, die Disney+ veröffentlicht hat. Leider ist nicht nachvollziehbar, wie die Quotenentwicklung im Laufe der Wochen war. Streamingplattformen sind halt komplett intransparent und können jede Serie als Erfolg verkaufen.
Inhalt: Seit mehr als 30 Jahren ist Pete „Maverick“ Mitchell (Tom Cruise) als Top-Pilot für die Navy im Einsatz. Als er eine Gruppe von Top-Gun-Auszubildenden für eine Sondermission trainieren soll, trifft er auf Lt. Bradley Bradshaw (Miles Teller) mit dem Spitznamen „Rooster“, den Sohn von Mavericks verstorbenem Co-Piloten und Freund Nick Bradshaw, „Goose“. Konfrontiert mit den Geistern der Vergangenheit, ist Maverick gezwungen, sich seinen tiefsten Ängsten zu stellen, denn die Sondermission wird von allen, die für diesen Einsatz auserwählt werden, das ultimative Opfer fordern.
Also auch die aktuelle Staffel durch und ich kopier hier einfach, was ich schon zur
Inhalt: Der Bodyguard Michael Bryce hat keine Lizenz mehr und steht unter Beobachtung. Doch Sonia Kincaid, die Frau des Auftragmörders Darius Kincaid, zwingt ihn zum Handeln. Sie braucht Bryces Hilfe, um Darius von Gangstern zu befreien. Daraufhin werden die drei in eine andere gefährliche Mission verwickelt. Sie müssen Pläne vom verrückten Aristotle Papadopoulos vereiteln, ansonsten wird Europa ins Chaos gestürzt.
In den sechs Staffeln folgen wir Ragnar Lodbrok, wie er vom Bauern zum größten aller Wikinger aufsteigt und wie seine Söhne dann ihren eigenen Ruhm erlangen. Dabei gibt es viel Action, viele Intrigen und viel Blut.
Inhalt: Der dekorierte Kriegsveteran Will Sharp braucht dringend Geld für die medizinische Versorgung seiner Frau und bittet seinen Adoptivbruder Danny um Hilfe. Danny, ein charismatischer Berufsverbrecher, bietet ihm stattdessen an, einen großen Banküberfall in Los Angeles auszuführen. Da das Leben seiner Frau auf dem Spiel steht, akzeptiert Will das riskante Angebot. Doch als ihre Flucht misslingt, stehlen die verzweifelten Brüder einen Krankenwagen mit einem schwer verletzten Polizisten.
Für mich persönlich wäre eigentlich das Ende der 
